Wozu teure Objektive kaufen ?

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Christian Wutschke Christian Wutschke Beitrag 16 von 73
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Zitat: SP3.2 02.01.20, 09:01Zum zitierten Beitrag
was heißt bei dir teuer ? das ist ja ziemlich dehnbar ....

gl
stefan


Teuer heißt bei mir alles über 1000€!

VG
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 17 von 73
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Beim Fotografieren ist es doch wie bei jedem anderen Hobby : die Vernunft spielt eine gewisse Rolle (teilweise auch in Form des "Woman-Acceptance-Factors" :-) ), aber gerade das Unvernünftige macht doch am meisten Spaß. Wir haben Autos, die 200-250 laufen, und stehen damit im Stau oder zuckeln durch 30er-Zonen. Warum sollte man nicht mir einem teuren Objektiv schlechte Fotos machen dürfen? :-)
Aus den geringen Auflösungsanforderungen von Print- und Onlinemedien würde ich übrigens nicht ableiten, dass das Objektiv auch billig sein darf. Schlimmes Bokeh, Kontrastübertragung bei Gegenlicht oder Halos kann man auch in Briefmarkengröße sehen.
Ich persönlich habe schon eine Menge für Equipment ausgegeben, aber vergleichsweise wenig für sehr teure Optiken. Viel mehr Spaß macht es mir, möglichst viele unterschiedliche Gläser zu nutzen, viele davon sind manuelles Altglas. Vielleicht noch verrückter als wenige sehr gute Gläser, aber diesen Spleen pflege ich eben :-)
SP3.2 SP3.2 Beitrag 18 von 73
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Zitat: Christian Wutschke 01.01.20, 18:06Zum zitierten BeitragIch finde nur, man kann sich schon Gedanken machen, wenn einige Fotografen gutes Geld verdienen mit der Fotografie und nur mit einer APS-C und einem EF-S Objektiv arbeitet. Warum noch teure L Objektive kaufen.für bestimmte motive / verwendungszwecke reicht sicher aps-c mit einem ef-s. für vieles aber eben nicht.

Zitat: Christian Wutschke 02.01.20, 15:34Zum zitierten BeitragTeuer heißt bei mir alles über 1000€!
- wenn du allerdings nicht viel licht zur verfügung hast und entsprechend kurze verschlußzeiten brauchst oder/und wert auf eine gute freistellung legst, und dies nur mit lichtstarken festbrennweiten (blende besser als 2) zu realisieren ist, dann wird es halt "teuer". da kannst du mit den ef-s zooms einpacken.

- auch im telebereich an vollformat wird es schnell teuer, wenn man bei blende 5.6 bleiben will, z.b. das ef100-400 - alternativen ?

- und im lichtstarken (um blende 2) uww bereich(14mm) wird es auch "teuer", wie sind da die aps-c alternativen (8mm mit blende 2) ??? gut, braucht mann jetzt nicht jeden tag ...

-> sicher kann man mit ef-s viele fälle sehr gut abdecken, aber manchmal wird es bei einigen eben auch etwas spezieller, und man "muß" dann auch mal die "teuren" teile nutzen.

gl
stefan

ps: meine meisten aufnahmen entstehen mit einem 50/1.4 art
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 19 von 73
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Dir macht unvernünftiges keinen Spaß, oder wie soll ich das verstehen?
NikoVS NikoVS   Beitrag 20 von 73
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Zitat: photo.subversive 02.01.20, 18:57Zum zitierten BeitragDu verallgemeinerst hier lediglich nur Deine ganz persönliche Perspektive auf die Fotografie.

Du etwa nicht? ;)
NikoVS NikoVS   Beitrag 21 von 73
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Zitat: photo.subversive 02.01.20, 19:28Zum zitierten BeitragZitat: NikoVS 02.01.20, 19:16Zum zitierten BeitragZitat: photo.subversive 02.01.20, 18:57Zum zitierten BeitragDu verallgemeinerst hier lediglich nur Deine ganz persönliche Perspektive auf die Fotografie.

Du etwa nicht? ;)


Nein. So einfach, wie Du es Dir gerade wieder machen willst, ist es eben nicht. Bei intensivem Lesen der Beiträge und scharfem Nachdenken wirst Du zu der Einsicht kommen, dass Deine Frage ganz einfach daneben war.


Dann mach ich aus meiner Frage eine Feststellung: Du selber versuchst deine Sicht der Dinge als einzig richtig hinzustellen. Sowas tut man nicht. Nicht unter Erwachsenen. Beitrag 19 von Thomas spricht mir aus dem Herzen. Und Spaß am Hobby ist essentiell. Und Spaß ist individuell und erreicht man auf ganz unterschiedliche Weise. Gegen deine Aussage zu Festbrennweiten ist hingegen nichts einzuwenden, auch wenn ich persönlich nicht auf 90% komme.
SP3.2 SP3.2 Beitrag 22 von 73
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Zitat: photo.subversive 02.01.20, 19:13Zum zitierten BeitragNicht bei jedem. Es kommt ganz darauf an. Das hat sich unter den Hobbyisten aber noch nicht überall rumgesprochen in den letzten Jahrzehnten. Im Gegensatz dazu hält sich hartnäckig die Haltung, man müsse technisch gerüstet sein für alles was kommen KÖNNTE. da fühle ich mich mal nicht angesprochen - ich kauf mir ein objektiv, wenn ich es auch nutzen werde. nicht "um gerüstet zu sein".

gl
stefan
joachimx joachimx   Beitrag 23 von 73
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Ein Fotograf wächst mit seiner Ausrüstung ?
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 24 von 73
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Zitat: joachimx 02.01.20, 20:48Zum zitierten BeitragEin Fotograf wächst mit seiner Ausrüstung ?Eher anders rum. Ein L-Angebot für die Schwachstelle hinter dem Gehäuse ist kaum zu finden .
joachimx joachimx   Beitrag 25 von 73
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Die Schwachstelle ist der Fotograf ?
N. Nescio N. Nescio   Beitrag 26 von 73
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nee. die schwachstelle ist das schwere geraffel, das man nie dabei hat, wenn man es gerne hätte.
und die Schwachstelle ist schon der Fotograf, der bei überraschend auftauchenden fogi mittigs die cam nicht rasch genug aus dem koffer holen kann.
und die Schwachstelle sit der Fotograf, wenn der nur uninteressantes ablichtet, und das nicht dazu uninteressant.
und die schwachstelle ist der Fotograf, der sich ums fx rauschen kümmert, statt ums licht.
und die Schwachstelle ist das zeugs, das einen nicht rasant genug treffenden autofokus hat.
und die Schwachstelle ist der Fotograf, der meint, die cam mache es und wenn nicht, dann fotoshop.
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 27 von 73
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Zitat: Christian Wutschke 01.01.20, 18:06Zum zitierten BeitragHallo Community,

ich Wette der eine wird mich hier wieder zerreißen ...


Jo, die Anhänger des GAS-Syndroms, bzw. die darunter leidenden Patienten, werden Dich dafür zerreißen und einige haben es ja schon versucht.

Du sprichst mir, obwohl Anhänger des GAS-Synsroms (das es in verschiedenen Ausprägungen gibt), voll aus der Seele.

Du stellst die absolut berechtigte Frage nach der Notwendigkeit. Du fragst Dich, was ist gut genug.

Imho ist, in digitaler Sprache, 8 MP gut genug für mehr als 98% aller fotografischen (!) Anwendungen. Mit 12MP bist Du auf der sicheren Seite und mit 15 oder 18 MP hast Du reichlich Spielraum für Ausschnitte, was gestalterisch enorm wichtig werden kann, beispielsweise wenn Du stürzende Linien vermeiden möchtest, ohne gleich tausende für ein TS-Objektiv oder gar eine Fachkamera auszugeben.

Ergo braucht auch ein Objektiv nicht mehr aufzulösen als das.

Nun funktioniert das Marketing der Hersteller aber irgendiwe anders und sie finden reichlich dumme, oder auch Influencer (Die sind oft nicht dumm. Den einen oder anderen kenne ich persönlich und schätze sie als Person und bewundere sie für ihr Geschäftsmodell. Aber die geben sich aber für Geld dumm. Oder sie sind selbst GAS süchtig und geben sich für Gear <das G in GAS> dumm, damit ihre Jünger möglichst viel möglichst teures beim Spender des Gear kaufen.)

Ergo glaubt der Otto-Normal-Knipser, er bräuchte Megapixel, also viel davon, und dann natürlich zwangsläufig auch Optiken, die das auch können.

Was zählt ist das Bild, und zwar als Ganzes. Und deshalb ist es als Ganzes zu betrachten und zu bewerten. Das setzt einen sinnvollen Betrachtungsabstand voraus. Damit das Bild, so wie der Fotograf es wollte, auf Dich wirkt. Damit Du seinen Aufbau und das Licht und alles vollständig wahrnehmen und auf Dich wirken lassen kannst. Und da genügen 8MP, weil das Auge eh nicht mehr sieht.
(Ausser vielleicht das Auge von James Bond oder eines x-beliebigen Mitarbeiters von CSI Miami oder Lieutenant Commander Data, wobei Data kein Mensch gewesen sein wird aber immer angestrebt haben wird, Mensch zu sein.)

Extrembeispiel, aber für sehr kleines Geld (Am Sonntag für 1€, plus Anreise) selbst erlebbar. Geh in die Pinakothek der Moderne und schau Dir das millionenschwere Guski-Werk "Rhein II" an. Aus angemessener oder noch weiterer Entfernung betrachtet denkst Du vielleicht "langweilig" vielleicht aber auch "geniale Bildidee". Wenn Du nah dran gehst, und man kann in München sehr nah dran gehen (Die haben da einen Mitarbieter, der nur dafür da ist, die Alarmanlage immer wieder aus zu machen, wenn wieder jemand sehr nah dran war.) dann schaust Du auf Details. Das Bild hat im Ergebnis unglaublich viele Megapixel und Du kannst analysieren, wie es geschaffen wurde. Und dann denkst Du Dir vielleicht "Meine Fresse, was hat der da gepfuscht. Da kann ich selbst besser stempeln." Aber was hast Du davon. Gursky verkauft seine Bilder für Millionen und und Du bist froh, wenn mal jemand 30€ bezahlt.

Kein Fotograf braucht teure Objektive.

Aber es gäbe einen Markt. Geheimdienste brauchen Schärfe und Auflösung (aber nicht die Brillianz, die wir so lieben). Ebenso die Wissenschaft bei ganz bestimmten Anwendungen. Die Industie ebenfalls z.B. bei der Produktionssteuerung oder der automatischen Qualitätskontrolle. Natürlich auch das Militär, z.B. bei der Raketenabwehr.

Die Werbung braucht eine gewissen Auflösung beispielsweise für doppelseitige Anzeigen. Aber wenn man sich die Druckverfahren anschaut, dann braucht es dafür auch nicht mehr als 20MP. Jedenfalls gab es schon super gute Anzeigen dieser Art, digiral produziert, bevor es 20MP Kameras gab. Ich erinnere da an Scanner-Rückteile für Hassis etc, die teurer waren als Einfamilienhäuser in guter Lage und auch nur so ca. 5MP lieferten.

Also kein Mensch braucht das. Aber es werden nicht weniger Menschen, die Dir erklären können, oder ihren Frauen, weshalb sie dennoch so viel Geld in ein Objektiv investieren, wie Du und ich es gern für etwas sinnvolleres ausgeben würden, wenn wir es denn hätten.
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 28 von 73
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Zitat: joachimx 02.01.20, 21:29Zum zitierten BeitragDie Schwachstelle ist der Fotograf ?

Nicht, wenn er genug Geld für Ausrüstung ausgibt.

Ok, dann mag es diese doofe Diskrepanz geben zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung ... Aber im Fotoclub oder beim Stammtisch bist Du der Held für einen Abend, wenn Du gut eingekauft hast.
NikoVS NikoVS   Beitrag 29 von 73
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Zitat: photo.subversive 03.01.20, 00:30Zum zitierten BeitragZitat: NikoVS 02.01.20, 19:53Zum zitierten BeitragDann mach ich aus meiner Frage eine Feststellung: Du selber versuchst deine Sicht der Dinge als einzig richtig hinzustellen. Sowas tut man nicht. Nicht unter Erwachsenen.

Auch das ist, liest man, was ich geschrieben habe, ein unhaltbarer Vorwurf. Ich weiß, dass mein Beiträge Dir missfallen, und ich weiss auch warum. Wenn Du mich kritisieren willst, musst Du Dein argumentatives Niveau aber deutlich anheben. Also wenigstens von Null auf Eins. Sonst lass ich solchen erfundenen Käse künftig einfach an mir vorüber rauschen. Leute, die nicht mehr können als mit dem Dreck ihrer selbstgestrickten Ideologie zu schmeissen, finden sich in allen Foren. Man muss sie meiden. Viel Spass also noch am Spass mit den Apparätchen, am pride of ownwership und der Vorstellung, was man alles damit machen könnte, wenn man es wollte ! ;-))


So machen wir das, Preston. Mal sehen, ob du auch konsequent bist. Eher nicht. ;)
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 30 von 73
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Zitat: joachimx 02.01.20, 21:29Zum zitierten BeitragDie Schwachstelle ist der Fotograf ?
Das ist wohl die ganz entscheidende Frage. Fast immer wird das wohl so sein. Um so besser die Technik, desto häufiger.
Die neueste Generatiion von Smartphones befeuert die Ausgangsfrage "Wozu teure Objektive kaufen?" noch. Auch als hartgesottener KB-DSLR-Fan muss ich zugeben, dass das Endergebnis meines S10 in vielen Situationen nicht schlechter ist als von meiner großen Ausrüstung. Ich spreche hier nicht von kleinen wilden Vögelchen oder Milchstraßen sondern den 90% dazwischen.
Ich finde diesen Umstand aber nicht belastend sondern eher inspirierend. Mit primitiver Technik das maximnale aus einer Situation heraus zu holen kann genauso Spaß machen wie mit schwerem Gerät.
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