Canon Eos R vs. 5DMKIV

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Modelias Pictures Modelias Pictures Beitrag 1 von 15
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Hallöchen, gibt es irgendwelche Erfahrungswerte im Vergleich zwischen der R und 5D MK IV?

Speziell bezüglich des Sensors. Gibt es da Unterschiede? Wenn ja, welche?

VG
kmh kmh Beitrag 2 von 15
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Da google bekanntlich nur was für Eingeweihte ist, hier der Suchpfad:
https://www.google.de/search?client=ope ... QkQ4dUDCAo

btw., wieviel musstest Du Nick Veasey für die Nutzung seines Bildes geben?

vG Markus
mattenwilly mattenwilly Beitrag 3 von 15
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Da ich den Vergleich gemacht habe ist mein Tip:

+ Leih dir post Corona beim Fachhandel beide ein paar Tage aus und teste sie mit deinen Objektiven

+ Nimm zumindest bei der R auch den BG-E22 Batteriegriff dazu

+ Die R braucht "Handbuch lesen und konfigurieren" um wirklich "zu passen", deutlich mehr als die 5D4

================

Ansonsten:


+ Die R mit EF-Objektiven ist im Serienbild-Modus mit Tracking etwas "ruckelig" da ein Modus für den Sucher dort nicht aktivierbar ist. Der geht nur mit RF Objektiven und ist ein Grund warum ich derzeit echt mal wieder an Canon Objektiven überlege

+ ICH finde die R OHNE Batteriegriff und MIT einem "DSLR" 70-200/2.8er davor etwas unhandlich. Mit BG "passt es dann"

+ Die Bedienung der beiden Kameras ist stark unterschiedlich. Wer von den 2-stelligen (ggf ausser 90) oder den 6ern kommt wird mit einigen Elementen der R leichter "warm" als einer der von 7er oder 5er/1er kommt. Der Touchbar "passt" für mich perfekt als "ISO drauflegen" Element weil für mein "Muskelgedächnis" da sonst kein Element sitzt, für Leute die da den Joystick gewohnt sind ist er wohl nerviger

+ Das "Strommanagement" an der R verlangt Umstellung von Gewohnheiten was Kamera an/aus und Stabilisator an/aus angeht wenn der Akku länger reichen soll. Morgens an, abends aus wie bei der DSLR klappt nicht

+ Der Sucher der R ist (Einstellungen auf "Schnell, sch... was auf Stromsparen") wirklich gut. ICH mag ihn lieber als den der 5D4, 6D oder 80D da er nen paar Tricks drauf hat die mit DSLR nicht gehen und ansonsten genau so bequem ist wie "klassische Optik"

+ Der Autofokus der 5D4 ist in einigen Situationen "bissiger", der aus der R braucht weniger Licht

+ Prüfe ob deine Objektive kompatibel sind bzw. was ggf. gemacht werden muss
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 4 von 15
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Es gibt Unterschiede - Eine Spiegelreflexkamera ist was anderes als eine Spiegellose. Wesentliches kannst du in den Canon-Datenblättern zum Vergleich finden.
Das Fotografieren ist aber unterschiedlich und das gilt nicht nur die Handhabung. Sport und in Summe alle schnell bewegten Objekte kannst mit der "R" nicht gut machen. Das Liegt zum Teil am EvF. Der ist mit Latenzen ausgestattet, die sehr irritierend sind. Bei Licht ist die 5D-MK4 in allen Belangen besser. Sie hat systembedingt auch Vorteile wie Dual-Karten-Slot, Joystick, größeren Sucher, lange Akku-Laufzeit, keine Latenzen, sinnvoll angeordnete Knöpfe.
Nachteile - sie hat keinen schwenkbaren Monitor, kein Fokus-Peaking und durch den optischen Sucher, ist es bei Dämmerung mit der Fokussierung nicht so einfach. Damit verbunden sieht man bei einer DSLR auch nicht im Sucher, was man auf die Karte schreibt. Das geht hier nur im Liveview und der ist bei hellem Aussenlicht kaum verwendbar.

Besondere Merkmale der "R" - das Fokus-Peaking im Sucher ist echt geil, wenn man die Kamera nur vernünftig bedienen könnte. Der Slider ist Mist; also unbrauchbar. nur ein SD-Kartenslot und den muss man mit viel Vorsicht genießen. Die Karten muss man sehr behutsam aus der Kamera entnehmen - die klemmen seitlich und mit viel Pech fällt der Rigel des Schreibschutz der SD-Karte beim Rausnehmen ab und ins Gehäuse. (Dies werde ich Post-Corona noch durch den Service prüfen lassen.) Ich lese die Kamera möglichst mit dem USB-C Kabel aus. Die drei Parameter "ISO, Blende, Belichtungszeit" lassen sich nicht alle auf ein separates Rädchen legen. Weil kein Joy-Stick vorhanden ist, ist das Positionieren des Fokuspunkts innerhalb des Bildausschnitts etwas umständlich. Ich komme mir manchmal so vor als hätte ich eine EOS 4000D in der Hand. Das Problem löste ich mit dem Zukauf des EF-RF Adapters mit zusätzlichem Stellring. Der verstellt nun die Blende und so kann ich wieder alle drei Parameter variabel und ohne absetzten bedienen. Den Slider habe ich ausgeschaltet.

Die "R" verfügt über Fokus-Peaking und einer Fokussierhilfe bei manuellem Fokussieren - so etwas was ich gern an allen Canons gehabt hätte. Es ist ein echter Mehrwert für jedwede manuelle Fokussierung wie bei Altglas-Recycling oder Sonderobjektiven die über keinen elektrischen Fokus verfügen. Natürlich auch der Hammer bei Macro-Aufnahmen oder Focus-Bracketing im Feld.
Ich finde diese Hilfe in allen Belangen - insbesondere bei schwierigen Lichtsituation für ausgesprochen hilfreich und dies begeistert mich wirklich an der Kamera. Eines muss man aber noch erwähnen - das Fokus-Peaking und die Fokussierhilfe lassen sich aber nur bei unbeweglichen Objekten nutzen. Es braucht Zeit, sie zu verwenden. Sie funktionieren leider nur bei manuellem Fokus. Der Wegfall des Spiegelkastens eröffnet neue Altglas-und Filteroptionen.
Leider ist Sigma und Tamron wohl vorerst nicht bereit, alternative Gläser für RF zu produzieren. RF-Objektive sind sehr teuer und da muss man sich schon überlegen, ob man den Anschluss wechseln will. Ich komme mit ordentlichen Objektiven für EF und den Ring zurecht und lasse die Anderen dieses Abenteuer bestreiten.


Zusammenfassend:
Die EOS 5D-MK4 ist für jede Art der Fotografie geeignet, hat eine lange Laufzeit, ist sehr gut bedienbar und man kann auch lange Objektive damit gut halten.

Die EOS-R ist beschränkt in der Bedienbarkeit wegen fehlender Bedienelemente und bei langen Brennweiten wegen ihrer kleineren Bauweise etwas unhandlich. Nicht ganz dass, was man ohne Spiegel hätte machen können (und bei der R5 machen werden).
Ihr EVF ist träge und damit scheidet die "R" leider bei Sport und insgesamt bewegten Objekten aus. Es dauert alles zu lange.
Sie hat nur einen Kartenslot und der ist in meinem Exemplar sehr stramm.
Die Kamera hat einen schenkbaren Monitor und der EVF ist für Makro-Aufnahmen wirklich eine Bereicherung.
Sie verfügt über Fokus-Peaking und einer Fokussierhilfe bei manuellem Fokus.
FBothe FBothe   Beitrag 5 von 15
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Zitat: Jupp Kaltofen 04.04.20, 22:36Zum zitierten BeitragEine Spiegelreflexkamera ist was anderes als eine Spiegellose.

Ja, aber bezüglich des Sensors - und darauf nur bezog sich die Frage des TO - allerdings praktisch nicht.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 6 von 15
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Zitat: FBothe 05.04.20, 18:16Zum zitierten BeitragJa, aber bezüglich des Sensors - und darauf nur bezog sich die Frage des TO - allerdings praktisch nicht. Der Sensor alleine erklärt aber den Unterschied nicht. Es gibt auch einen elektronischen Verschluss, den die Mark 4 nicht hat. Das dynamische Verhalten des Sensors der Mark 4 soll angeblich geringfügig besser sein. Ich habe bisher dies nicht beobachten können. Ich finde die beiden Sensoren schon nah beieinander. Auch der ISO ist bei beiden Sensoren in nahezu gleichem Fenster verwendbar. So extreme Bilder bei ISO 6000 mache ich nicht. Ich versuche unter 1000 zu bleiben. Nur wenn es mal nicht reichen sollte, geht's in Richtung 1600. Die Kameras können sowas um 3500, bevor man vom Rauschen eingeholt wird.
Zum Vergleich ist das Rauschen einer 5Ds schon bei ISO 800 deutlicher.
Ich halte es für unsinnig eine Kamera nur nach ihrem Sensor zu beurteilen. Das Gesamtpaket ist wohl sinnvoller zu beurteilen.
mattenwilly mattenwilly Beitrag 7 von 15
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Die R ist (zum Glück) keine 5D4 was die Bedienung angeht. Aber weder über einen Mangel an Bedienelementen noch über einen Mangel an Joystick kann ich mich nach über 6 Monaten mit der kleinen beschweren. Das Touch-Display ist bequem und flott was die AF-Positionierung angeht, da hab ich mit dem Stiftchen an der 7D mehr Probleme und Frust gehabt (Weswegen die schnell wieder weg war). Und Bedienelemente für alle drei Parameter hat die Kamera, ISO liegt auf der genialen kleinen Touchbar (wer damit nicht klar kommt - Adapter mit Kontrollring kaufen). Man muss sich die kleine halt zurechtkonfigurieren.

Sucher ist nicht sooo langsam aber ja, speziell bei EF Objektiven ist Serienbild bei bewegten Objekten etwas ruckeliger als bei der DSLR. Aber mit etwas Gewöhnung machbar.

Die ersten bezahlbaren RF kommen (RF 35/1.8 - einfach nur "nett") bzw. sind angekündigt (RF 85/1.8 und RF 50/1.8 - endlich beide mit IS)
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 8 von 15
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Zitat: mattenwilly 08.04.20, 17:38Zum zitierten BeitragDie R ist (zum Glück) keine 5D4 was die Bedienung angeht. Aber weder über einen Mangel an Bedienelementen noch über einen Mangel an Joystick kann ich mich nach über 6 Monaten mit der kleinen beschweren. Damit gehörst du zu den 1% der Besitzern der R, die dies genauso sehen. Darin sind alle "Influencer" Canons eingeschlossen, welche für sich schon eine stattliche Gemeinde ist.

Der Zwischenring entschärft das Problem ein wenig, lässt aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser erheblich mehr als 30 Euro kostet und damit nicht mehr als Lappalie durchgeht. Für Sport kannst du die Kamera absolut abhaken. Ich sehe auch niemanden damit bei Sport Events. Zwischen der "R" und der 5DMK4 liegen Welten und das wird sich wohl erst mit der R5 ändern.

Ich strebe eher zu einer 80MPixel Kamera - oder so und werde keine halbherzigen RF-Linsen kaufen. Entweder "L" Klasse oder EF-Anschluß und "L"-Klasse. Meine Schubladen sind schon gut gefüllt und bedürfen keiner Platzhalter.
mattenwilly mattenwilly Beitrag 9 von 15
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Ah, jemand der Stützringe braucht. Na ja, ich habe schon an EF die L-Serie immer für etwas gehalten das Berufsfotographen (oft wegen CPS) brauchen und einige Amateure als Stütze fürs Ego wollen. Wird bei R nicht besser, den Preisaufschlag sind sie oft genug nicht wert. Dazu kommt das viele die "Leistungen" wie f/1.2 nicht brauchen. Bei mir ist es auch nur das RF35 geworden weil es das günstigste der interessanten FBs war und FBs bei mir nur an die dslm kommen, f/2 hätte auch gereicht, meist sogar f/2.8 (Und da dann ein flexibles, bequemes Zoom von nem Dritthersteller - Canon Tax brauche ich nicht, hier steht alles von allein)
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 10 von 15
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Zitat: mattenwilly 13.04.20, 15:20Zum zitierten BeitragAh, jemand der Stützringe braucht. Na ja, ich habe schon an EF die L-Serie immer für etwas gehalten das Berufsfotographen (oft wegen CPS) brauchen und einige Amateure als Stütze fürs Ego wollen. Wird bei R nicht besser, den Preisaufschlag sind sie oft genug nicht wert. Dazu kommt das viele die "Leistungen" wie f/1.2 nicht brauchen. Bei mir ist es auch nur das RF35 geworden weil es das günstigste der interessanten FBs war und FBs bei mir nur an die dslm kommen, f/2 hätte auch gereicht, meist sogar f/2.8 (Und da dann ein flexibles, bequemes Zoom von nem Dritthersteller - Canon Tax brauche ich nicht, hier steht alles von allein) Ja, leider brauche ich diesen Stützring wirklich. Den CPS hab ich nur, weil er mich nichts kostet. Die L sind schon nicht schlecht, aber oft genug nicht besser als Mittbewerberobjektive und manchmal haben sie das "L" einfach nicht verdient. Warum Canon sowas wie EF24-105L überhaupt baut, ist mir schleierhaft. Das Ding ist einfach überflüssig - insbesondere erfüllt es weder preislich noch optisch die Erwartungen des Kunden. Es ist zu teuer und dafür zu schlecht.
Die RF Linsen haben, insbesondere bei Brennweiten unter 50mm, durchaus optische Vorteile. Das begründet sich in der fehlenden Optik auf Seiten der Kamera, um das Auflagemaß des Spiegelkastens bei kurzen Brennweiten zu kompensieren. Das spart Gewicht, Baulänge, Material und Kosten. Es wohl auch einfacher bei der Konstruktion durch das Fehlen dieser optischen Elemente. Mal sehen wie sich die RF-Linsen im vergleich zu anderen Herstellern mit vergleichbaren Objektiven, schlagen werden.
Ja, sie sind bestimmt optisch besser als EF-Objektive - sie sind aber auch erheblich teurer. Da muss man wohl mal abwägen, ob sie wirklich den Preisunterschied wert sind.
Ich persönlich habe kein Problem mit Größe und Gewicht. Ich hab nur Probleme mit schlechten Objektiven.
Wenn die Dinger gut sind, dann trage ich sie auch.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich f/1.2 brauche oder nicht. Sowas erkennt man wohl wirklich erst dann, wenn man es hat. Ich bin ja kein People-Fotograf und daher sind solche Lichtstärken bei mir selten gefragt.
Ich bewege mich - mit Ausnahmen im Bereich f/2.8 und die möglichst durchgängig. Das Sigma 50Art bildet mit f/1.4 eine der Ausnahmen.

So ein 35iger ist eine geile Brennweite. Ich mag das EF16-35L II f/2.8 schon gern nutzen, bleibt leider etwas in seiner Abbildungsleistung der f/4 etwas zurück. Da ich über 3 DSLR verfüge, werde ich wohl doch nochmal den EF Nachfolger kaufen. Die RF-Variante Canon RF 15-35mm/2,8 L IS USM ist derzeit €700.- (neu) drüber und ich wäre auf die RF beschränkt. Da ist aber eine 5ds und 5dmk4 , die ich gern draußen nutze möchte.
Ich will irgendwie auch nicht immer neues kaufen wollen. So schlimm sind die EF-L's verglichen mit den RF auch nicht. Ich hätte gern scharfes abgelichtet, aber es gibt doch alle 6 Monate was neues, dass die Maßstäbe wieder versetzt. Verhältnismäßigkeiten sind wohl wichtiger als je zuvor.
FBothe FBothe   Beitrag 11 von 15
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... und das Alles nur, weil der TO nach möglichen Unterschieden in Bezug auf den Sensor fragte. Hmmm ...
Baturalp Baturalp Beitrag 12 von 15
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Zitat: FBothe 13.04.20, 19:12Zum zitierten Beitrag... und das Alles nur, weil der TO nach möglichen Unterschieden in Bezug auf den Sensor fragte. Hmmm ... Ich weiss gar nicht, was du willst. Es gibt bislang doch ne Menge an Info, da kann doch jeder was lernen.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 13 von 15
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Zitat: FBothe 13.04.20, 19:12Zum zitierten Beitrag... und das Alles nur, weil der TO nach möglichen Unterschieden in Bezug auf den Sensor fragte. Hmmm ... Canon selber schreibt, dass die beiden Sensoren nahezu identisch sind, weil der R-Sensor von der 5dMark4 abgeleitet und in Richtung rauschärmer weiterentwickelt wurde. Dies konnte man allerdings auch der Pressemitteilungen entnehmen, die Canon dazu veröffentlichte und hätte nur einer Google-Recherche bedurft. Es gibt aber auch nicht viel mehr dazu zu berichten.

Also bitte den Thread nun schließen, weil alles weitere dazu Herrn FBothe zu weit vom Thema abschweift, weiteres sich nicht belegen lässt und es auch nichts weiter dazu zusagen ist.
Reiner J. Reiner J. Beitrag 14 von 15
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Zitat: Modelias Pictures 29.02.20, 12:23Zum zitierten BeitragHallöchen, gibt es irgendwelche Erfahrungswerte im Vergleich zwischen der R und 5D MK IV?

Speziell bezüglich des Sensors. Gibt es da Unterschiede? Wenn ja, welche?

VG


Speziell zu den Sensorunterschieden kann ich nichts beitragen, aber allgemein zum Thema Unterschiede R und 5 D MKIV hier meinen Senf dazu.

Vor einem Jahr stand ich vor der Entscheidung,gebrauchte 5D MK IV oder neue R .
Zum Glück gab es gerade eine Promotionveranstaltung von Canon für die R in meiner Nähe.

Einen Tag lang konnte ich die R mit meiner 5 D MK II und zwei meiner Objektive vergleichen.

Zu Größenverhältnissen , Handling und generellen Unterschieden DSLR uder DSLM wurde hier schon reichlich kommentiert, meine Erfahrung aus einem Tag ausprobieren:

- Die R bietet schon vom Sensor her eine bessere Leistung als Die 5 D MKII , was nicht verwunderte
- Für meine Bedürfnisse ( Ausbelichtungen bis max. 20 x 30 cm cm ) reicht im Grunde die 5 D MKII
Bei höherem Anspruch, sind mehr Pixel natürlich von klarem Vorteil, egal ob DSLM oder DSLR.

Meine Kaufentscheidung wurde dann durch ein zufälliges, attraktives Angebot in der Bucht für eine neuwertige
5 D MKIV beeinflusst.

Gründe für die Kaufentscheidung 5 D MKIV undabhängig vom Preis:

-Gewohnter Umgang mit einer Canon DSLR
-Die "R" war mir noch zu neu, ich würde auch kein neues Auto kaufen das frisch auf dem Markt ist
- Für gelegentliche Sport -und Tierfotografie schien mir eine DSLR dann doch geeigneter
- DSLR "können" die von Canon, bei DSLM sind andere Anbieter aktuell wohl (noch) besser

Ich bereue meine Entscheidung nicht.
Mit der 5 D MK IV bin ich hochzufrieden.

Bei dem Nachfolgemodell R5/R6 könnte ich evtl. später mal schwach werden, sobald diese mndestens 1 Jahr auf dem Markt sein werden und für mich erschwinglich ( evtl. Gebrauchtkauf )
Und die für mich nicht erschwinglichen RF-Objektive würde ich im Bedarfsfall, bei besonderen Gelegenheiten, ggfs. ausleihen.
Meine DSLR's behalte ich jedoch auf jeden Fall .
Auch mit der 5 D MK II kann man noch ordentliche Bilder produzieren :-)).

Gruß
Reiner
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 15 von 15
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Ich habe beide Systeme und kann eigentlich keinen wesentlichen Unterschied beim Sensor feststellen. Es wäre auch verwunderlich denn der ist nahezu gleich. die marginalen Veränderungen am Sensor betrafen im wesentlichen die Abfuhr der Wärme. Optisch wahrnehmbare Unterschiede kann es nicht geben.

Die 5D Mk4 ist im Bereich der DSLR eine der besten Systeme im KB-Format, welches man noch bezahlen will.
Eigentlich muss man sich nur überlegen, auf was man verzichten will / kann. Da geht es im wesentlichen um den EVF, der allerdings für Sport zu träge ist. Im Dunkeln hat er jedoch seine Vorteile. Auch bei Altglas kann er durch sein kürzeres Auflagemaß punkten - da hat man viel Spielraum für Anschlussanpassungen.

Die 5DMK4 ist ohne Zweifel besser bedienbar, kann bei Sport benutzt werden und hat auch zwei Kartenschächte.

Die R5 wird beide Vorteile vereinen und ich hoffe, dass sie auch die 5Ds überflüssig macht. Wenn der EVF besser wird - bin ich dabei. Die 5MK4 werde ich jedoch behalten !
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