RAW ja oder nein

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detlefr61 detlefr61   Beitrag 1 von 192
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Ich bin einer von vielen, der denkt, auslösen und schon ist das Foto fertig. Ich habe festgestellt, das klappt bei mir nicht.
Ich habe mir nun das Programm Luminar gekauft, um Bilder zu bearbeiten. Ist es sinnvoll im RAW Format zu fotografieren?
Ich bin mir da unschlüssig.
Vielen Dank
Norbert Bormann Norbert Bormann Beitrag 2 von 192
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Im Grunde muss das jeder für sich entscheiden. Für mich, immer. JPG ist ein komprimiertes Format, es fehlen oft die Bildinformationen die ich brauche. Gerade Weißabgleichs- und Belichtungskorrektur stoßen schnell an ihre Grenzen und es gibt Farbabrisse. Im JPG habe ich eventuell eine Blendenstufe jeweils Richtung plus und minus zur Verfügung. Im RAW bis zu drei. Ich habe einfach mehr Möglichkeiten.

LG Norbert
detlefr61 detlefr61   Beitrag 3 von 192
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Zitat: Norbert Bormann 12.12.19, 18:23Zum zitierten BeitragIm Grunde muss das jeder für sich entscheiden. Für mich, immer. JPG ist ein komprimiertes Format, es fehlen oft die Bildinformationen die ich brauche. Gerade Weißabgleichs- und Belichtungskorrektur stoßen schnell an ihre Grenzen und es gibt Farbabrisse. Im JPG habe ich eventuell eine Blendenstufe jeweils Richtung plus und minus zur Verfügung. Im RAW bis zu drei. Ich habe einfach mehr Möglichkeiten.

LG Norbert

Dann scheint das RAW Format die richtige Lösung für meinen Winterurlaub zu sein.
Wegen der Belichtung bei Schnee,oder?
detlefr61 detlefr61   Beitrag 4 von 192
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Vielen Dank,Norbert
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 5 von 192
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Du kannst auch bei Schnee JPEGs korrekt belichten.

Überhaupt ist RAW keine Entschuldigung für falsches Belichten.

Sinnvoll ist RAW trotzdem.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 6 von 192
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Zitat: Norbert Bormann 12.12.19, 18:23Zum zitierten BeitragIm Grunde muss das jeder für sich entscheiden. Für mich, immer. JPG ist ein komprimiertes Format, es fehlen oft die Bildinformationen die ich brauche
Das ist noch viel schlimmer - JPEG komprimiert nicht nur, es reduziert zuvor. JPG mache ich nur auf Party's.

Zitat: Hermann Klecker 12.12.19, 20:14Zum zitierten BeitragÜberhaupt ist RAW keine Entschuldigung für falsches Belichten. Aber wenn man es nicht so sehr falsch gemacht hat, kann man noch was rausholen. Dem sind allerdings Grenzen gesetzt und gehen immer zu Lasten der Qualität.
RAW bedeutet, dass die Kamera gar nichts am Bild macht. Da muss dein Luminar das Entwickeln erledigen.
Ich habe Luminar ebenfalls und so richtig warm werde ich damit nicht. Derzeit probiere ich CaptureOne aus. Es macht einen guten Eindruck, ist aber kein Schnäppchen. DxO Photolab2 & Nik-Tools habe ich als Alternative zu Lightroom angeschafft, weil es kein Abo ist. Es korrigiert nicht nur die Objektive-Verzeichnungen sondern die Kombination von Body und Objektiv. Das habe ich so noch nicht gesehen.


Das Effektivste was man machen kann ist das erlernen, wie man richtig belichtet. Das kostet kein Geld sondern nur Zeit und etwas Übung. Ganz wichtig ist, dass man seine Kamera zu Bedienen weiß.

Die technischen Zusammenhänge zwischen Blende, Belichtungszeit und Empfindlichkeit (Belichtungsdreieck), und dessen Konsequenzen, sind Voraussetzung und daher obligatorisch. All dass lässt sich erlernen und so schwer ist es gar nicht. Viel schwieriger ist es, die vorliegenden Verhältnisse richtig einzuschätzen. Das erfordert Üben, Üben, Üben und natürlich Geduld.

Es soll jetzt nicht überheblich rüberkommen, aber genau hier liegen oft die meisten Fehler.

Mir gelingt auch nicht jedes Bild auf Anhieb - also so, wie ich es mir vorstelle. Da muss man eben nochmal ran.
hügelflitzer hügelflitzer Beitrag 7 von 192
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Ich fotografiere nur in raw. Schon das ich das raw zur weiteren Bearbeitung in ein verlustfreies tiff für z.B, Photoshop vorbereiten kann, ist mir wichtig. Erst das fertig bearbeitete Bild wird in ein jpg umgewandelt. So kann ich den gesamten Entwicklungsprozeß selbst steuern und bin nicht auf den eingebauten Umwandlungslogarithmus der Kamera angewiesen. Die Veränderungen am raw speichere ich nicht, um jederzeit das Original zur Verfügung zu haben. P.S. Soweit mir bekannt ist, verliert ein jpg bei jedem Aufrufen und Abspeichern Daten, auch wenn gar nichts verändert wird.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 8 von 192
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Bei mir laufen RAW und jpg parallel auf die SD Karte.
jpg für die schnelle Durchsicht am PC und RAW für die Bildbearbeitung.

Speicherplatz kostet heutzutage fast nichts mehr und die Kameras sind
inzwischen schnell genug, beide Formate in einem Rutsch zu speichern.
MatthiasausK MatthiasausK Beitrag 9 von 192
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Zitat: Hermann Klecker 12.12.19, 20:14Zum zitierten BeitragDu kannst auch bei Schnee JPEGs korrekt belichten.

Nein? Doch! Ohhh!

Ich gewinne immer mehr den Eindruck, als würde einem Sorgfalt bei der Aufnahme die eine oder andere Reparatur durch Bildverarbeitung ersparen ... das wäre ja ... ein genialer Trick.
R. Manneck R. Manneck   Beitrag 10 von 192
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Hallo, Hier für dich noch ein Hinweis für deinen Winterurlaub:

LG Norbert[/quote]
Dann scheint das RAW Format die richtige Lösung für meinen Winterurlaub zu sein.
Wegen der Belichtung bei Schnee,oder?[/quote]

Wenn du in RAW ftografierst, wirst du keine "bessere" Belichtung haben. Die Kamera kann dir bei Winteraufnahmen oder Schnee einen "falschen" Belichtungswert vorgeben- egal mit RAW od. Jpg. Oft muß man da überbelichten, also Bel. Korrektur +1 od 2, oder manuell einstellen. Für mich gibt es keine "richtige" Belichtung, sofern damit ein angezeigter Wert gemeint ist, sondern nur eine "angemessene". Die kann- wie meistens- mit den angegebenen Werte übereinstimmen, muß es aber nicht. (So gibt es ja auch die verscheidenen Meßbereiche - (Spot- Mehrfeld usw) Das mußt und kannst du selbst eintscheiden- zum Glück! Denn die Automatik ist dumm, sie weiß ja nicht, ob du den Vordergrund hervorheben möchtest (und da kann es sein, dass die Wolken völlig verschwinden, oder umgekehrt)
LG R.Manneck
Christian Gigan Weber Christian Gigan Weber   Beitrag 11 von 192
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Zitat: hügelflitzer 13.12.19, 08:36Zum zitierten BeitragSoweit mir bekannt ist, verliert ein jpg bei jedem Aufrufen und Abspeichern Daten, auch wenn gar nichts verändert wird.Nur beim Speichern. Aufrufen (öffnen) und schließen kannst Du es so oft Du willst.
LG, Christian
BR57 BR57 Beitrag 12 von 192
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Zitat: detlefr61 12.12.19, 18:28Zum zitierten BeitragDann scheint das RAW Format die richtige Lösung für meinen Winterurlaub zu sein.
Wegen der Belichtung bei Schnee,oder?


Der Tipp von R.Manneck ist gut!
Ansonsten hilf die berühmte Graukarte beim richtig belichten weiter, besonders bei überwiegend hellen (Schnee, Gegenlicht z.B. Sonnenuntergang) oder dunklen Partien im zukünftigen Bild.
BR57 BR57 Beitrag 13 von 192
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… einfacher geht's natürlich mit Blick auf das Histogramm ;-)
https://www.fotocommunity.de/info/Histogramm
https://www.fotocommunity.de/info/Graukarte
FBothe FBothe   Beitrag 14 von 192
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Zitat: BR57 13.12.19, 17:09Zum zitierten BeitragZitat: detlefr61 12.12.19, 18:28Zum zitierten BeitragDann scheint das RAW Format die richtige Lösung für meinen Winterurlaub zu sein.
Wegen der Belichtung bei Schnee,oder?


Der Tipp von R.Manneck ist gut!
Ansonsten hilf die berühmte Graukarte....


... oder alternativ die Handinnenfläche.
FBothe FBothe   Beitrag 15 von 192
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Zitat: Christian Gigan Weber 13.12.19, 12:55Zum zitierten BeitragZitat: hügelflitzer 13.12.19, 08:36Zum zitierten BeitragSoweit mir bekannt ist, verliert ein jpg bei jedem Aufrufen und Abspeichern Daten, auch wenn gar nichts verändert wird.Nur beim Speichern. Aufrufen (öffnen) und schließen kannst Du es so oft Du willst.
LG, Christian


So ist es. Ich fotografiere praktisch ausschließlich im jpg-Format und speichere die Bearbeitungen natürlich unter einem neuen Namen. Dabei gehen natürlich Bildinformationen gegenüber dem Original verloren. Da ich immer mit höchster Qualität speichere, ist mir augenscheinlich noch kein Qualitätsverlust aufgefallen.
RAW ist mir für meine Ansprüche irrelevant.
Jeder macht es also ganz nach Belieben und Anforderungen.
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