Weshalb ich mit einer Kompakten/Bridge fotografiere...

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Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 1 von 27
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Hallo Community

Mich würden die Gründe von euch interessieren weshalb ihr mit einer Kompakten/Bridge fotografiert und nicht (mehr) mit einer DSLR oder Spiegellosen Systemkamera.

Bei mir ist es so:
Von den manuellen DSLR (ohne AF) über aktuelle DSLR und Spiegellose mit jeweils diversen Objektiven her kommend, bin ich nun bei den Kompakten/Bridge gelandet.
Ich mag keine Objektive (mehr) wechseln und habe gerne eine All-in-one für verschiedene Aufnahmesituationen dabei.
Die geringere Bildqualität relativiert sich aus meiner Sicht dann wieder, wenn ich an meinem 24" Full-HD-Monitor nicht in der 100%-Ansicht auf Fehlersuche gehe, sondern meine 20MP-Bilder in der für mich praxisrelevanten 40% (entspricht ca. 40x60cm) oder 50% (entspricht ca. 50x70cm) Ansicht betrachte.
Aktuell finde ich die 1-Zoll-Bridges und Kompakten für mich das Beste.
Die Überlegung was ich jetzt für welche Situation mitnehmen möchte wenn ich rausgehe...oder alles mitzunehmen und viel zu schleppen, entfällt:
https://i1.adis.ws/i/canon/combination- ... 55,255,255)

Wie ist das bei euch so?
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 2 von 27
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Zitat: Picthusalem 11.02.18, 12:15Zum zitierten BeitragHallo Community

Mich würden die Gründe von euch interessieren weshalb ihr mit einer Kompakten/Bridge fotografiert und nicht (mehr) mit einer DSLR oder Spiegellosen Systemkamera.

Bei mir ist es so:
Von den manuellen DSLR (ohne AF) über aktuelle DSLR und Spiegellose mit jeweils diversen Objektiven her kommend, bin ich nun bei den Kompakten/Bridge gelandet.
Ich mag keine Objektive (mehr) wechseln und habe gerne eine All-in-one für verschiedene Aufnahmesituationen dabei.
Die geringere Bildqualität relativiert sich aus meiner Sicht dann wieder, wenn ich an meinem 24" Full-HD-Monitor nicht in der 100%-Ansicht auf Fehlersuche gehe, sondern meine 20MP-Bilder in der für mich praxisrelevanten 40% (entspricht ca. 40x60cm) oder 50% (entspricht ca. 50x70cm) Ansicht betrachte.
Aktuell finde ich die 1-Zoll-Bridges und Kompakten für mich das Beste.
Die Überlegung was ich jetzt für welche Situation mitnehmen möchte wenn ich rausgehe...oder alles mitzunehmen und viel zu schleppen, entfällt:
https://i1.adis.ws/i/canon/combination- ... 55,255,255)

Wie ist das bei euch so?


du sprichst mir voll und ganz aus dem Herzen. Deshalb habe ich neben einem Olympus-DSLR-System auch zwei Fuji- Bridgekameras (X-S 1 u. S 1). Die Oly bleibt nur noch für spezielle Aufgaben, da sich ein Verkauf nicht löhnt.

Gruß phoenix66
pzinken pzinken Beitrag 3 von 27
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Ich benutze Kompaktkameras schon immer als "Backup" und Immerdabeikamera, wenn ich reise.

Das fing analog schon an mit einer Rollei 35. Digital folgten verschiedene Modelle, unter anderem Panasonic und inzwischen eine Sony RX100. Eine Hosentaschenkamera finde ich immer praktisch, auch wenn ich teils mit mehreren DSLR oder spiegellosen Systemkameras unterwegs bin. Ich laufe eben auch gerne mal ohne (Foto-)rucksack herum.

Mittlerweile setze ich auf wenig Gewicht und kompakte Abmessungen, da ich auch Fernreisen zunehmend auschließlich mit Handgepäck betreite. Mit DSLR ist das kaum realisierbar.
MissC MissC Beitrag 4 von 27
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Auch ich bin im Laufe der Zeit wechselfaul geworden, ganz besonders auf Reisen.
Ganz unabhängig von Bildqualität und Pixelpeepen - auf die Flexibilität eines Systems möchte ich trotzdem (noch) nicht verzichten. Zum Beispiel nicht auf die Optionen wie Superweitwinkel, Makro-Objektiv, lichtstarke Festbrennweiten, lange Tele-Objektive.

Lange Telebrennweite brauch ich nicht immer. Kaufe ich aber eine Bridge, die das bietet, muss ich immer eine relativ große und schwere Kamera mitnehmen und bezüglich Lowlight-Tauglichkeit Kompromisse eingehen.

Nehme ich eine lichtstarke kleine Kompakte muss ich auf Telebrennweite verzichten.

Aber seit es von Olympus das - meiner Meinung nach - fast genial universelle "Immerdrauf" 12-100/4.0 gibt, habe ich meine optimale Reisekombi gefunden. Kamera, 12-100/4.0, UWW 9-18mm, kleines leichtes 15mm/1.7 wiegen zusammen ca. 1300g. Will ich noch mein 75-300mm mitnehmen, weil auf der Reise die Möglichkeit für Tieraufnahmen besteht, bin ich bei knapp 1700g. Das passt alles locker ins kleine Handgepäck, sprengt noch lange nicht die Höchstgewichtsgrenze im Flieger, ich habe einen Brennweitenbereich von 18-600mm (KB) abgedeckt, bei Bedarf Staub- und Spritzwasserschutz, und ich kann trotzdem auch mal am Abend beim Bummeln mit einer sehr kompakten lichtstarken Kombi unterwegs sein.

Darüber hinaus unterstützt das 12-100er an meinen Olympus-Kameras den doppelten Stabilisator, was zumindest bei statischen Motiven den "Nachteil" von "nur" f/4.0 aufgrund der damit auch freihand sehr langen möglichen Belichtungszeiten relativiert. Und nicht zuletzt hat es eine sehr geringe Naheinstellungsgrenze, wodurch es schon fast makrotaulich wird.
Klaus92 Klaus92 Beitrag 5 von 27
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Ich bin auch auf ne Kompaktkamera umgestiegen: die Lumix LX-15 (sehr scharfe Bilder) und die Unterwasser-Kamera Olympus TG5; bin mit beiden sehr zufrieden! (früher hatte ich ne Nikon D7000, dann eine Sony A7II: Fazit: Schlechtes Leistungspreisverhältnis.)
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 6 von 27
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Interessante Ausführungen bisher.

@MissC:
Also hast du gar keine Kompakte/Bridge?
Ich kann nachvollziehen was du meinst mit dem Olympus-System...nur muss man da doch wieder Objektive wechseln wenn man mehr als 24mm oder mehr als 200mm KB des 12-100er haben möchte.
Die Gehäuse der Oly's sind ja schon kompakt, doch je nach verwendetem Objektiv dann etwa gleich gross oder grösser:
http://camerasize.com/compact/#720.613,626,ha,t
http://camerasize.com/compact/#672,720.613,ha,t

Gewichtsvergleich (betriebsbereit):
Canon G3 x 733g
Panasonic FZ1000 831g, die FZ2000 962g
Sony RX10lll & lV je 1095g

Manchmal möchte ich auch eine kleinere Kamera mitnehmen als die G3 x.
Dafür habe ich dann die kompaktere G5 x.
Mit diesen beiden Kameras komme ich gut aus und habe alles abgedeckt das ich mir wünsche.

Richtig oder falsch gibt es ja nicht, sondern nur für jede(n) persönlich die richtige Kamera / das richtige System.
ChristianD74 ChristianD74 Beitrag 7 von 27
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Ich mag meine Kompakten auch gern. Zwar nimmt es sich nicht mehr viel mit der Bildqualität zum Smartphone, teilweise übertrifft mein IPhone X auch meine Kompakten, aber die X100 (APS-C) lässt sich einfach besser bedienen. Dazu liebe ich die 23mm 2.0 Optik mit all ihren Stärken und Schwächen. Meine zweite Kompakte ist die Fuji XQ1. So groß wie eine Zigarettenschachtel, bringe ich sie überall mit rein, egal ob Sportstadion oder Konzert. So habe ich einfach etwas mehr Tele als mit dem iPhone.
Bridgekameras mag ich gar nicht. Ich sehe für mich hier den Kompromiss anders als Viele. Für mich sind das im Ergebnis einfach zu große Kameras mit mittelmäßiger Optik und kleinem Sensor. Der Vorteil langer Brennweiten ist für mich nicht relevant. Ich kann eher mit einer lichtstarken Normal- bzw. Weitwinkelbrennweite und dafür einen großen Sensor. Damit gewinne ich deutlich bei schlechten Lichtverhältnissen aus der Hand.
MissC MissC Beitrag 8 von 27
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Zitat: Picthusalem 12.02.18, 12:42Zum zitierten Beitrag@MissC:
Also hast du gar keine Kompakte/Bridge?

Doch, ich habe noch eine kleine Sony RX100 IV.
Aber ich muss zugeben, dass diese vor allem in Anbetracht der wirklich beeindruckenden Bildqualität leider viel zu sehr vernachlässigt wird. Es ist halt die Kamera, die ich wirklich IMMER dabei habe, weil sie auch noch in einer kleinen Handtasche oder in der Jackentasche Platz findet. Aber genau genommen wäre das auch mit der Pen-F und einem Pancake möglich. Ich hab's aber bisher einfach nicht übers Herz gebracht, die Sony zu verkaufen, ich hänge irgendwie an der Kleinen. Dass ich sie noch habe ist ziemlicher Luxus.... ;-)

Zitat: Picthusalem 12.02.18, 12:42Zum zitierten BeitragIch kann nachvollziehen was du meinst mit dem Olympus-System...nur muss man da doch wieder Objektive wechseln wenn man mehr als 24mm oder mehr als 200mm KB des 12-100er haben möchte.
Das stimmt schon, aber halt bedeutend seltener. Es macht so viel Spaß, auf Reisen tagsüber geschätzt 90% meiner Motive mit nur einem Objektiv abdecken zu können, ohne bei der Bildqualität nennenswerte Abstriche hinnehmen zu müssen. Nur abends wird regelmäßig gewechselt, da habe ich es gern so lichtstark und kompakt wie möglich.

Superweitwinkel brauche ich nur sehr selten und bei diesen wenigen Motiven kann ich auch mal wechseln.
Lange Telebrennweite brauche ich nur, wenn ich bewusst losziehe, um Vögel in freier Natur zu fotografieren.
Außerdem in Zoos/Tierparks, da bleibt das Tele immer drauf und den kurzen Brennweitenbereich deckt die RX100 ab.

Zitat: Picthusalem 12.02.18, 12:42Zum zitierten BeitragDie Gehäuse der Oly's sind ja schon kompakt, doch je nach verwendetem Objektiv dann etwa gleich gross oder grösser:
Natürlich - mit einem 12-100mm dran ist selbst mit einer kleinen Oly die Kombi nicht mehr besonders kompakt und leicht. Aber ich habe das nun auf zwei Reisen ausgiebig testen können und festgestellt, dass für mich die Größe gerade noch ok ist. Mag auch daran liegen, dass vorher auf Reisen das 12-40/2.8 mein Immerdrauf war, das ist ja auch nicht gerade winzig. Da habe ich mich schon mal an mehr Umfang gewöhnen können, der Schritt zum 12-100er war dann nicht mehr ganz so drastisch.

Zitat: Picthusalem 12.02.18, 12:42Zum zitierten BeitragRichtig oder falsch gibt es ja nicht, sondern nur für jede(n) persönlich die richtige Kamera / das richtige System.
So ist es. Und ich kann nur von mir sagen: Dass schon seit Monaten weder eine andere Kamera noch ein Objektiv den Habenwollen-Effekt bei mir ausgelöst hat ist sehr ungewöhnlich und das beste Zeichen dafür, dass ich wohl mein richtiges System gefunden habe. Und das liegt zu einem sehr großen Teil an den Objektiven - bei anderen Systemen hat mir immer irgendwas gefehlt und wenn's es gab war es mir oft zu groß und/oder teuer.

Was ich zum Schluss aber noch betonen möchte:
Mit ist völlig bewusst, dass mit dem ganzen Kram meine Bilder nicht automatisch besser werden. Sehr viele Menschen machen mit einer Kompakten, Bridge - ja sogar hin und wieder mit dem Smartphone - weitaus bessere. Wenn ich meine Urlaubsbildchen zeige interessiert es keine Sau, mit welcher Kamera die gemacht worden, was zählt ist immer nur das Motiv. Aber ich habe einfach viel Freude an gutem "Werkzeug" und darum gönne ich es mir einfach - nur so für mich ganz allein... ;-)
joschu joschu Beitrag 9 von 27
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Weshalb ich mit einer Kompakten/Bridge fotografiere...

...weil meine Olympus Stylus1s praktisch, klein, schick, lichtstark, einen großen Brennweitenbereich abdeckt und leicht zu bedienen ist.
Außerdem macht sie natürlich gute Fotos, der elektronische Sucher ist klasse und der Akku hält lange durch.
Zu erwähnen ist auch noch der wirklich effektive Bildstabilisator.

Zu 90% ist sie für mich die perfekte Kamera.
Zu 90%??? - Ja, denn sie ist natürlich aufgrund ihres kleinen Sensors in erster Linie eine Schönwetter-Kamera.
Zur 100% perfekten Kamera würde sie für mich mit einem mFT-Sensor oder größer.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 10 von 27
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Interessant die Stylus1s.
Leider hat Olympus diese Reihe nicht weiterverfolgt und baut nur noch die kleinen Unterwasserkameras.
Ebenso Fuji, welche wirklich ausgezeichnete Bridge-Kameras hatte.
Auch die Nikon DL 1-Zoll-Reihe die sie nicht rausgebracht haben wären eine Bereicherung gewesen...schade.
Pentax...heute Ricoh, hat auch nichts im Programm.
Vielleicht kommt da ja mal wieder bei einem der genannten Hersteller was...die Hoffnung stirbt zuletzt :-)
JB Natur-Photo JB Natur-Photo Beitrag 11 von 27
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Ich hoffe auch, dass dieses Jahr nochmal ein paar neue, gute Bridges auf den Markt kommen (und zwar welche, die nicht 2000 Euro kosten, wie die RX10er Serie von Sony).
Warten wir mal ab...
joschu joschu Beitrag 12 von 27
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Ich würde mich schon mit einem Nachfolger der Panasonic LX100 freuen.
Vielleicht mit etwas größerem Brennweitenbereich.

Oder eine Neuauflage der Stylus mit mFT-Sensor,
Das wäre für mich optimal!
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 13 von 27
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Zitat: joschu 15.02.18, 20:50Zum zitierten BeitragOder eine Neuauflage der Stylus mit mFT-Sensor,
Das wäre für mich optimal!


Das wäre schon was.
Nur macht ein grosser Sensor dann eine wesentlich grössere Kamera wenn der Brennweitenbereich gross bleiben soll.
Wenn die Kamera klein bleiben soll gäbe es dann weniger Brennweite mit geringerer Lichtstärke und eine schlechtere Makrofähigkeit.

Deshalb finde ich für mich persönlich die 1-Zoll-Klasse den besten Kompromiss zwischen Bildqualität und Kompaktheit kombiniert mit einem grösseren Brennweitenbereich und noch immer ordentlicher Lichtstärke.
ChristianD74 ChristianD74 Beitrag 14 von 27
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Man muss auch immer den Verwendungszweck sehen. Wenn ich aussagekräftige Street- und Reportagefotografie machen möchte, spielen Makrofähigkeiten und langes Tele kaum eine Rolle. Wohl aber Lowlightqualitäten und bei Streetportraits auch Freistellung.
Wenn man beste Leistung möchte, ist die Suche nach Spezialisten besser als die nach der eierlegenden Wollmilchsau. Universal bedeutet nicht selten für eine Unzahl oft nicht relevanter Einsatzspektren den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden.
Sichtweise Sichtweise   Beitrag 15 von 27
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Auch ich bin von einer Canon DSLR auf Panasonic FZ1000 und Panasonic LX7 umgestiegen.
Die Bildqualität der beiden Panasonics ist erstaunlich gut und somit habe ich den Umstieg nicht bereut.
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