Altes Nikon objektiv an neuere Kameras

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Hinrich Hinrich   Beitrag 1 von 22
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Hallo zusammen
Ein etwa 20 Jahre altes objektiv , Nikon 300 f4 hat damals im test mit sehr gut abgeschnitten . Hat es genau so gute Werte an neuere Kameras . D810 , D500 , Z6
LG Hinrich
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 2 von 22
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Haben sich die letzten 20 Jahre die optischen Gesetze geändert?
Die Gehäuse ändern sich allerdings ständig, werden aber wohl optikgerecht modelliert.
Baturalp Baturalp Beitrag 3 von 22
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Die optischen Gesetze wohl kaum, aber die Linsen sind werden optimiert mit Vergütungen, die es früher nicht gab. Wenn das 20 Jahre alte Objektiv rein manuell ist, kann man die weiterverwenden, Fokus aber manuell, Blende und Belichtungszeit wird angezeigt, Blende wird über Blendenring am Objektiv gewählt. Wenn das die Frage war.
Giulio F. II Giulio F. II Beitrag 4 von 22
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Ja :)

AF 80-200/2.8 D ED New Japan 2 ring, tripod foot Start#:700001 Serial#:700093-929478 Qty:229478
Jan 1997-2005

https://www.fotocommunity.de/photo/herb ... i/44314649
Jürgen Hanke Jürgen Hanke   Beitrag 5 von 22
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Zitat: Hinrich 11.10.20, 13:05Zum zitierten BeitragHallo zusammen
Ein etwa 20 Jahre altes objektiv , Nikon 300 f4 hat damals im test mit sehr gut abgeschnitten . Hat es genau so gute Werte an neuere Kameras . D810 , D500 , Z6
LG Hinrich


Wenn das Objektiv das Nikon AF-S Nikkor 300 mm 1:4D IF-ED ist, sehe ich keine Probleme. Ich hatte es selbst jahrelang in Gebrauch, auch an aktuelleren Kameras. Die Bildqualität war immer hervorragend.
Aber schlussendlich gilt auch hier die Regel: Probieren geht über studieren. Schließ das Objektiv an deine Kamera an und mach ein paar Testfotos. Dann bist du schlauer.

Gruß
Jürgen
Strandgutsuche Strandgutsuche Beitrag 6 von 22
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Am Z Bajonett mit FTZ Adapter wird der Autofokus des AF-D Modells (20 Jahre müsste das sein) nicht unterstützt da der Stangenantrieb fehlt. Das Glas hatte ich an D300 und D600 in Betrieb und es ist noch immer eine super Optik die allen Zooms überlegen sein dürfte was Abbildungsqualität anbelangt. Mit D500 und D850 volle Funktion, allerdings ist der AF etwas "gemächlich" verglichen mit den moderneren AF-S oder AF-P Linsen. Mein 70-300mm AF-P ist definitiv schneller aber es ist nicht so lichtstark. Kompromisse muss man immer eingehen... es kommt also auf den Anwendungszweck an ob die Linse sich anbietet. Hier ein Beispiel des AF-D Modells mit Stangenantrieb an D300 aufgenommen bei f4,5

Kleiber Kleiber Strandgutsuche 14.04.16 1
Stefan Bar. ² Stefan Bar. ²   Beitrag 7 von 22
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Zitat: effendiklaus 11.10.20, 19:25Zum zitierten BeitragHaben sich die letzten 20 Jahre die optischen Gesetze geändert?
Die Gehäuse ändern sich allerdings ständig, werden aber wohl optikgerecht modelliert.


Jein. Es gibt aber neue, wesentlich feinere und präzisere Fertigungsgeräte, dazu noch ungleich leistungsfähigere Supercomputer zur Berechnung neuer Formeln. Außerdem neue Materialien in der Glasfertigung.

Deshalb kann man vielleicht sagen, dass ein damaliges Objektiv auch an aktuellen Kameras gute Dienste leisten kann, aber ob es in einem Vergleich mit einer aktuellen Neuentwicklung auch mit entsprechendem Testergebnis abschneiden würde, ist fraglich. Es gibt auch einige seriöse Testseiten, welche die Qualität ein und des selben Objektivs an verschiedenen Kameragenerationen, also verschiedenen Sensoren, testen. Ab einer bestimmten Auflösung kann ein ehemals gutes Objektiv durchaus nur noch unterdurchschnittlich abschneiden.

Dann kommt es aber auch auf die Ansprüche und den Endzweck des Fotos an, z. B. Druck (welcher Art und welches Format) oder Bildschirmausgabe (und da dann wieder ob Insta oder Galerie in der fotocommunity;-)).
Hinrich Hinrich   Beitrag 8 von 22
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Vielen Dank für Eure Beiträge +++++
TomS.. TomS.. Beitrag 9 von 22
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Die Bildauflösung ergibt sich immer aus der Auflösung des gesamten optischen Systems. Die Betrachtung einer einzelnen Komponente bringt einen folglich nur selten weiter. So wird mit deinem Objektiv an der D810 die Auflösung höher sein als an der Z6.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 10 von 22
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Zitat: TomS.. 19.10.20, 16:41Zum zitierten BeitragDie Bildauflösung ergibt sich immer aus der Auflösung des gesamten optischen Systems. Die Betrachtung einer einzelnen Komponente bringt einen folglich nur selten weiter. So wird mit deinem Objektiv an der D810 die Auflösung höher sein als an der Z6.Deine Kernaussage ist vollkommen richtig - die maximal erreichbare Auflösung bestimmt das schwächste Element in der Kette.
Kann das Objektiv eine D810 mit 36MPixel bedienen (was ich bei 30m f/4 nicht glaube), kann es auch eine Z6 mit 24MPixel bedienen. Ich würde nicht erwarten, dass die Bilder der Z6 schlechter wären.
TomS.. TomS.. Beitrag 11 von 22
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Zitat: Jupp Kaltofen 19.10.20, 21:18Zum zitierten BeitragDeine Kernaussage ist vollkommen richtig - die maximal erreichbare Auflösung bestimmt das schwächste Element in der Kette.

Mein Aussage ist richtig aber das Modell des schwächsten Glied in der Kette ist falsch. Und auch die Vorstellung, dass ein Objektiv einen Sensor "bedient" entspricht nicht den tatsächlichen Verhältnissen. Die maximal erreichbare Auflösung eines optischen Systems wird von allen Elementen darin unabhängig bestimmt.
Wenn tatsächlich das schwächste Element die Auflösung bestimmen würde, dann wäre die Auflösung ja unabhängig vom Sensor beim gleichen Objektiv auch immer gleich. Ist es aber nicht.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 12 von 22
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Zitat: TomS.. 20.10.20, 18:10Zum zitierten BeitragWenn tatsächlich das schwächste Element die Auflösung bestimmen würde, dann wäre die Auflösung ja unabhängig vom Sensor beim gleichen Objektiv auch immer gleich. Ist es aber nicht.Ich bin mir unsicher ob ich diese Erklärung wirklich verstanden habe.
Ich dachte bisher, dass ein Objektiv, welches eine systembestimmtes Auflösungsvermögen hat, dies auch an jedem Sensor hat. Wenn der Sensor allerdings konstruktionsbedingt nur geringer auflösen, ist die Mehrleistung des Objektivs für die Katz. Das schwächste Glied wäre in diesem Fall der Sensor und er bestimmt damit dass obere Auflösungslimit.
Schraubt man das Objektiv an einen höher auflösenden Sensor, wird das Bild nicht schärfer aufgelöst, als es das Objektiv kann. In diesem Fall wäre die Linse das schwächere und limitierende Element in dieser Kette.
Diesen Use-Case findet man heute öfter, denn die Objektive verfügen oft gar nicht über über so ein hohes Auflösungsvermögen, um einen modernen hochauflösenden Sensor zu bedienen - ja, ganz richtig - bedienen.
Die Kamera ist das zentrale Element eines Fotosystems. Den Sensor kann man nicht wechseln und daher bestimmt dieser die Grenzen des Systems.
Ich bin ja nur fotografischer Laie, daher mag man mir die, für mich typische einfache Darstellung der Sachverhalte, nachsehen.
Aber nun erkläre mir einfach mal den Sachverhalt. Da man nie auslernt bin ich nun neugierig auf Deine Erläuterungen.
TomS.. TomS.. Beitrag 13 von 22
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Zitat: Jupp Kaltofen 20.10.20, 21:04Zum zitierten BeitragZitat: TomS.. 20.10.20, 18:10Zum zitierten BeitragWenn tatsächlich das schwächste Element die Auflösung bestimmen würde, dann wäre die Auflösung ja unabhängig vom Sensor beim gleichen Objektiv auch immer gleich. Ist es aber nicht.Ich dachte bisher, dass ein Objektiv, welches eine systembestimmtes Auflösungsvermögen hat, dies auch an jedem Sensor hat.

Die Auflösung des Objektiv und die Auflösung des Sensors sind zwei unabhängige Größen, die gleichermaßen für die Bildauflösung - und das ist ja das relevante an der Fotografie - verantwortlich sind. Deshalb gehen sich auch unabhängig in die Formel für die Bildauflösung ein.
Jupp Kaltofen Jupp Kaltofen   Beitrag 14 von 22
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Zitat: TomS.. 20.10.20, 22:03Zum zitierten BeitragZitat: Jupp Kaltofen 20.10.20, 21:04Zum zitierten BeitragZitat: TomS.. 20.10.20, 18:10Zum zitierten BeitragWenn tatsächlich das schwächste Element die Auflösung bestimmen würde, dann wäre die Auflösung ja unabhängig vom Sensor beim gleichen Objektiv auch immer gleich. Ist es aber nicht.Ich dachte bisher, dass ein Objektiv, welches eine systembestimmtes Auflösungsvermögen hat, dies auch an jedem Sensor hat.

Die Auflösung des Objektiv und die Auflösung des Sensors sind zwei unabhängige Größen, die gleichermaßen für die Bildauflösung - und das ist ja das relevante an der Fotografie - verantwortlich sind. Deshalb gehen sich auch unabhängig in die Formel für die Bildauflösung ein.
OK, verstehe - an Formeln zur Berechnung dachte ich nicht. Ich hatte statt dessen beide Teile im Zusammenspiel im Sinn.
TomS.. TomS.. Beitrag 15 von 22
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Die Formel drückt ja das Zusammenspiel aus ;-)
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