Urheberrecht, Modelrelease, Agenturverträge – hier geht es um alle Rechtsfragen, die einem Fotografen begegnen können. Diskutier mit und erhaltet wertvolle Tipps von anderen Mitgliedern. (Keine verbindliche Rechtsberatung!)
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Stefan Meister22

Sänger möchte Bilder aus TFP Basis für Promotion..

Zitat:Ja ok, aber wie weiß ich ob ich zuviel oder zuwenig verlangt habe?


Dass Du zu wenig verlangt hast, weisst Du, wenn die andere Seite innerhalb von 3min mit einem euphorischen "SUPER!" auf Deine Email antwortet

Alltägliche Preise gibt's da wohl nicht. Du musst nach Deinem Gefühl vorgehen, auch wenn dies am Anfang echt nicht einfach scheint. Bei Musikern gibt's aber ein paar ausschlaggebende Punkte, so z.B. steht eine Plattenfirma dahinter oder nicht? Falls ja, was für eine, wieviel ist das Budget? Wenn's Dein erster Auftrag in der Art ist, würd ich vielleicht doch eher weniger als zu viel verlangen. Wenn alles gut läuft und das Foto rumkommt, hast Du immerhin ziemlich gute Werbung. Beim nächsten mal kannste dann schon von Anfang an etwas höher ansetzen. Die Erfahrung kostet schliesslich auch was. Musst dich halt etwas vorantasten. V.a. im Musikbusiness kommt's eben sehr auf den Hintergrund an-
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Ekkart Noster

Rechtliche Frage zu Teilnehmern einer Veranstaltung und Einv

Es gilt als vereinbart, dass unwiderruflich sämtliche Rechte für jegliche Nutzung
und Veröffentlichung der von dem Modell angefertigten Aufnahmen auf den
Fotografen übertragen werden.
Der Fotograf darf die produzierten Aufnahmen ohne jedezeitliche, örtliche und
inhaltliche Einschränkung selbst oder durch Dritte, die mit dessen Einverständnis handeln, ungeachtet der Übertragungs-, Träger- und Speichertechniken
(insbesondere elektronische Bildverarbeitung) publizistisch zur Illustration und zu
Werbezwecken verwenden, so selbstverständlich auch ausserhalb des
vorbeschriebenen Projektes, dass im Vorfeld der Zusammenarbeit dessen
fotografische Art beschreiben soll.
Das Modell überträgt dem Fotografen gleichzeitig alle Nutzungsrechte
einschließlich Nachdruck und Weitergabe an dem aufgrund dieser Vereinbarung
zustandegekommenen Bildmaterial ohne zeitliche Beschränkung und stellt den
Fotografen ausdrücklich frei von AnsprüchenDritter. Die Namensnennung des
Modells steht im Ermessen des Fotografen.
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Susanne Fuhrmann

Nebengewerbe

Zitat:1. Einen Gewerbebetrieb muss man anmelden, bevor man anfängt
gewerblich tätig zu sein und nicht erstmal gucken.

Da fängt das Halbwissen schon an, einen Gewerbebetrieb kann man gar nicht vor Aufnahme der Tätigkeit anmelden.
--> http://www.berlin.de/imperia/md/content ... eldung.pdf


Für die ganz pingeligen unter uns.... Stefan hat natürlich absolut Recht!! Ich hab mich völlig falsch ausgedrückt.. was ich meinte war.... man kann nicht erstmal freiberuflich oder gewerblich als Fotograf tätig sein und sich dann überlegen ob und wann und warum man beim Gewerbeamt ein Gewerbe anmeldet oder seine freiberufliche Tätigkeit dem Finanzamt mitteilt, dass wäre die sogenannte Schwarzarbeit.

Zitat:2. Freiberufliche Fotografie muss man nicht anmelden, sondern
"nur" die entsprechenden Einnahmne im Rahmen der
Steuererklärung angeben.

Und mit welcher Steuernummer versiehst du deine Rechnungen?
Die Aufnahme einer selbständigen, auch freiberuflichen Tätigkeit ist dem Finanzamt mittels Betriebseröffnungsbogens anzuzeigen.

Auch hier hat Stefan natürlich absolut Recht und weil wir gerade so schön ganz genau sind, ollen wir ja auch noch erwähnen, dass nicht nur die Einnahmen anzugeben sind, sondern natürlich auch die entsprechenden Ausgaben dagegengerechnet werden können.

Zitat:- Berufsgenossenschaft.. keine Ahnung, aber auch hier wirds
Freigrenzen geben.

Eben, keine Ahnung, bei Fotografen gibt es keine Freigrenzen, Druck und Papier ist so ziemlich die einzige BG, die kein Mindesteinkommen oder Angestellte voraussetzt. Die wollen gleich Kohle sehen.

Tja, weiß ich halt nicht alles, aber damit kann ich ganz gut leben und das auch offen zugeben.

Zitat:4. Ist man im "Hauptberuf" in einem anderen Bereich als
Fotografie tätig und erzeilt damit seine "Haupteinnahmen" wird
eine nebenberufliche Tätigkeit in der Fotografie als Hobby =
"Liebhaberei" ausgelegt. D.h. selbstverständlich müssen auch
hier sämtliche Einnahmen dem Finanzamt mitgeteilt werden und
die entsprechenen Ausgaben dürfen von den einnahmen abgezogen
werden... ABER .... sind die Ausgaben höher als die erklärten
Einnahmen ( was bei den meisten hier wohl genauso der Fall ist
!! ) wird dieser Verlust nicht steuermindernd berücksichtigt.

Hä? Noch nie einen Betrieb eröffnet? Verluste darf man machen, die wirken sich auch steuermindern aus, auch als Steuervortrag im kommenden Jahr.
Und Liebhaberei, das kommt meistens nachträglich bei denen, die über längere Zeit kaum Einnahmen haben.

Hier kann ich Stefan leider nicht uneingeschränkt Recht geben, denn wenn man so ein offensichtliches Hobby wie die Fotografie als Nebengewerbe ordnungsgemäß angemeldet hat und nun möchte dass die Verluste steuermindernt berücksichtigt werden, erwartet das Finanzamt unglaublicherweise soetwas wie einen Nachweis der Gewinnerzielungsabsicht. Und erst dann, wenn dieser Nachweis dem Finanzamt vorliegt und diese Gewinnerzielungsabsicht sich einem deutschen Finanzbeamten, bei einer Nebenberuflichen Tätigkeit die nur aus persönlichen Neigungen ausgeübt wird = Hobby, erschliesst, dann können diese Verluste anerkannt werden. Auch als Steuervortrag für das kommende Jahr !! Hier hat Stefan wieder uneingeschränkt Recht. Dumm nur, dass dieser Nachweis zur Gewinnerzielungsabsicht jedes Jahr neu vom Steuerpflichtigen erbracht und Seitens des Finanzamtes geprüft werden muss.
02.06.07, 22:52
Zitat:1. Einen Gewerbebetrieb muss man anmelden, bevor man anfängt
gewerblich tätig zu sein und nicht erstmal gucken.

Da fängt das Halbwissen schon an, einen Gewerbebetrieb kann man gar nicht vor Aufnahme der Tätigkeit anmelden.
--> http://www.berlin.de/imperia/md/content ... eldung.pdf


Für die ganz pingeligen unter uns.... Stefan hat natürlich absolut Recht!! Ich hab mich völlig falsch ausgedrückt.. was ich meinte war.... man kann nicht erstmal freiberuflich oder gewerblich als Fotograf tätig sein und sich dann überlegen ob und wann und warum man beim Gewerbeamt ein Gewerbe anmeldet oder seine freiberufliche Tätigkeit dem Finanzamt mitteilt, dass wäre die sogenannte Schwarzarbeit.

Zitat:2. Freiberufliche Fotografie muss man nicht anmelden, sondern
"nur" die entsprechenden Einnahmne im Rahmen der
Steuererklärung angeben.

Und mit welcher Steuernummer versiehst du deine Rechnungen?
Die Aufnahme einer selbständigen, auch freiberuflichen Tätigkeit ist dem Finanzamt mittels Betriebseröffnungsbogens anzuzeigen.

Auch hier hat Stefan natürlich absolut Recht und weil wir gerade so schön ganz genau sind, ollen wir ja auch noch erwähnen, dass nicht nur die Einnahmen anzugeben sind, sondern natürlich auch die entsprechenden Ausgaben dagegengerechnet werden können.

Zitat:- Berufsgenossenschaft.. keine Ahnung, aber auch hier wirds
Freigrenzen geben.

Eben, keine Ahnung, bei Fotografen gibt es keine Freigrenzen, Druck und Papier ist so ziemlich die einzige BG, die kein Mindesteinkommen oder Angestellte voraussetzt. Die wollen gleich Kohle sehen.

Tja, weiß ich halt nicht alles, aber damit kann ich ganz gut leben und das auch offen zugeben.

Zitat:4. Ist man im "Hauptberuf" in einem anderen Bereich als
Fotografie tätig und erzeilt damit seine "Haupteinnahmen" wird
eine nebenberufliche Tätigkeit in der Fotografie als Hobby =
"Liebhaberei" ausgelegt. D.h. selbstverständlich müssen auch
hier sämtliche Einnahmen dem Finanzamt mitgeteilt werden und
die entsprechenen Ausgaben dürfen von den einnahmen abgezogen
werden... ABER .... sind die Ausgaben höher als die erklärten
Einnahmen ( was bei den meisten hier wohl genauso der Fall ist
!! ) wird dieser Verlust nicht steuermindernd berücksichtigt.

Hä? Noch nie einen Betrieb eröffnet? Verluste darf man machen, die wirken sich auch steuermindern aus, auch als Steuervortrag im kommenden Jahr.
Und Liebhaberei, das kommt meistens nachträglich bei denen, die über längere Zeit kaum Einnahmen haben.

Hier kann ich Stefan leider nicht uneingeschränkt Recht geben, denn wenn man so ein offensichtliches Hobby wie die Fotografie als Nebengewerbe ordnungsgemäß angemeldet hat und nun möchte dass die Verluste steuermindernt berücksichtigt werden, erwartet das Finanzamt unglaublicherweise soetwas wie einen Nachweis der Gewinnerzielungsabsicht. Und erst dann, wenn dieser Nachweis dem Finanzamt vorliegt und diese Gewinnerzielungsabsicht sich einem deutschen Finanzbeamten, bei einer Nebenberuflichen Tätigkeit die nur aus persönlichen Neigungen ausgeübt wird = Hobby, erschliesst, dann können diese Verluste anerkannt werden. Auch als Steuervortrag für das kommende Jahr !! Hier hat Stefan wieder uneingeschränkt Recht. Dumm nur, dass dieser Nachweis zur Gewinnerzielungsabsicht jedes Jahr neu vom Steuerpflichtigen erbracht und Seitens des Finanzamtes geprüft werden muss.
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Thilo Retset

professionelle Agentur für Babymodels gesucht

Oha, das ist aber alles weit weg.
Für uns müsste es irgendwo im Ruhrgebiet sein, also Bochum, Essen, Dortmund...

Zitat:Auf der anderen Seite ist es echt total voll auf so
Castings (ich war dabei), hektisch, nervig, laut...und
dauert...und dauert....und dauert... meine Freundin hat
es irgendwie sein gelassen, weil es genervt hat.


Da habe ich auch Bedenken vor. Naja, sollte es hier etwas im Umkreis geben, würden wir es gerne mal ausprobieren.
Sollte es für unsere Kurze (knapp 7 Monate) und uns zu stressig sein, dann würden wir es ´eh lassen.
Wir sehen das auch eher als Spaß an und mit so einer Einstellung kommt man da warscheinlich sowieso nicht weiter.

Naja, mal sehen, ob sich was ergibt.

Gruß und Danke für eure Tips,
Thilo
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