Milchstrasse, Nordlichter und co.

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André Wittwer André Wittwer   Beitrag 16 von 31
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Zitat: Daniel Bossy 18.05.18, 11:31Zum zitierten BeitragSuch mal nach Katja Seidel oder schau nach Ihrem Buch 'Astrofotografie'. Sie empfiehlt das Irix 15mm!

Danke für den Tipp, das hatte ich noch nicht auf der Liste, sieht aber in Preis - Leistung auch interessant aus ☺️
André Wittwer André Wittwer   Beitrag 17 von 31
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Zitat: SP3.2 18.05.18, 11:53Zum zitierten Beitragdas irix hatte ich in betracht gezogen - ist sicher ein sehr gutes objektiv.
mir war dann aber der unterschied zu 16mm und blende 4 "zu gering"
und die "ufos" in den ecken sind auch nicht besser als bei sigma & co:
https://www.the-digital-picture.com/Rev ... -Lens.aspx

gl
stefan


Danke für den Testbericht! Ist immer wieder witzig wie viel Unterschiede in denen vorhanden ist. Das Irix wird eigentlich durchgehend gelobt.

Ich kann für das Wochenende mal das Sigma 14mm 1.8 testen und werd mal gucken was es so hingibt… das Irix werd ich dann mal kurz anschliessen können für 1-2 testfotos am Dienstag.
SP3.2 SP3.2 Beitrag 18 von 31
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Zitat: André Wittwer 19.05.18, 11:30Zum zitierten BeitragIch kann für das Wochenende mal das Sigma 14mm 1.8 testen und werd mal gucken was es so hingibt… das Irix werd ich dann mal kurz anschliessen können für 1-2 testfotos am Dienstag.lt. testseiten liege in der abbildungsqualität keine welten, eher feinheiten. dein testergebnis interessiert mich natürlich.

ausschlaggebend für mich war neben dem brennweitenvorteil die lichtstärke des sigma und auch die zu starke vignettierung des irix bei offener blende:
https://www.the-digital-picture.com/Rev ... LI=0&API=0
bei 2.8 ist es schon wirklich gut, aber eben "nur" 2.8 - bei milchstraßen- und polarlichtfotografie ist halt lichtstärke schon wichtig.

aber berichte bitte wie sich das irix bei offenblende in den ecken schlägt, im vergleich zum sigma (offen und eventuell abgeblendet auf irix offenblende-niveau).

gl
stefan
Jörg22 Jörg22 Beitrag 19 von 31
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Ich hatte das Walimex und habe das Tamron (und ein Nikon 20mm f1.8).
Wenn Du nur Astro fotografieren willst, nimm das Walimex. Sein einziger Pferdefuss ist die schnurrbartförmige Verzeichnung, was bei Nachtaufnahmen keine Rolle spielt. Ziemliche Serienstreuung, daher beim Kauf auf gute Zentrierung prüfen.

Wenn Du auch ein universelles UWW suchst ist das Tamron, auch preislich, eine exzellente Wahl. Viele gute Astrofotografen arbeiten damit.
Schau mal bei Lenstip.com rein, hier sind alle Linsen getestet; auch auf Coma, was leider nicht Viele machen (bei Astro IMHO wichtiger als ein paar Striche Auflösung mehr).
Wenn Du nicht montieren möchtest geh so weitwinkelig wie möglich: dann hast Du nicht nur viele Sterne drauf, sondern bei Offenblende auch den Vordergrund scharf. Du wirst bald feststellen, dass die Bilder interessanter aussehen, wenn Du Landschaft, Bäume und/oder Gebäude einbindest. Ausserdem kann man so auch ein paar s länger belichten...
André Wittwer André Wittwer   Beitrag 20 von 31
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Zitat: Jörg22 22.05.18, 13:34Zum zitierten BeitragIch hatte das Walimex und habe das Tamron (und ein Nikon 20mm f1.8).
Wenn Du nur Astro fotografieren willst, nimm das Walimex. Sein einziger Pferdefuss ist die schnurrbartförmige Verzeichnung, was bei Nachtaufnahmen keine Rolle spielt. Ziemliche Serienstreuung, daher beim Kauf auf gute Zentrierung prüfen.

Wenn Du auch ein universelles UWW suchst ist das Tamron, auch preislich, eine exzellente Wahl. Viele gute Astrofotografen arbeiten damit.
Schau mal bei Lenstip.com rein, hier sind alle Linsen getestet; auch auf Coma, was leider nicht Viele machen (bei Astro IMHO wichtiger als ein paar Striche Auflösung mehr).
Wenn Du nicht montieren möchtest geh so weitwinkelig wie möglich: dann hast Du nicht nur viele Sterne drauf, sondern bei Offenblende auch den Vordergrund scharf. Du wirst bald feststellen, dass die Bilder interessanter aussehen, wenn Du Landschaft, Bäume und/oder Gebäude einbindest. Ausserdem kann man so auch ein paar s länger belichten...


Hallo Jörg

Danke für Dein Feedback und den Seiten - Tipp!

Nach verschiedenen Tests und Abwägungen sehe ich das ähnlich. Das Tamron wäre meine 1. Option gewesen wenn ich nicht schon ein tolles UWW hätte, halt mit f4. Reicht aber in 90% der Fälle mehr als aus. Das Sigma wäre der Ferrari vom Licht sowie Winkel, neigt aber auch zu Koma.

Für mich hat sich nun alles reduziert auf Wallimex 14mm 2.8f vs Irix 15mm 2.4f. Mit Tendenz auf das Irix.

Betreffend Bildgestaltung ist mir soweit klar, ich habe noch kein Milchstrassen - Foto ohne Vordergrund gemacht. Das ist schlicht langweilig :-) Aber mit 4f wird es einfach Qualitativ zum Problem wegen der Belichtungszeit vs. ISO, VS Blende.... Der Winkel von 16mm wäre bei vielem bereits ausreichend, ansonsten geht es dann sowieso ins Panorama... :-)
Martin94b Martin94b Beitrag 21 von 31
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Zitat: André Wittwer 17.05.18, 13:06Zum zitierten BeitragKurzer Abriss zur bestehenden Ausrüstung. Canon 5d Mark IV, Canon 6d Mark I, Canon 16-35mm 4f, Tamron 24-70 mm 2.8f, Sigma 35mm 1.4f. Weiter brauchen wir gar nicht ausführen... :-)


Hi,
vielleicht ist meine Frage / Anregung ja etwas off Topic?!
Warum genau möchtest Du unbedingt ein neues Glas?
Du hast mit der 5D MKIV eine Top Kamera mit gut 2 Blenden besserem Dunkelrauschen als die meisten anderen Canon Bodys, und dazu mit dem 16-35mm f4 (ich vermute L IS?) ein Hammer Ultraweitwinkel mit hervorragenden optischen Eigenschaften bis in den Rand hinein.
Und jetzt suchst Du auf Teufel komm raus etwas optisch ebenbürtiges mit Offenblende 2.8 oder besser, wobei das Canon 16-35 f2.8 aber preislich rausfällt?

Mal ein paar Gegenvorschläge als Inspiration:
I) 2 x so lange belichten (ab wann die Startrails bei welcher Brennweite auftauchen kann man nachlesen)

II) die ISO hochdrehen (wie gesagt: die 5D MKIV kann 2 Iso-Stufen mehr bei gleichem Rauschen. Und bei den doch noch halbwegs hochkontrastigen Milchstrassenfotos kannst Du sogar noch mehr Gas geben, das Rauschen bekommst Du in der Bea gut in den Griff. Versuch einfach mal ISO 10.000 und wundere Dich...)

III) Wenn Du Startrails vermeiden möchtest - ganz ganz ehrlich: investiere statt in eine neue Linse lieber in eine Nachführung wie zB diese hier: https://www.astroshop.de/montierungen/s ... et/p,52177. Ist nicht nur billiger, sondern führt Dich auch zu besseren Bildern. Warum? Weil viele Nebelstrukturen (auch in unserer Milchstrasse) erst nach längeren Belichtungszeiten sichtbar werden. Das hat nichts mit Blende oder ISO zu tun sondern liegt an den wenigen Quanten die von den Nebeln überhaupt hier ankommen. Astrofotografie ist Quanten-Sammeln ;-) Außerdem kannst Du dann auch mal längere Brennweiten draufpacken und gezielt Objekte wie Andromeda-Nebel o.Ä. ablichten, die ohne Nachführung gänzlich in Strichen / Kreissegmenten versinken würden.

IV) Hast Du mal daran gedacht in eine Astro-Kamera zu investieren? Viele Astro-Objekte strahlen in ganz charakteristischen Spektren (H-Alpha, HII, OII etc). Und obwohl Dein Kamera-Sensor grundsätzlich empfindlich für diese VIS-Spektren ist, so absorbiert doch der IR-Filter vor dem Sensor gut und gerne 80% der Quanten raus. Erwähnte ich schon, dass Astro-Fotografie Quantensammeln ist? ;-)
Außerdem bekommst Du mit den Astro-Kameras auch andere Farb-Abstimmungen hin (und nein ich meine nicht den Weißabgleich...). Ist auch nicht teurer als eine neue Optik.


Pelikannebel im Nordamerikanebel Pelikannebel im N… Martin94b 22.05.18 1


Nur meine Gedanken dazu....

VG,
Martin
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 22 von 31
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Ich verstehe die Diskussion nicht. Ist doch gar nicht so schwierig.
Milch-Straße Milch-Straße Hermann Klecker 04.09.17 5
André Wittwer André Wittwer   Beitrag 23 von 31
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Zitat: Martin94b 22.05.18, 19:30Zum zitierten Beitrag
Hi,
vielleicht ist meine Frage / Anregung ja etwas off Topic?!
Warum genau möchtest Du unbedingt ein neues Glas?
Du hast mit der 5D MKIV eine Top Kamera mit gut 2 Blenden besserem Dunkelrauschen als die meisten anderen Canon Bodys, und dazu mit dem 16-35mm f4 (ich vermute L IS?) ein Hammer Ultraweitwinkel mit hervorragenden optischen Eigenschaften bis in den Rand hinein.
Und jetzt suchst Du auf Teufel komm raus etwas optisch ebenbürtiges mit Offenblende 2.8 oder besser, wobei das Canon 16-35 f2.8 aber preislich rausfällt?


Also, ja ist eine Top Kamera, ja, ich habe Top Gläser und ja es ist das L IS und das hat eine Hammer Abbildung:-) und ja, suche ich :-) Und ich finds gut wenn hier Diskussionen und weitere Anregungen entstehen. Gerne lerne ich auch etwas. Und ich gehe auch gerne auf deine Anregungen ein!


Zitat: Martin94b 22.05.18, 19:30Zum zitierten BeitragMal ein paar Gegenvorschläge als Inspiration:
I) 2 x so lange belichten (ab wann die Startrails bei welcher Brennweite auftauchen kann man nachlesen)


Zu I) bei 20-25sec ist ohne Nachführung Schluss für die Milchstrasse. Und ich will einen interessanten Vordergrund einbeziehen. Mit Nachführung fällt dies weg, da dieser verschwimmt. Dazu kommt, dass ich KEIN Fan bin von "ich fotografiere einen schönen Vordergrund und pflanze die Milchstrasse rein". Wenn, dann kommt für mich ein HDR in Frage.


Zitat: Martin94b 22.05.18, 19:30Zum zitierten BeitragII) die ISO hochdrehen (wie gesagt: die 5D MKIV kann 2 Iso-Stufen mehr bei gleichem Rauschen. Und bei den doch noch halbwegs hochkontrastigen Milchstrassenfotos kannst Du sogar noch mehr Gas geben, das Rauschen bekommst Du in der Bea gut in den Griff. Versuch einfach mal ISO 10.000 und wundere Dich...)

zu II) also das letzte Bild das ich gemacht habe von der Milchstrasse. 16-35mm, ISO 6400, Belichtungszeit 25s, Blende 4, war arg am Limit meiner Ansicht nach, wenn ich den Vordergrund noch anständig drauf will. Sprich das Rauschen aus dem Sternenhimmel zu bekommen ist das eine, einen noch anständigen Vordergrund zu haben dann das andere. Bea kenn ich leider nicht? Ich arbeite bisher ausschliesslich mit Lightroom.


Zitat: Martin94b 22.05.18, 19:30Zum zitierten BeitragIII) Wenn Du Startrails vermeiden möchtest - ganz ganz ehrlich: investiere statt in eine neue Linse lieber in eine Nachführung wie zB diese hier: https://www.astroshop.de/montierungen/s ... et/p,52177. Ist nicht nur billiger, sondern führt Dich auch zu besseren Bildern. Warum? Weil viele Nebelstrukturen (auch in unserer Milchstrasse) erst nach längeren Belichtungszeiten sichtbar werden. Das hat nichts mit Blende oder ISO zu tun sondern liegt an den wenigen Quanten die von den Nebeln überhaupt hier ankommen. Astrofotografie ist Quanten-Sammeln ;-) Außerdem kannst Du dann auch mal längere Brennweiten draufpacken und gezielt Objekte wie Andromeda-Nebel o.Ä. ablichten, die ohne Nachführung gänzlich in Strichen / Kreissegmenten versinken würden.

Diesbezüglich hast du meine Antwort schon. Und ein 2.4f mit 15mm hindert mich ja dann nicht, den ISO immernoch mal hochzudrehen?

Zitat: Martin94b 22.05.18, 19:30Zum zitierten BeitragIV) Hast Du mal daran gedacht in eine Astro-Kamera zu investieren? Viele Astro-Objekte strahlen in ganz charakteristischen Spektren (H-Alpha, HII, OII etc). Und obwohl Dein Kamera-Sensor grundsätzlich empfindlich für diese VIS-Spektren ist, so absorbiert doch der IR-Filter vor dem Sensor gut und gerne 80% der Quanten raus. Erwähnte ich schon, dass Astro-Fotografie Quantensammeln ist? ;-)
Außerdem bekommst Du mit den Astro-Kameras auch andere Farb-Abstimmungen hin (und nein ich meine nicht den Weißabgleich...). Ist auch nicht teurer als eine neue Optik.


Nein, darüber habe ich noch nicht nachgedacht.... Diesbezüglich bin ich mit der Materie zu wenig bewandert. Wäre ein interessanter Ansatz. Ist dann aber auf der anderen Seite wieder das Thema was ich immer alles mitführen muss wenn ich mal etwas länger unterwegs bin...

Die Gegenfrage ist dann trotzdem, ob es sich lohnt statt eines UWW (sagen wir das Irix 15mm 2.4 firefly für 450.- Euro), welches ich in einigen Situationen auch sonst brauchen kann?
Martin94b Martin94b Beitrag 24 von 31
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Zitat: André Wittwer 23.05.18, 14:05Zum zitierten BeitragZitat: Martin94b 22.05.18, 19:30Zum zitierten BeitragBea kenn ich leider nicht? Ich arbeite bisher ausschliesslich mit Lightroom.

Bea = Bearbeitung. Lightroom, Photoshop, whatever

Ja, wenn Du statischen Vordergrund mit bewegtem Sternenhimmel kombinieren möchtest und keine Montage möchtest, hilft Dir eine Nachführung nicht bzw verlagert nur das Thema Startrails auf den Vordergrund...

Aber ganz ehrlich, wenn Du die Bildqualität des 16-35 mm f4.0 einmal genossen hast, wirst Du mit einer "billigen" f2.8 UWW Lösung niemals nicht zufrieden sein. Da müsstest Du Dein Bild mind. um den Faktor 2 verkleinern - aber das kannst Du genauso auch mit einer etwas verrauschteren high Iso Aufnahme mit Deinem UWW machen und damit das Rauschen minimieren. Nur kostet das nichts und offenbar möchtest Du auch Deine Ausrüstung klein halten?! Und die f2.8 helfen Dir nur bei Milchstrassenfotos, Schärfenisolierung ist beim UWW eh vernachläsigbar...
Daniel Bossy Daniel Bossy   Beitrag 25 von 31
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Ich würde den Sternenhimmel mit Offenblende, hoher ISO, und mit Belichtungszeiten so um die 30 Sekunden belichten (je weiter der Polarstern vom Bildausschnitt entfernt ist, um so länger wird die Ausbildung der Strichspur). Die Helligkeit des Mondlichts spielt auch eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ist kein Mondlicht vorhanden, sind die Sterne am besten sichtbar, allerdings versinkt der Bildvordergrund dann oft in völliger Dunkelheit, z.B. Berge, eine alte Mühle, Bäume, halt Dinge die in den Bildvordergrund sollen.
Es ist daher ratsam eine Nacht mir Viertelmond abzuwarten und so 1-3 Stunden nach Mondaufgang zu fotografieren, der Mond sollte dabei nicht mit im Bild stehen.
Wie Anfangs geschrieben, erst den Himmel belichten, dann gegebenenfalls auf Blende 8-11 ablenden, ISO wieder runter auf erträgliche Werte und den Vordergrund extra belichten, das können dann auch mal 3 bis 10 min werden. Es gibt auch die Möglichkeit, Objekte im Vordergrund extra auszuleuchten, via Lightpainting. In der Bildbearbeitung kannst Du Himmel und den Vordergrund dann über Ebenen zusammen setzen, ja das macht Arbeit, funktioniert aber, wenn man den dreh raus hat. Geh das langsam an, 1 Bildmotiv pro Nacht reicht vollkommen, jetzt im Sommer hat man etwa 2-3 Stunden Zeit, nach der astronomischen Dämmerung so zwischen 23.30 Uhr bis ca. 2.30 Uhr, der Stand der Michstraße sollte mit berücksichtigt werden. Es steht also nicht unbedingt die Technik im Vordergrund, sondern auch astronomisches Wissen (ich selbst bin da aber Laie).
Ab und an sehe ich auf CalSky nach, was des Nachts so am Himmel los ist. Im Sommer kann man auch leuchtende Nachtwolken beobechten, die Vorhersage ist allerdings schwierig.
Letztes Wochenende war ich in der Rhön, auf der hohen Geba, dort trifft man auch mal Leute, die nachts fleißig am fotografieren sind, da die Rhön nun als Sternenpark anerkannt ist.

Das waren nur mal ein paar Gedanken zum Thema, etwas abseits der Linsenfrage.
Skorpionmann Skorpionmann   Beitrag 26 von 31
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Das Sigma 20mm 1,8 habe ich noch von früher, das 35mm 1,4 Art ist neu in meinem Besitz. bisher bin ich zufrieden damit. Was verstehst Du unter UFO in den Ecken?
LG Peter
roro ro roro ro Beitrag 27 von 31
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Zitat: André Wittwer 19.05.18, 11:30Zum zitierten BeitragIch kann für das Wochenende mal das Sigma 14mm 1.8 testen und werd mal gucken was es so hingibt… das Irix werd ich dann mal kurz anschliessen können für 1-2 testfotos am Dienstag.
Gibt es schon Ergebnisse und evt. einen Vergleich?
VG ro
André Wittwer André Wittwer   Beitrag 28 von 31
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Zitat: roro ro 30.05.18, 17:29Zum zitierten BeitragZitat: André Wittwer 19.05.18, 11:30Zum zitierten BeitragIch kann für das Wochenende mal das Sigma 14mm 1.8 testen und werd mal gucken was es so hingibt… das Irix werd ich dann mal kurz anschliessen können für 1-2 testfotos am Dienstag.
Gibt es schon Ergebnisse und evt. einen Vergleich?
VG ro


Hallo ro

Werde in den nächsten 2-3 Tagen einen kleinen Vergleich und Erfahrungswerte hochladen und auch verraten, was ich nun bestellt habe...

Lg
Andi
André Wittwer André Wittwer   Beitrag 29 von 31
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Zitat: Skorpionmann 28.05.18, 12:31Zum zitierten BeitragDas Sigma 20mm 1,8 habe ich noch von früher, das 35mm 1,4 Art ist neu in meinem Besitz. bisher bin ich zufrieden damit. Was verstehst Du unter UFO in den Ecken?
LG Peter


Hallo Peter
Ich kann mir gut vorstellen das du mit den Sigma sehr zufrieden bist. Mit UFO meine ich "Koma" Bildung. Sprich "Ovallförmige" Sterne an den Rändern.

Ich bediene mich hier mal Wikipedia zur Erklärung :-)
Die Koma (Asymmetriefehler, von lat. coma ‚Schopf, Schweif‘) entsteht bei schräg zur optischen Achse einfallendem Strahlenbündel durch eine Überlagerung zweier Abbildungsfehler: der auch bei achsparallelem Bündel wirkenden sphärischen Aberration und dem Astigmatismus schiefer Bündel. Anstelle eines scharfen Beugungsscheibchens entsteht ein Bildpunkt mit zum Rand der Optik gerichtetem „Schweif“, der dem Phänomen den Namen gibt. Durch Abblenden der Randstrahlen kann die Erscheinung gemindert werden, der Astigmatismus schiefer Bündel bleibt aber bestehen.

Koma kann sowohl bei Linsen als auch bei Spiegeloptiken auftreten
André Wittwer André Wittwer   Beitrag 30 von 31
2 x bedankt
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Hallo

Also, hier wie versprochen mein kleiner Testbericht über die verschiedenen Objektive - in erster Linie sind diese subjektiv und aus den ‚Outdoortests‘. Einer meiner Kumpels hat seither ein Samyang 14mm 2.8f gekauft, welches in Form eines Walimex auch auf meiner Liste gstanden hat. Leider war mir kein Test unter Nachthimmel möglich.

Sigma 14mm 1.8f
Das Sigma hat vom ersten Augenblick einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Die Vignettierung und Schärfe abgeblendet ist hervorragend. Bei Offenblende ist beides äusserst passabel. Plus Punkte, welche in meinem Fall eher irrelevant sind, sind der Autofokus sowie der Bildstabilisator. Der manuelle Fokus ist eher leichtgängig und unmarkiert. Minuspunkte sind das Gewicht (1.17kg), der Preis 1‘450.- sFr. sowie eine einigermassen Preiswerte Möglichkeit Filter zu montieren.

Walimex 14mm 2.8f
Das Walimex ist bei weitem das günstigste der 3 für mich in Frage kommenden Objektive. Die Vignettierung ist stärker als beim Sigma und auch eher stärker als beim Irix. Jedoch ist sie in allen Fällen via Bearbeitung ‚eliminierbar‘ also ausarbeitbar. Die Schärfe war beim vorhandenen Objektiv überraschend gut, auch wenn ich gehört habe, dass die Qualität wechselhaft sein soll. Pluspunkt ist hier vorallem die Preis-Leistung, welche hervorragend ist sowie das Gewicht (550gr). Minus sind fehlende Filteroptionen, ein eher fummeliger manueller Fokusring (für mein Geschmack). Ebenfalls ist es das lichtschwächste Objektiv der hier erwähnten, würde aber aus meiner Sicht durchaus reichen für gute Fotos.

Irix 15mm 2.4f Firefly
Das Irix hat auf mich sofort eine hervorragenden Eindruck gemacht. Gut verarbeitet, gute Schärfe und eine durchaus akzeptable Vignettierung auch bei Offenblende. Die Testfotos haben mich für den Preis (539.- ) ebenfalls sehr überzeugt. Pluspunkte sind verschiedene Filtermöglichkeiten, ein manueller Fokus mit Distanzangaben und einem Fokus Lock ‚klick‘ auf unendlich, welcher sehr genau abgestimmt werden kann (ist), sowie die Möglichkeit den Fokus per Lock zu fixieren. Das Gewicht ist mit 610gr ebenfalls sehr gut und das Packmass besser als beim Sigma und etwas grösser als das Walimex. Für mich wurde es das Irix. Hoffe bald auf einen Milchstrassentest, dann kann ich auch dazu mehr sagen :-)
Für mich das beste Objektiv der 3 was Preis-Leistung betrifft sowie Gewicht Grösse zum Schluss.
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