Kompaktkamera vs. Smartphone

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french85 french85 Beitrag 1 von 15
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Hallo Community

Schon länger suche ich eine Kompaktkamera für unterwegs, dabei bin ich auf die Sony RX100 Serie gestossen.
Da ich auch gerne Filme wäre sie eigentlich gut geeignet, eigentlich denn was mich etwas ins grübeln bringt ist, das Smartphones der neuen Generation fototechnisch sehr nahe an die Qualität herangekommen sind, ja teilweise sogar besser abgeschnitten haben z.b im Nachtmodus.
Wie ist eure Meinung zum Thema Kompaktkamera und die Aufholjagt der Smartphones für die Zukunft ?
Dario Zeller Dario Zeller   Beitrag 2 von 15
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Nichts gegen Smartphone Cams, für einige Bereiche sind die durchaus brauchbar. Aber das sollte man nicht mit Kompaktkameras vergleichen. Die Bildqualität, die Möglichkeiten, usw. der Kompaktkamera sind immer noch besser.
Sören Spieckermann Sören Spieckermann   Beitrag 3 von 15
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Smartphones haben nicht umsonst den Kompaktkameramarkt praktisch kollabieren lassen. Insbesondere bei der Internen Bildverarbeitung sind die den "normalen" digitalen Kameras kräftig voraus. Un auch die "Point&Shoot" Fähigkeit (also mal einfach schnell ein Foto machen ohne was einzustellen) sind bei Smartphones oft besser.

Die Vorteile der Kompaktkameras liegen weitgehend in den Bereichen "optischer Zoom" und "höhere ISO Fähigkeit / größerer Sensor" und der manuellen Bedienbarkeit (in Zusammenspiel mit den Einstellmöglichkeiten)

Man muss allerdings auch in der Lage sein die möglichen Vorteile zu nutzen. Wenn man eine Kompaktkamera wie eine Point&Shoot-Kamera nutzt, dann ist imho das Smartphone oft die bessere Lösung.

Nach meiner Meinung werden die Smartphones sich immer weiter in den Benutzerkreis des Kompaktkameramarkt vorarbeiten. Es wird langfristig nur noch eine "Niesche" für die Kompaktkameras übrig bleiben (hoher optischer Zoombereich,...) ==>Heute gerne als Bridgekameras bezeichnet.
Vermutlich wird es auch noch eine "Edelniesche" geben, die sich dann allerdings das Segment mit den Teilen der Systemkameras wird teilen müssen. Kompaktkameras mit begrenztem Zoom, dafür hochwrtigem Sensor, Gehäuse und Design.
RMKraemer RMKraemer Beitrag 4 von 15
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Vielleicht hilft folgendes zur Beurteilung:
https://www.dkamera.de/news/kameraduell ... ne-teil-1/

Was sich aus den "Sensörchen" der Smartphones mittels Software rausholen lässt, ist mittlerweile im Vergleich von vor wenigen Jahren schlicht beeindruckend.
Dies sollte aber auch den etablierten Herstellern von Kameras und Software vor Augen führen, was mit der entsprechenden Software aus deutlich größeren Sensoren ab der 1" Klasse noch möglich wäre (anstatt MPix Wettlauf).

Gruß und wech
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 5 von 15
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Die Differenz zwischen den Top-Smartphones, die ja heute gleich mit mehreren High-Tec Kameras ausgerüstet sind und den Kompakten verschwindet zunehmend. In der Bildqualität ist sie verschwunden. Im Preis sind die kompakten besser und die Fotoqualität ist bei den kompakten besser, wenn es um optisches Zoomen in den Tele-Bereich hinein geht oder im UWW, also in Grenzbereichen.
pzinken pzinken Beitrag 6 von 15
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Das Unterschiede in der Bildqualität verschwunden sind, unterschreibe ich so nicht. Die Unerschiede bedingt durch Sensorformate bleiben. Auch lassen sich die optischen Gesetzmäßigkeiten (Objektivqualität) nicht beliebig außer Kraft setzen. Natürlich entwickelt sich alles enorm weiter und bei Schnappschüssen im Sonnenschein, die überwiegend nur auf Smartphones wiedergegeben werden oder allenfalls auf Internetseiten, mögen die Unterschiede marginal und kaum feststellbar sein.

Btw, welche Kompaktkamera mit UWW gibt es denn?
D O C D O C Beitrag 7 von 15
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Für mich sind die neuen Handy wie iPhone11 so gut dass Kompaktkameras ausgedient haben. Mir macht es einfach mehr Spaß mit einer Leica Q2 zu fotografieren - aber selbst da kommen (bis auf Vergrößerung über 20x30) die iPhone Bilder im täglichen Gebrauch fast mit....
Jürgen W2 Jürgen W2 Beitrag 8 von 15
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Zitat: pzinken 29.04.20, 08:42Zum zitierten Beitragwelche Kompaktkamera mit UWW gibt es denn?
Leider gar keine. Bei "24mm Weitwinkel" ist Schicht, egal welche Marke.

Nikon wollte mal eine "18-50mm" bringen, die wollte ich unbedingt haben, aber dann kam sie leider doch nicht auf den Markt.

(Statt dessen brachten sie eine mit "24-3000mm"-Zoom. Ein Bekannter fotografiert damit die Kieselsteinchen auf dem Mond.)
pzinken pzinken Beitrag 9 von 15
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Zitat: Jürgen W2 03.05.20, 22:55Zum zitierten Beitrag...
Nikon wollte mal eine "18-50mm" bringen, die wollte ich unbedingt haben, aber dann kam sie leider doch nicht auf den Markt...

Ja leider, die hätte ich wohl auch gekauft (wäre aber meine ich eine 18-35 geworden?).
Jürgen W2 Jürgen W2 Beitrag 10 von 15
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Zitat: pzinken 04.05.20, 08:42Zum zitierten BeitragZitat: Jürgen W2 03.05.20, 22:55Zum zitierten Beitrag...
Nikon wollte mal eine "18-50mm" bringen, die wollte ich unbedingt haben, aber dann kam sie leider doch nicht auf den Markt...

Ja leider, die hätte ich wohl auch gekauft (wäre aber meine ich eine 18-35 geworden?).

Es sollte eine 18-50er und eine 24-85er geben. Es gab sogar schon Reviews, aber dann kam sie nicht auf den Markt.
https://www.imaging-resource.com/PRODS/ ... 18-50A.HTM
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 11 von 15
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Ich finde, das Smartphones tatsächlich in vielen Fällen ein guter Begleiter sind und je nachdem, was man fotografiert, auch ausreichen. Zum Filmen mit Gimbal sind sie genial.
Umständlich finde ich allerdings das Handling beim Smartphone. Obwohl die Dinger so klein sind, hält man sie mit 2 Händen von sich weg.

Ich habe mir kürzlich eine RX100 M7 gekauft und mache grad den Feldversuch im Urlaub. Habe keine weitere Kamera dabei.
Kurzes Fazit:
Bezüglich Tele, 24-200, Klappdisplay, Autofokustracking, elektronischem Sucher....kann kein Smartphone mit.
Ob man das braucht, Muss jeder selber entscheiden. Ich habe mich genau deswegen für diese Hosentaschenkamera entschieden.
Heribert Stahl Heribert Stahl   Beitrag 12 von 15
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Kommt halt drauf an, was man noch als Kompaktkamera sieht. Eine Bridge ist jedenfalls keine mehr, obwohl sie eher handyähnliche Leistungen bringt, allerdings mit riesigem Zoombereich.
Aber es gibt ja auch richtig gute Kompakte von Leica, Sony, Fuji, Sigma und Ricoh. Die haben einen APS-C großen Sensor oder gar Kleinbild. Allerdings ist der Zoombereich dann nur 1 bis 3fach.
Zur Ricoh beispielsweise gibt es auch noch den richtig guten Weitwinkelkonverter, der die Brennweite von 18,3mm auf 13,7mm verkürzt.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 13 von 15
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Ich möchte mal ganz andere Aspekte einwerfen:Kosten und Nachhaltigkeit.
Richtige Konkurrenz zu Kompaktkameras sind i.d.R. nur hochpreisige Smartphones, günstige Smartphones machen dagegen selten hochwertige Bilder. Berücksichtigt man nun, dass ein Smartphone im Durchschnitt nur 2,5 Jahre genutzt wird (statis.de), was auf hochpreisige Kameras nochmal besonders zutrifft, ist es in jedem Fall günstiger, sich ein günstigeres Smartphone und eine gute Kamera zu holen. Die Amortisation tritt i.d.R. schon in den ersten beiden Jahren ein. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren kann man bis zu 2.800 € in die Kamera stecken und sie ist immer noch günstiger als alle 2,5 Jahre ein neues hochpreisiges Smartphone.

Nachhaltiger ist das ebenfalls, da hochwertigere Smartphones auch mehr Ressourcen verschwenden. Was da alle 2,5 Jahre an wertvollen Resourcen verschwendet wird.... Optimal ist es da, ein Budget-Smartphone länger als die 2,5 Jahre zu nutzen und parallel dazu eine gute Kamera mindestens 5 - 10 Jahre zu nutzen.

Mein MotoG5 für 189 € wird bald drei, macht ordentliche Bilder für Schnappschüsse, und muss noch mindestens zwei Jahre halten. Für die Streetphotography nutze ich eine Canon EOS 550D (10 Jahre alt) mit 28 mm-Canon Fetbrennweite, ansonsten eine 750D (fünf Jahre alt) mit mehreren Objektiven für wenn ich mal mehr Zeit habe. Beide Kameras wurden bewusst gebraucht gekauft.
FBothe FBothe   Beitrag 14 von 15
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Zitat: dalaimor 19.08.20, 19:26Zum zitierten BeitragIch möchte mal ganz andere Aspekte einwerfen:Kosten und Nachhaltigkeit.
Richtige Konkurrenz zu Kompaktkameras sind i.d.R. nur hochpreisige Smartphones, günstige Smartphones machen dagegen selten hochwertige Bilder. Berücksichtigt man nun, dass ein Smartphone im Durchschnitt nur 2,5 Jahre genutzt wird (statis.de), was auf hochpreisige Kameras nochmal besonders zutrifft, ist es in jedem Fall günstiger, sich ein günstigeres Smartphone und eine gute Kamera zu holen. Die Amortisation tritt i.d.R. schon in den ersten beiden Jahren ein. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren kann man bis zu 2.800 € in die Kamera stecken und sie ist immer noch günstiger als alle 2,5 Jahre ein neues hochpreisiges Smartphone.

Nachhaltiger ist das ebenfalls, da hochwertigere Smartphones auch mehr Ressourcen verschwenden. Was da alle 2,5 Jahre an wertvollen Resourcen verschwendet wird.... Optimal ist es da, ein Budget-Smartphone länger als die 2,5 Jahre zu nutzen und parallel dazu eine gute Kamera mindestens 5 - 10 Jahre zu nutzen.

Mein MotoG5 für 189 € wird bald drei, macht ordentliche Bilder für Schnappschüsse, und muss noch mindestens zwei Jahre halten. Für die Streetphotography nutze ich eine Canon EOS 550D (10 Jahre alt) mit 28 mm-Canon Fetbrennweite, ansonsten eine 750D (fünf Jahre alt) mit mehreren Objektiven für wenn ich mal mehr Zeit habe. Beide Kameras wurden bewusst gebraucht gekauft.


Die Entscheidung sollte aber nicht allein nach wirtschaftlichen Aspekten erfolgen, sondern hat auch andere Prämissen zu berücksichtigen. Und eine Kamera für unterwegs ist eben auch eine Anforderung an Gewicht und Größe.
Und bei meiner nächsten längeren Radtour nehme ich wohl wieder nur mein 2,5 Jahre altes Smartphone mit.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 15 von 15
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Hallo, FBothe,
da hast du mich wohl etwas falsch verstanden. Meine Überlegungen sind als zusätzliche Aspekte gedacht gewesen, nicht als alleinige Entscheidungsmerkmale.
Zudem waren es nicht nur wirtschaftliche Überlegungen, sondern zeigte insbesondere auch Aspekte der Nachhaltigkeit.
Andere Aspekte, wie z.B. Gewicht und Größe, habe ich bewußt nicht mehr gebracht, da die doch schon genannt wurden.
In dem Sinne
Gruß Dalaimor

P.S. Ich fahre kein Rad. :)
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