DSLR, DSLM, Bridge, Kompaktkamera oder Smartphone. Zukunft?

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Klaus Beyhl Klaus Beyhl Beitrag 16 von 95
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Ein "Seitengedanke" zum Thema:
In Sachen handlicherer Geräten würde ich den Herstellern zu folgender Idee raten.
https://i1.wp.com/thenewcamera.com/wp-c ... -Front.jpg

Natürlich war das eine völlig überteuerte Sony, welche da von Hasselblad optisch aufgewertet und für viel Geld verkauft wurde.
Aber warum nicht zum Beispiel APS-C Kameras optisch attraktiver gestalten. Mit Standardbrennweiten wären sie dann hübsche Immerdabeis und dennoch könnte man sie für Reisen o.ä. ggf. mit weiteren Objektiven ausstatten.
Diese wären handlicher als Vollformater und gerade mit den neuen Sensoren sind diese den Vollformaten nur wenig unterlegen.

Btw.: Der Weg von Sony in den endlich besser unterstützen Telebereich (hier 70-350) war LÄNGST überfällig. Gilt aber auch für andere Hersteller.

Was ich damit sagen will ist, daß innovative UND optisch reizvolle Lösungen auch hilfreich sein können, ein Format besser zu verkaufen. (Hier fand ich die Oly´s übrigens schon immer attraktiver. Andere können hier sehr von Oly lernen).
Holger L Holger L Beitrag 17 von 95
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Zitat: Klaus Beyhl 10.12.19, 12:52Zum zitierten BeitragDiese wären handlicher als Vollformater

Nicht zwingend. Sony verwendet bekanntlich das gleiche Bajonett für APS-C und KB. Und so viel mehr Platz kostet ein KB-Sensor auch nicht, als dass er dann das Gehäuse signifikant größer und schwerer machen würde.

Und auch KB Objektive kann man kompakt gestalten: https://camerasize.com/compact/#487.394,535.85,ha,t

Ich persönlich sehe generell kein Grund, dass Hersteller mit APS-C und KB zweigleisig fahren. Die Sensorformate sind einfach zu nah beieinander. Die Hersteller befürchten da eher Kannibalisierungseffekte, als dass sie wirklich zwei gleichwertige Systeme entwickeln würden.

Bei Fuji (APS-C, MF) und Panasonic (mft, KB) ist der Unterschiede der Systeme groß genug. Hier findet man ein sehr gutes und umfangreiches Line-Up bei den "kleinen" Formaten. Bei Olympus (nur mft) sowieso.
Sony E steht klar im Schatten von Sony FE. Freilich kann es die Objektive von FE auch verwenden (im Gegensatz zu Canon M und R), aber damit wird es trotzdem kein so überzeugendes System. Ergo hat es auch einen Ruf, der schlechter ist als das System wohl tatsächlich ist.

Würden sich Sony, Canon, und Nikon auf KB konzentrieren und und auch ein paar leichtere, dafür lichtschwächere Objektive dazu geben (Zooms wie FB's, so wie es sie ja teilweise auch schon gibt), wäre Kunden wie Herstellern mehr geholfen.

Machen sie aber nicht. Stattdessen verlieren sie sich in kleinteiligen Sortimenten, bei denen sie wohl selbst nicht so recht wissen, wie sie sich aufstellen sollen. Wenn du dir mal die Reviews zur A6600 (immerhin das APS-C Flagschiff) anschaust (z. B. hier recht auführlich, andere kommen zu einem ähnlichen Schluss https://www.dpreview.com/reviews/sony-a6600-review/6) sind sind da einfach völlig unverständliche Einschränkungen.
Klaus Beyhl Klaus Beyhl Beitrag 18 von 95
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Danke für deine obigen Gedanken.
Die Modellpalette der 6xxx Serie ist für mich ohnehin sehr unverständlich (und da steh ich nicht allein da).

A6000, A6100, A6300, A6400, A6500, A6600

WO genau liegen nochmal die Unterschiede (ich kenn sie weitestgehend, aber es ist unsinnig und verwirrend).
https://photographylife.com/sony-a6x00-comparison

Beim Bildvergleich wird noch mehr deutlich: Die A6400 ist eine sehr gute Kamera für vergleichsweise wenig Geld.
https://www.dpreview.com/reviews/image- ... 7674834855

Wäre diese Kamera von der Optik (Design!) und Handhabung besser, nichts spräche gegen eine solche APS-C.

In einem Punkt möchte ich dir allerdings widersprechen: Die Gehäuse müssen bei VF und APS-C nicht weit auseinanderliegen in der Größe, durchaus aber die zugehörigen Objektive. Hier würde ich allemal zu APS-C greifen, wäre der Objektivpark genauso unterstützt wie im VF-Bereich. (Gaanz langsam nähert man sich jetzt erst an).
Jürgen W2 Jürgen W2 Beitrag 19 von 95
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Zitat: Klaus Beyhl 10.12.19, 15:24Zum zitierten BeitragDie Modellpalette der 6xxx Serie ist für mich ohnehin sehr unverständlich (und da steh ich nicht allein da).

A6000, A6100, A6300, A6400, A6500, A6600

WO genau liegen nochmal die Unterschiede (ich kenn sie weitestgehend, aber es ist unsinnig und verwirrend).


Das Problem sind nicht die Modelle, die sich zum Teil sehr deutlich unterscheiden, sondern die Namen.

Zuerst Minolta und dann in deren Nachfolge Sony hatten ja immer eine bestimmte Nomenklatur.

3 - Einsteiger ... Sony A350, A33 etc.
5 - Fortgeschrittener ... Minolta Dynax 5D, Sony A580, A55 etc.
7 - Aficionado oder (Semi-) Pro-Backup-Kamera ... Minolta Dynax 7D, Sony A700, A77 etc.
9 - Pro ... Minolta Dynax 9xi, Dynax 9000, Sony A900, A99 etc.

Beim E-Mount war das anfangs auch so: NEX-3, NEX-F3, NEX-3N ... NEX-5 ... NEX-6 ... NEX-7

Inzwischen sind bei APS-C alle vom Beginner (A6000, A6100) via Fortgeschrittenen (A6300, A6400) bis zum Top-Modell der Reihe (A6500, A6600) A6x00. Und dann sehen sie auch noch alle gleich aus, anders als bei Fuji, wo man eine X-M1, X-A5, X-T30, X-E3, X-T3, X-H1, X-Pro3 schnell voneinander unterscheiden kann.

Und bei Vollformat sind alle A7 (A7, A7II, A7III, A7S, A7SII, A7R, A7RII, A7RIII, A7RIV) und A9. Und auch da sehen alle gleich aus. Da sie damit sehr erfolgreich sind, muss das wohl Sinn machen.
Holger L Holger L Beitrag 20 von 95
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Zitat: photo.subversive 10.12.19, 16:18Zum zitierten BeitragSicher ist, dass der Systemgedanke Bedeutung verliert, das Kombigerät hingegen beliebter wird

Das sehe ich ganz und gar nicht, vom "Kombigerät" Smartphone mal abgesehen. Für Bridges und für Kompaktkameras sowieso gab es dieses Jahr wenig Neuvorstellungen und die wenigen die es gab sind kaum erwähnenswert geschweige denn innovativ gewesen.

Der Fokus liegt bei den Herstellern klar auf den Systemkameras. Nicht nur, weil sie für die Hersteller lukrativer sind, sondern auch weil sich die Käufer mehr und mehr in die "Randbereiche" wie Sören so schön sagte orientieren (Makro, Tele, UUW, hochlichtstarke Festbrennweiten, etc.).
Klaus Beyhl Klaus Beyhl Beitrag 21 von 95
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Zitat: Jürgen W2 10.12.19, 16:03Zum zitierten Beitrag….vom Beginner (A6000, A6100) via Fortgeschrittenen (A6300, A6400) bis zum Top-Modell der Reihe (A6500, A6600)
Eben leider nicht. Es gibt Features, die ein darunter liegendes Modell hat, während sie dem höheren Modell fehlen.
Wie gesagt: Alles nicht wirklich eindeutig.

(Hier ein Video, damit ich es nicht aufzählen muss)
https://www.youtube.com/watch?v=1J_uFQIxjOg
Alice vom See Alice vom See   Beitrag 22 von 95
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Zitat: Klaus Beyhl 10.12.19, 12:52Zum zitierten BeitragAber warum nicht zum Beispiel APS-C Kameras optisch attraktiver gestalten. Mit Standardbrennweiten wären sie dann hübsche Immerdabeis und dennoch könnte man sie für Reisen o.ä. ggf. mit weiteren Objektiven ausstatten.
Diese wären handlicher als Vollformater und gerade mit den neuen Sensoren sind diese den Vollformaten nur wenig unterlegen.

Es gab einmal analoge Vollformat Kompaktkameras. Vollformat, also KB, kann man sehr kompakt machen, wenn man will. ;-)
Holger L Holger L Beitrag 23 von 95
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Absolut. Man beachte den Größenvergleich mit einer RX100 weiter unten im Artikel: https://m.dpreview.com/articles/2114840 ... ll-cameras

Habe so eine sogar noch rumliegen. War die erste Kamera meiner Frau. Zwar noch funktionsfähig, aber leider nicht mehr in Verwendung.
N. Nescio N. Nescio   Beitrag 24 von 95
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wenn man sieht, wie die handies mittels Software bildqualitätsfortschritte machen in den letzten 3 jahren, sodass die Bildqualität ziemlich nah an vollofrmat herankommt, der kann sich ausmalen, dass die handies in 5 jahren bessere Bildqualität liefern werden als zukünftige Fx cams, wenn die nicht die selben Energien in Software in der cam stecken … und das können sie aufgrund des im vergleich zu apple, Samsung, Google viel geringeren R&D Budget und Umsatzes nicht.
mit der teureren Hardware wie bisher kann FX die handies nicht stoppen. KB ist also kein Rezept und obendrein teuer und klobig.

ein mögliches Szenario wäre:
wenn mal die bildqualität von FX der von handies hinterherhinkt, dürften die fotohersteller wohl sturmreif geschossen sein und Nikon wird als erste Firma von Google aufgekauft werden und … Google wird dann FX mittels caminterner Software auf Vordermann bringen … daraufhin werden Canon und sony das handtuchwerfen und von apple und Samsung aufgekauft.
Klaus Beyhl Klaus Beyhl Beitrag 25 von 95
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Zitat: N. Nescio 10.12.19, 21:42Zum zitierten BeitragNikon wird als erste Firma von Google aufgekauft werden und … Google wird dann FX mittels caminterner Software auf Vordermann bringen … daraufhin werden Canon und sony das handtuchwerfen und von apple und Samsung aufgekauft.
Interessanter Gedanke und vielleicht gar nicht sooo abwegig.
KI hatten wir ja vor längerem schon einmal als Thema. Die Ressourcen, welche darin stecken sind unabsehbar.
Was aber passiert in diesem Szenario mit Oly?

Zum obigen zurück: Ja, analoge 24x36 Kameras waren auch mal sehr kompakt. Habe ebenfalls noch mind. 2 davon rumliegen. Allerdings sind das kleine, wenig lichtstarke Objektive mit "überschaubarer" Telewirkung, welche dort verbaut sind.
Mein aktueller Gedanke war eher APS-C zu verwenden, dieses optisch (designmäßig) attraktiver zu bauen und dadurch eben handlichere, leichtere und günstigere Objektive anzubieten - auch für WW und Tele.
Die Leistung des Sensors gegenüber 24x36 wäre nur in geringem Maße (braucht mans?) schlechter.
Daher mein obig eingestelltes Vergleichsbild von dpreview.
Warum ich das schreibe? Weil ich nach wie vor immer wieder erstaunt über die BQ meiner A6000 bin!
Die 6400 ist noch ein kleines Stück besser, aber dann war wohl Ende der Fahnenstange. Die 6600 kanns auch nicht weiter steigern.
TomS.. TomS.. Beitrag 26 von 95
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Zitat: Klaus Beyhl 10.12.19, 17:17Zum zitierten BeitragEben leider nicht. Es gibt Features, die ein darunter liegendes Modell hat, während sie dem höheren Modell fehlen.
Wie gesagt: Alles nicht wirklich eindeutig.


Das müsste dir als Nikon-User höchst vertraut vorkommen.
Holger L Holger L Beitrag 27 von 95
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Zitat: photo.subversive 11.12.19, 01:29Zum zitierten BeitragZitat: N. Nescio 10.12.19, 21:42Zum zitierten Beitragund Nikon wird als erste Firma von Google aufgekauft werden

Ganz bestimmt nicht, Das würde man in Japan zu verhindern wissen.


In Kalifornien auch :-)

Im Ernst, wenn Google (stellvertretend für alle anderen große IT Firmen) vor hätte bei Systemkameras einzusteigen (was ich stark bezweifle, hat ja seine Gründe dass Samsung ausgestiegen ist), dann fragen die höflichen in China nach (Trump hin oder her), wer das für sie produzieren würde, und dann gehen Dutzende von Hände hoch von Unternehmen die sagen, wir machen die das. Und dann machen die das und heraus kommt eine Pixelcam.
Und dieses traditionsreiche japanische Kameramarke mit dem großen N (Nokia? nee... aber so ähnlich) wird dann allmählich verschwinden, was sich heute freilich gar keiner vorstellen kann. Irgendwann schnappt sich dann eine chinesische Firma die bei der Pixelcam-Sache leer ausging den Markennamen und dann wird es wird Nikons (stimmt, so hießen die!!!) geben.

So oder so ähnlich läuft das heute.
N. Nescio N. Nescio   Beitrag 28 von 95
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Holger, es scheint, du hast ein gefühl dafür.
lg gusti
Klaus Beyhl Klaus Beyhl Beitrag 29 von 95
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Beim durchdenken von zukünftigen Kameras kam mir gestern folgender Gedanke:
Man nehme einen 24x36 Sensor mit SEHR vielen Pixeln ( z.B. 200 MegaP). Diese werden von einem SEHR schnellen Prozessor ausgelesen und jene CPU erzeugt dann daraus erst das eigentliche RAW, welches von außen gesehen bzw. abgespeichert wird. Das nun "neue" Raw enthält alle relevanten Bilddaten, ist aber um ein vielfaches kleiner. Also nicht größer als gängige 20 MPixel RAW´s.
Warum das Ganze? Man könnte nach wie vor wahlweise VF Objektive für Weitwinkel bis in den leichten Telebereich verwenden. Wenn es aber in den Supertelebereich ginge, könnten wahlweise auch mft oder APS-C Objektive verwendet werden, welche deutlich kleiner und leichter sind. Die CPU der Kamera wüsste immer genau, welches Objektiv gerade angeschraubt ist und liest nur den jeweils vorhandenen Bildkreis aus.
Solchen Kameras könnte die Zukunft gehören. Sie wären Hoch-Qualitäts-Allrounder.
Der Anwender läuft mit insgesamt WESENTLICH leichterem Equipment herum und hat immer die bestmögliche BQ, welche er wünscht.
KI kann der CPU beim Entwickeln helfen und die jeweils optimale BQ aus der Kombination Objektiv und Kamera errechnen.
SO etwas fände ich eine Innovation in die Zukunft.
Wer könnts entwickeln? Nun z.B.ein Konsortium der "Großen" Hersteller. Einen amerikanischen "Superkonzern" zum finanzieren und Chinesen zur Umsetzung bräuchte man dafür nicht.
Holger L Holger L Beitrag 30 von 95
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Zitat: Klaus Beyhl 12.12.19, 11:04Zum zitierten BeitragChinesen zur Umsetzung bräuchte man dafür nicht

Hab jetzt nicht so den Überblick, aber ich glaube im Fotografiebereich (und nicht nur da) läuft schon lange nichts mehr ohne Chinesen.

Zu deiner verwegenen Idee hätte ich eine noch verwegenere. Man wartet nicht erst auf einen 200MP Sensor, sondern nimmt sich eine A7RIV und macht das gleiche mit deren 60MP.
Wenn eh gecroppt wird, bis der Arzt kommt, brauche ich nämlich am Ende sehr wahrscheinlich keine 20MP. In 99% der Fälle wird 4k (= 8MP) vollkommen ausreichen, egal ob das Ergebnis digital präsentiert wird oder gedruckt wird.

Also Klaus, wird's die Z6 oder dann doch eher Sony? Oder als "Kompromiss" die Z7? Oder warten auf die Z8?
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