Unterschied Sucher: Pentaprisma / Pentaspiegel?

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Herbert Herbert Herbert Herbert Beitrag 1 von 5
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mit ist im letzten fotomagazin aufgefallen, da wurden alle einsteiger-slr´s "getesetet", dass sie bei der nikon d80 als einzige erwähnt haben, dass sie ein richtiges pentaprisma hat. alle anderen(nikon d40, d40x, canon 400d, olympus e-510, sony 100 usw.) haben einen pentaspiegel.

wo liegt da eigentlich der unterschied (der sucher der d80 ist größer, das ist mit schon klar, aber wo liegt da der unterschied in der bauweise bzw. vor- und nachteile)?

danke
Thomas Haberstroh Thomas Haberstroh Beitrag 2 von 5
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Pentaprisma (Dachkantprisma) liefert i.a kontrastreichere Sucherbilder, zum Teil auch hellere.
Pentaspiegel ist wesentlich leichter (da kein massives Glas) kann dafür aber auch durch Stoss dejustiert werden.

Qualitativ besser ist also der Pentaprismensucher, weil mehr Kontrast, besser fürs manuelle Scharfstellen, dafür aber doch so um die 60 Gramm mehr an Gewicht (schätze ich einmal, habe ein Prisma aus einer uralten Kamera ausgebaut, wiegt ca 70g)

Ich weiß leider nicht, ob die Spiegel im Pentaspiegelsucher Oberflächenspiegel sind, oder herkömmliche Dünnschicht-Glasfilter. Oberflächenspiegel bringen schärfere, dafür dunklere Wiedergabe.
PeterRo. PeterRo. Beitrag 3 von 5
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Kleiner Tipp am Rande,

schau mal durch den Sucher einer Alpha100 und Alpha700 oder D200 und einer d40 oder EOS 40D und 400D. Den Unterschied wirst du schon beim Durchsschauen merken.
MLM MLM Beitrag 4 von 5
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Zusätzlich zu den Erklärungen von Thomas:

Das Risiko durch nicht 100,000% genau ausgerichtet verklebte Spiegel ein leicht geneigtes od. verzerrtes Sucherbild zu erhalten ist beim Pentaspiegel vorhanden. Ebenso kann ein Pentaspiegel verschmutzen und mit dem Alter nachlassen was beim Pentaprisma nicht (so leicht) möglich ist.

Ciao
M:
Luplow Luplow Beitrag 5 von 5
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Das Prisma bietet zudem (auch) die Möglichkeit, Strahlbereiche für spezielle Sensorauswertungen aufzuteilen (Aufweitungen außerhalb des sichtbaren Strahlenganges möglich). Beim Spiegel sieht man diese Strahlteilungen dann auch gleich im Sucherbild, beim Prisma nicht (andere Auftreffebenen). Deshalb eignen sich Prismen vor allem auch für Mehrfeldmessysteme mit hoher Teilungszahl der Zonen. Der Rest ist so wie oben geschrieben, leichter aber auch anfälliger.

Das Thema Dunkel/Hell ist inzwischen keines mehr. Das meiste Licht geht meist am Einblick verloren, nicht im Strahlengang.

Gruß
Roman
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