Alte FD Objektive an DSLR noch Nutzbar ?

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Panther1165 Panther1165 Beitrag 1 von 29
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Hallo liebe Leute.
hab mich gerade erst bei euch angemeldet. Bin 55j und ein Dortmunder Jung.

Beim aufräumen eines Schrankes bin ich über meine Uralte und seit Jahren nicht mehr genutzte Analog Ausrüstung (Canon T-70, Teleobjektiv, Weitwinkel, Blitz, Kenko Tele 1,5fach und auch WW 0,6fach Linse) gestolpert.

Dabei stellt sich mir die Frage ob ich mir vielleicht eine neue Digitalkamera zulegen könnte.

Macht es Sinn, die vorhandene Ausrüstung, zumindest vorerst (!!), über entsprechende Adapter weiterzuverwenden bis schrittweise das eine oder andere neue Objektiv dazukommt ?

Meine Vorstellung wäre eine DSLR (gerne auch gebraucht) mit der ich neben normaler alltagstauglicher Qualität (hab keine HighTech ambitionen!) auch mal das eine oder andere Video machen kann. Hierbei würde ich daher ein Gehäuse nehmen wollen das auch externes Mikro unterstützt.
Da meine alte Ausrüstung eben Canon ist und ich damit immer sehr zufrieden war, sowie eben noch einiges an Zubehör aus dieser Schmiede ist, hab ich mich erst mal wieder bei dem Hersteller umgesehen.
Dabei bin ich über die 100D, 600D, 700D gestolpert.
Nur ist das Angebot allein schon bei einem Produzenten sehr unübersichtlich, sodass ich befürchte wenn ich
jetzt noch bei Nikon, Panasonic, Pentax, Olympus oder Fuji etc. nach schaue vollends den Überblick verlieren würde.

Jetzt meine Frage(n).
Bekomme ich mit Adaptern an neuen Digitalen Kameras mit meinen alten FD Objektiven noch einigermassen gute Bilder zustande ?
Ist mein Blitz (Speedlite 199A) überhaupt noch kompatibel ?
Nach welcher Herstellern / Modellen kann ich neben D100, D600, D700 noch ausschau halten um
mit externem Mikro auch mal das eine oder andere Filmchen machen zu können ?

Vielen Dank euch allen.
Volker
TLK TLK   Beitrag 2 von 29
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Hier hat jemand etwas zum Adaptieren von FD-Objektiven an einer Canon DSLR geschrieben: http://ripperkon.de/canon-fd-objektiv-an-eos-kamera/
Anm.: Der Artikel bezieht sich auf das 50/3.5er Macro an einer 5Ds R...

Die 700D habe ich selbst und bin durchaus zufrieden damit, wobei hinzuzufügen ist, daß in diesem Segment inzwischen die 800D aktuell ist - vgl. dazu z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Canon-EOS ... temkameras

Ich persönlich würde mich perspektivisch von der Lösung mit Adapter(n) verabschieden und in entsprechende EF-Objektive - sofern es eine KB/VF-DSLR wird - bzw. EF- und EF-S-Objektive - sofern es eine APS-C/Crop-DSLR wird - investieren.
Die Auswahl der Objektive richtet sich freilich unabhängig davon nach Aufnahmebereichen und/oder Motiven, welche Du fotografieren möchtest - hier eine mE gute Seite dazu: http://www.soeren-spieckermann.de/was-kaufen.html
2wheel 2wheel Beitrag 3 von 29
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Die Sache kann durchaus reizvoll sein, aber sinnhaft nur an einer Systemkamera. Eine Adaptierung auf einer DSLR benötigt für die Unendlicheinstellung eine Linse, das kann nicht vorteilhaft sein .....
Panther1165 Panther1165 Beitrag 4 von 29
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Vielen Dank schon mal an euch beide :)

Wie gesagt würde ich die Adapter nur Anfänglich einsetzen und mir ggfs. nach und nach neue Objektive zulegen. Je nachdem ob ich wieder mehr Fotografieren möchte und was der Geldbeutel so hergibt.

Im Moment tendiere ich zu einer gebrauchten Kamera. Da hier die 100D im Vergleich zur 600D keinen grossen Preisunterschied hat, wirds wohl wegen dem schwenkbarem Display eher die 600er, evtl. auch die 650 werden.

Für weitere Tipps / Anregungen bin ich natürlich offen und Dankbar :)))
effendiklaus effendiklaus   Beitrag 5 von 29
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Meine A1 und F1 plus FD-Objektiven stehen im Wohnzimmer hinter Glas zur Ausstellung.
Nachdem Du wohl länger nicht mehr fotografiert hast, denke ich zum Wiedereinstieg eher an eine ordentliche Bridge mit Zoom, bis Du eine größere Entscheidung fällst.
Die behält dann auch noch Sinn.
Neben meiner 80D habe ich noch 2 Bridge in Gebrauch.
Lichten auch gut ab.
Google mal nach der Lumix FZ 1000.
Kostet um die 500 €.

(Bin noch 4Monate unter 70). :-)
FBothe FBothe   Beitrag 6 von 29
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Zitat: Panther1165 30.01.20, 15:34Zum zitierten BeitragBekomme ich mit Adaptern an neuen Digitalen Kameras mit meinen alten FD Objektiven noch einigermassen gute Bilder zustande ?

Eher nein. Das Problem ist das Auflagemaß, also der Abstand vom Bajonett zur Sensorebene. Dummerweise ist das bei Canon so, dass das Auflagemaß bei den EOS 44mm beträgt, bei Canon FD aber nur 42mm. Ein direkt auf das EOS-Bajonett aufgesetztes FD-Objektiv wäre also schon 2mm zu weit weg von der Sensorebene (von den direkten Inkompatibilität der Bajonette mal abgesehen).
Deswegen haben solche Adapter zusätzliche Linsen integriert, die die Bildqualität nun alles andere als Verbessern.

Anderer Ansatz: Steig auf ein System der Spiegellosen um, also z.B. das MFT-System von Panasonic mit den Lumix G Kameras oder Olympus OM-D. Da diese Kamera ein deutlich kleineres Auflagemaß haben, lassen sich die alten FD-Linsen bestens adaptieren, wobei die Adapter auch nur wenig € kosten.
Wäre das ein Ansatz für deine Planungen?
FBothe FBothe   Beitrag 7 von 29
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Zitat: effendiklaus 30.01.20, 19:17Zum zitierten BeitragMeine A1 und F1 plus FD-Objektiven stehen im Wohnzimmer hinter Glas zur Ausstellung.
Nachdem Du wohl länger nicht mehr fotografiert hast, denke ich zum Wiedereinstieg eher an eine ordentliche Bridge mit Zoom, bis Du eine größere Entscheidung fällst.
Die behält dann auch noch Sinn.
Neben meiner 80D habe ich noch 2 Bridge in Gebrauch.
Lichten auch gut ab.
Google mal nach der Lumix FZ 1000.
Kostet um die 500 €.


An welcher Stelle dieser Selbstdarstellung bist du auch nur im Ansatz auf die Frage des TO eingegangen? ;-)
Panther1165 Panther1165 Beitrag 8 von 29
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Zitat: FBothe 30.01.20, 19:56Zum zitierten BeitragZitat: Panther1165 30.01.20, 15:34Zum zitierten BeitragBekomme ich mit Adaptern an neuen Digitalen Kameras mit meinen alten FD Objektiven noch einigermassen gute Bilder zustande ?

Eher nein. Das Problem ist das Auflagemaß, also der Abstand vom Bajonett zur Sensorebene. Dummerweise ist das bei Canon so, dass das Auflagemaß bei den EOS 44mm beträgt, bei Canon FD aber nur 42mm. Ein direkt auf das EOS-Bajonett aufgesetztes FD-Objektiv wäre also schon 2mm zu weit weg von der Sensorebene (von den direkten Inkompatibilität der Bajonette mal abgesehen).
Deswegen haben solche Adapter zusätzliche Linsen integriert, die die Bildqualität nun alles andere als Verbessern.

Anderer Ansatz: Steig auf ein System der Spiegellosen um, also z.B. das MFT-System von Panasonic mit den Lumix G Kameras oder Olympus OM-D. Da diese Kamera ein deutlich kleineres Auflagemaß haben, lassen sich die alten FD-Linsen bestens adaptieren, wobei die Adapter auch nur wenig € kosten.
Wäre das ein Ansatz für deine Planungen?



Erst mal besten Dank für Deine Erläuterungen.
Wenn ich mir aber die weiter oben von TLK verlinkte Seite zum Makro anschaue sind da schon ein paar, für meine Laienaugen, richtig geile Bilder mit Adapter entstanden. Wenn auch ein Makro sicher was anderes ist als ein Teleobjektiv. Abschrecken tut mich das ganze daher nun wirklich nicht, gerade da ich evtl. im lauf der Zeit nach und nach die passenden Linsen anschaffen würde.
http://ripperkon.de/canon-fd-objektiv-an-eos-kamera/
TLK TLK   Beitrag 9 von 29
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Da habe ich wohl etwas angerichtet, als ich einen Text herausgesucht habe, worin jemand das anschaulich beschreibt...

Zur Klarstellung: es geht dabei um die grundsätzliche Möglichkeit, jedoch auch um die Einschränkungen wie
Zitat:Adaptiert muss man das Objektiv komplett manuell bedienen...und
Zitat:Hier gibt es Adapter mit und ohne Linse. Die mit Linse ermöglichen das Fokusieren bis zu Unendlich. Mit den Adaptern ohne Linse wird das Objektiv einfach an die EOS Kamera montiert. In diesem Fall nimmt die Naheinstellgrenze deutlich ab. Man kann noch näher an das Objekt herangehen. Jedoch nicht mehr bis Unendlich fokusieren. Da ich aber eh Makro fotografieren möchte, ich das für mich kein Problem. Außerdem hätte man mit einer zusätzlichen Linse im System ggf. eine Reduktion der Bildqualität und Lichtstärke...
Du wirst einen Adapter mit Linse benötigen und demzufolge mit Einbußen in der erreichbaren Bildqualität rechnen müssen.
Panther1165 Panther1165 Beitrag 10 von 29
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Zitat: TLK 30.01.20, 20:37Zum zitierten BeitragDa habe ich wohl etwas angerichtet, als ich einen Text herausgesucht habe, worin jemand das anschaulich beschreibt...

Zur Klarstellung: es geht dabei um die grundsätzliche Möglichkeit, jedoch auch um die Einschränkungen wie
[quote:1ugctxyu]Adaptiert muss man das Objektiv komplett manuell bedienen...
und
[quote:1ugctxyu]Hier gibt es Adapter mit und ohne Linse. Die mit Linse ermöglichen das Fokusieren bis zu Unendlich. Mit den Adaptern ohne Linse wird das Objektiv einfach an die EOS Kamera montiert. In diesem Fall nimmt die Naheinstellgrenze deutlich ab. Man kann noch näher an das Objekt herangehen. Jedoch nicht mehr bis Unendlich fokusieren. Da ich aber eh Makro fotografieren möchte, ich das für mich kein Problem. Außerdem hätte man mit einer zusätzlichen Linse im System ggf. eine Reduktion der Bildqualität und Lichtstärke...[/quote]
Du wirst einen Adapter mit Linse benötigen und demzufolge mit Einbußen in der erreichbaren Bildqualität rechnen müssen.[/quote]

Neeee... Du hast nichts angerichtet. Hab das mit den Adaptern und mit / ohne Linse schon gelesen und registriert. Also keine Sorge :))))
Für den Übergang ist es okay bis was anderes angeschafft wird.
Wenn ich mir eine Cam zulege wird die sicher auch direkt mit einem passendem Objektiv sein.
Die 600D bekommt man ja gebraucht fast immer min. mit dem 1,8er im Kit.
Stefan Bar. ² Stefan Bar. ²   Beitrag 11 von 29
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EOS-M kann FD-Objektive adaptieren. Ob‘s die auch mit externen Mikroeingang gibt, weiß ich nicht. An allen anderen EOS-Kameras wie 600D, 100D, etc. brauchen wir keinen Gedanken zu verschwenden.
Selbstverständlich gibt‘s keinen AF, keine Bildstabilisierung. Schärfe / Fokus wird über sogenanntes Focus Peaking im Monitor angezeigt.
Jürgen W2 Jürgen W2 Beitrag 12 von 29
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Zitat: Panther1165 30.01.20, 15:34Zum zitierten BeitragMacht es Sinn, die vorhandene Ausrüstung, zumindest vorerst (!!), über entsprechende Adapter weiterzuverwenden bis schrittweise das eine oder andere neue Objektiv dazukommt ?

Eher nicht.

Man bekommt DSLRs oder DSLMs ja schon gebraucht teilweise schon unter 100 EUR, dazu manche Objektive (z.B. die 18-55er Kitobjektive und die 55-200er oder 70-300er Tele) ab 30 bis 50 EUR. Selbst lichtstarke Festbrennweiten kosten z.T. selbst neu keine EUR, vor allem die 50mm f/1.8 Objektive.

Die haben dann Autofokus und sind in jeder Hinsicht passend, ohne Adapter etc.

Prinzipiell kann man die FD-Objektive jedoch mit Adaptern an DSLMs mit Sony E, Fuji X oder Canon M Bajonett betreiben, rein manuell. Ich finde aber nicht, dass sich das lohnt.
Panther1165 Panther1165 Beitrag 13 von 29
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Bin fündig geworden.
Auch wenn mich die 600 / 650 / 700D mehrgereizt haette, hab ich ein meines erachtens günstiges Angebot
für eine 100D bekommen und zugeschlagen.
Gehäuse mit dem Kit Objektiv, Tasche und 8Gb Karte zu knapp 100 Taler.
Denke da kann man nicht viel falsch machen und ggfs. weiteres Zubehör anschaffen. :))

Jetzt allerdings eine Frage zum Objektiv. Das das ES-F 18-55 iii nicht das beste ist, ist mir klar.

Wenn ich nach einer "immer drauf" Linse ausschau halten möchte, die auch mal etwas zoomen kann und
für Video Funktion einigermaßen brauchbar sein sollte, muss es sicherlich ein IS mit USM Motor sein.
Oder ?

Habt ihr eines zu dem Ihr raten könnt ?

Mercie
TLK TLK   Beitrag 14 von 29
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Beim 18-55er ist IS STM das Maximum, was Du da bekommen kannst...
FBothe FBothe   Beitrag 15 von 29
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