Vielleicht kann mir jemand einen anderen Denkanstoß geben ;)

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Ellenor-6699 Ellenor-6699 Beitrag 31 von 41
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@lenmos wie schaffst du es in Teilautomatiken oder im M Modus nicht nachzudenken? Das ist ja bei sich stätig wechselen Motive nicht möglich oder anderen Lichtverhältnissen? Wäre ich so schlau das ich in jedem Modus ohne Nachzudenken zu müssen die Perfekten Bilder schießen würde ich die Kamera kein Werkzeug mehr nennen:)
Etzadle Etzadle Beitrag 32 von 41
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Hm,
das ist Routine. Ich habe einmal den Belichtungsmesser zu Hause vergessen. Ich hatte einen 200er Film in der Kamera (Exakta, ohne Belichtungsmesser).
Da ich die Zeiten / Blenden Kombinationen einigermaßen im Kopf hatte, bei verschiedenen Lichtsituationen, habe ich den Film einfach mal angefangen. Es hat bis auf zwei Fehlbelichtungen (von 15) auch einigermaßen funktioniert.
Ich nehme mal an, Du fotografierst digital. Bei der Zugfotografie (habe mal kurz in Deinen Bildern nachgesehen), hast Du ja die Möglichkeit, zuerst mal die Umgebung zu fotografieren, bevor der Zug kommt. Dann siehst Du ja, ob das Deinen Wünschen entspricht. Wenn das Licht sich plötzlich ändert, ist das zwar blöd, aber nach ein paar Mal weißt Du wie viel Blende oder Zeit Du ggf. korrigieren mußt, wenn Du manuell fotografierst. Und ja, wenn man länger pausiert, muß man sich wieder einfuchsen (merke ich immer, wenn ich mal mit einer Kamera längere Zeit nicht fotografiert habe, dann muß man überlegen, während es mit der Kamera, die man eigentlich immer verwendet, fast nichts mehr zum Überlegen gibt)...
lenmos lenmos   Beitrag 33 von 41
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Zitat: Ellenor-6699 24.03.20, 22:39Zum zitierten Beitrag@lenmos wie schaffst du es in Teilautomatiken oder im M Modus nicht nachzudenken?
Für den Modus M habe ich keine Verwendung, für den Modus TV eigentlich auch so gut wie keine. Ich mache alles im Modus AV und da starte ich irgendwo bei Blende 5.6 bis 8, den Rest macht die Automatik, die zwar Halbautomatik genannt wird, aber im Prinzip trotzdem nach Wahl der Blende alles alleine macht.

Aber das habe ich dir in ähnlicher Art schon vor ein paar Wochen zu erklären versucht, völlig vergeblich. Du bewegst dich keinen Millimeter vorwärts und man könnte meinen, du wärst daran auch nicht interessiert bzw. lernresistent oder vielleicht ein Troll, den es nur darum geht, das Forum zu beschäftigen.
Albrecht D Albrecht D Beitrag 34 von 41
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Zitat: lenmos 25.03.20, 02:28Zum zitierten BeitragIch mache alles im Modus AV und da starte ich irgendwo bei Blende 5.6 bis 8, den Rest macht die Automatik, die zwar Halbautomatik genannt wird, aber im Prinzip trotzdem nach Wahl der Blende alles alleine macht.Ja und genauso mache ich es auch, und das schon zu Analogzeiten. Das habe ich in die Digital-Ära hinein übernommen. Und ich fahre gut damit.

Übrigens nannte man vor 50 Jahren die sogenannte "Nachführmessung" Halbautomatik, und die spätere Zeitautomatik (AV) oder Blendenautomatik (TV) dann Vollautomatik.

Gruß
Albrecht
copine copine   Beitrag 35 von 41
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Zitat: lenmos 25.03.20, 02:28Zum zitierten BeitragDu bewegst dich keinen Millimeter vorwärts und man könnte meinen, du wärst daran auch nicht interessiert bzw. lernresistent
den eindruck habe ich inzwischen auch. jetzt probier doch mal was von den tipps aus! in vier wochen kannst du ja mal berichten, wie es funktioniert hat.
Sören Spieckermann Sören Spieckermann   Beitrag 36 von 41
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Mein einfacher Entscheidungsbau sieht so aus:
Ist mir beim aktuellen Motiv primär die richtige Schärfentiefe wichtig: Dann Av
Da habe ich so ca. 90% aller Fälle abgedeckt.

Ist mir beim aktuellen Motiv primär die richtige Verschlusszeit wichtig (z.B. wegen Bewegungsunschärfen beim Sport): Dann Tv

Wenn ich dann mal in Av oder Tv bin (und ie Blende bzw. Zeit eingestellt habe) lasse ich üblicherweise den Rest die Kamera machen. Ich habe lediglich dann noch sporadisch ein Auge drauf ob die von der Kamera eingestellten Werte "halbwegs passen.
z.B. ich bin in Av und habe f5,6 ausgewählt und fotografiere Freihand. Dann schau ich bei dem ein oder anderen Bild kurz drauf ob die von der Kamera eingestellte Verschlusszeit "verwacklungsfrei" (d.h. kurz genug) ist. Das geht so nebenher ganz automatisch. ggf. wird dann geschiftet oder ISO angepasst.

Die Belichtung habe ich permanent auf Matrix/Mehrfeldmessung. Das passt in 99% der Fälle ausreichend gut.
Also auch kein Gedanke wert.
Ich erkenne allerdings schon am Motiv im Sucher ob einer der Ausnahmefälle vorliegt bei dem die Mehrfeldmessung versagen könnte. In dem Fall verschwende ich dann auch mal noch ein Extra-Gedanke auf die richtige Belichtung. (z.B. durch Belichtungskorrektur). Ist bei meinen Motiven jedoch sehr selten.

Mit diesem sehr einfachen Entscheidungsbaum muss ich praktisch kaum darüber nachdenken was einzustellen ist und kann mich voll auf das Motiv konzentrieren.
Fotografo Amatoriale Fotografo Amatoriale   Beitrag 37 von 41
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Wenn die Kameramodi dich verwirren, versuche es doch erstmal mit vornehmlich einem Modus.
Ich halte AV für geeignet - du stellst die Blende ein und die Kamera passt automatisch die Belichtungszeit an.
Wird die Belichtungszeit für eine Freihandaufnahme zu lang, drehst du einfach die ISO weiter hoch.

Ich nehme an, du hast bei deinem Lernprozess (seit 2013) ein paar simple Basics einfach übersprungen und bist deshalb etwas verwirrt, was dich "ängstlich" macht.
Ich hatte damals ganz am Anfang das Glück, dass mir ein erfahrerner Fotograf erstmal das Belichtungsdreieck erklärt hat, sodass ich auf dieser Grundlage alles weitere darauf aufbauen konnte. Ja und er hat mir auch AV empfohlen...
Ellenor-6699 Ellenor-6699 Beitrag 38 von 41
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Erst mal danke für eure Einwände! Vielleicht sollte ich mich mal auf das Wesentliche Konzentrieren. Wenn ich aus dem Haus gehe und nimm die Kamera mit einfach mal auf P + iso Auto stellen damit man auch mal schnell abdrücken kann wenn man mal was schönes sieht.

Und für alle anderen Situationen zum selber einstellen nimmt man sich halt Die Zeit. Jedenfalls Schnellschüsse wo ich noch auf die Parameter bei Halbautomatiken und Im M Modus achten muss bekomme ich nicht hin.
Topple.photography Topple.photography neu Beitrag 39 von 41
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Nun will ich (trotz der zahlreichen) Antworten auch noch meine Meinung dazu abgeben.
Du beschreibst, dass du am Set aufgrund der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten überfordert bist und
es auch nicht so schnell geht, wie du dir das erhoffst.
Persönlich würde ich dir davon abraten, deswegen in einen Automatikmodus zu wechseln. Natürlich ist das manchmal hilfreich, wenn du gerade den seltenen Vogel siehst und keine andere Wahl hast, aber die zahlreichen Einstellungen sind auch gewissermaßen die Grundlage für die Kreativität deiner Fotos (und die willst du ja nicht weggeben).
Mein Tipp wäre, dass du einfach mal ohne Druck ALLEINE und ohne irgendwen darüber zu informieren dich mit deiner Kamera an einen Fluss hockst, wo dich keiner beobachtet, und mit deiner Kamera experimentierst. Setz dir dabei nicht als Ziel coole Fotos zu schießen, sondern nur deine Kamera kennenzulernen. Experimentiere mit Blende, Verschlusszeit, ISO, Weißabgleich Blitz, aber auch mit ausgefallenen Einstellungen wie Post-Fokus. Beobachte wie sich die Tiefenschärfe, die Bewegungsunschärfe oder die Farben ändern. Setz dir dabei nicht das Ziel, das Bild perfekt zu belichten! Danach kannst du die Bilder wieder löschen, aber ich versichere dir, dass du deine Kamera besser verstehen wirst.

Markus
Lichtmaler Köln Lichtmaler Köln Beitrag 40 von 41
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Zitat: Ellenor-6699 24.03.20, 22:13Zum zitierten BeitragBei allen anderen Halbautomatiken und voll Automatischen Einstellungen muss man drehen und Kurbeln und Nachdenken, und der Super Moment für das beste Bild könnte Flöten gehen?

Wenn Du so weiter machst wirst Du vor lauter "unnützem Denken" eh nie zum Drücken des Auslösers für DAS Foto kommen!

Schnapp Dir einfach Deine Kamera, nimm Dir ein grobes Thema vor z.B. ich will tolle Fotos von:
- Sonnenuntergängen
- Feuerwerk
- Blüten
- Frühling
- Tieren im Zoo
- Tieren im Zoo-Aquarium
- Bergen
- Kirchen
etc.

Also ich hab einmal ein wenig übertrieben.
Aber man kann ja sehen was gemeint ist.

Der Sinn dahinter ist:
- Nehme nur die Ausrüstung mit, von der Du glaubst, dass Du sie für das Thema brauchst.
- Das spart Gewicht, Platz und reduziert die Auswahl Möglichkeiten (also weniger unnützes Denken)

Dann mache Fotos, Fotos, Fotos, F..., F... ;-)
Mit allen möglichen Einstellungen.

Habe Spaß am Probieren der möglichen Kamera Einstellungen! Einfach so spielerisch.
Denn wenn ein Foto später am PC nix geworden ist dann kann man es doch einfach wieder löschen ohne dabei auch nur einen Cent ausgeben zu müssen. Es tut also nicht "weh" wenn du "Lernfotos" machst.

Natürlich sollte man mit der Zeit aus den Lernfotos lernen, oder man versucht eine grobe Vorstellung von Einstellungen von Beginn an um zu setzen, von denen man glaubt, dass diese zu guten Fotos führen könnten.

Dann schaust Dir die Fotos an und überlegst, was evtl. schief gelaufen ist.

Man muss auch nicht innerhalb eines Tages das "Pefekte Foto" schaffen.
Ganz im Gegenteil, manchmal braucht man für bestimmte Motive Monate bis Jahre, bis das Motiv sich selbst so zeigt, wie man es schon immer auf einem Foto haben wollte, z.B. bei Sonnenuntergängen, oder einem Feuerwerk, welches man nur einmal im Jahr besuchen kann etc...

Lerne indem Du etwas "praktisch" machst, nicht in der reinen Theorie. Natürlich kann und sollte man bei der Beurteilung und Auswertung der "Lernfotos" die Theorie bemühen um die Einstellungen zu verfeinern, aber eben erst nach dem Foto bzw. spielerisch während den Aufnahmen (ohne im Denken zu versinken).

So und nun raus aus dem Haus und Fotos, Fotos, Fotos... ;-)

Viel Erfolg,
Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
Jürgen W2 Jürgen W2 Beitrag 41 von 41
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Zitat: Ellenor-6699 25.03.20, 12:30Zum zitierten BeitragVielleicht sollte ich mich mal auf das Wesentliche Konzentrieren. Wenn ich aus dem Haus gehe und nimm die Kamera mit einfach mal auf P + iso Auto stellen damit man auch mal schnell abdrücken kann wenn man mal was schönes sieht.
Das erinnert mich an die Argumentation derer, die ein "24-1000mm"-Objektiv (Nikon P1000) oder sowas mit auf die Reise nehmen, damit man, "wenn man mal was schönes sieht" am Horizont, eine Libelle, einen Weberfinken oder einen Anoli, das Foto auf jeden Fall machen kann und einem "kein Motiv entgeht".

Mit sinnvoller Fotografie hat das nicht viel zu tun. Besser ist, du machst es so, wie die kompetenten Kollegen hier empfehlen: du eignest dir Grundkenntnisse an und arbeitest dann mit "A" / "Av" (Blendenvorwahl, Zeitautomatik).

ISO auf Auto ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Ich mache Street Photography, und da brauche ich oft sehr schnelle Belichtungszeiten. Wenn ich meine Kameras auf ISO-Auto stelle, wählen sie meist ISO 100, aber wenn ich bewusst die Einstellung nehme, nehme ich fast immer ISO 400 oder gar ISO 800, um dann nicht 1/30 oder 1/60 Sekunde zu bekommen, sondern mindestens 1/500 Sekunde.

Die Kamera kann nicht erkennen, ob ich "Street" oder "Stillleben" oder "Portrait" oder "Sport" fotografiere. Will ich, dass die Kamera das weiß, muss ich "Szenemodi" wählen statt Programme wie P / A / S / M. Aber da ich dann noch weniger Kontrolle habe, bevorzuge ich tausendfach, zwei Wochen lang die Basics zu lernen und dann in "A" (bzw. wenn ich z.B. "Mitzieher" machen will, in "S") zu arbeiten.
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