Gedanken zur Entwicklung der FC

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Romana T. Romana T.   Beitrag 16 von 67
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Zitat: Thomas.T. 27.07.19, 02:20Zum zitierten BeitragZitat: Romana T. 26.07.19, 22:48Zum zitierten BeitragFotografieren ist eine Sache des Talents, das leider auch durch tonnenweise Feedbacks und Kritiken nicht geweckt werden kann. Ich kenne eine junge Frau, die wirklich enormes Talent zum Fotografieren hat - sie will aber Neurologin werden. ;-
...


Das ist für die Allgemeinheit vermutlich besser als Neurologen, die besser Fotografen geworden wären *SCNR* :-))


:-))) Da hast du sowas von Recht
Siggiknipst Siggiknipst Beitrag 17 von 67
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Ich habe etliche Fotokurse besucht. Am Anfang wird ja immer gefragt, mit welcher Einstellung die Leute so fotografieren...
Ich meine, wer einen Kurs besucht, hebt sich schon als lernwillige Creme aus der Masse der Knipser raus. Ich befürchte aber, die Einstellung bleibt auch nach dem Kurs auf "Automatische Motiverkennung".
Siggiknipst Siggiknipst Beitrag 18 von 67
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Noch zur Ergänzung:
Ich verdamme keinen, der mit "Automatischer Motiverkennung" fotografiert. Das mag für viele Fotos ausreichen. Wer aber ein ambitionierter Fotograf sein will und dann fragt "Wie bekomme ich den Hintergrund unscharf?" oder "Warum ist mein Nachtfoto so pixelig?" Hm...
Da aber viele Fotos nur auf dem Handy betrachten, ist die Qualität eigentlich sowieso egal.
Neulich führte jemand die Effekte vor, die man mit Handy-Apps erreichen kann. Er meinte aber, größer kann man die Fotos nicht zeigen, die sehen dann sehr besch... aus.
Da fällt mir ein: Gucken sich Fotos auf Fotoplattformen eigentlich nur Fotografen an? (Außer Akt natürlich.)
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 19 von 67
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Sieht man ein schlechtes Foto von einem interessantem Motiv, steht es jedem frei es besser zu machen.
Siggiknipst Siggiknipst Beitrag 20 von 67
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Zitat: effendiklaus 27.07.19, 19:57Zum zitierten BeitragSieht man ein schlechtes Foto von einem interessantem Motiv, steht es jedem frei es besser zu machen.
Habe ich dich richtig verstanden, wenn ich jetzt die Frage stelle: Muss ein Opernkritiker singen können?
N. Nescio N. Nescio   Beitrag 21 von 67
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aber der opernkritiker wird nur dann ernst genommen, wenn er was von der speziellen oper versteht und man das merkt. also ernst wird der auf alle fälle genommen. wenn er inkompetent scheint und trotzdem seinen unpassenden Senf rausplärrt, dann möchte man ihm, wäre es nicht peinlich, zu einem persönlichkeitsbildungsseminar raten. und im anschluss dran ein kunstseminar.

so, wie es opernkritiker am biertsich gibt, gibt's auch fotokünstler, die meinen der nabel der welt zu sein, aber für das spezielle Foto leider die falsche Vorbildung haben. typisch sind die vogi mittig aussagen der goldenen schnitt jünger, die Oma, Leitplanken und bäume fotografieren. wobei Oma schon oft zu Anspruchsvoll ist.
lg gusti
Alice vom See Alice vom See   Beitrag 22 von 67
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Was will man denn z.B. bei einem fliegenden Vogel noch viel an Kritik geben? Fliegende Vögel sind Zufallsbilder und keiner wird mit nur einem Versuch gleich das perfekte Bild machen, wo Schärfentiefe, Schärfe überhaupt (sehr wichtig in der FC!!!), Belichtung und Komposition stimmen. Sorry, aber wer selbst fotografiert weiß das. Man kann ein Bild zu Tode kritisieren, aber ein Foto in freier Wildbahn lässt sich nicht immer perfekt inszenieren. Dann geht bei mir schon die Hutschnur hoch, wenn dann an Zeug herum genörgelt wird, was man zwar im Studio perfekt beherrschen könnte, aber nicht in freier Natur, oder auf der Bühne, oder im Stadion oder sonst wo wo man nicht selbst inszenieren kann. Da muss ich die Kollegen und Kolleginnen, die solche Bilder machen mal in Schutz nehmen.

Ich muss aber auch Romana Recht geben, denn es ist, auch meiner Meinung nach, wirklich Talent das man hat oder nicht hat. Man kann die Technik lernen, aber ein "Bild" machen ist was anderes als ein technisch perfektes Foto zu machen. Man merkt es vielen hier einfach an, dass es ein Wettbewerb des technisch perfekten Fotos ist und wenn jemand mal von der kreativen Seite was bemerkt, dann wird man angeraunzt, weil der geneigte Hobbyfotograf es gar nicht versteht. Ist aber auch OK, weil Fotografie für viele einfach nur ein Zeitvertreib ist, ohne den Anspruch, oder gar das Verständnis, Bilder zu machen. Man will einfach nur perfekte Fotos und stolz darauf sein. Und damit kommt man dann auch zum nächsten, dass man den Stolz durch Lob bekommt und den bekommt man durch möglichst viele Buddies. Es ist eine Welt für sich. Wer das machen will soll das machen. Wer nicht, der soll einfach seiner Kreativität freien Lauf lassen. Die kreativen Menschen werden es verstehen.

Man muss erst mal beobachten und schauen zu welcher Kategorie die FC Members gehören, zu denen man Kommentare schreiben will. Wenn man es weiß, kann man dann auch die passenden Kommentare schreiben, ohne groß anzuecken. Und so hat dann auch jeder seinen Spaß und kann die FC ohne Stress genießen.

Noch was zu Kritikern. Kritiker sind oft gebildete Menschen, die das Objekt der Begierde auf irgend eine Weise studiert haben und das Genre hoch und runter auswendig kennen. Von einem Kunstkritiker z.B., erwarte ich, dass er Kunst und Geschichte studiert hat und somit weiß worüber er erzählt. Und tatsächlich sind das auch die meisten Kunstkritiker. So viel zu den immer wieder blöd daher geschriebenen Kommentaren, man muss nicht malen können um einen Maler zu kritisieren und ähnliche Vergleiche. Es ist für einen Fotografen in der FC schwer ersichtlich welche Kompetenz jemand hat der kritisiert, wenn er nicht eigene Bilder hat. Keiner wird hier seinen Lebenslauf heraus posaunen.
Siggiknipst Siggiknipst Beitrag 23 von 67
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Zitat: Alice vom See 28.07.19, 03:10Zum zitierten BeitragDann geht bei mir schon die Hutschnur hoch, wenn dann an Zeug herum genörgelt wird,
Soviel zur Notwendigkeit des diskutierten "Schön gesehen".
Anders Varnaemen Anders Varnaemen Beitrag 24 von 67
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Zitat: Michel le Blanc Chevalier de Montclair 25.07.19, 22:17Zum zitierten BeitragZitat: Anders Varnaemen 25.07.19, 21:17Zum zitierten BeitragBei Fotografen gilt wohl: "Die Hölle ... das ist der Fotoclub."


Ein typisch deutsches Phänomen wie ich meine.


Also ich habe gruselige Stories in englischen Fotoclubs erlebt.

England ist fotografisch, meiner Erfahrung nach, interessierter an Fotografie als Deutschland. Nicht unbedingt talentierter. Wobei ich nicht technische Exzellenz meine, da sind auch die Briten sehr gut, sondern wie man die Dinge sieht, wahrnimmt, interpretiert, umsetzt. Viele der englischen Fotografen, die ich kenne, denken sehr stereotyp und klischeehaft und haben wenig bis keine Fantasie. Fliegen oder kreuzfahren durch die ganze Welt, aber kommen immer mit denselben langweiligen, schon tausendfach gesehenen Fotos von "famous landmarks" zurück ... Eiffelturm, Golden Gate Bridge, Freiheitsstatue, Taj Mahal, Niagara- oder Victoriawasserfall, chinesische Mauer, Opernhaus in Sydney, Holocaust Mahnmal in Berlin. Landen damit im Fotoclub unter 100 Fotos im Wettbewerb selbstredend nicht alle auf Platz 1. Sind dann zu Tode beleidigt. Wechseln den Club nach einer Weile, in der Hoffnung, dass im anderen Club weniger Ignoranten sind. Dort beginnt dasselbe Spiel von neuem ... null Spur von Selbstkritik ... Schuld hat immer die Jury, die das Meisterwerk nicht als solches erkannte.
Toni Toth Toni Toth   Beitrag 25 von 67
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Früher konnte man hier bis in die frühen Morgenstunden über ein Bild oder anderes diskutieren.
Diese Zeiten sind vorbei....weil die Leute weg sind,denen Fotografie noch wirklich viel bedeutete...
joachimx joachimx   Beitrag 26 von 67
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Vor dem Umbau der FC gab es hier auch eine Streitkultur unter den Bildern die bisweilen von den Admins unterbunden wurde da sie dann Ausartete.
Sag mal Micha Sag mal Micha Beitrag 27 von 67
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Zitat: joachimx 28.07.19, 10:03Zum zitierten BeitragVor dem Umbau der FC gab es hier auch eine Streitkultur unter den Bildern die bisweilen von den Admins unterbunden wurde da sie dann Ausartete.

Die Zensur ist Hauptproblem der Entwicklung.
Die Richtung wurde von oben vorgegeben, Kreativität wurde beschränkt bzw. es wurde eine Denunziationskultur eingeführt, es wurde nichts unternommen, um Kreative vor dem Gepöbel zu schützen, im Gegenteil wurde das noch unterstützt und die Folgen sieht man jetzt und jammert herum, dass keiner mehr da ist, redet von angeblicher Weiterentwicklung durch Kritik und besseren Bildern, wenn man den Hinweisen folgt, am besten noch den Anspruch haben soll, so zu fotografieren wie in der Galerie.
Lächerlicher kann man sich doch nicht mehr machen.
Natürlich wird man sagen, ich hätte keine Ahnung. Das ganze ist auch ohne Ahnung und ohne Fotokurse offensichtlich !
Zu flau und zu kontrastarm...als Beispiel: ist keine akzeptable Kritik an einem Bild.
Siggiknipst Siggiknipst Beitrag 28 von 67
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Zitat: Toni Toth 28.07.19, 09:53Zum zitierten BeitragFrüher konnte man hier bis in die frühen Morgenstunden über ein Bild oder anderes diskutieren.
Schade, dass ich nie auf eine solche Dikussion gestoßen bin. Ich bin immer nur über die Diskussionen gestolpert, dass die falschen Bilder in die Galerie kommen, die dort mit Hilfe von Bodylisten reingeschaufelt werden. Oder hin und wieder über die Aufregung, wenn jemand etwas anderes als "Schön gesehen" unter einem Bild hinterließ.
kmh kmh Beitrag 29 von 67
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Zitat: Sag mal Micha 28.07.19, 12:28Zum zitierten BeitragDie Zensur ist Hauptproblem der Entwicklung.
Die Richtung wurde von oben vorgegeben, Kreativität wurde beschränkt bzw. es wurde eine Denunziationskultur eingeführt, es wurde nichts unternommen, um Kreative vor dem Gepöbel zu schützen, im Gegenteil wurde das noch unterstützt und die Folgen sieht man jetzt und jammert herum, dass keiner mehr da ist, redet von angeblicher Weiterentwicklung durch Kritik und besseren Bildern, wenn man den Hinweisen folgt, am besten noch den Anspruch haben soll, so zu fotografieren wie in der Galerie.
Lächerlicher kann man sich doch nicht mehr machen.
Natürlich wird man sagen, ich hätte keine Ahnung. Das ganze ist auch ohne Ahnung und ohne Fotokurse offensichtlich !
Zu flau und zu kontrastarm...als Beispiel: ist keine akzeptable Kritik an einem Bild.


Merkst Du den Widerspruch? Du beklagt eine Denunziationskultur (2 Worte, die sich ausschliessen) und forderst Schutz vor Gepöbel.
Ein Bild/Foto ist nicht nur dann gut, wenn es eine Botschaft transportiert oder den Betrachter beeindruckt. Gute Bilder haben immer auch einen technischen Mindeststandard, der über Mittelmaß hinausgeht. Sonst bleibt die Botschaft oder der Eindruck auf der Strecke. Bildwirkung entsteht auch durch Kontrast/Farben/Belichtung/Un-/Schärfe etc.. Dabei ist hier keine Perfektion gefordert. Das Napalm-Mädchen ist reichlich unscharf. Dafür stimmt die Belichtung. Das reicht hier. Wenn es aber genauso überbelichtet, wie unscharf wäre, wer weiß, wie erfolgreich es gewesen wäre.
vG Markus
kmh kmh Beitrag 30 von 67
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Zitat: Siggiknipst 28.07.19, 12:53Zum zitierten BeitragZitat: Toni Toth 28.07.19, 09:53Zum zitierten BeitragFrüher konnte man hier bis in die frühen Morgenstunden über ein Bild oder anderes diskutieren.
Schade, dass ich nie auf eine solche Dikussion gestoßen bin. Ich bin immer nur über die Diskussionen gestolpert, dass die falschen Bilder in die Galerie kommen, die dort mit Hilfe von Bodylisten reingeschaufelt werden. Oder hin und wieder über die Aufregung, wenn jemand etwas anderes als "Schön gesehen" unter einem Bild hinterließ.


Agora bietet das manchmal. Leider waren die Bilder dort in letzter Zeit oft nur Mittelmaß, und die Argumentation wirkte bemüht. Momentan ist Agora in den Sommerferien.
vG Markus
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