Wo ist der Auslöser? Wie funktioniert die Sensorreinigung oder der Schutzfilter? Was muss ich beim Kauf einer D-SLR-Kamera beachten? Kommen Dir diese Basis-Fragen bekannt vor? Dann findest Du hier die Antworten.
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Maximilian Milbrath

Anschaffung für Disco/Nacht/Festival Fotografie

Da ich sowohl eine 5DMK4 als auch eine EOS-R als auch eine EOS80D verwende, nur mal ein paar Gedanken von mir zum Thema Fotografie in der Dunkelheit.
Die Sensoren der beiden Vollformat-System sind sehr nah beieinander. Sie sind beide recht gut. Gewicht und Größe wäre bei der EoS-R nur dann vorteilhafter, wenn native RF-Objektive eingesetzt würden. Der Adapter für EF-Objektive lässt den Volumenvorteil der Spiegellosen dahinschmelzen. Mir persönlich gehen diese Zahlenspielereien, die sich im Bereich von 150g und wenigen Millimetern bewegen, ziemlich auf die Nerven. Die Verhältnismäßigkeit bleibt bei solchen Vergelichen irgenwie immer auf der Strecke.
Zurück zu den Unterschieden beider Systeme. Die DSLR ist eine sehr gute Kamera und die funktioniert am Besten bei Tageslicht. Das liegt im Wesentlichen daran, dass sie einen optischen Sucher hat, der nur funktioniert, wenn genügend Licht durchs Objektiv kommt. Je weniger Licht, desto problemtischer wird das Handling.
Die EOS-R benutzt einen elektronischen Sucher. Solange auf dem Sensor Licht fällt, ist dies im Sucher erkennbar. Der eingestellte ISO wirkt sich auch auf den Sucher aus und so lässt sich auch bei sehr schwierigen Lichtverhältnissen noch Fokussieren. Die R hat zusätzlich noch ein Fokus-Peaking und es lässt sich das Spektrogramm im Sucher einblenden.
Die R hat kein GPS, die 5Dmk4 schon. Die R verbraucht erheblich mehr Strom als die 5DM4.
Bei Tageslicht ist der EVF der R nicht immer von Vorteil, da er nichht sehr dynamisch ist und schnell zu übersteuern neigt. Man muss ehr mal leicht unterbelichten. Der 5DM4 macht viel Licht nicht sowiel aus.

Die Objektive der EF-S Serie lassen sich auch an der R verwenden. Wie wenig dies nützlich ist, erkennt man an den Bildern. In der Not...

Die vorliegenden Rahmenbedingungen lassen bessere Optionen zu. Da bei Vollformat sowieso andere Linsen notwendig sind, würde ich dir zu einem Systemwechsel auf Sony raten. Die Objektive für E-Mount sind breiter verfügbar und es sind auch nagelneue der Dritthersteller am Markt. Canon und auch alle Dritten, bauen für Canon derzeit nichts. Ef wird nicht mehr gebaut und für RF bestehen derzeit nur eine Willensbekundung seites Sigma vor. Ob, oder wann, steht in den Sternen.
Sony ist derzeit das ökonomischere und nachhaltigere System und mit ordentlichem Potential in alle Richtungen. Für jeden Anwenungsfall gibt es eine Serie. Man kann durchaus auch das Vorgängermodell noch als Neugerät bekommen.
Ich wäre von Canon längst zu Sony gewechselt, wenn ich nicht soviel Zeug hätte, dass mit einer Sony unverträglich ist.
10.11.21, 23:21
Da ich sowohl eine 5DMK4 als auch eine EOS-R als auch eine EOS80D verwende, nur mal ein paar Gedanken von mir zum Thema Fotografie in der Dunkelheit.
Die Sensoren der beiden Vollformat-System sind sehr nah beieinander. Sie sind beide recht gut. Gewicht und Größe wäre bei der EoS-R nur dann vorteilhafter, wenn native RF-Objektive eingesetzt würden. Der Adapter für EF-Objektive lässt den Volumenvorteil der Spiegellosen dahinschmelzen. Mir persönlich gehen diese Zahlenspielereien, die sich im Bereich von 150g und wenigen Millimetern bewegen, ziemlich auf die Nerven. Die Verhältnismäßigkeit bleibt bei solchen Vergelichen irgenwie immer auf der Strecke.
Zurück zu den Unterschieden beider Systeme. Die DSLR ist eine sehr gute Kamera und die funktioniert am Besten bei Tageslicht. Das liegt im Wesentlichen daran, dass sie einen optischen Sucher hat, der nur funktioniert, wenn genügend Licht durchs Objektiv kommt. Je weniger Licht, desto problemtischer wird das Handling.
Die EOS-R benutzt einen elektronischen Sucher. Solange auf dem Sensor Licht fällt, ist dies im Sucher erkennbar. Der eingestellte ISO wirkt sich auch auf den Sucher aus und so lässt sich auch bei sehr schwierigen Lichtverhältnissen noch Fokussieren. Die R hat zusätzlich noch ein Fokus-Peaking und es lässt sich das Spektrogramm im Sucher einblenden.
Die R hat kein GPS, die 5Dmk4 schon. Die R verbraucht erheblich mehr Strom als die 5DM4.
Bei Tageslicht ist der EVF der R nicht immer von Vorteil, da er nichht sehr dynamisch ist und schnell zu übersteuern neigt. Man muss ehr mal leicht unterbelichten. Der 5DM4 macht viel Licht nicht sowiel aus.

Die Objektive der EF-S Serie lassen sich auch an der R verwenden. Wie wenig dies nützlich ist, erkennt man an den Bildern. In der Not...

Die vorliegenden Rahmenbedingungen lassen bessere Optionen zu. Da bei Vollformat sowieso andere Linsen notwendig sind, würde ich dir zu einem Systemwechsel auf Sony raten. Die Objektive für E-Mount sind breiter verfügbar und es sind auch nagelneue der Dritthersteller am Markt. Canon und auch alle Dritten, bauen für Canon derzeit nichts. Ef wird nicht mehr gebaut und für RF bestehen derzeit nur eine Willensbekundung seites Sigma vor. Ob, oder wann, steht in den Sternen.
Sony ist derzeit das ökonomischere und nachhaltigere System und mit ordentlichem Potential in alle Richtungen. Für jeden Anwenungsfall gibt es eine Serie. Man kann durchaus auch das Vorgängermodell noch als Neugerät bekommen.
Ich wäre von Canon längst zu Sony gewechselt, wenn ich nicht soviel Zeug hätte, dass mit einer Sony unverträglich ist.
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nadja1234

Fragen zu den Start

Zitat: FBothe 20.08.21, 14:28Schade nur, dass Nadja von all den guten Hinweisen und Anregungen nichts wissen will.Weil die Antworten zu den Fragen nicht auf ein Kochrezept hinauslaufen. Sie entlarven den Fragesteller - bezogen auf seine vorherschende Vorstellung, oft als viel zu naiv und dies offenbaren häufig schon die ersten fünf Beiträge.
Insbesondere bei der sehr frühen Zerstörung der vorherschenden Illusion, dass die Verbesserung der Fotos ausschließlich vom Einsatz guter Technik abhängig sind, sondern die eigentliche Verbesserung der Fotos unvermeidlich aus "Lernen" besteht und nicht nur aus "Kaufen", ist oft schluss mit der Kommunikation und wahrscheinlich auch mit dem Wunsch nach fotografischer Verbesserung.

Bei all dem finde ich es als einen Ausdruck von Dank und Respekt, wenn der TO sich um seine Frage anschließend final kümmert. Es scheint ein Auslaufmodell zu sein - praktizierte Höflichkeit.
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Reinhard.Schau

Wo findet man Kamera-Tests?

Zitat: Dirk Wellmitz 30.09.21, 22:28Meine Erfahrung: So gut wie alle Tests, egal ob Print, Blog oder Youtube sind immer sehr herstellerfreundlich formuliert und selbstverständlich ist das teuerste und neueste Objektiv da immer viel, viel.. also massiv besser als das alte. Test werden geschrieben um damit Geld verdienen zu können, nicht um dir die Wahrheit zu sagen. Deshalb denke ich, das dir hier in so einem Forum viel besser geholfen werden kann als auf irgend einem Testportal.

Das klingt ja schon fast nach einer Verschwörungserzählung.

Es gibt diverse Tests, die auf objektiven Messwerten optischer Parameter beruhen. Diese Messwerte kann man sich anschauen und sich seine eigene Meinung bilden. Hier im Forum hat wohl kaum jemand eine professionelle Testausrüstung, d.h. die Meinungen hier sind größtenteils subjektiv, auch wenn sie auf praktischen Erfahrungen beruhen.
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MrFloppyDeluxe

Welche Kamera für Architektur als Ersatz für Nikon D3300

Zitat: Veterinärtheologe 08.09.21, 08:31Nikon war nicht dabei..., das war vermutlich der Fehler.

Nein. Das Loch war immer zu klein, das Auflagemaß zu groß. Da geht ja nicht mal M42 dran. Und wenn man das Hobby Ernst nimmt, dann möchte man ja auch die Möglichkeit haben, einfach mal ein vorhandenes Teleskop oder Mikroskop dranzuschrauben - und nicht jedesmal bei Nikon was neukaufen zu müssen. Die machen übrigens tolle Mikroskope und vor allem Mikroskopobjektive, also die bei Nikon.

Nein, 1971, da war in der "Schülerklasse" noch M42 angesagt, Praktica, Pentax und so. Da hatte ich dann im Laufe der Zeit auch einige Objektive angesammelt. Und die hätten nie auf Nikon gepasst. Auf Minolta schon, also wurde es dann gegen Ende der 70er eine Minolta. Dann 20 Jahre später (wegen der USM-Motoren) eine Canon, und jetzt kürzlich dann Sony (kompakt, leicht, besserer Autofokus).
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Ehemaliges Mitglied

Foto neuling

Zitat: Michael L. aus K. 04.07.21, 14:18Zitat: MBodo 04.07.21, 00:35 Woraus besteht eine erste fotografische Grundausstattung? Aus der Kamera und einem Kitobjektiv.

DAS ist Forenquark. Nicht nur Forenquark, sondern einfach nur Quark.

Mit einem Kitobjektiv kannst du mehr falsch machen als richtig, das kann einem ganz schnell die Lust am Fotografieren versauen. Warum? Kitobjektive sind oft (nicht immer) lichtschwache Zooms, im Randbereich unscharf, halt eierlegende Wollmilchsäue meist höchstens mittlerer Qualität. Wenn du mal fotografieren kannst, dann sind Kitobjektive schon oft passend, aber bis dahin wirst du immer wieder denken, ein Handy macht die besseren Fotos. Ich empfehle eine Festbrennweite zum Start, die kostet auch nicht mehr als ein Kit-Zoom und kann um Welten besser sein in der Abbildungsqualität.


Wie schon gesagt ich werde mir beim Händler eine Kamera ohne spiegel und eine Vollvormat anschauen ob ich davon was intresant für micht ist.
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