Es reizt mich nicht mehr...

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Alice vom See Alice vom See   Beitrag 226 von 235
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Ich kann Bruce Gilden verstehen. Die Innenstädte internationalisieren immer mehr rund um den Globus. Wo man sich befindet, merkt man vielleicht an markanten Wahrzeichen und an der Sprache. Jeder will heute perfekt sein, kleine Makel werden weg operiert. Übrig bleibt eine Durchschnittsvisage. Den unverwechselbaren Typen gibt es heute fast nicht mehr. Das zeigt sich im TV/Kino wie auch auf der Straße. Alles ist nur noch Durchschnitt und gesichtslos. Auch das Straßenbild wird immer perfekter durch immer mehr Auflagen, die sich international immer weiter annähern und anpassen. Street ist eigentlich tot, nur hat das nicht jeder gemerkt. Street war immer das Besondere, das Exotische. Nur gibt es das alles nicht mehr wirklich. Es gibt nur noch den Durchschnitt. Jede Stadt ist auswechselbar.

Ich kann Bruce auch verstehen, wenn er nach x Jahren mal was anderes machen will. Man muss nicht ewig immer das gleiche machen. Irgend wann hat sich ein Thema tot gelaufen und man muss was neues machen.
xxx xxx Beitrag 227 von 235
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Zitat: Alice vom See 28.05.18, 18:11Zum zitierten BeitragÜbrig bleibt eine Durchschnittsvisage. Den unverwechselbaren Typen gibt es heute fast nicht mehr. Das zeigt sich im TV/Kino wie auch auf der Straße. Alles ist nur noch Durchschnitt und gesichtslos.

In BGs Fall, und das sagt er auch, liegt das primär an einer veränderten Bewohnerstruktur. "Gentrifizierung" benutze ich selbst nicht so gerne, zu oft wird es missbräuchlich daher gebabbelt, aber jedenfalls wohnen die Leute nicht mehr an den Orten der Stadt , in denen er heimisch war und wo er fotografiert hat.

Es ist eigentlich der normale Weg, den alle urbanen Orte gehen. Sie sind alle an bestimmte Perioden gebunden und schließlich haben sie sich derart verändert, dass sie de facto verschwunden sind. Auch Paris, obwohl es auf den ersten Blick, zumindest architektonisch mehr Stabilität und Kontinuität zeigt. Auch da spiele die Bewohner die entscheidende Rolle.

Berlin bietet in den letzten 70 Jahren zahlreiche Beispiele für diesen Prozess.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 228 von 235
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Wenn eh nichts mehr da ist was zu knipsen lohnt im urbanen Raum, dann kann man sich auch das ueben dezisiver Momente sparen, wie zeitgleich im Nachbarthread empfohlen.
(Siehe dazu auch die Aussagen im" german photographers" thread.)
garudawalk garudawalk   Beitrag 229 von 235
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Zitat: lbg13 29.05.18, 11:02Zum zitierten BeitragWenn eh nichts mehr da ist was zu knipsen lohnt im urbanen Raum,
Der urbane Raum geht ja nicht verloren, sondern hat sich halt auch in Deutschland verändert, wie Herr Mairesse richtig bemerkte, - auch durch die sog. "Gentrifizierung" und dadurch, dass Stadtgebiete mit früher relativ günstigen Mieten (Altbauten etc.) beliebt geworden sind bei sog. Yuppies etc. ... sodass man wohl sagen kann: B.Gilden beklagt, dass ihm die visuelle Entsprechung seiner Klischees abhanden gekommen ist in seiner Stadt.
Dann soll er sich halt andere suchen oder aufs Land in den Mittleren Westen gehen, - da gibt es sicher noch genügend Visualitäten, die seinen Klischees entsprechen bzw. mit deren Ablichtung er dann Fotos machen kann, die mit Hilfe von Klischees selbstredend sind.
Selbstredende Grüße g.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 230 von 235
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Garuda: doch! Der dezisive knipser, auch streeter genannt, braucht den urbanen Raum wie ein fisch das Wasser.

(Also immer der Logik Alice/ Mairesse folgend. Ich sehe es bisschen anders.)
XYniel XYniel   Beitrag 231 von 235
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Zitat: garudawalk 29.05.18, 11:47Zum zitierten BeitragZitat: lbg13 29.05.18, 11:02Zum zitierten BeitragWenn eh nichts mehr da ist was zu knipsen lohnt im urbanen Raum,
Der urbane Raum geht ja nicht verloren, sondern hat sich halt auch in Deutschland verändert, wie Herr Mairesse richtig bemerkte, - auch durch die sog. "Gentrifizierung" und dadurch, dass Stadtgebiete mit früher relativ günstigen Mieten (Altbauten etc.) beliebt geworden sind bei sog. Yuppies etc. ... sodass man wohl sagen kann: B.Gilden beklagt, dass ihm die visuelle Entsprechung seiner Klischees abhanden gekommen ist in seiner Stadt.
Dann soll er sich halt andere suchen oder aufs Land in den Mittleren Westen gehen, - da gibt es sicher noch genügend Visualitäten, die seinen Klischees entsprechen bzw. mit deren Ablichtung er dann Fotos machen kann, die mit Hilfe von Klischees selbstredend sind.
Selbstredende Grüße g.

sind das dann als helden verehrte kitschige klischeeknipser? ;-)
xxx xxx Beitrag 232 von 235
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Ihr habt vergessen, Euer wieder mal selten dämliches Hassgemecker mit dem routinemäßigen gegenseitigen "Danke" zu prämieren. Nicht dass die systemrelevante Tradition der Buddyschleimer durch solche Schlampereien verloren geht!
XYniel XYniel   Beitrag 233 von 235
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sag mal anfänger, hast du dir jetzt schon mal die fotografischen grundlagen reingezogen?
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 234 von 235
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Zitat: Preston Mairesse 29.05.18, 12:54Zum zitierten BeitragIhr habt vergessen, Euer wieder mal selten dämliches Hassgemecker mit dem routinemäßigen gegenseitigen "Danke" zu prämieren. Nicht dass die systemrelevante Tradition der Buddyschleimer durch solche Schlampereien verloren geht!
wi
e so oft projezirst Du wieder mal!
Achtung Mairesse buddies! Hier NICHT daumenhoch klicken!!
Thomas Agit Thomas Agit   Beitrag 235 von 235
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