35 oder 50mm 1,8 Festbrennweite?

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Günther710 Günther710 Beitrag 1 von 31
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Hallo miteinander,
Ich fotografiere mit einer Nikon D7000 und möchte mir eine Festbrennweite zulegen. Ich liebäugle mit dem Nikkor 35 1,8 oder dem 50 1,8. Ich möchte es nicht nur ausschliesslich für Portrait Fotografie, sondern auch gerne mal bei miesem Wetter und als fast "immerdrauf" Objektiv nutzen.
Welches der Beiden würdet ihr empfehlen?
Vielen Dank im Voraus für eure Tipps.
Günther
2wheel 2wheel Beitrag 2 von 31
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Wenn nicht primär um Porträt geht, dann ist das 35er sicher mehr Allrounder ....
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 3 von 31
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Das sind,laut Profil,deine Objektive:

Nikkor AF-S DX 18-105mm
Sigma 10-20 mm F4-5.6 EX DC
Tamron 90mm 2,8 Makro

Mittenrein würd ein 50er gut passen.
Ein 35er auch.
Und ein 85er.
Und ein 105er.

:-D

Im Ernst:
Nur du kannst wissen was du damit machen willst.
Da du ja ein 18-105 hast kannst du ja beurteilen welche Brennweite du öfter nutzt und gern als Festbrennweite hättest.
Waserhoffst du dir von einer Festbrennweite in dem Bereich?
Und bist du dir sicher eine Festbrennweite als immerdrauf haben zu wollen wenn du flexibel sein willst?
Denn du sagst ja es soll von Portrait bis xxx alles dabei sein.

Und wenn du Portrait sagst meinst du dann Portrait oder Menschen?
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 4 von 31
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Schau, mit wie viel Millimeter du deine Portraits in der Regel machst und mit wie viel deine "Immerdrauf" Aufnahmen.

Daran kannst du dich orientieren
Kleemy Kleemy Beitrag 5 von 31
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Bernd Wilke schrieb:

Zitat:Schau, mit wie viel Millimeter du deine Portraits in der Regel
machst und mit wie viel deine "Immerdrauf" Aufnahmen.

Daran kannst du dich orientieren


Genau so. Falls solche Programme wie Lightroom u. ä. nicht vorhanden sind, leistet der kostenlose exif viewer für entsprechende Statistiken sehr gute Dienste.
kuegi kuegi   Beitrag 6 von 31
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50mm wird bei Aufnahmen draußen schon sehr knapp. Damit kann man keine Gebäude mehr fotografieren. Neben Portraits eignet es sich gut für Denkmäler, Statuen, Detailaufnahmen in Kirchen, größere Tiere usw. Aber ob du damit als immerdrauf glücklich wirst, bin ich mir nicht sicher. Habe auch ein 50mm, nutze es aber nur selten. Als Standard nutze ich meist das Tamron 17-50mm/2,8. Damit ist man schon recht flexibel und die Bildqualität ist kaum schlechter als bei einer Festbrennweite.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 7 von 31
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Kleemy schrieb:

Zitat:Bernd Wilke schrieb:

Zitat:Schau, mit wie viel Millimeter du deine Portraits in der

Regel
Zitat:machst und mit wie viel deine "Immerdrauf" Aufnahmen.

Daran kannst du dich orientieren


Genau so. Falls solche Programme wie Lightroom u. ä. nicht
vorhanden sind, leistet der kostenlose exif viewer für
entsprechende Statistiken sehr gute Dienste.


Jep. Zusätzlich kannst du noch bei einem Portraitopfer deiner Wahl einmal überprüfen, ob du mit dem Arbeitsabstand 35mm oder 50mm besser klar kommst. Das hat weniger eine technische, sondern eher eine methodische Dimension: Es ist nicht jedermanns Ding (sowohl das des Fotografen und auch des Modells) dass der Fotograf dem Modell so nah auf die Pelle rückt (zB. bei Kopfportrait).

Das ist aber eben auch eine sehr individuelle Entscheidung, wie nah man sein will und dennoch noch gut Kommunikation gestalten kann.
karstography karstography Beitrag 8 von 31
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Einfach! 35mm! :D

Aber eigentlich stimmt es schon. Nicht "oder", sondern "und" wäre die richtiger Konjugation. :)
Kleemy Kleemy Beitrag 9 von 31
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Bernd Wilke schrieb:

Zitat:Zusätzlich kannst du noch bei einem Portraitopfer deiner
Wahl einmal überprüfen, ob du mit dem Arbeitsabstand 35mm oder
50mm besser klar kommst. Das hat weniger eine technische,
sondern eher eine methodische Dimension: Es ist nicht
jedermanns Ding (sowohl das des Fotografen und auch des
Modells) dass der Fotograf dem Modell so nah auf die Pelle
rückt (zB. bei Kopfportrait).


Gleichzeitig kann dann auch festgestellt werden, dass das 35mm trotz Crop immer noch ein gemäßigtes Weitwinkel bleibt, die Kopfform und Gesichtspartien sich also im Vergleich zum Foto mit einem 50er unterscheiden werden.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 10 von 31
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Kleemy schrieb:

Zitat:Bernd Wilke schrieb:

Zitat:Zusätzlich kannst du noch bei einem Portraitopfer deiner
Wahl einmal überprüfen, ob du mit dem Arbeitsabstand 35mm

oder
Zitat:50mm besser klar kommst. Das hat weniger eine technische,
sondern eher eine methodische Dimension: Es ist nicht
jedermanns Ding (sowohl das des Fotografen und auch des
Modells) dass der Fotograf dem Modell so nah auf die Pelle
rückt (zB. bei Kopfportrait).


Gleichzeitig kann dann auch festgestellt werden, dass das 35mm
trotz Crop immer noch ein gemäßigtes Weitwinkel bleibt, die
Kopfform und Gesichtspartien sich also im Vergleich zum Foto
mit einem 50er unterscheiden werden.


Mann Kleemy, dass wir uns mal so die Bälle zuspielen... :-)

Aufgrund des nahen Abstandes zum Modell wird zb. die Nase übrproportional grösser. Das ist natürlich an Vollformat deutlicher als an einem Cropsensor. Einen recht informativen Thread habe ich dir hier rausgesucht
http://www.fotocommunity.de/forum/read. ... 12&t=41412
Günther710 Günther710 Beitrag 11 von 31
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Hallo,
Vielen Dank für die Tipps. Natürlich sollte es für Portraits auch geeignet sein, aber mir geht es eher um available light Fotografie, wie z. B. in einer Kirche oder bei sehr schlechten Lichtverhältnissen in der Natur, denn nicht immer habe ich ein Stativ dabei. Dann wäre das 35'er, oder sogar das 30 1,4 von Sigma doch besser, oder?
Kleemy Kleemy Beitrag 12 von 31
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Günther710 schrieb:

Zitat:Hallo,
Vielen Dank für die Tipps. Natürlich sollte es für Portraits
auch geeignet sein, aber mir geht es eher um available light
Fotografie, wie z. B. in einer Kirche oder bei sehr schlechten
Lichtverhältnissen in der Natur, denn nicht immer habe ich ein
Stativ dabei. Dann wäre das 35'er, oder sogar das 30 1,4 von
Sigma doch besser, oder?


Das wiederum klingt mir alles mehr nach einem 16-35mm 4.0 VR II. Der VR ermöglicht schicke Verschlusszeiten von 1/20tel oder sogar noch wat länger.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 13 von 31
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available light für Portrait oder für Landschaft und Architektur?

Bei letzterem solltest du vielleicht (wenn du nicht immer ein Stativ dabei hast) über ein Objektiv mit Stabilisator nachdenken. Denn nicht immer ist f 1,4 die richtige Wahl, auch wenn das geringe licht es erfordert, da es eben einen engen Schärfebereich hat. Musst du abblenden, um dein Motiv entsprechend einzufangen, ist 1,4 nutzlos.

Vielleicht ist ein leichtes Stativ oder ein Bohnensack (Körnerkissen) die bessere Lösung.
Günther710 Günther710 Beitrag 14 von 31
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Ja natürlich wäre ein 16-35 4,0 interessant, aber das lässt mein Budget nicht zu.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 15 von 31
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Kleemy schrieb:
(...)

Zitat:Das wiederum klingt mir alles mehr nach einem 16-35mm 4.0 VR
II. Der VR ermöglicht schicke Verschlusszeiten von 1/20tel oder
sogar noch wat länger.


... jetzt wirds mir unheimlich :-O


;-)
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