Hausrecht und Besitzerwechsel

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Clara Hase Clara Hase   Beitrag 1 von 4
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2014 habe ich bei Axel-Springer Innenaufnahmen gemacht - ob das Gebäude noch steht oder auch abgerissen wurde weiss ich nicht genau - Inzwischen ist das Bezirksamt da an der Stelle.

Frage nun: wo bekomme ich wegen"Hausrecht" nun meine Genehmigung her, für das Zeigen der Fotos?

Hatte damals schon beim Abendblatt herumgeguckt, die ja auch umgezogen waren -kam aber nicht weiter.
auch das Web bemühte ich um irgendeine Adresse zu erhalten - erfolglos
nun wollte ich da mal was zeigen.
U.a. auch eine künstlerisch bemalte Wand, die vermutlich gesetzlich noch wieder anders zu bewerten ist.
Alice vom See Alice vom See   Beitrag 2 von 4
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Ich denke, da kräht inzwischen kein Hahn mehr hinterher.
Clara Hase Clara Hase   Beitrag 3 von 4
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hm, hm,
Johannes Röhnelt Johannes Röhnelt Beitrag 4 von 4
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Zitat: Clara Hase 22.09.18, 16:37Zum zitierten Beitraghm, hm,
Auf eine ähnliche Frage habe ich vor einiger Zeit diese Antwort gepostet:

https://www.internet-law.de/2018/08/for ... nt-1024861

Das passt irgendwie zu dem Fall "Reiss-Engelhorn-Museen gegen Wikimedia". Der BGH scheint ja auch bei den Museen wieder mehr auf das Vertragsrecht achten - so wie es Malte Stieper in dem o.a. Link fordert.

Kurz gesagt. Wenn kein Besichtigungsvertrag zustande gekommen ist und auch keine dinglichen Rechte (Eigentums-, Persönlichkeits-, Urheberrechte u. dergl.) verletzt werden, dann dürfen grundsätzlich auch auf fremdem Grund aufgenommene Fotos verbreitet werden. Dann bedarf es in der Regel keiner nachträglichen Erlaubnis eines Hausrechtsinhabers. Besonderheiten im Fall von bei Hausfriedensbrüchen aufgenommenen Bildern klammere ich hier einmal aus. Damit kenne ich mich nicht aus - weder theoretisch noch praktisch ;-).

Der "Witz" bei den vielzitierten Sanssouci-Urteilen ist, dass es dort keine Verletzungen von Vertrags-, Persönlichkeits- und Urheberrechten gegeben hat, und der BGH deshalb die Eigentumsrechtsverletzung an den Haaren herbeigezogen hat, von der er sich jetzt - wie ich hoffe - klammheimlich verabschieden will. Mal die neue Begründung abwarten.

MfG
Johannes
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