Wo ist der Auslöser? Wie funktioniert die Sensorreinigung oder der Schutzfilter? Was muss ich beim Kauf einer D-SLR-Kamera beachten? Kommen Dir diese Basis-Fragen bekannt vor? Dann findest Du hier die Antworten.
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Wallrud

Canon Extender 1,4

Zitat: Frank Stöwesand 24.12.18, 20:35Das Canon 100-400 mit dem Kenko ist schärfer,deutlicher in den Farben und klarer wie als das ganze 150-600er Gelumpe...
Ich hatte die gleichen Erfahrungen gemacht: kein einziges 150-600er hat bei mir akzeptable Ergebnisse geliefert - das EF 100-400 (I!) war selbst mit EF2x(III) um Klassen besser.

Aber:
Eine Bekannte benutzt ein Tamron 150-600 an einer EOS 80d mit hervorragenden Ergebnissen - da kann ich nicht mithalten!

Mein Tipp:
Objektive und Extender stets mit der eigenen Kamera testen und wenn etwas perfekt passt: ZUGREIFEN! Unabhängig von veröffentlichten "Testergebnissen" oder naserümpfenden selbsternannten "Experten". Die Streuungen in der Produktion von Kameras und Objektiven ist groß genug, dass eine bestimmte Kombination manchmal passt und manchmal so gar nicht passt.

P.S.:
Ich habe beim Extenderkauf meine Kamera und mein 100-400 zum Händler getragen und EF1.4(II & III) sowie EF2x(II & III) getestet. Ich habe den mit den besten Testaufnahmen genommen: den 2xIII. Obwohl die Händlerempfehlung erwartungsgemäß EF1.4III war - die Testaufnahmen waren auch auf dem Rechner eindeutig besser.
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Auslösungen bei der 80 D auslesen?

Zitat: TLK 25.04.17, 17:10Zitat: CookieCookie 25.04.17, 16:43... aber komisch das man das nicht mehr kann, hoffe das ändert sich auch mal, weil man wenn man die irgendwann verkaufen will?

Das ist keineswegs komisch, sondern offenbar genauso gewollt, und der aktuelle Zustand ist ja faktisch eine Änderung.
Wenn Du Dir auf der von Sören verlinkten Seite den Abschnitt Incompatible Cameras durchliest bzw. übersetzt, wird es ganz deutlich: alle seit 2015 herausgebrachten DSLRs - vgl. o.g. Liste - haben diese Funktionalität nicht mehr, daß via Remote Control Interface die Anzahl der Auslösungen auslesbar ist.
Sprich: Du kannst Software entwickeln und/oder einsetzen wie Du willst; solange diese - via reverse engineering - den Weg über die bekannte Schnittstelle gehen muß, bekommt sie nur, was die Schnittstelle liefert - und die Anzahl der Auslösungen gehört seit 2015 eben nicht mehr dazu.


Das hat sich Gott sei Dank nicht bestätigt. Ich kann alles Auslösungen der 80D und auch der 5D Mark-IV per Software auslesen. Das Remote-Control-Interface leistet dies noch immer - nur anders als man denkt.

Ein Programm dass dies kann nennt sich EOSMSG und ist leider kostenpflichtig. Es kommt aus China und kostet sowas um 5 Euro pro Kamera. Die Seriennummer wird beim Lizensieren ausgelesen und wohl in der Cloud mit der Zahlung gespeichert.
Ich will es mal so formulieren - wenn ich mir eine Kamera kaufen will, bekomme ich so zuverlässig Info darüber wie hoch die Zählerstände sind. Da werden 5 Euro keine Hürde darstellen.

Es gibt noch eine sehr viel teurere Software - um die 600 Euro - sie kann aber auch erheblich mehr als nur auslesen und richtet sich an den freien Techniker. Es ist ein Paket dass aus Doku und Software besteht.
Man kann damit auch Ersatzteile registrieren und "kalibrieren". Das bedeutet dass man auch die Zählerstände manipulieren kann. Kommt aus USA und ist für sehr viele Kamera-Systeme verfügbar. Die Firma hat mit Canon, Sony und Nikon nichts am Hut. Sie scheinen aber sehr viel Zeit und Geld in die Analysen investiert zu haben.

Canon hat die API-Funktion also entfernt und nutzt statt dessen den Remote-Monitor-Mode (Debugger) dafür.
Sie wollen wohl nicht, dass Fremdfirmware wie MagicLatern es zu einfach hat.
Sie lesen alle Vitaldaten roh aus - also eine Art "Memory-Dump" und suchen im Speicher an ganz bestimmten Speicherstellen nach den zwei 32Bit-Zählern.

Ich habe das EosMSG Programm beim Auslese auf dem USB belauscht und mitgeschrieben, was übertragen wird und konnte die zwei Stellen finden. Die Kommandos die zur Kamera gesendet werden habe ich auch mitgeschrieben und konnte sie in keiner offiziellen Dokumentation finden. Scheint für die Entwickler der Firmware vorbehalten zu sein.

Die grundsätzliche Situation zur Grundaussage ist also auch nicht wirklich falsch - man hat einen Weg gefunden, doch an Shutter- und Mirror Counter ranzukommen.

App's haben es Anfang 2019 noch immer sehr schwer die Schnittstellen der Kamera zuverlässig zu bedienen. Früher war das wohl anders. Warum Canon damit so restriktiv umgeht ist mir unverständlich.

Bemerkenswert ist, dass Canon's eigene Programme immer und zuverlässig funktionieren. Leider sind die jedoch nur bedingt tauglich. Fokus-Bracketing und Fokus-Peaking können sie nicht. Was soll ich also damit?

Ich dachte, dass diese Info noch immer sinnvoll und hilfreich sein könnte.
04.01.19, 01:46
Zitat: TLK 25.04.17, 17:10Zitat: CookieCookie 25.04.17, 16:43... aber komisch das man das nicht mehr kann, hoffe das ändert sich auch mal, weil man wenn man die irgendwann verkaufen will?

Das ist keineswegs komisch, sondern offenbar genauso gewollt, und der aktuelle Zustand ist ja faktisch eine Änderung.
Wenn Du Dir auf der von Sören verlinkten Seite den Abschnitt Incompatible Cameras durchliest bzw. übersetzt, wird es ganz deutlich: alle seit 2015 herausgebrachten DSLRs - vgl. o.g. Liste - haben diese Funktionalität nicht mehr, daß via Remote Control Interface die Anzahl der Auslösungen auslesbar ist.
Sprich: Du kannst Software entwickeln und/oder einsetzen wie Du willst; solange diese - via reverse engineering - den Weg über die bekannte Schnittstelle gehen muß, bekommt sie nur, was die Schnittstelle liefert - und die Anzahl der Auslösungen gehört seit 2015 eben nicht mehr dazu.


Das hat sich Gott sei Dank nicht bestätigt. Ich kann alles Auslösungen der 80D und auch der 5D Mark-IV per Software auslesen. Das Remote-Control-Interface leistet dies noch immer - nur anders als man denkt.

Ein Programm dass dies kann nennt sich EOSMSG und ist leider kostenpflichtig. Es kommt aus China und kostet sowas um 5 Euro pro Kamera. Die Seriennummer wird beim Lizensieren ausgelesen und wohl in der Cloud mit der Zahlung gespeichert.
Ich will es mal so formulieren - wenn ich mir eine Kamera kaufen will, bekomme ich so zuverlässig Info darüber wie hoch die Zählerstände sind. Da werden 5 Euro keine Hürde darstellen.

Es gibt noch eine sehr viel teurere Software - um die 600 Euro - sie kann aber auch erheblich mehr als nur auslesen und richtet sich an den freien Techniker. Es ist ein Paket dass aus Doku und Software besteht.
Man kann damit auch Ersatzteile registrieren und "kalibrieren". Das bedeutet dass man auch die Zählerstände manipulieren kann. Kommt aus USA und ist für sehr viele Kamera-Systeme verfügbar. Die Firma hat mit Canon, Sony und Nikon nichts am Hut. Sie scheinen aber sehr viel Zeit und Geld in die Analysen investiert zu haben.

Canon hat die API-Funktion also entfernt und nutzt statt dessen den Remote-Monitor-Mode (Debugger) dafür.
Sie wollen wohl nicht, dass Fremdfirmware wie MagicLatern es zu einfach hat.
Sie lesen alle Vitaldaten roh aus - also eine Art "Memory-Dump" und suchen im Speicher an ganz bestimmten Speicherstellen nach den zwei 32Bit-Zählern.

Ich habe das EosMSG Programm beim Auslese auf dem USB belauscht und mitgeschrieben, was übertragen wird und konnte die zwei Stellen finden. Die Kommandos die zur Kamera gesendet werden habe ich auch mitgeschrieben und konnte sie in keiner offiziellen Dokumentation finden. Scheint für die Entwickler der Firmware vorbehalten zu sein.

Die grundsätzliche Situation zur Grundaussage ist also auch nicht wirklich falsch - man hat einen Weg gefunden, doch an Shutter- und Mirror Counter ranzukommen.

App's haben es Anfang 2019 noch immer sehr schwer die Schnittstellen der Kamera zuverlässig zu bedienen. Früher war das wohl anders. Warum Canon damit so restriktiv umgeht ist mir unverständlich.

Bemerkenswert ist, dass Canon's eigene Programme immer und zuverlässig funktionieren. Leider sind die jedoch nur bedingt tauglich. Fokus-Bracketing und Fokus-Peaking können sie nicht. Was soll ich also damit?

Ich dachte, dass diese Info noch immer sinnvoll und hilfreich sein könnte.
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Paolo Ceccarelli

EOS 5 D Mark IV, mit Android verbinden

Die Canon 5D-Mark IV hat kein Bluetooth - wozu auch? Sie kann NFC in Verbindung mit WLAN und nutzt das NFC nur zur Übertragung der Verbindungsdaten - es unterstützt nur das Paaring.

Die Kamera kann in zwei Modies betrieben werden - sie kann an einem bestehenden WLAN als Member eingebunden werden - am Internet-Router oder so. Die Kamera wird dann die Ip-Adresse vom Router bekommen und ist so Netzwerkteilnehmer (Client). Sie muss also keine WLAN-Infrastruktur bereitstellen.

Hat man kein WLAN oder ist das Smartphone kein Hotspot, muss die WLAN-Infrastruktur von der Kamera bereitsgestellt werden.

- das Menü "WLAN/NFC Aktivieren",
- "mit Smartphone verbinden" wählen,
- "Einfache Verbindung" auswählen <--- Kein Router sondern Direktverbindung"
- Die Kamera teilt nur mit welche "SSID und Verschlüsselungscode" von der Kamera bereitgestellt wird,
Nun muss das Smartphone/Pad mit dem von der Kamera bereitgestelltem WLAN verbunden werden.
Ist dies erledigt, muss die Camera-Connect APP auf dem Smartphone gestartet werden und die Kamera
die das Programm findet, verbunden werden.
Die Verbindung muss auf der Kamera nochmal bestätigt werden - das war es dann. Nun kann man die Kamera fernbedienen oder Bilder runterladen.

Programme die nicht von Canon bereitgestellt werden machen manchmal Probleme. Wenn sie sich nicht verbinden lassen, muss man die Anleitung des Programms danach durchsuchen, wie das WLAN der Kamera und welcher Mode zu verwenden ist.
Es gelingt nicht jedem Programm sich mit der Kamera zu verbinden, wenn die Kamera eine Direktverbindung herstellt.
Sind sowohl Smartphone/Tablett als auch Kamera, Teilnehmer eines WLAN - also Beide über das WLAN einer Routers, funktioniert dies hingegen. Was genau anders gemacht wird und manche App dies nicht richtig bedienen kann, weiß ich nicht. Canon hat wohl zwei unterschiedliche Verbindungsprotokolle entwickelt und die scheinen auch völlig anders zu funktionieren - warum man dies auch immer tat.
Hier noch ein erklärendes Video dass ich gefunden habe. https://www.youtube.com/watch?v=wdMzNEmYFkk
04.01.19, 00:46
Die Canon 5D-Mark IV hat kein Bluetooth - wozu auch? Sie kann NFC in Verbindung mit WLAN und nutzt das NFC nur zur Übertragung der Verbindungsdaten - es unterstützt nur das Paaring.

Die Kamera kann in zwei Modies betrieben werden - sie kann an einem bestehenden WLAN als Member eingebunden werden - am Internet-Router oder so. Die Kamera wird dann die Ip-Adresse vom Router bekommen und ist so Netzwerkteilnehmer (Client). Sie muss also keine WLAN-Infrastruktur bereitstellen.

Hat man kein WLAN oder ist das Smartphone kein Hotspot, muss die WLAN-Infrastruktur von der Kamera bereitsgestellt werden.

- das Menü "WLAN/NFC Aktivieren",
- "mit Smartphone verbinden" wählen,
- "Einfache Verbindung" auswählen <--- Kein Router sondern Direktverbindung"
- Die Kamera teilt nur mit welche "SSID und Verschlüsselungscode" von der Kamera bereitgestellt wird,
Nun muss das Smartphone/Pad mit dem von der Kamera bereitgestelltem WLAN verbunden werden.
Ist dies erledigt, muss die Camera-Connect APP auf dem Smartphone gestartet werden und die Kamera
die das Programm findet, verbunden werden.
Die Verbindung muss auf der Kamera nochmal bestätigt werden - das war es dann. Nun kann man die Kamera fernbedienen oder Bilder runterladen.

Programme die nicht von Canon bereitgestellt werden machen manchmal Probleme. Wenn sie sich nicht verbinden lassen, muss man die Anleitung des Programms danach durchsuchen, wie das WLAN der Kamera und welcher Mode zu verwenden ist.
Es gelingt nicht jedem Programm sich mit der Kamera zu verbinden, wenn die Kamera eine Direktverbindung herstellt.
Sind sowohl Smartphone/Tablett als auch Kamera, Teilnehmer eines WLAN - also Beide über das WLAN einer Routers, funktioniert dies hingegen. Was genau anders gemacht wird und manche App dies nicht richtig bedienen kann, weiß ich nicht. Canon hat wohl zwei unterschiedliche Verbindungsprotokolle entwickelt und die scheinen auch völlig anders zu funktionieren - warum man dies auch immer tat.
Hier noch ein erklärendes Video dass ich gefunden habe. https://www.youtube.com/watch?v=wdMzNEmYFkk
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