Dia-Scanner

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Gabriele Jansen Gabriele Jansen Beitrag 1 von 12
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Hallo liebe Fotofreunde,

ich habe ca. 2000 Dias zu scannen und brauche dringend Tipps oder Empfehlungen zu Dia-Scannern.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!!!

LG, Gabriele
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 2 von 12
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Habe selber den Minolta Dimage II , ist schon etwas älter. Meie Erfahrung: einen Flachbettscanner mit Durchlichteinheit kannst Du vergessen, nimm einen echten Dia-(Negativ-Scanner. Ganz wichtig: hardwareseitige Staubentfernung (hier wird durch eine zusätzliche seitliche Lampe jegliche Verunreinigung auf dem Film erkannt und gleich beim Scannen heruasgerechnet). Das ist wesentlich wirkungsvoller als eine reine Softwarelösung, deren Stauberkennung logischerweise schlechter ist.
Weiteres Kriterium ist die Scangeschwindigkeit, bei 2.000 Dias nicht unwesentlich.
Ich würde mich heute für einen Nikon Coolscan der passenden Preisklasse entscheiden.

Harald.
Uwe Welz Uwe Welz Beitrag 3 von 12
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Selbst habe ich sogar noch einen Minolta Dimage Elite (I) in Verwendung, im Jahr 2000 für DM 2000 erworben. Seit Anfang letzten Jahres mit der Hamrick-Software, da die standardmäßige Treiberausstattung unter Windows XP nicht zum Laufen zu bekommen war. Seitdem habe ich hervorragende Scans, die aber dennoch etwas schlechter sein dürften als beim teureren Nikon der aktuellen Baureihe. Aber gebraucht sind diese Geräte günstig zu bekommen, nach meinen Erfahrungen (noch zwei bestellt für Freunde) in hervorragendem Zustand (aber bei Minolta sollte es wenigstens ein Elite sein, kein Dual). Finger wenig von Billig-Neugeräten um 350 EUR. Die Tests in Zeitschriften lesen sich gut, die Ergebnisse sind Müll.

Einige Hinweise:
Glas-Dias vom Glase befreien. Belohnt wird man mit weitgehend staubfreien Dias. Ansonsten sollte man gut entstauben, je weniger die Software zu tun hat desto besser.

Der Einarbeitungsaufwand beim Scannen ist erheblich, verwöhnt aber mit sehr beachtlichen Ergebnissen. Auch schlechte Bild kann man noch retten. Denn: Gerade der Dichteumfang ist besser als der Film hergibt.

Mit 16 bit scannen.
Da fast jedes Dia "schwierig" ist, sollte man jedes Dias mit eigenen Einstellungen möglichst gut scannen. Dann hat man hinterher weniger Arbeit. Trotzdem ist das aufwendig.

Alte Filme: Viel Spaß - in den dunklen Bereichen (die ausgedehnter sind als bei moderneren Filmen, die ein viel angenehmeres Gradationsverhalten haben) wartet viel Frust. Keine Wunder erwarten!

Mach Dir keinen Stress, wenn Du es nicht schaffst, die Menge Dias in der gewünschten Zeit zu digitalisieren.

Am wichtigsten: Die Dias nicht wegschmeißen, sie sind ein sehr gutes Backup.
Und, wie Herr Tieger in einem anderen Thread schon sagte, in einigen Jahren willst Du etwas noch einmal besser scannen, und dann sollte es noch da sein!
Christian Seger Christian Seger Beitrag 4 von 12
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Ich hab einen Minolta Dimage 3 und seit Dezember den Nikon Coolscan 5000 mit dem großen DIA Einzug.

Bei 2000 Dias würde ich sie eventuell noch scannen lassen

ansonsten würde ich nur noch den Nikon empfehlen
Gabriele Jansen Gabriele Jansen Beitrag 5 von 12
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Hallo liebe Unterstützer!

Ihr ward mir eine sehr große Hilfe!!! Wie ich sehe, ist das Scannen doch nur mit erheblichem Aufwand finazieller Art zu gestalten. Daher ist es anscheinend sinnvoller, die Dia nochmal genau zu sortieren und bei einem Profi scannen zu lassen.

Könnt Ihr mir diesbezüglich evtl. einen Anbieter empfehlen???

Nochmals herzlichen Dank für Eure Hilfe!!!

LG, Gabriele
Andreas Lettow Andreas Lettow   Beitrag 6 von 12
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http://www.camargue-photos.de/2008/01/0 ... st-studio/
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 7 von 12
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Zitat: Uwe Welz 15.01.09, 18:20Zum zitierten BeitragDer Einarbeitungsaufwand beim Scannen ist erheblich, verwöhnt aber mit sehr beachtlichen Ergebnissen. Auch schlechte Bild kann man noch retten. Denn: Gerade der Dichteumfang ist besser als der Film hergibt.


Kann ich absolut bestätigen, manches unansehnliche Dia - meistens, wenn es zu hell belichtet war - liegt mir jetzt als durchaus brauchbare Bilddatei vor. Vor allem Fotos aus meinen Anfangstagen hätte ich vielleicht als Dia inzwischen längst in die Tonne gekloppt, bin aber froh, sie mit entsprechender Nachbearbeitung im Archiv behalten zu haben.

Ich stelle aber für mich fest, dass die Nachbearbeitung mit Photoshop für solche Scans anders und anspruchsvoller ist als bei den meisten Digitalbildern. Im Gegensatz zu Letzteren muß ich bei den Scans fast immer direkt mit den Gradationskurven und dem entsprechenden Werkzeug bei PS spielen, weil die unterschiedlichen Korrekturbereiche innerhalb eines Bildes sehr fließend miteinander abgestimmt sein wollen. Sonst drohen mir deutlich sichtbare Tonwertabrisse.
kmh kmh Beitrag 8 von 12
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Schön, das Du diesen alten thread wiederentdeckt hast. 11 Jahre hat keiner mehr was geschrieben, da wurde es wirklich Zeit.
Dieter Ruhe Dieter Ruhe Beitrag 9 von 12
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Zitat: kmh 14.06.20, 00:20Zum zitierten BeitragSchön, das Du diesen alten thread wiederentdeckt hast. 11 Jahre hat keiner mehr was geschrieben, da wurde es wirklich Zeit.

Bin ja noch neu hier und lese erst seit kurzem mit ...und hatte (Scan) bzw. habe (Nachbearbeitung) das gleiche Diaproblem. Deswegen ziehe ich mir hier jetzt alle Infos, die ich nur kriegen kann. Ich nehme an, diascantechnisch gibt es seitdem auch nicht mehr allzu viele Fortschritte...und die Coolscans unterstützen bereits Win 10 schon nicht mehr. Anscheinend haben die meisten, die das beabsichtigten, ihre Sammlung bereits digitalisiert.

Mir war auch wichtig, hier mal nachzuschauen, wie gut oder schlecht mein Weg war, Dias und Negative zu digitalisieren bzw. digitalisieren zu lassen.
Albrecht D Albrecht D Beitrag 10 von 12
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Zitat: Dieter Ruhe 14.06.20, 00:04Zum zitierten BeitragIch stelle aber für mich fest, dass die Nachbearbeitung mit Photoshop für solche Scans anders und anspruchsvoller ist als bei den meisten Digitalbildern.Mit den Scan-Programmen Silverfast oder Vuescan kommt man aber schon recht weit. Da hält sich die Nachbearbeitung in Grenzen.

Gruß
Albrecht
Jens Sajetzki Jens Sajetzki   Beitrag 11 von 12
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Hallo zusammen,
ich bin diesen Weg gegangen:
https://www.jenssajetzkifotos.de/fotos-negativscans/

also als RAW abfotografiert und via Nachbearbeitung invertiert und ausgefiltert. Dürfte bei Dias noch einfacher sein und PS sollte damit auch klarkommen.
Gruß
Jens
AstraA AstraA Beitrag 12 von 12
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es gibt auch Stellen, wo man an ein Gerät kommen kann und selber scannen darf. Man zahlt nur für Benutzung von einem normalerweise guten Scanner und braucht den nicht gleich zu kaufen, was viel teurer wäre...
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