DSLR oder spiegellos?

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der gelbe Fisch der gelbe Fisch   Beitrag 31 von 48
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Nun lässt die fc diesen Thread ja gerade in zwei Foren gleichzeitig laufen, er verselbstständigt sich gerade.Zitat: Jupp Kaltofen 09.07.19, 22:59Zum zitierten BeitragIch denke wir warten mal ab, was der TO zu den Argumenten berichtet.Ein Argument war ja, dass sein Budget zu knapp ist.
Dazu kann ich nur sagen: Meine Kamera (gebraucht) und mein (siehe Bild) verwendetes Objektiv passen in etwa hinein, die anderen von mir für Events (siehe Bild) verwendeten Objektive kosten gebraucht zusammen etwa 200€.
Zitat: NikoVS 13.07.19, 10:01Zum zitierten BeitragMein Tipp: Rebell T6
Warum? Ideale Einstiegskamera in das größte System. APS-C reicht als Anfänger aus. Der Spiegel ist zum Start ja nicht hinderlich. Und schlechte Lichtverhältnisse schaffen heute alle Sensoren und bedeutet ja nicht gleich Dunkelheit und Nachtsichtgerät. Dafür gibt es tatsächlich bessere. Menschen und Natur können alle. ;)
Der Tipp geht in meinen Augen in Ordnung, denn "taugliche" Objektive sind auch bei eher kleinen Budgets "drin", man kann step by step erweitern.
Natürlich wird irgendwann eine neuere Kamera fällig, die "kleinen Rebellen" sind tatsächlich eher keine "Nachtsichtgeräte". ich kenne aber die neueste Generation von Canons APS-C Sensoren nicht, die Rebel T5i ist hier meine "frischeste Erfahrung".

Meine eigene derzeitige Pentax K-5II geht dagegen schon als "Nachtsichtgerät" durch.
Bei ihrem Erscheinen 2012 war sie mit die erste Kamera, deren AF bis hinunter zu -3EV arbeitet, das ist noch gegenwärtig State of the Art und z.B. jenseits dessen, was aktuelle Sony a6xxx schaffen.
Der Sensor selbst ist von Sony und anerkannt rauscharm, der Body-IS stabilisiert selbst lichtstärkste Objektive.

;-) Michael
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 32 von 48
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Michael, ich meine - dass eine Debatte vor leeren Rängen wenig Sinn ergibt.
Skorpionmann Skorpionmann   Beitrag 33 von 48
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Es gibt Einsätze, da sieht man mit Spiegelreflexsucher nichts mehr, z.B. Milchstrasse. Zum fotografieren lernen hätte ich früher eine Spiegelreflex bevorzugt, heute denke ich da anders. Die Spiegellosen haben mehr Vorteile als Nachteile im alltäglichen Betrieb, vor allem wenn man für ein kurzes Auflagemass berechnete Objektive benutzt.
K.G.Wünsch K.G.Wünsch Beitrag 34 von 48
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Zitat: Skorpionmann 15.07.19, 10:58Zum zitierten BeitragEs gibt Einsätze, da sieht man mit Spiegelreflexsucher nichts mehr, z.B. Milchstrasse.

Du siehst die Milchstrasse also nicht mit blossen Augen? Naja, wenn Dich der Bildschirm der Spiegellosen die Anpassung an das Umgebungslicht kostet vielleicht schon, aber mit DSLR lässt sich hervorragend sowas fotografieren, mit Spiegellosen eher schlechter!
Skorpionmann Skorpionmann   Beitrag 35 von 48
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Der Sucher der Spiegelreflex war zu dunkel. Mit dunkeladaptierten Augen sehe ich sie an diesem Ort in Kärnten. An meinem Wohnort sehe ich sie nie. Scharfstellen kann man auf die Sterne. Zum Stitchen sollte man sie aber im Sucher auch sehen......
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 36 von 48
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Zitat: Skorpionmann 15.07.19, 18:40Zum zitierten BeitragAn meinem Wohnort sehe ich sie nie.
Ok, bleiben wir mal Off-Topic

Was wohl mehr an der Lichtverseuchung der städtischen Umgebung liegt und nicht an der Kamera. Dies Schicksal teilen wir.
Im Sucher sieht man alles, was man mit blosem Auge auch sehen kann. Jetzt ist es aber auch nicht so, als dass man den Spiegel nicht hochklappen und den Liveview einsetzten könnte, um gleiches zu erreichen.

In Kentucky habe ich auch den Sternenhimmel abgelichtet - guckst du hier:
Eine Herbstnacht in Warren County, Kentucky Eine Herbstnacht… Jupp Kaltofen 01.02.18 5

Es war eine EOS 80D mit einem Sigma 30mm Art f/1.4 - also mit Spiegel und bei halbwegs dunklen Nachthimmel. Ich stellte am Sucher manuell scharf und es ist mir gelungen, soweit ich es beurteilen kann.
Es ist also nicht so, als dass man mit einer DSLR keine Optionen hätte, die eine Spiegellose unverzichtbar machen und eine DSLR untauglich sein würde. Nachts braucht man ganz besonders lichtstarke Objektive. Mit Blende f/4 muss man wohl nicht mehr antreten.

Einen Vorteil des E-Suchers sehe ich eher in hellen Umgebungen - wenn Liveview untauglich wird, weil man auf dem Monitor einfach nichts mehr erkennen kann.
Manuelle Belichtungsreihen mit unterschiedlichen Fokuspunkten (F.Bracketing) lassen sich genauer Staffeln.
Fokus-Peaking im Sucher würde mir bei Makro-Aufnahmen hin und wieder hilfreich sein. Es ist aber nicht so, als dass es nicht auch ganz ohne diese Hilfmittel gehen würde.
Guckst Du hier:
Eine Überarbeitung Eine Überarbeitun… Jupp Kaltofen 02.09.18 3
roro ro roro ro Beitrag 37 von 48
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Astroaufnahmen werden i.a. mit LiveView vorgenommen. DSLR und DSLM sind prinzipiell gleich gut dazu geeignet.

Den Unterschied in der Praxis macht die Signalverarbeitung. Meine DSLM hat NightVision. Mit diesem Restlichtverstärker wird scharfstellen zum Kinderspiel. Die Milchstraße sehe ich in der Vorschau viel deutlicher als mit dem Auge direkt oder durch einen optischen Sucher.

Ende Off Topic
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 38 von 48
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Zitat: roro ro 16.07.19, 00:57Zum zitierten BeitragAstroaufnahmen werden i.a. mit LiveView vorgenommen

Gleich schon von Astro zu reden, nur weil eine Kamera gegen den Himmel gerichtet und ausgelöst wurde, finde ich etwas übertrieben und wird den Astrofotografen nicht gerecht.

Das gezeigte Bild; und es ist nur eines davon, ist doch nicht unscharf, oder? Ich habe diese mit dem optischen Sucher fokussieren können, da der Sternenhimmel hell genug war. Ist er es nicht, hilft kein Sucher oder Liveview.
roro ro roro ro Beitrag 39 von 48
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Da liegst Du nicht richtig. Es gibt viele Situationen, vor allem bei Astroscapes, die sehr genaues Fokussieren erfordern. Sonst ist entweder irdisches oder außerirdisches unscharf. Das geht durch einen optischen Sucher in vielen Fällen mehr schlecht als recht. Manchmal helfen grüne Laserpointer. Besser geeignet sind moderne Live View Displays/EVF mit Restlichtverstärker und starkem Zoom, um die Schärfe zu beuteilen.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 40 von 48
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Zitat: roro ro 16.07.19, 10:44Zum zitierten Beitragesser geeignet sind moderne Live View Displays/EVF mit Restlichtverstärker und starkem Zoom, um die Schärfe zu beuteilen.
Ich stelle mir Astro schon echt krass vor. Es ist ja nicht so, dass wir in Deutschland auf 8000m Elevation leben und alles rundum Dunkel ist. Der Himmel ist oft bedeckt und das Wetter spielt auch selten mit. Im Sommer schlieren durch aufsteigende Wärme, im Winter ist es kalt.
Ich selber habe vor einigen Jahren nach langer Zeit mal wieder einen sternenreichen Himmel beobachten können. In Rheinland-Pfalz und einem kleinen 500m Berg - was man dort sehen konnte, ist hier in der Großstadt nicht mal erahnbar. Die Lichtvermutzung blendet einfach zu sehr. Astro wäre also wohl in meiner Gegend eher sinnlos. Ich müsste 50km fahren um halbwegs ohne Fremdlicht zu sein.
Am kommenden Wochenende habe ich nochmal Gelegenheit in RLP ein paar Bilder on Nachthimmel zu machen - wenn das Wetter mitspielt. Schaun wir mal was geht. Ich probiere es nochmal mit dem LiveView.
pzinken pzinken Beitrag 41 von 48
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Zitat: Jupp Kaltofen 16.07.19, 22:14Zum zitierten Beitrag...
Ich stelle mir Astro schon echt krass vor. Es ist ja nicht so, dass wir in Deutschland auf 8000m Elevation leben und alles rundum Dunkel ist. Der Himmel ist oft bedeckt und das Wetter spielt auch selten mit. Im Sommer schlieren durch aufsteigende Wärme, im Winter ist es kalt...

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere echt krasse Lichtschutzgebiete, z.B. in der Eifel. Doch obacht, auch dort ist es im Winter kalt ;-)
roro ro roro ro Beitrag 42 von 48
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Bei uns im Rhein-Neckar-Raum ist auch ordentlich Lichtverschmutzung und doch lassen sich bei passendem Wetter hier schöne Aufnahmen machen, die beispielsweise Monumente oder Skulpturen vor Sternenhimmel zeigen. Meine Nachtaufnahmen aus dem Schwetzinger Schlosspark kommen ziemlich gut an. Ansonsten muss ich auch wenigstens 30km Luftlinie raus, um günstige Bedigungen zu haben. Mein Geburtsort liegt rund 50km Luftlinie weg von Ballungszentren ungewöhnlich günstige Bedingungen. Der Sternenhimmel ist dort schon atemberaubend. Irre Eindrücke kann man oft im Gebirge haben. Wer die Milchstraße in voller Pracht erleben will, fährt im Frühsommer in die Steiermark.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 43 von 48
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Ist wohl auch ein sehr spezielles Thema mit vielen Facetten. Ich müsste ins Münsterland fahren um ein halbwegs fremlichtarmes Stückchen zu finden. Es gibt im Web eine Seite, wo man den Grad der Lichtverschmutzung ermitteln kann.
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 44 von 48
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Astrofotografie ist ein Spezialgebiet. Da geht nichts mit knipsen.
Außer dem Mond evtl.
Alleine die Erddrehung muss berücksichtigt werden.
Lichtverschmutzung?
In Deutschland soll es da einen optimalen Punkt westlich von Berlin geben.
Liegt allerdings wohl unter einer höheren Luftmasse.
Nicht umsonst werden für Observatorien höhere Standorte (Berge) gewählt.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 45 von 48
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Ich glaub ich mache auch einfach mal einen Thread auf und antworte dann einfach nicht. Mal sehen was da so passiert.
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