Radierungen von Martin Lewis

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Jürgen W2 Jürgen W2 Beitrag 1 von 6
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Ein Name, den die allermeisten von euch wohl noch nicht kennen ... ich habe ihn auch gerade erst zum ersten Mal gelesen:

Martin Lewis (1881-1962) ... er lebte in Australien, San Francisco, New York, Japan, wieder in den USA.

Kein Fotograf. Er machte Radierungen. War von 1915 bis 1920 mal der Lehrer von Edward Hopper.

Und wohl das macht ihn für Fotografen interessant. Er war, wie Hopper, ein Meister des Spiels mit Licht und Schatten. Sozusagen "Nighthawks" in schwarz-weiß.

https://www.messynessychic.com/2019/12/ ... nt3aCPnHn0

Während die meisten Bilder eher an Hoppers Gemälde (und auch ein wenig an Fotos von Fan Ho) erinnern, sieht dieses, finde ich, eher aus wie manche Fotos von Saul Leiter:

https://www.askart.com/photos/2017/CNY2 ... /181_1.jpg
felixfoto01 felixfoto01   Beitrag 2 von 6
1 x bedankt
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Vielen Dank für diesen interessanten Fund!
Nicht nur das Licht ist sehr gut dargestellt in seinen Bildern, sie sind für mich auch ein Beispiel für gute Street-Bilder. Wenn man sich seine Bilder als Vorbild nähme und die Qualitäten umsetzt, hat man schon fast die Garantie für interessante, gut aufgebaute, möglicherweise zeitlose Straßenfotografie.

Beeindruckend für mich auch der Photorealismus in den Radierungen.

Beim zweiten Hinsehen, erinnern mich die Bilder auch an "Invisible City" von Ken Schles.

Blick ins Buch:
https://www.youtube.com/watch?v=fOVl3Ae_bMU
Jürgen W2 Jürgen W2 Beitrag 3 von 6
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Zitat: felixfoto01 29.12.19, 04:07Zum zitierten BeitragBeim zweiten Hinsehen, erinnern mich die Bilder auch an "Invisible City" von Ken Schles.
Ja, stimmt.
Alice vom See Alice vom See   Beitrag 4 von 6
1 x bedankt
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Solche Bilder sind auch interessante Zeitzeugen. Wenn man sich anschaut, welche modischen Zwänge damals gelebt wurden. Z.B. alle mit Hut und wer keinen Hut hatte, wurde wohl nicht ernst genommen, oder so ähnlich.

Interessant die Licht- und Schattenspiele. Sie waren damals noch lebendig, weil man damals nicht so viel Licht hatte, wie heute, wo alles schattenlos voll beleuchtet ist. Solche Szenen hat man noch täglich überall gesehen. Diese Technik hat sich damals auch der Film angenommen. Er macht sich auch die Transparenz der Kleider für Gegenlicht zunutze. Sehr beeindruckende Bilder.
couldbeanyone couldbeanyone Beitrag 5 von 6
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Zitat: Jürgen W2 29.12.19, 00:58Zum zitierten BeitragUnd wohl das macht ihn für Fotografen interessant. Er war, wie Hopper, ein Meister des Spiels mit Licht und Schatten. Sozusagen "Nighthawks" in schwarz-weiß.

https://www.messynessychic.com/2019/12/ ... nt3aCPnHn0

Während die meisten Bilder eher an Hoppers Gemälde (und auch ein wenig an Fotos von Fan Ho) erinnern, sieht dieses, finde ich, eher aus wie manche Fotos von Saul Leiter:


Danke für diesen Hinweis, die Bilder sind aufregend. Die Assoziationen an diverse Fotografen sind zahlreich. Ich denke vor allem an Brassai. Saul Leiter war übrigens auch ein Maler.
Klacky Klacky   Beitrag 6 von 6
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Vielen Dank für die "Trouvaille"!
Tolle Radierungen.
Gruß,
Klacky
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