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Gerhard Schambil

Farbraum bei 20 D

Tilo Garben schrieb:

Zitat:Sören Spieckermann
heute um 18:55 Uhr
Verstehe ich nicht, was willst du mit diesem Bild mitteilen.
Kläre uns auf, bin mal gespannt.


In PS hat der Papagei ein gründes Federkleid in einem nicht farbmanagementfähigen ein rotes. Und das an einem kalibrierten Monitor ;-)
d.h. die selbe Bilddatei wird auf einem Rechner (mit kalibriertem Monitor etc.) je nach verwendeter Bildbetrachtungssoftware unterschiedlich dargestellt.

Wenn Du diese Bild an ein Labor gibst, das sich an die Regeln des Farbmanagement hält, müsstest Du einen grünen
Papagei auf dem Papierbild zurückbekommen. Ein LAbor das nicht nach den Regeln arbeitet, liefert Dir einen roten ;-)

Komischerweise hab ich gerade festgestellt dass die "Windows Bild und Faxanzeige" anscheinend farbmanagementfähig ist ;-)

Ich weis, dass dieses Bsp. nicht sonderlich gut ist. Da es bei einer nicht farbmanagementfähigen Softare das eigentlich "richtige" Bild anzeigt. Hab leider nur noch kein Bsp. gefunden, bei dem das Bild in z.B. PS (farbmanagementfähig) "richtig" angezeigt wird, und im Browser falsch. ;-(

Fazit:
Solange Du nicht weist, nach welchen Regeln Dein Bildbetrachtungsprogramm (Farbmanagement ja/nein) die Bilddatei interpretiert, kannst du selbst auf einem kalibrierten System nicht davon ausgehen dass die Farben richtig angezeigt werden.

Gruß
Sören

Nachtrag:
Wir sind jetzt hier schon recht weit vom Ursprungsthema weg, und ich möchte das Thema eigentlich nicht zu weit abgleiten lassen.
Um das Ursprungsthema aufzugreifen. Einig dürften wir uns sein, dass die Benutzung des Adobe-RGB die "bessere" Variante ist. Aber um die Vorteile daraus zu erhalten, muss man mehr machen als nur den Farbraum umstellen. Man sollte sich dann mal intensiv mit den Themen Farbmanagement, Verarbeitungskette, Farbprofilen ... auseinandersetzten.

Gruß
Sören



Nachricht bearbeitet (6:15h)
10.01.06, 06:08
Tilo Garben schrieb:

Zitat:Sören Spieckermann
heute um 18:55 Uhr
Verstehe ich nicht, was willst du mit diesem Bild mitteilen.
Kläre uns auf, bin mal gespannt.


In PS hat der Papagei ein gründes Federkleid in einem nicht farbmanagementfähigen ein rotes. Und das an einem kalibrierten Monitor ;-)
d.h. die selbe Bilddatei wird auf einem Rechner (mit kalibriertem Monitor etc.) je nach verwendeter Bildbetrachtungssoftware unterschiedlich dargestellt.

Wenn Du diese Bild an ein Labor gibst, das sich an die Regeln des Farbmanagement hält, müsstest Du einen grünen
Papagei auf dem Papierbild zurückbekommen. Ein LAbor das nicht nach den Regeln arbeitet, liefert Dir einen roten ;-)

Komischerweise hab ich gerade festgestellt dass die "Windows Bild und Faxanzeige" anscheinend farbmanagementfähig ist ;-)

Ich weis, dass dieses Bsp. nicht sonderlich gut ist. Da es bei einer nicht farbmanagementfähigen Softare das eigentlich "richtige" Bild anzeigt. Hab leider nur noch kein Bsp. gefunden, bei dem das Bild in z.B. PS (farbmanagementfähig) "richtig" angezeigt wird, und im Browser falsch. ;-(

Fazit:
Solange Du nicht weist, nach welchen Regeln Dein Bildbetrachtungsprogramm (Farbmanagement ja/nein) die Bilddatei interpretiert, kannst du selbst auf einem kalibrierten System nicht davon ausgehen dass die Farben richtig angezeigt werden.

Gruß
Sören

Nachtrag:
Wir sind jetzt hier schon recht weit vom Ursprungsthema weg, und ich möchte das Thema eigentlich nicht zu weit abgleiten lassen.
Um das Ursprungsthema aufzugreifen. Einig dürften wir uns sein, dass die Benutzung des Adobe-RGB die "bessere" Variante ist. Aber um die Vorteile daraus zu erhalten, muss man mehr machen als nur den Farbraum umstellen. Man sollte sich dann mal intensiv mit den Themen Farbmanagement, Verarbeitungskette, Farbprofilen ... auseinandersetzten.

Gruß
Sören



Nachricht bearbeitet (6:15h)
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Ehemaliges Mitglied

D60 - kein Blitz - verschluss defekt?

Schön, daß dein Blitz wieder lebt...

Blitzen...

Tja, das Problem ist halt, im Dunkeln Blitzen kann jeder...
Aber wie sieht es im Halbdunkel aus?
Ganz einfach, mach die normale Belichtung einfach dunkel.
Das heißt, so belichten, daß das Bild total unterbelichtet würde. Aber nur würde, denn jetzt kommt dein Blitz und bringt das eigentliche Licht mit extrem kurzer Belichtungszeit.

Das was auf deinen Fotos zu sehen ist, das ist die normale Belichtung ohne Blitz, denn der konnte bei Blende 2,8 nicht mehr hinzufügen.

Also entweder Iso ganz runter (begrenzt jedoch die Reichweite des Blitzes) oder Blende zu (begrenzt auch etwas, aber nicht so sehr) oder kurze Synchronzeit (beste Lösung)
Oder eine Kombi aus allen Dreien...
Es muß jedenfalls durch die Blende und das vorhandene Licht nur so wenig wie möglich auf den Chip, das eigentliche Licht muß der Blitz liefern, sonst hast du Bewegungsunschärfen oder Doppelkonturen.
LG
peter
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Frank aus Berlin

Canon FF mit TS-E Objektiven

Bzgl. FF kann ich Dir leider nicht aus eigener Erfahrung helfen, da ich mit einer 1D MKII arbeite (1,3 crop).

Aber vielleicht hilft Dir folgendes:

Beim 24er TS ist das Handling beim horizontalen Shiften eine Fummelei, da der Einstellknopf eng am Prismengehäuse liegt. Ein Drehen des Objektivs um 180° behebt das "Problem" allerdings.

CAs hast Du leider. Diese lassen sich aber recht gut beseitigen. Weißes Gebäude vor blauem Himmel = Farbsaum im Bereich Rot-Magenta.

Probleme mit Abschattungen habe ich keine, allerdings hat mein Gehäuse einen Crop von 1,3. Bei FF dürftest Du vermutlich deutliche Abschattungen sehen. Zumindest beim 24er sind die äußeren Bereiche der Einstellskalen rot markiert. Laut Manual sind bei diesen Verschiebungen/Verschwenkunen Abschattungen zu erwarten.

LG
Roland
62 Klicks
ecki kl

Abstand, Brennweite, Objekt (suche Formel)

BILDGROESSE Y'

y'=(a'*y)/a

y' = Bildgrösse
a' = Bildweite
y = Objektgröße
a = Objektabstand


SYSTEMBRECHWERT D (bei einem 2 linsigen System)

D=D1+D2-e12*D1*D2

D1 = Brechwert der 1. Linse
D2 = Brechwert der 2. Linse
e12 = Anstand der Hauptebenen der beiden Linsen

SYSTEMBRENNWEITE f'

f'=(f'1*f'2)/(f'1+f'2-e12)

f'1 Brennweite der 1. Linse
f'2 Brennweite der 2. Linse

SYSTEMHAUPTPUNKTE

h =e12*D2/D
h'=-e12*D1/D

Die Strecken werden von den jeweiligen Hauptebenen des Gesamtsystems berechnet. Die zu errechen dürfte für einen Laien schwierig werden, da es sich um ein mehrlinsiges Sytem handelt, dernen Parameter als solche nicht bekannt sein dürften. Dazu zählen unter anderem: Glassorten, Linsenabstände, Linsendicken, Linsenstärken, Krümmungsradien der einezelnen Linsen, ....

Falls es Dich wirklich interessiert würde ich Dir ein optisches Studium empfehlen. Mach Dich aber auf einen Haufen Rechnerrei gefasst, die sich nicht auf auf den Strahlensatz beschänkt.

Gruss Lancelot
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