Zuviel Schärfe bei Macroaufnahmen

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effendiklaus effendiklaus   Beitrag 31 von 72
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Zitat: Dieter Ruhe 02.09.20, 21:59Zum zitierten BeitragWelches Werkzeug steht Dir zur Verfügung?

Ich bin schon seit über 20 Jahren ausschließlich mit Zoomobjektiven unterwegs, bei meinen DSLR bislang immer so im Brennweitenbereich zwischen 24 - 80mm und meistens mit erweitertem Nahbereich. Keine Frage, Makros sind meine Spezialität nicht und so nah wie Du komme ich auch nicht dran. So bildausfüllend wie bei Dir sind meine anvisierten Kleinlebewesen und Blüten bei weitem nicht und sicher bin ich noch ein gutes Stück von ernstzunehmender Makrofotografie entfernt:


Europäischer&alpiner Blumenmix Europäischer&alpi… Dieter Ruhe 02.09.20 6

Nunja, wenn Du in Richtung 1:1 gehen willst, dann passt wohl ein f2.8/100mm in Deinen Fuhrpark.
Ich hab meines gebraucht gekauft. Hat 320€ gekostet.
Hintergedanke:
Wenn es nicht zu mir passt, ist eine Wiederverscherbelung nicht all zu teuer.
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 32 von 72
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Zitat: effendiklaus 03.09.20, 19:29Zum zitierten BeitragNunja, wenn Du in Richtung 1:1 gehen willst, dann passt wohl ein f2.8/100mm in Deinen Fuhrpark.
Ich hab meines gebraucht gekauft. Hat 320€ gekostet.
Hintergedanke:
Wenn es nicht zu mir passt, ist eine Wiederverscherbelung nicht all zu teuer.


Man entwickelt sich ja fotografisch ständig weiter - wir hatten das Thema ja letztens ausführlich - und ja, das Thema Makrofotografie habe ich noch vor mir und es gehört eigentlich zu einem kompletten Portfolio ;-) irgendwie dazu. Landschaft und Architektur nehmen mich allerdings derzeit noch ziemlich in Anspruch und es steht bei mir diesbezüglich noch einiges an Reisen und Projekten auf der Agenda.

Meine "Umtriebigkeit" beim Ziel, ganze Gegenden fotografisch zu erfassen und zu dokumentieren, lässt mir derzeit noch zu wenig Zeit für ein weiteres Feld der Fotografie wie Makro. Die fotografische Erschließung Neuseelands ist bspw. ein Traum von mir, also dort mal für 3 Monate am Stück fotografisch aktiv zu sein.

Makros insbesondere mit tierischen Motiven sind bisweilen auch ein echtes und zeitraubendes Geduldsspiel. Schon allein meine Blumenflüsterei kostet mich auf meinen Tagestouren manchmal bis zu 90 Minuten - und das Tagesziel meines Ausflugs. Bei Blumenbildern ist oftmals der Wind Spielverderber. Habe für mich festgestellt, dass alles besser gelingt, wenn man Prioritäten setzt, nicht für das ganze Leben, aber für die jeweiligen Lebensabschnitte. Makro wird aber sicher mal irgendwann im Ruhestand ein Thema für mich.

Aber ich finde es wesentlich schwieriger, sich bei Makros fotografisch ein wenig abheben zu können als z.B. bei der Landschaftsfotografie, bei der die Fotos und Stilrichtungen eine extreme Vielfalt zeigen.
Christian Gigan Weber Christian Gigan Weber   Beitrag 33 von 72
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Zitat: Dieter Ruhe 03.09.20, 20:16Zum zitierten BeitragDie fotografische Erschließung Neuseelands ist bspw. ein Traum von mir, also dort mal für 3 Monate am Stück fotografisch aktiv zu sein.Da sollte dann ein gutes Makro auf keinen Fall fehlen! Gehört bei mir eigentlich fast immer ins Gepäck.
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 34 von 72
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Zitat: Dieter Ruhe 03.09.20, 20:16Zum zitierten BeitragMakros insbesondere mit tierischen Motiven sind bisweilen auch ein echtes und zeitraubendes Geduldsspiel. Schon allein meine Blumenflüsterei kostet mich auf meinen Tagestouren manchmal bis zu 90 Minuten - und das Tagesziel meines Ausflugs. Bei Blumenbildern ist oftmals der Wind Spielverderber.
Das ist ein meditativer Effekt bei dem Hobby.
Fang bei den Viechern mit unbeweglichen an.
Das letzte Licht leuchtet ! Das letzte Licht… effendiklaus 28.06.15 14
Jedenfalls lernt man dabei selbst zu sehen.
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 35 von 72
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Zitat: effendiklaus 04.09.20, 19:16Zum zitierten BeitragZitat: Dieter Ruhe 03.09.20, 20:16Zum zitierten BeitragMakros insbesondere mit tierischen Motiven sind bisweilen auch ein echtes und zeitraubendes Geduldsspiel. Schon allein meine Blumenflüsterei kostet mich auf meinen Tagestouren manchmal bis zu 90 Minuten - und das Tagesziel meines Ausflugs. Bei Blumenbildern ist oftmals der Wind Spielverderber.
Das ist ein meditativer Effekt bei dem Hobby.
Fang bei den Viechern mit unbeweglichen an.
Das letzte Licht leuchtet ! Das letzte Licht… effendiklaus 28.06.15 14
Jedenfalls lernt man dabei selbst zu sehen.


Deinem Bild sieht man die Ruhe und Gelassenheit des Fotografen - im Übrigen auch hier im teils etwas hitzigen Forenalltag - deutlich an. Ich hab´s anfangs noch als lebendig wahrgenommen, weil Dein Motiv irgendwie gar nicht tot ausschaut und nahm es als kühnen Annäherungsversuch an das Feuer wahr. Aber ein bißchen rätseln mußte ich schon. Eine kuriose Aufnahme.


Zitat: Christian Gigan Weber 04.09.20, 05:58Zum zitierten BeitragZitat: Dieter Ruhe 03.09.20, 20:16Zum zitierten BeitragDie fotografische Erschließung Neuseelands ist bspw. ein Traum von mir, also dort mal für 3 Monate am Stück fotografisch aktiv zu sein.Da sollte dann ein gutes Makro auf keinen Fall fehlen! Gehört bei mir eigentlich fast immer ins Gepäck.

In Neuseeland imponieren mir schwerpunktmäßig Landschaftspanoramen und Lichtstimmungen. Bei einer angedachten Radrundtour kann und sollte ich mich da nicht allzu sehr noch in Makrofotografie verlieren.

Oder vielleicht doch, mit einem hochwertigem Makro, welches auch scharfe Landschaftsaufnahmen im leichten Telebereich liefert? Wir haben das Thema ja grad...

https://www.fotocommunity.de/forum/d-sl ... t---439802
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 36 von 72
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Makro direkt, bedarf schon etwas Übung. Das macht der Objektivkauf nicht von alleine. Zum blutlecken reicht erstmal die Beschäftigung mit Nahaufnahmen.
Jetzt kommt der Winter, da kannst Du mit Tabletop gut üben.
Nur ein Docht Nur ein Docht effendiklaus 24.12.18 3
Meister die vom Himmel fallen, haben zu mindest eine Beule am Kopf. :-)
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 37 von 72
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Zitat: Lucille Heller 24.07.20, 22:01Zum zitierten BeitragIch fotografiere grundsätzlich mit Stativ. Ohne Stativ kann ich keine Macroaufnahme erstellen. Das geht 100% schief. Geht mir auch so - ich kann 180mm Makro nicht lange genug ruhig halten. Oft genug ist aber die Bewegung der Motive das größere Problem.
Die richtige Balance zwischen BQ und Motivschärfe zu finden, ist Übungssache und effendiklaus hat schon recht damit, dass man es mit geeigneten Mitteln wesentlich einfacher haben kann, gewünschte Ergebnisse zu erzielen.
Kompromisse kann man immer machen und die sehen manchmal auch gut aus. Wenn ich gerade nicht dei Ideale Linse dabei habe, mache ich auch schon mal Aufnahmen mit ungeeigneten Objektiven. Ein nicht ideales Bild ist besser als gar kein Bild zu haben.
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 38 von 72
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Zitat: Jupp Kaltofen 08.09.20, 01:18Zum zitierten BeitragKompromisse kann man immer machen und die sehen manchmal auch gut aus.
Ist u.U. sogar ein muss.
Bei bodennahen Fotos ist ein drehbares Klappdisplay hilfreich. Obwohl ich ein "Suchermensch" bin.
Ein Stativ bringe ich da garnicht unter. :-(
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 39 von 72
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Zitat: effendiklaus 08.09.20, 20:45Zum zitierten BeitragBei bodennahen Fotos ist ein drehbares Klappdisplay hilfreich. Seid dem ich auch die EOS-R nutze, schätze ich den EVF und die Fokussierhilfe bei Makro sehr. Man kann bei hellem Sonnenschein und bei weniger Licht, noch immer sicher fokussieren. Das Klappdisplay wird bei Sonnenlicht oft unbrauchbar. Am Boden ist es schwierig, da bleibt nur das Klappdisplay.
Ohne Stativ oder Sack geht auch am Boden nichts. Das Stativ welches ich am Boden nutze besteht aus drei 20cm kurzen Beinen mit Kugeln an den Enden, die an eine Novoflex-TriPod Stativbasis geschraubt werden können. Das Zeug ist leicht und sehr kompakt transportierbar. Es gibt wohl unzählig viele Möglichkeiten Lösungen zu finden.
Allan Karzel Allan Karzel   Beitrag 40 von 72
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Auch Standardstative mit Umkehrsäule machen Bodennah ohne weiteres möglich. Einzig die Tatsache, dass man ohne Klappdisplay gezwungen ist sich flach zu legen und später wieder aufrichten macht diese Art der Fotografie etwas schwieriger. Allerdings kann man das als Beitrag zum Fitness sehen :-)
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 41 von 72
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Zitat: Allan Karzel 14.09.20, 19:29Zum zitierten BeitragAuch Standardstative mit Umkehrsäule machen Bodennah ohne weiteres möglich. Einzig die Tatsache, dass man ohne Klappdisplay gezwungen ist sich flach zu legen und später wieder aufrichten macht diese Art der Fotografie etwas schwieriger. Allerdings kann man das als Beitrag zum Fitness sehen :-)

Für Leser, die damit nichts anfangen können.
Das sieht so aus:
Visualisierung zu einem Fred Visualisierung zu… effendiklaus 15.09.20 4

Mit drehbarem Klappdisplay wohl zum handling geeignet.
Knipser_Frank Knipser_Frank Beitrag 42 von 72
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Ich lese hier immer wieder das ein Stativ für Makroaufnahmen erforderlich ist und frage mich wie ihr das macht.
Wenn ich mal eine Libelle auf einen Grashalm sehe ist sie weg bevor ich den Fotoapparat einsatzbereit habe, da ist an Stativ gar nicht zu denken. Baut ihr alles auf und wartet bis was vor die Linse fliegt? ;)
Auch wenn ich noch etwas langsam bin, aber sooooo schnell kann man doch gar nicht sein.
Lichtmaler Köln Lichtmaler Köln Beitrag 43 von 72
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Zitat: Knipser_Frank 16.09.20, 16:46Zum zitierten BeitragIch lese hier immer wieder das ein Stativ für Makroaufnahmen erforderlich ist und frage mich wie ihr das macht.
Wenn ich mal eine Libelle auf einen Grashalm sehe ist sie weg bevor ich den Fotoapparat einsatzbereit habe, da ist an Stativ gar nicht zu denken. Baut ihr alles auf und wartet bis was vor die Linse fliegt? ;)
Auch wenn ich noch etwas langsam bin, aber sooooo schnell kann man doch gar nicht sein.


Geht auch ohne Stativ bei guten Bedingungen. Oder mit Stativ und längeren Brennweiten...


Grashalm Nr. 5 klar zum Start! Grashalm Nr. 5 kl… Lichtmaler Köln 12.06.10 6



Doppeldecker Doppeldecker Lichtmaler Köln 05.06.10 6


Grüße vom Lichtmaler aus Köln.
Allan Karzel Allan Karzel   Beitrag 44 von 72
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Zitat: Lichtmaler Köln 16.09.20, 18:22Zum zitierten BeitragGeht auch ohne Stativ bei guten Bedingungen. Oder mit Stativ und längeren Brennweiten...
Grüße vom Lichtmaler aus Köln.


Genauso ist es.
Es gibt verschieden Arten zu arbeiten. Einige bevorzugen Stativ, andere machen es meistens von der Hand.
Vieles hängt vom Motiv ab.
Das wäre mit Stativ schwierig
Im Vorbeiflug Im Vorbeiflug Allan Karzel 12.06.18 13

dieses
filigran filigran Allan Karzel 28.02.17 3
oder dieses
Tekla - Standard Tekla - Standard Allan Karzel 27.09.17 1
schon eher.

Am Abend an der Ochtum Am Abend an der O… Allan Karzel 29.05.18 11
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 45 von 72
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Wenn man ein Foto planmäßig verursachen kann, ist ein Stativ wohl hilfreich.
Damit ist man beim Verwackeln der Schärfentiefe auf der sicheren Seite.
Bei table-top wohl eine gute Lösung.
Ich bin allerdings draußen in der Prärie tätig. Freihand.
Funzt bei etwas Routine auch.
Erwischt Erwischt effendiklaus 19.04.12 26 Minimalisiert Minimalisiert effendiklaus 20.04.12 22
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