Gemälde duplizieren, drucken & vermarkten

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Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 1 von 4
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Einen schönen Sonntag an alle und heute frage ich etwas für meine Freundin an:

Sie ist fortgeschrittene Malerin und hat auch schon erfolgreich ausgestellt und bereits einige Originale an den Mann bzw. die Frau gebracht. Zusätzlich verkauft sie immer mal wieder Drucke ihrer Gemälde in Form von Glückwunsch- oder Trauerkarten und sonstigen Faltkarten. Sie macht regelmäßig bei Kunstausstellungen für Künstler aus der Region mit, stellt aber auch in verschiedenen Cafe´s und Läden (auf Kommissionsbasis) aus.

Nach diesen ersten kleinen Erfolgen würde sie nun gerne den nächsten Schritt vollziehen und das ganze Projekt etwas professioneller voranbringen und ausweiten. Dazu haben wir beide zwei Fragen:

1. Ihre Gemälde sind meistens zu groß für meinen Flachbettscanner und deswegen fotografieren wir sie für Digitaldrucke ab. Die besten Erfahrungen haben wir bislang gemacht, wenn wir ihre Bilder draußen bei Sonne auf eine weiße Unterlage legen und sie senkrecht von oben ablichten. Alternativ nimmt sie aber auch ein Stativ und fotografiert sie horizontal von ihrer Staffelei ab. Macht man das so und wenn ja, kann man diese Art der Duplizierung noch verfeinern? Gelegentlich muß ich die Bilder in PS noch ein wenig zurechtrücken, also gradebiegen.

2. Sie würde gerne auch größere Drucke anfertigen lassen bis hin zu Fototapeten. Wo kann man das günstig und gut machen lassen bzw. wie geht man bei entsprechender Recherche am besten vor? Weiß vielleicht jemand von Euch schon eine gute Adresse, idealerweise im Rhein-Mosel-Saargebiet, da wir in Trier leben?

3. Habt Ihr weitere Ideen für die Vermarktung selbst, gibt es interessante Adressen, die sie dabei unterstützen oder sogar solche Produkte suchen? Bislang macht sie das als Nebenerwerb und ganz privat. Ab welcher Größenordnung müßte sie das als freischaffende Künstlerin anmelden - und wäre das ohnehin nicht empfehlenswert bei der Suche nach potenten Geschäftspartnern und Abnehmer?

Fragen über Fragen ... und ich möchte mich schon mal vorab für Eure Mühen bedanken!

Liebe Grüße an alle...Dieter
FBothe FBothe   Beitrag 2 von 4
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Zitat: Dieter Ruhe 21.06.20, 17:09Zum zitierten BeitragAlternativ nimmt sie aber auch ein Stativ und fotografiert sie horizontal von ihrer Staffelei ab. Macht man das so und wenn ja, kann man diese Art der Duplizierung noch verfeinern? Gelegentlich muß ich die Bilder in PS noch ein wenig zurechtrücken, also gradebiegen.

Grundsätzlich würde ich es auch so machen. Kamera natürlich auf ein Stativ. Wenn man allerdings nicht exakt senkrecht ausrichtet, muss man natürlich hinterher am PC "geradebiegen". Und wenn man stark verzeichnende Objektive einsetzt, hat man auch noch die tonnen- bzw- kissenförmige Verzeichnung zu korrigieren. (Meine Kamera korrigiert die Objektivverzeichnungen automatisch, im jpg-Format.)
In der prallen Sonne würde ich nicht fotografieren, sondern eher bei bedecktem Himmel. Dann ist die Lichttemperatur jedoch recht hoch, sodass man unbedingt einen sauberen Weißabgleich machen sollte. Gut, man kann in RAW fotografieren und am PC den Weißabgleich einstellen, worin ich allerdings keine Erfahrung habe.
T ST T ST Beitrag 3 von 4
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Da Gemälde oftmals keine richtiges weiß oder halbwegs neutrale Grauflächen haben, unbedingt eine Graukarte für den richtigen Weißabgleich benutzen, sprich sie vorher in der gleichen Situation ablichten oder am Rand auf jeden Bild mit aufnehmen..

Grüße Thomas
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 4 von 4
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Danke Euch beiden für die ersten Ratschläge. Mit dem Weißabgleich habe ich es, seit ich digital fotografiere, immer mit den Presets gehalten. Also habe ich die Gemälde bei Sonne fotografiert, weil ja auch an richtigen Dupliziergeräten wie bspw. Scannern ein sehr helles, fast grelles Licht generiert wird. Und ging bislang davon aus, dass beim Duplizieren nie zu viel Licht da sein kann. Und ja, wenn ich bei Sonne fotografiere, nehme ich als Weißabgleich immer die Voreinstellung "Sonnig". Und das hat bei meinen bisherigen Kameramodellen gut funktioniert.

Aber ich werde mal Deinen Rat befolgen, T ST, und mal einen Weißabgleich neben dem Bild mit einer Graukarte machen und als Eigenes Preset abspeichern, was ja wunderbar mit meiner K1 funktioniert. Die hat für solche Dinge eine separate Taste, die sich wie ein Auslöser anfühlt und mir gleich ´nen Preset abspeichert.

@Fbothe: Um Objektivverzerrungen weitgehend zu vermeiden, wähle ich meistens beim Abfotografieren einen Abstand, bei dem ich mein Zoom in etwa auf Brennweite 50mm einstellen kann. Diese natürlich wirkende und am ehesten dem eigenen Sehen entsprechende Brennweite hat meines Wissens nach die geringsten objektivbedingten Verzeichnungen und Verzerrungen zur Folge.
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