Einsteigerberatung - Objektive

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Photonenbändiger Photonenbändiger Beitrag 16 von 29
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Zitat: herrkatz 18.09.19, 20:42Zum zitierten BeitragDie Kamera ist eben noch nicht gekauft, daher wollte ich diese Frage auch nochmal kurz abklopfen. Aber ich denke, ich habe nun alle Antworten die ich erstmal für den Start brauche :)

wie gesagt: die kamera/das modell ist so ziemlich das unwichtigste glied in der kette. das wichtigste ist der fotograf selbst, sein blick auf die motive, seinem gespür für die situation und stimmung auf dem weg zu einer unverwechselbaren bildsprache. viel zu sehr werden da dinge vernachlässigt, die auf den ersten blick nichts mit der bildentstehung zu tun haben, die bildqualität aber zumindest technisch stark beeinflussen. ich meine den einsatz von stativen! schärfe kommt u.a. von stativen. und sie helfen, den bildausschnitt, die komposition schon beim fotografieren endgültig festzulegen. manchmal sind das nur feinheiten.

wichtiger sind gute, aufeinander und die bedürfnisse des fotografen abgestimmte optiken. es ist manchmal erschreckend, was manche leute für redundanzen aufbauen. völlig sinnlos. zeugt von nicht sehr planvollem einkaufsverhalten. aber gut, die wirtschaft will auch leben. erkenntnis: die linse macht das bild! sie hat den größten einfluss auf die BQ. dann stativ, dann sehr gute filter - die besten, die man für geld bekommen kann. und das kann schon mal ordentlich ins geld gehen. aber sie sind nun mal ein eingriff in eine bestehende optische rechnung. heißt, sie wirken sich in bestimmten bereichen auch immer qualitätsmindernd aus. bei den sehr guten produkten ist das aber eher von labortechnischer relevanz. es gibt aber durchaus billigheimer, da übersteigen die nachteile die gewollte wirkung. und man muss immer wissen, wann und für welche situation man welchen filter braucht. sowas ist nie etwas "für immer drauf".

sauber belichten, kabelauslsöer, spiegelvorauslösung (wann immer möglich), iso soweit runter, wie möglich, spiel mit der blende - das sind so stichworte die mir einfallen. und dann die gekonnte nachbearbeitung an einem kalibierten monitor. eine nachbearbeitung ist dann gelungen, wenn man es ihr nicht ansieht. beim einsatz von blitzen ist das genau so.

das letzte glied auf dem weg zum guten bild ist: geduld und eigenreflektion. wenn man so will eine stetige unzufriedenheit. denk dran: die ersten 100 000 bilder sind ausschuss :-).
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 17 von 29
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Zitat: Photonenbändiger 18.09.19, 23:25Zum zitierten Beitragdas letzte glied auf dem weg zum guten bild ist: geduld und eigenreflektion. wenn man so will eine stetige unzufriedenheit.

Ich meine, dass das, neben der Grundausrüstung das wichtigste Zubehör ist!
Kauftermin ist noch bis Weihnachten, bis dahin kann das Gehirn noch rumrattern. :-)
Die Ausrüstung kann man theoretisch optimieren, in der Praxis wird sie dann individuell maximiert.
Baturalp Baturalp Beitrag 18 von 29
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Zitat: Photonenbändiger 18.09.19, 23:25Zum zitierten Beitragwie gesagt: die kamera/das modell ist so ziemlich das unwichtigste glied in der kette. das wichtigste ist der fotograf selbst, sein blick auf die motive, seinem gespür für die situation und stimmung auf dem weg zu einer unverwechselbaren bildsprache. Das ist uneingeschränkt richtig.Zitat: Photonenbändiger 18.09.19, 23:25Zum zitierten Beitrag erkenntnis: die linse macht das bild! sie hat den größten einfluss auf die BQ. dann stativ, dann sehr gute filter Auch das ist ohne Einschränkung richtig.
Die Kamera ist ein Gebrauchswerkzeug, die nach den Bedürfnissen funktionieren sollte. Als Anfänger hat man womöglich hohe Ziele, die man an dem Werkzeug Kamera festsetzt. Das ist gar nicht so unvernünftig. Trotzdem kann auch eine aktuelle Einsteiger schon zum Ziel führen. Das nur so nebenbei. In gute Objektive zu investieren ist ein sinnvoller, richtiger Weg, wenn man sein System zuvor ausgewählt hat. Das System ist hier die Kamera.
Zitat: herrkatz 18.09.19, 00:07Zum zitierten Beitrag Wäre es eventuell doch sinnvoll das Kit-Objektiv mitzunehmen? Ja, wäre es schon, wenn du damit zufrieden bist (erstmal), mit einem Kitobjektiv kann man nämlich auch schon fotografieren, dennZitat: Holger L 16.09.19, 19:26Zum zitierten Beitragnicht das Objektiv sorgt dafür, sondern der Fotograf Deshalb, such dir eine Kamera, mit der du klar kommst, darauf baut das System auf, nämlich gute Objektive. Am Anfang reicht ein Kitobjektiv, um erste Erfahrungen zu sammeln, die hohen Ziele wie Makro etc., kann man dann in Ruhe angehen. Selbst wenn du das Geld hättest, dir eine komplette Ausrüstung im "Profibereich" anzuschaffen, wärst du damit warscheinlich überfordert. Deshalb erstmal klein anfangen, eine Kamera, ein Objektiv.
Ich schreibe das, weil ich es so verstanden hatte, dass du Anfänger bist, wenn nicht, hau rein.
herrkatz herrkatz Beitrag 19 von 29
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Zitat: Baturalp 22.09.19, 22:36Zum zitierten BeitragIch schreibe das, weil ich es so verstanden hatte, dass du Anfänger bist, wenn nicht, hau rein.

Genau. das ist ganz gut erfasst. Also nicht gerade Anfänger in Sachen Verständnis von der Fotografie aber eben in der täglichen Praxis. Fotografiert habe ich quasi seit meiner Jugend, aber eben nie mit DSLR.

Was für mich gegen das Kitobjektiv spricht ist eben der Preisunterschied. Aktuell gibt es die 77D Body ab 557€ und mit dem Objektiv am 675€. Das Objektiv alleine würde aber knapp unter 100€ kosten (über Preisvergleichsseiten geprüft).
lenmos lenmos   Beitrag 20 von 29
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Zitat: herrkatz 23.09.19, 23:13Zum zitierten BeitragDas Objektiv alleine würde aber knapp unter 100€ kosten (über Preisvergleichsseiten geprüft).
Bist du sicher, dass du nach dem Richtigen gesucht hast (18-55 4.0-5.6 IS STM)? EF-S 18-55 gibt es viele verschiedene Varianten. Um den Preis gibt es das nur aus zwielichtigen Quellen und gebraucht. Der erste seriöse Preis mit Garantie den ich finde, liegt bei etwa € 180,--

Wenn getrennt vom Gehäuse gekauft, würde ich auf die Vorgängerversion (gebraucht) gehen. Das EF-S 18-55 3.5-5.6 IS STM

Nebenbei bemerkt, ich habe das Sigma 17-50 und würde nicht auf das Tamron 17-50 wechseln, höchstens auf das alte, welches keinen Stabilisator hat und das, obwohl ich mit Tamron ansonst gute Erfahrungen habe. Hauptsächlich, weil das Sigma einen Ultraschall-Antrieb hat und das Tamron einen Micro-Motor. An meinen 5D* verwende ich z.B. das Tamron 24-70 f/2.8 und würde da nicht auf das entsprechende Sigma wechseln wollen. ;-)

Allerdings warte ich schon ewig und vergeblich auf ein wirklich gute Standard-Zoom für Canon APS-C. Bei Sony hat sich auch ein Wunder getan und sie haben jetzt ein 16-55 f/2.8 herausgebracht, was dort im unteren Bereich 24 mm auf KB entspricht. Hätte es dies im Frühjahr schon gegeben, hätte auch den Wechsel auf Sony >= A6300 in Betracht gezogen.

Für Canon wünschte ich mir da ein 15-45 f/2.8, könnte natürlich auch bis 55 mm gehen.

Das Canon 17-55 f/2.8 wäre auch eine Option. Ist allerdings relativ teuer, daher eher gebraucht. Aber es ist auch länger als das Sigma und würde nicht mehr gut in meine Bauchtasche passen. Für mich also zu groß.
herrkatz herrkatz Beitrag 21 von 29
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Zitat: lenmos 25.09.19, 13:55Zum zitierten BeitragZitat: herrkatz 23.09.19, 23:13Zum zitierten BeitragDas Objektiv alleine würde aber knapp unter 100€ kosten (über Preisvergleichsseiten geprüft).
Bist du sicher, dass du nach dem Richtigen gesucht hast (18-55 4.0-5.6 IS STM)? EF-S 18-55 gibt es viele verschiedene Varianten. Um den Preis gibt es das nur aus zwielichtigen Quellen und gebraucht. Der erste seriöse Preis mit Garantie den ich finde, liegt bei etwa € 180,--


Ich denke schon hier das Richtige herausgesucht zu haben:
https://www.idealo.de/preisvergleich/Of ... canon.html
(falls gestattet)
lenmos lenmos   Beitrag 22 von 29
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Wie ich das sehe, sind die Angebote unter € 200 aus einem Satz entnommen. D.h. Manche wollen das Kit-Objektiv nicht oder bekommen es gar nicht angeboten und die bleiben dann übrig. Ich vermute, die kommen dann auch ohne Originalverpackung. Ich meine, ob du jetzt € 100 aufzahlst und ein Set kaufst oder getrennt, kommt finanziell auf dasselbe hinaus. Im Set hast du bei einem Problem aber nur einen Ansprechpartner, deinen Händler.
herrkatz herrkatz Beitrag 23 von 29
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Ja, der Preisunterschied ist natürlich minimal, aber vorhanden. Dadurch dass ich mir wohl eh das Sigma holen werde, ist das Kitobjektiv aber auch nicht weiter relevant.
kuegi kuegi   Beitrag 24 von 29
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ich möchte noch einwerfen, dass es auch ein Sigma 17-70mm/2,8-4 gibt. Nach dem ich längere Zeit das Tamron 17-50mm/2,8 verwendete, wollte ich eines, das etwas mehr Tele hat, ohne dass die Bildqualität zu sehr nachlässt und damit bin ich bislang sehr zufrieden und habe es fast immer drauf. Dieses ist auch eine gute Ergänzung zu meinem Canon 70-200mm/4 L IS USM, welches ein Spitzen-Teleobjektiv ist. Ohne IS kostet es nur die Hälfte (ca. 550,- Euro).
heink heink   Beitrag 25 von 29
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Für mich zählt neben der Lichtstarke im besonderen die Brennweite. Anfangs habe ich mit dem sehr guten Sigma 17-70 mm , damals noch ohne Stabi, fotografiert. Mir fehlte etwas Weitwinkel und Tele. Ich wechselte dann auf das Canons Ef-s 15-85 mm. Es ist bis heute auf meiner alten 7D das Objektiv mit dem ich 80% meiner Foto's mache. Die Lichtstärke von Blende 2,8 habe ich nie vermisst. Dafür habe ich mein Canon 1,8 50mm STM. Das15-85er gibt es häufig günstig gebraucht. Denk mal drüber nach ob diese Kombi zu Beginn nicht interessant sein könnte. Mir war die 18-55 Brennweite zu eingeschränkt, deshalb habe ich mein Kit schnell verkauft. Probier es am besten beim Händer mal aus.
Baturalp Baturalp Beitrag 26 von 29
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Zitat: kuegi 27.09.19, 14:02Zum zitierten Beitragich möchte noch einwerfen, dass es auch ein Sigma 17-70mm/2,8-4 gibt. Nach dem ich längere Zeit das Tamron 17-50mm/2,8 verwendete, wollte ich eines, das etwas mehr Tele hat, ohne dass die Bildqualität zu sehr nachlässt und damit bin ich bislang sehr zufrieden und habe es fast immer drauf. Dieses ist auch eine gute Ergänzung zu meinem Canon 70-200mm/4 L IS USM, welches ein Spitzen-Teleobjektiv ist. Ohne IS kostet es nur die Hälfte (ca. 550,- Euro). Ich kenne das Sigma 17-70 nicht, auch nicht das Tamron 17-50. Das Sigma 17-50 hat eine durchgehende Blende von 2.8, aus meiner Sicht die vllt bessere Variante, ich habe es selbst und kann es empfehlen. Das Kitobjektiv hat ein Plastikbajonet, wäre aus meiner Sicht ein NoGo, wenn es nicht schon mit der Kamera dabei ist, für einen vernünftigen Preis (Kamera+Kit)
kuegi kuegi   Beitrag 27 von 29
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Ich kann folgende Webseite sehr empfehlen, um sich über die Abbildungsqualität von Objektiven zu informieren.
Hier kann man jeweils zwei Objektive bei verschiedenen Blenden und Brennweiten miteinander vergleichen.

https://www.the-digital-picture.com/Rev ... &APIComp=0
TLK TLK   Beitrag 28 von 29
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Auch wenn man sich dort das jeweilige Objektiv einzeln anschauen muß und die Liste sicherlich nicht vollständig ist, bevorzuge ich persönlich https://www.opticallimits.com/, um mich zu Objektiven zu informieren.
kuegi kuegi   Beitrag 29 von 29
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Zitat: TLK 04.10.19, 15:28Zum zitierten BeitragAuch wenn man sich dort das jeweilige Objektiv einzeln anschauen muß und die Liste sicherlich nicht vollständig ist, bevorzuge ich persönlich https://www.opticallimits.com/, um mich zu Objektiven zu informieren.

Ja, die Seite ist auch sehr gut. Nutze ich auch persönlich sehr gerne!
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