Bilder bearbeiten oder nicht?

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Klaus58 Klaus58 neu Beitrag 1 von 124
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Hallo zusammen,
ich würde gerne einmal eure Einschätzung zu obigem Thema. Wenn ich Bilder mache, dann bearbeite ich die nachträglich sehr ungern. Bei einem Fotokurs wurde sehr eindrücklich darauf verwiesen, dass nur ein nachträglich bearbeitetes Bild auch ein gutes Bild ist. Ich halte es da eher wie mit Oldtimern, je originaler je besser.

Vielen Dank für eure Einschätzung und Gruß

Klaus58
Lichtmaler Köln Lichtmaler Köln Beitrag 2 von 124
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Jedes digitale Foto ist "nachbearbeitet", egal ob dies durch die "Default Einstellungen" in der Kamera (durch Einstellen des Fotografen) oder aber nachträglich durch eine EBV am PC etc. geschieht. Von daher gibt es eh kein "Original".

Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
kmh kmh Beitrag 3 von 124
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Lies Dir alles durch, was hier letztens zum Thema "raw" geschrieben wurde. Das sollte die Frage hinlänglich beantworten. Fang bloß nicht diese Diskussion neu an.
vG Markus
MatthiasausK MatthiasausK Beitrag 4 von 124
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Zitat: Lichtmaler Köln 05.10.20, 16:54Zum zitierten BeitragJedes digitale Foto ist "nachbearbeitet", egal ob dies durch die "Default Einstellungen" in der Kamera (durch Einstellen des Fotografen) oder aber nachträglich durch eine EBV am PC etc. geschieht. Von daher gibt es eh kein "Original".

Grüße vom Lichtmaler aus Köln.


Auch analoge Fotos sind nicht "original" sondern schon in gewisser Weise bearbeitet. Das fängt schon mit der Wahl des Entwicklers an, Kantenschärfe, Korn, Kontrast ...
NikoVS NikoVS Beitrag 5 von 124
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Zitat: Klaus58 05.10.20, 16:48Zum zitierten BeitragIch halte es da eher wie mit Oldtimern, je originaler je besser.


Deine Einschätzung ist genauso Blödsinn wie der Fotokurs-Satz zuvor. Ein gutes Bild ist dann gut, wenn es gut ist. Und - wenn es gefällt. Egal ob nur entwickelt oder zusätzlich bearbeitet. ;)
NikoVS NikoVS Beitrag 6 von 124
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Zitat: kmh 05.10.20, 17:02Zum zitierten BeitragLies Dir alles durch, was hier letztens zum Thema "raw" geschrieben wurde. Das sollte die Frage hinlänglich beantworten. Fang bloß nicht diese Diskussion neu an.
vG Markus


Es geht dem TO um Bearbeitung. Nicht um die Entwicklung des RAW.
Karpfen Karpfen Beitrag 7 von 124
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Ich denke, der Zeitgeist - Zeitgeschmack verlangt knackig scharfe und tolle bunte Bilder .
Auch wenn sie der realen Situation nicht entsprechen.
Das kann die automatische Bearbeitung in der Kamera nicht allein leisten.
FBothe FBothe   Beitrag 8 von 124
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Zitat: Klaus58 05.10.20, 16:48Zum zitierten BeitragHallo zusammen,
ich würde gerne einmal eure Einschätzung zu obigem Thema. Wenn ich Bilder mache, dann bearbeite ich die nachträglich sehr ungern. Bei einem Fotokurs wurde sehr eindrücklich darauf verwiesen, dass nur ein nachträglich bearbeitetes Bild auch ein gutes Bild ist. Ich halte es da eher wie mit Oldtimern, je originaler je besser.

Vielen Dank für eure Einschätzung und Gruß

Klaus58


Und weil du deine Fotos ungern bearbeiten willst, verzichtest du sogar darauf, sie korrekt zu drehen? ;-)


[fc-foto:44376071]
Lichtmaler Köln Lichtmaler Köln Beitrag 9 von 124
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Zitat: FBothe 05.10.20, 19:39Zum zitierten BeitragZitat: Klaus58 05.10.20, 16:48Zum zitierten BeitragHallo zusammen,
ich würde gerne einmal eure Einschätzung zu obigem Thema. Wenn ich Bilder mache, dann bearbeite ich die nachträglich sehr ungern. Bei einem Fotokurs wurde sehr eindrücklich darauf verwiesen, dass nur ein nachträglich bearbeitetes Bild auch ein gutes Bild ist. Ich halte es da eher wie mit Oldtimern, je originaler je besser.

Vielen Dank für eure Einschätzung und Gruß

Klaus58


Und weil du deine Fotos ungern bearbeiten willst, verzichtest du sogar darauf, sie korrekt zu drehen? ;-)


[fc-foto:44376071]



Ist doch sonst nicht mehr original, wenn man schon die Drehung in der Kamera vor dem Export vergessen hat ein zu stellen... ;-)

Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
felixfoto01 felixfoto01   Beitrag 10 von 124
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Zitat: Klaus58 05.10.20, 16:48Zum zitierten Beitragich würde gerne einmal eure Einschätzung zu obigem Thema.

Es kommt darauf an. Das Thema hat verschiedene Dimensionen
Meine Grundeinstellung ist, das Bild in seiner Struktur so zu erhalten, wie ich es aufgenommen/gesehen habe.

Erste Dimension - erstmal nur das Bild
Will ich es auf dem Monitor ansehen, bearbeite ich wenig.
Will ich es drucken, bearbeite ich es, damit die Druckfarben in etwa den Eindruck der Lichtfarben des Monitors wiedergeben.

Zweite Dimension - Farbigkeit, Licht und Schatten
Die Kamerasoftware gleicht im Bild so aus, dass ein standardisiertes Grau entsteht. Wenn das Bild so aussieht wie die Realität meiner Erinnerung, bin ich fertig. Solange das nicht ist, korrigiere ich den Weißabgleich, verstärke/schwäche ab die Lichter, Schatten, ggf. die Kontraste

Dritte Dimension - Schärfe, Randabschattung
Normalerweise schärfe ich leicht nach, hebe die Struktur etwas an. Ich mag es, wenn meine Bilder etwas "nach innen" ziehen und daher füge ich normalerweise eine leichte Randabschattung hinzu - ausser bei Vollformatbildern, die Kombination meiner Kamera und meiner Objektive hat das dann bereits bauartbedingt.

Dreieinhalbte Dimension - Schnitt des Bilds
Ich schneide selten, nach Möglichkeit erhalte ich das Format des Bilds, wie ich aufgenommen habe.
Ausnahmen:
- Instagram: der quadratische Schnitt bietet sich plattformbedingt an
- Standardisierung der Bilder für Publikation: Mein bevorzugtes Format ist 3:2.

Vierte Dimension - EBV, selektive Schärfe, Composing
Hier verlasse ich meine Grundeinstellung und verändere das Bild inhaltlich.
Sehr sehr selten stempele ich Teile des Motivs oder verändere ich Segmente des Bilds.
Noch seltener komponiere ich aus verschiedenen Bildern ein Neues.

Meine Software ist hierbei
- Snapseed (>60% meiner Bearbeitung findet auf einem iPhone oder iPad statt)
- Lightroom
- Photoshop

Davon abgesehen: Jeder kann das machen, wie man mag. Es gibt meiner Ansicht nach weder richtig noch falsch, oder besser oder schlechter. Das Bild gibt für mich die Möglichkeiten vor.

Ich hoffe mit meinem Beitrag in Deinem Sinne geholfen zu haben.
Baturalp Baturalp Beitrag 11 von 124
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Zitat: Klaus58 05.10.20, 16:48Zum zitierten BeitragIch halte es da eher wie mit Oldtimern, je originaler je besser. Es ist eher eine philosophische Haltung, machen Oldtimer, aber auch die jüngere Generation. Die Frage wäre, was mit Bearbeitung gemeint ist, Berufsfotografen werden sicher nachbessern, unter den sogenannten Starfotografen ist die Bearbeitung dahingehend, das Foto anschließend natürlich wirken zu lassen, obwohl viel am Foto manipuliert wurde.
Wenn ein Fotokurs behauptet, gute Fotos sind erst nach der Bearbeitung gut, ist es ein schlechter Kurs, das ist meine Sichtweise. Bildbearbeitung kann man gezielt einsetzen, manche Cracks können tatsächlich aus schlecht Gut machen.
Holger L Holger L   Beitrag 12 von 124
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Das wichtigste beim Bearbeiten ist (genau wie beim Fotografieren): du musste wissen, was du tust.

Dafür musst du dich auch mit der Bildbearbeitung auseinandersetzen. Dazu scheinst du, wenn ich deine Fragestellung richtig deute, nicht so bereit zu sein. Ist okay. Dann lieber sein lassen (wobei drehen und grade richten schon noch drin sein sollte, da muss ich FBothe schon recht geben...).

Wenn du dir die Fotos von den Leuten denen du folgst mal anschaust, wirst du aber merken dass sehr viele davon bearbeitet wurden. Sollte es dein Interesse mal wecken, kannst du dich ja jederzeit damit befassen.
Romana T. Romana T.   Beitrag 13 von 124
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Die Frage ist etwa gleich gut zu beantworten wie die Frage: Frau lieber geschminkt und gestylt oder ungeschminkt und in irgendwelchen 0815 Klamotten? Manche Frauen bzw. Männer finden Make up schrecklich und mögen nur ganz natürliche Frauengesichter, manche finden es geradezu ungepflegt und lieblos, wenn frau ungeschminkt und stillos rumläuft.
Beides ist völlig ok, weil es einfach Geschmacksache und eine Frage des Wollens ist und somit jedem bzw. jeder selbst überlassen bleibt.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben: gut geschminkte und angezogene Frauen machen meist mehr Furore. Ungeschminkte und ungestylte Frauen verleiten eventuell dazu, sich mit ihren sonstigen Inhalten zu befassen, wenn die Optik nicht schon blendet. Oder eben gar nicht, weil langweilig. ;-o))

Die Parallele zu Fotos ist nicht zu übersehen. ;-) Sogar insofern, als manche vor lauter Taten- und Optimierungsdrang dermaßen übertreiben, dass es dann auch nicht mehr schön aussieht.
NikoVS NikoVS Beitrag 14 von 124
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Zitat: Romana T. 05.10.20, 23:42Zum zitierten BeitragDie Parallele zu Fotos ist nicht zu übersehen. ;-) Sogar insofern, als manche vor lauter Taten- und Optimierungsdrang dermaßen übertreiben, dass es dann auch nicht mehr schön aussieht.

Das nennt man dann nicht mehr "schminken", sondern "spachteln". ;)
pzinken pzinken Beitrag 15 von 124
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Zitat: Klaus58 05.10.20, 16:48Zum zitierten Beitrag...Ich halte es da eher wie mit Oldtimern, je originaler je besser...
Aber eine schief hängende Stoßstange und dicke rostige Schramme quer über die Motorhaube würdest du da doch auch richten?
"Bearbeiten" umfasst alles möglich, von der Reparatur kleiner Fehler (der berühmte schiefe Horizont) über Retusche bis hin zu völliger Verfremdung. Wenn du entsprechende Sorgfalt bei der Aufnahme walten lässt, sind nachträgliche Fehlerkorrekturen am ehsten verzichtbar.
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