Lightroom Fehler l Setup und Workflow Frage

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DokwoN DokwoN neu Beitrag 1 von 7
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Hallo zusammen,
mein erster Post- seht es mir bitte nach, wenn die Frage etwas fundamental wirkt, ich bin noch recht neu im Thema Fotografie.
Wie der Titel bereits verrät habe ich Schwierigkeiten mit Lightroom. Dabei liegt es wahrscheinlich weniger am Programm, als viel mehr an mir selber, dass ich es nicht optimal eingerichtet habe.
Grundsätzlich bin ich ein großer Fan von dem Gedanken all meine Fotos (ich bin Privatanwender, da geht das auch langfristig von der Menge her) und meinen LR Katalog selbst in der Dropbox abzulegen. Die Vorteile liegen ja auf der Hand: ich kann von jedem Gerät aus überall auf der Welt jederzeit auf meine Bilder zugreifen und sie editieren, solange auf dem jeweiligen Gerät LR Classic installiert ist.
Jetzt habe ich allerdings bei ca 90.000 Bildern bereits Performance-Probleme mit dem Programm.
Zum einen stürzt LR unregelmäßig mit der Fehlermeldung: „Lightroom encountered an error when reading from its preview cache and needs to quit“ ab und seit neustem gesellt sich: „‘root-pixels.db-journal‘ aus Ihrem Dropbox-Konto und von allen Geräten entfernen? Wenn Sie diese Datei nach $Deleted verschieben, steht sie in Dropbox und auf verknüpften Geräten nicht mehr zur Verfügung“ dazu. Ich kann hier zwar einfach auf „Abbrechen“ clicken und normal weiterarbeiten, jedoch taucht die Meldung ca. 2 Minuten später dann wieder auf.
Was die optimale Performance angeht, habe ich im Internet bereits gelesen, dass man den Katalog auf einer möglichst schnellen Platte ablegen sollte, auf der sich nicht das Betriebssystem und LR Classic befindet. Tatsächlich liegt mein Katalog auf einer 3,5‘‘ HDD, die sonst eigentlich keine Probleme bereitet und weder LR noch Windows sind hier drauf installiert. Sie ist jedoch mit der Dropbox synchron. Ich denke zeitgleich, dass es doch bei unter 100k Bildern nicht sein kann, dass LR schon einknickt? Professionelle Fotografen müssen doch zum pro Jahr mit solchen Datenmengen umgehen können.
Für mich wäre es halt wichtig weiterhin frei von externen Platten oder USB-Sticks zu sein, auf denen mein Katalog liegt. Könnt ihr mit den Fehlermeldungen etwas anfangen, bzw. habt ihr einen Tipp für mich, was den Workflow betrifft?
Vielen Dank schonmal im Voraus!
Chris
Meine Hardware:
Core i7-6700K @4.00GHz
16 GB RAM
64 Bit Win 10 Pro
GeForce GTX 1070
kmh kmh Beitrag 2 von 7
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Hi,
wenn Du die Bilder in einer Cloud haben willst, warum nimmst Du dann nicht die von Adobe angebotene Lösung??? Da hättest Du eine Fehlerquelle weniger.
vG Markus
K.G.Wünsch K.G.Wünsch Beitrag 3 von 7
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Zitat: DokwoN 08.07.20, 09:12Zum zitierten BeitragSie ist jedoch mit der Dropbox synchron. Ich denke zeitgleich, dass es doch bei unter 100k Bildern nicht sein kann, dass LR schon einknickt?

Es ist nicht Lightroom das einknickt, es ist Deine Dropbox-Verbindung die Lightroom absichtlich die Beine bricht - weil die führt immer wieder zu Dateizugriffen auf die Datenbank zu Zeiten in denen diese Datei inkonsistenten Zustand hat. Das ist der Beste weg den Datenbestand zu vernichten und da die meisten Datensicherungen auch diesen inkonsistenten Zustand bereits haben werden ist damit der GAU - nämlich der Totalverlust aller Metadaten und Bearbeitungen vorprogrammiert.
Christian Gigan Weber Christian Gigan Weber   Beitrag 4 von 7
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Recht neu im Thema Fotografie....mit ca. 90000 Bildern?
DokwoN DokwoN neu Beitrag 5 von 7
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Zitat: kmh 08.07.20, 09:28Zum zitierten BeitragHi,
wenn Du die Bilder in einer Cloud haben willst, warum nimmst Du dann nicht die von Adobe angebotene Lösung??? Da hättest Du eine Fehlerquelle weniger.
vG Markus

Adobe Cloud Speicher ist auf einige Gigabyte begrenzt und recht teuer. Da ich ohnehin mehrere Terabyte in der Dropbox besitze, möchte ich diese natürlich nutzen.

Zitat: Christian Gigan Weber 08.07.20, 11:28Zum zitierten BeitragRecht neu im Thema Fotografie....mit ca. 90000 Bildern?
Ja, eingescannte Analogbilder aus 2 Generationen + Handyfotos. Mit neu meine ich, dass ich mich erstmals mit digitalem Workflow und DSLR/DSLM Fotografie beschäftige.

Zitat: K.G.Wünsch 08.07.20, 10:08Zum zitierten BeitragEs ist nicht Lightroom das einknickt, es ist Deine Dropbox-Verbindung die Lightroom absichtlich die Beine bricht - weil die führt immer wieder zu Dateizugriffen auf die Datenbank zu Zeiten in denen diese Datei inkonsistenten Zustand hat. Das ist der Beste weg den Datenbestand zu vernichten und da die meisten Datensicherungen auch diesen inkonsistenten Zustand bereits haben werden ist damit der GAU - nämlich der Totalverlust aller Metadaten und Bearbeitungen vorprogrammiert.
So ein Schwachsinn.
K.G.Wünsch K.G.Wünsch Beitrag 6 von 7
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Zitat: DokwoN 23.07.20, 09:28Zum zitierten BeitragZitat: kmh 08.07.20, 09:28Zum zitierten BeitragHi,
wenn Du die Bilder in einer Cloud haben willst, warum nimmst Du dann nicht die von Adobe angebotene Lösung??? Da hättest Du eine Fehlerquelle weniger.
vG Markus

Adobe Cloud Speicher ist auf einige Gigabyte begrenzt und recht teuer. Da ich ohnehin mehrere Terabyte in der Dropbox besitze, möchte ich diese natürlich nutzen.

Absoluter Unfug. Dropbox ist eine unspezifische Dateiverwaltung die mit einer Bilderverwaltung hoffnungslos überfordert ist. Wenn Du Lightroom Classic nutzt und Sammlungen (egal welcher Grösse) synchronisierst, dann brauchst Du 0 Byte des Cloud Speichers von Adobe.

Zitat: DokwoN 23.07.20, 09:28Zum zitierten BeitragZitat: K.G.Wünsch 08.07.20, 10:08Zum zitierten BeitragEs ist nicht Lightroom das einknickt, es ist Deine Dropbox-Verbindung die Lightroom absichtlich die Beine bricht - weil die führt immer wieder zu Dateizugriffen auf die Datenbank zu Zeiten in denen diese Datei inkonsistenten Zustand hat. Das ist der Beste weg den Datenbestand zu vernichten und da die meisten Datensicherungen auch diesen inkonsistenten Zustand bereits haben werden ist damit der GAU - nämlich der Totalverlust aller Metadaten und Bearbeitungen vorprogrammiert.
So ein Schwachsinn.


Na denn, ich arbeite mit solchen Datenbanken tagtäglich beruflich (als Softwareentwickler) und so einen Stuss wie Du ihn anstellst ist einfach unsäglich. Du hast keine Ahnung was Du machst! Du wolltest wissen wieso Du Probleme hast - und das ist eindeutig die unsachgemäss eingerichtete Dropbox und die dahinter stehende Schwachsinnsfixierung diese für etwas einzusetzen für das beide Produkte (Lightroom und Dropbox) nicht vorbereitet sind. Mach ruhig mit Deinem Schwachsinn weiter so, aber komm nicht an mit Fragen, wie denn dein Datenbestand gerettet werden kann!
lenmos lenmos   Beitrag 7 von 7
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Ich würde einmal versuchen, während der Arbeit mit Lightroom, die Synchronisation mit Dropbox zu stoppen. Das ist dann für den Dropbox-Client so, als gäbe es keine Internet-Verbindung.
Nachdem Lightroom beendet ist, kann man die wieder starten, so dass alle lokalen Änderungen ins Netz geladen werden.

Sollte auf diese Weise während der Bearbeitung so sein, als hätte man gar keine Dropbox.

Der Katalog ist ziemlich groß und jedesmal wenn man auch nur einen Regler in einem Foto bewegt und LR dies speichert, muss eine Kopie des kompletten Katalogs auf die Dropbox-Server geschickt werden. Ich habe da einen Katalog für 33.000 Fotos, der hat über 600 Megabyte. Bei 90.000 Fotos könnte der also schon 1.8 GB groß sein. Der Upload dauert und wenn es der Dropbox-Client schafft, den Katalog während dessen zu sperren, hat LR mit Sicherheit ein Problem.

Ich habe mein LR so konfiguriert, dass es die Meta-Daten immer automatisch auch in eine XMP-Datei schreibt. Diese liegt entweder parallel zu den Kamera-Rohdateien oder wird direkt in die Bilddatei selbst geschrieben. Wenn man dies so gemacht hat, kann der Katalog auch einmal verloren gehen, es lässt sich dann der Katalog aus diesen XMP-Daten restaurieren ohne dass Bearbeitungsschritte verloren gehen.
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