Entscheidungshilfe Nikon P1000 o. P900

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Jeyca Jeyca Beitrag 1 von 17
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Hallo zusammen,

bis 2018 war ich noch fleißig mit einer Canon 650D unterwegs. Nach der Trennung von meinem Ex, ist diese leider dort geblieben (und verstaubt da wahrscheinlich :D).
Nun hat mich die Lust wieder gepackt und bin bei meiner Suche auf die Nikon P900 bzw. P1000 gestoßen.
Ich mag spontane Natur-Motive, deswegen war mir das ständige Objektivwechseln damals schon immer lästig. Von dem ganzen Gepäck, was man mit sich rumschleppt, will ich gar nicht reden. Ich bin gerne in Parks und Zoos unterwegs (eine Schönwetter-Knipserin) und habe früher meist ein Tele- oder ein Makro-Objektiv genutzt. Eine Bridgekamera wäre da schon ein netter Kompromiss.

Welche würdet ihr denn Empfehlen?
Rabe55 Rabe55 Beitrag 2 von 17
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Hallo Jeyca,

mir geht es auch so mit dem Objektivwechsel. Eine Bridgekamera gibt mir auch die größtmögliche Freiheit. Schau Dir ruhig mal die "Edel - Bridge " mit 1 Zoll Sensor an. Die bringen mehr Bildqualität als die "Superzoomer" mit den kleineren Sensoren. Zu nennen sind da die Panasonic Lumix FZ 1000 oder 2000, die Canon Powershot GX 3 (hatte ich 2018) und die Sony Cybershot RX 10 Mark 4 (habe ich seit 8/2019).

LG, Rabe55
FBothe FBothe   Beitrag 3 von 17
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Zitat: Jeyca 02.11.19, 10:35Zum zitierten BeitragNun hat mich die Lust wieder gepackt und bin bei meiner Suche auf die Nikon P900 bzw. P1000 gestoßen.
Ich mag spontane Natur-Motive, deswegen war mir das ständige Objektivwechseln damals schon immer lästig. Von dem ganzen Gepäck, was man mit sich rumschleppt, will ich gar nicht reden.


Die P1000 wiegt 1,4 kg. Da fängt die Schlepperei erst richtig an.

Zitat: Jeyca 02.11.19, 10:35Zum zitierten Beitrag Ich bin gerne in Parks und Zoos unterwegs (eine Schönwetter-Knipserin) und habe früher meist ein Tele- oder ein Makro-Objektiv genutzt. Eine Bridgekamera wäre da schon ein netter Kompromiss.

Welche würdet ihr denn Empfehlen?


Eine deutlich kleinere Bridge, also auch nicht die Lumix FZ1000 bzw FZ2000, die auch etwa 1kg wiegen.

Ich würde vielleicht mal in Richtung einer lichtstarken Kompakten orientieren. Also lieber etwas lichtstärkere Optik, einen ausreichend großen Sensor, aber dafür weniger Zoom.
Beispiel: Lumix LX 100
Jeyca Jeyca Beitrag 4 von 17
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Zitat: FBothe 03.11.19, 15:55Zum zitierten BeitragDie P1000 wiegt 1,4 kg. Da fängt die Schlepperei erst richtig an. Das Gewicht wäre nicht so schlimm, meinte eher die Masse, die man mit sich rumschleppt.

Ich habe heute mal den verkaufsoffenen Sonntag genutzt und mir die beiden Nikons sowie die Lumix FZ1000 angeschaut.
Die P1000 fällt tatsächlich schonmal weg. Die ist mir wirklich zu schwer und zu wuchtig.
Die P900 sowie die Lumix liegen da schon wesentlich besser in der Hand. Die Lumix gefällt mir schon ziemlich gut, ist aber direkt 300 Euro teurer :(. Muss ich die Preise mal im Auge behalten.
MissC MissC Beitrag 5 von 17
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Zitat: Jeyca 03.11.19, 16:13Zum zitierten BeitragDie Lumix gefällt mir schon ziemlich gut, ist aber direkt 300 Euro teurer :(. Muss ich die Preise mal im Auge behalten.
Nun, allein aufgrund des größeren Sensors finde ich diesen Mehrpreis durchaus gerechtfertigt. Aber klar, man muss es sich leisten können und wollen.

Brauchst du wirklich einen 83-fachen optischen Zoom, mit 2000m Telebrennweite, dass du dafür Abstriche bei der Bildqualität in Kauf nehmen würdest? Ich vermute mal, so viel Tele hattest du bei der Canon nicht mal ansatzweise.

Der Empfehlung einer LX100 kann ich mich allerdings nicht anschließen, die hat ja nun extrem wenig Tele, damit hat man wenig Freude im Zoo.

Ich denke, die FZ100 wäre für dich eine gute Wahl, wenn sie dir nicht zu groß ist.
Soll es doch lieber etwas kompakter sein und wenn 250mm Telebrennweite genügen sollten würde ich mir auch die Panasonic TZ101 einmal anschauen.
FBothe FBothe   Beitrag 6 von 17
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Zitat: MissC 03.11.19, 17:05Zum zitierten BeitragDer Empfehlung einer LX100 kann ich mich allerdings nicht anschließen, die hat ja nun extrem wenig Tele, damit hat man wenig Freude im Zoo.

Das ist allerdings korrekt.

Dann geht der Trend doch eher in Richtung FZ1000 oder FZ2000. Sehr flexibel ist man damit auf jeden Fall. Und die Bildqualität soll auch recht gut sein, liest man.
südwester südwester Beitrag 7 von 17
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Ich schließe mich den Vorschlägen an. FZ 1000/2000 sind klasse aber recht groß. Viel kleiner, aber locker genauso gut sind die Kameras der TZ Serie "TZ 101/202". Die Bildqualität ist sehr gut.
Jeyca Jeyca Beitrag 8 von 17
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Mhh, die "TZ"-Serie ist mir dann doch zu "klein"/ handlich. Ich hab beim Fotografieren dann schon lieber etwas mehr in der Hand.
Ich tendiere jetzt eher zur FZ1000II/ 2000.
El Ge El Ge   Beitrag 9 von 17
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Es gibt bei mir 3 Stck. Nikon Crop dSLR mit Objektiven von 11 - 500 mm (16,5 - 750 mm). Da ich den ganzen Krempel nicht mehr schleppen wollte habe ich mir eine Nikon Coolpix P 900 angeschafft. Als die Nikon Coolpix P 1000 herauskam habe ich mir auch diese gekauft. Eine andere Kamera brauche ich nicht mehr. Meine bevorzugten Motive sind Gänse, Enten, Limicolen aber auch Singvögel.
Leo
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 10 von 17
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Zitat: Jeyca 03.11.19, 16:13Zum zitierten BeitragDas Gewicht wäre nicht so schlimm, meinte eher die Masse, die man mit sich rumschleppt.Gewicht = Masse; Du meinst Volumen - also die Baugröße.
Eine DSLx Kamera kann man mit einem Zoom ausstatten, welches nicht so riesig ist, aber dennoch nicht unbedingt gewechselt werden muss.
Warum nicht wieder eine Canon 650D (oder was anderes) mit einem Sigma 18-300C? Sowas in der Art nutzte ich im USA-Urlaub und aus selbigen Grund. Ich wollte auf der Hin- und Rückreise nicht soviel Volumen rumschleppen, aber dennoch flexibel sein.Die Bilder sind gut geworden - ich stelle einige davon hier in der FC aus.
Es ist auch nicht so teuer, wenn man im Used-Bereich schaut. Sollte es dennoch mal Linsentechnisch mal besser sein, hast du alle Möglichkeiten offen. Wunder darf man nicht erwarten, aber ich glaube, dass man damit schon viel erreichen kann.
Rabe55 Rabe55 Beitrag 11 von 17
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So wie ElGe ist es mir auch ergangen. Nach 22 Jahren Nikon - Glasschlepperei kommt für mich auch nur noch eine "Bridgekamera" in Frage.
Wenn man sieht wie gering die Unterschiede heute noch sind, braucht man auch nichts Anderes. Die Billigprodukte bei "Groß - Sensorkameras" werden von guten Bridgekameras (zumindest von denen mit 1 Zoll Sensor) qualitativ sogar übertroffen, ich habe es selbst ausprobiert.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 12 von 17
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Es spricht ja gar nichts gegen eine gute Bridge und dass die scharfe Fotos machen kann, will ich nicht in Abrede stellen.
Aber wenn eine Bridge bessere Fotos macht als eine DSLR/DSLM, dann läuft was falsch und dass befindet sich entweder unmittelbar vor oder hinter der Kamera. Wenn es ganz schlecht läuft, trifft sogar beides zu.

Dass soll nicht herablassend verstanden werden - nur um dies klarstellen zu wollen.

Man muss die Dinge differenzieren. Was wird denn übertroffen? Eine Kit-Linse oder ein 7000€ Objektiv?

Das A & O ist die Qualität des Objektiv gepaart mit der Befähigung des Fotografen. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Je größer der Sensor ist, desto mehr Licht muss durch das Rohr und damit steigt auch das Objektivgewicht und dessen Volumen - natürlich auch der Preis.

Warum also nimmt man große Sensoren, wenn sie in Konsequenz so viele Nachteile mitbringen und statt dessen nicht einfach eine vergleichsweise leichte und preiswerte Bridge?
El Ge El Ge   Beitrag 13 von 17
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Zitat: Jupp Kaltofen 12.12.19, 23:48Zum zitierten BeitragEs spricht ja gar nichts gegen eine gute Bridge und dass die scharfe Fotos machen kann, will ich nicht in Abrede stellen.
Aber wenn eine Bridge bessere Fotos macht als eine DSLR/DSLM, dann läuft was falsch und dass befindet sich entweder unmittelbar vor oder hinter der Kamera. Wenn es ganz schlecht läuft, trifft sogar beides zu.

Dass soll nicht herablassend verstanden werden - nur um dies klarstellen zu wollen.

Man muss die Dinge differenzieren. Was wird denn übertroffen? Eine Kit-Linse oder ein 7000€ Objektiv?

Das A & O ist die Qualität des Objektiv gepaart mit der Befähigung des Fotografen. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Je größer der Sensor ist, desto mehr Licht muss durch das Rohr und damit steigt auch das Objektivgewicht und dessen Volumen - natürlich auch der Preis.

Warum also nimmt man große Sensoren, wenn sie in Konsequenz so viele Nachteile mitbringen und statt dessen nicht einfach eine vergleichsweise leichte und preiswerte Bridge?


Moin Jupp,
es spricht keiner davon das eine Bridge bessere Fotos macht als eine dSLR mit gutem Glas vorne dran. Ich kenne auch die Vorzüge eines sehr guten Objektivs, welches auch von Fremdherstellern kommen darf.
Wenn aber z.B. aus Altersgründen (bin über 80 Jahre) oder auch aus ganz anderen Gründen, das Tragen von Kameras plus schwererer Objektive + Stative und anderem Zubehör, fast unmöglich wird dann darf man, wie ich meine, darüber nachdenken sich anders zu orientieren.
LG Leo
FBothe FBothe   Beitrag 14 von 17
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Zitat: Jeyca 15.11.19, 21:38Zum zitierten BeitragMhh, die "TZ"-Serie ist mir dann doch zu "klein"/ handlich. Ich hab beim Fotografieren dann schon lieber etwas mehr in der Hand.
Ich tendiere jetzt eher zur FZ1000II/ 2000.


Diese Tendenz scheint aber jetzt etwas in Vergessenheit geraten zu sein, oder?
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 15 von 17
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Zitat: El Ge 13.12.19, 11:20Zum zitierten BeitragWenn aber z.B. aus Altersgründen (bin über 80 Jahre) oder auch aus ganz anderen Gründen, das Tragen von Kameras plus schwererer Objektive + Stative und anderem Zubehör, fast unmöglich wird dann darf man, wie ich meine, darüber nachdenken sich anders zu orientieren.
Ich schrieb ja einschränkend: "Es spricht ja gar nichts gegen eine gute Bridge und dass die scharfe Fotos machen kann, will ich nicht in Abrede stellen."

Zitat: El Ge 13.12.19, 11:20Zum zitierten Beitrages spricht keiner davon das eine Bridge bessere Fotos macht als eine dSLR mit gutem Glas vorne dran.
Doch, irgendwie schon, und zwar:
Zitat: Rabe55 12.12.19, 11:02Zum zitierten BeitragWenn man sieht wie gering die Unterschiede heute noch sind, braucht man auch nichts Anderes. Die Billigprodukte bei "Groß - Sensorkameras" werden von guten Bridgekameras (zumindest von denen mit 1 Zoll Sensor) qualitativ sogar übertroffen, ich habe es selbst ausprobiert.
Selbst mit einer billigen EOS 4000 kann man verdammt gute Aufnahmen machen, wenn man vernünftige Optiken anschraubt und damit umgehen kann.
Die "billigen DLSR" sind bei weitem besser als ihr Ruf. Es mangelt ihnen nur an einem brauchbaren Bedienkonzept. Wenn man mit den Penaltys umgehen kann, stellen sie kein Problem dar.

Ich würde auch mit einer kleineren Kamera Bilder machen, wenn es aus anderen Gründen nicht mehr anders geht. Es ist ja das Ergebnis was zählt und wenn es die Freude daran ist, die Bilder zu machen, finde ich, geht die absolut in Ordnung.
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