Aller Anfang ist schwer, so auch in der Fotografie: Dieses Forum bietet Einsteigern die Möglichkeit, sich von Amateuren und Profis helfen zu lassen. Nur Mut: Dumme Fragen gibt es hier nicht - jeder von uns stand einmal ganz am Anfang.
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Frank Br

Motiv unscharf bei Gegenlicht

Zitat: Christian Gigan Weber 26.08.21, 05:44Zitat: Dieter R. auf Tour 26.08.21, 02:28Noch besser ist es natürlich, einen Satz Gegenlichtblenden für unterschiedliche Brennweiten mit sich zu führen und entsprechend zu wechseln. Oder eine verstellbare Gummiblende. Dieses Geschirr habe ich allerdings noch nicht für jede meiner Kameras parat.Da muß ich doch gleich wieder ein bißchen frozeln. Du meinst ja sicher: nicht für jedes Deiner Objektive! ;-)))
Bei meiner Ansammlung an Bridges, Kompakt- und Systemkameras (DSLR und DSLM) steht Kamera als Oberbegriff, der für Gehäuse + Objektiv steht.

Zitat: pzinken 26.08.21, 08:27Zitat: Dieter R. auf Tour 25.08.21, 21:56...
Desweiteren kann auch durch Streulicht bei Gegenlichtaufnahmen Unschärfe entstehen. Dafür gibt es zwar Gegenlichtblenden einschließlich der mitgelieferten, jedoch halten auch die nicht immer 100%-tig jegliches Streulicht weg, ...

Welches Streulicht soll denn die Gegenlichtblende (auch wenn sie so heißt) bei frontal eintreffendem Gegenlicht weghalten?

Ich meinte die Sorte Gegenlichtaufnahmen, wo die Sonne knapp außerhalb des gewählten Bildausschnitts steht, was besonders morgens und abends oft der Fall ist. Oder wenn ich genau in Richtung Sonne fotografiere ohne jedoch diese selbst im Bildausschnitt zu haben.

Zitat: FBothe 26.08.21, 22:48Zitat: Dieter R. auf Tour 25.08.21, 21:56Besonders bei Gegenlichtaufnahmen würde ich beim AF immer auf Einfeldmessung setzen. Der "intelligente" Autofokus, also automatisch von der Kamera generierte Messfelder, den Du einsetzt, ist gerade bei Gegenlicht oft heillos überfordert. Mit dem Einfeld-Messfeld kannst Du entweder im Sucher Deiner Kamera navigieren und so beim bereits gewählten Bildausschnitt den Fokus ganz bewusst setzen ohne Dich dabei von der Kamera fremdbestimmen zu lassen.
Mit Logik hat das allerdings nichts zu tun ; Einzelfeld AF bei Gegenlicht.

Warum nicht? Generell wähle ich lieber selbst, wo der Fokus genau liegen soll. Messung mit einem AF-Feld macht deshalb auch genauso bei Gegenlicht Sinn, zumal einfallendes Streulicht nicht gerade förderlich ist, wenn die Kamera selbst entscheiden soll, was angemessen wird. Ich kann doch auch bei Gegenlicht mit der Schwenktechnik oder der Einfeld-AF-Vorauswahl arbeiten. Was genau hindert mich daran?
29.08.21, 13:16
Zitat: Christian Gigan Weber 26.08.21, 05:44Zitat: Dieter R. auf Tour 26.08.21, 02:28Noch besser ist es natürlich, einen Satz Gegenlichtblenden für unterschiedliche Brennweiten mit sich zu führen und entsprechend zu wechseln. Oder eine verstellbare Gummiblende. Dieses Geschirr habe ich allerdings noch nicht für jede meiner Kameras parat.Da muß ich doch gleich wieder ein bißchen frozeln. Du meinst ja sicher: nicht für jedes Deiner Objektive! ;-)))
Bei meiner Ansammlung an Bridges, Kompakt- und Systemkameras (DSLR und DSLM) steht Kamera als Oberbegriff, der für Gehäuse + Objektiv steht.

Zitat: pzinken 26.08.21, 08:27Zitat: Dieter R. auf Tour 25.08.21, 21:56...
Desweiteren kann auch durch Streulicht bei Gegenlichtaufnahmen Unschärfe entstehen. Dafür gibt es zwar Gegenlichtblenden einschließlich der mitgelieferten, jedoch halten auch die nicht immer 100%-tig jegliches Streulicht weg, ...

Welches Streulicht soll denn die Gegenlichtblende (auch wenn sie so heißt) bei frontal eintreffendem Gegenlicht weghalten?

Ich meinte die Sorte Gegenlichtaufnahmen, wo die Sonne knapp außerhalb des gewählten Bildausschnitts steht, was besonders morgens und abends oft der Fall ist. Oder wenn ich genau in Richtung Sonne fotografiere ohne jedoch diese selbst im Bildausschnitt zu haben.

Zitat: FBothe 26.08.21, 22:48Zitat: Dieter R. auf Tour 25.08.21, 21:56Besonders bei Gegenlichtaufnahmen würde ich beim AF immer auf Einfeldmessung setzen. Der "intelligente" Autofokus, also automatisch von der Kamera generierte Messfelder, den Du einsetzt, ist gerade bei Gegenlicht oft heillos überfordert. Mit dem Einfeld-Messfeld kannst Du entweder im Sucher Deiner Kamera navigieren und so beim bereits gewählten Bildausschnitt den Fokus ganz bewusst setzen ohne Dich dabei von der Kamera fremdbestimmen zu lassen.
Mit Logik hat das allerdings nichts zu tun ; Einzelfeld AF bei Gegenlicht.

Warum nicht? Generell wähle ich lieber selbst, wo der Fokus genau liegen soll. Messung mit einem AF-Feld macht deshalb auch genauso bei Gegenlicht Sinn, zumal einfallendes Streulicht nicht gerade förderlich ist, wenn die Kamera selbst entscheiden soll, was angemessen wird. Ich kann doch auch bei Gegenlicht mit der Schwenktechnik oder der Einfeld-AF-Vorauswahl arbeiten. Was genau hindert mich daran?
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maria.dias

Kamera behandeln

Bei allem Verständnis für diverse Geschäftsmodelle: Filme zur Kamerapflege sind ungefähr so notwendig wie Filme zum korrekten Öffnen von Frühstückseiern.

Das Wesentliche wurde schon genannt:

- die Ausrüstung nicht ´runterfallen lassen
- das Objektiv ist wichtiger als die Kamera
- nicht zu viel putzen, schon gar nicht die optischen Teile (außer es ist wirklich nötig)
- Wasser vermeiden (leichter Sprühregen sollte kurzfristig aber tolerabel sein), speziell Salzwasser (auch Gischt oder langfristiger Kontakt zu "Strandluft") solle gemieden werden wie die Pest
- Sand vermeiden

Kamerareinigung primär mit leichten Bordmitteln durchführen - wenn es ein weiches Tuch oder Pinsel nicht schafft, allenfalls mit leicht (!) feuchtem Tuch und einem Hauch Spüli wischen - das gilt nicht für die Linsen, außer man weiß, was man tut.
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julia.12345

Kamera bis ca. 800€ für Hundefotografie

Die Wetterfestigkeit der Sony a6400/6600 würde ich mal stark relativieren. Die Schwachstelle ist das Objektivbajonett (bzw. die Objektive allgemein), keines meiner Objektive hat eine Dichtungslippe die zumindest ein bischen schützt. Da "Wetterfestigkeit" eine reine Werbeeigenschaft ist, die nicht standardisiert oder gar zertifiziert ist, würde ich dafür kein Geld drauflegen.
Die Haptik und Robustheit hat sich gegenüber der a6000 deutlich verbessert, wie die a6100 da nachgezogen hat, weiß ich nicht.

Der Hammer ist der AF bei der a6400/6600, das muss man aber ausprobieren und ins Verhältnis zu anderen setzen können. Gerade für Menschen und Tiere in Bewegung hatte ich noch nichts vergleichbares. Wenn Sony, würde ich tatsächlich noch ein bischen sparen und die a6400 nehmen. Die 6600 nur, wenn der Stabi im Gehäuse wirklich benötigt wird (die meisten Objektive sind stabilisiert) und wegen des stärkeren Akkus.

Auf jeden Fall würde ich eine neue Kamera nicht anhand der Daten- und Meinungslage im Internet kaufen, sondern die in Frage kommenden Modelle selbst in die Hand nehmen und ausprobieren. Wie einem die Kamera in der Hand liegt und wie man mit dem jeweiligen Bedienkonzept klar kommt, finde ich nicht unwichtig.
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Jonas Madlinger

Hallo, ich bin neu hier und brauche Entscheidungshilfe

Zitat: Photonenbändiger 10.07.21, 23:07eine ausgleichslinse ist wie ein filter u.a. ein eingriff in die festgelegte rechnung eines optischen systems. das ist schon mal mist.Jede Glas- oder Kunststofflinse produziert irgendwelche Abbildungsfehler, die ein Objektivdesigner versucht, über die anderen Linsen des Objektives auszugleichen. Wenn jetzt mit einem Adapter eine weitere Linse in das optische System kommt kann diese Balance verloren gehen.
Zitat: Photonenbändiger 10.07.21, 23:07dann haben sensoren ganz andere anforderungen an die optik. im telebereich mag das noch funktionieren, bei WW kann es kritisch werden. da können die alten gläser sehr schnell alt aussehen. der grund ist (es wurde hier schon angedeutet), dass es früher nicht nötig war, die lichtsstrahlen möglichst lotrecht auf den film treffen zu lassen, weil dem das egal ist. dem sensor jedoch nicht. Ein Problem, das Vollformatsensoren betrifft und vor allem für sehr weitwinklige Objektive gilt.
Wir reden hier aber über APS-C bzw. MFT und ein altes 28er.

Icvh selbst verwende 28 und 35mm an APS-C, wo daraus "Normalbrennweite kurz" und "Normalbrennweite lang" wird, an MicroFourThirds macht die Adaptierung dieser Brennweiten m.E. keinen Sinn..
Zitat: Photonenbändiger 10.07.21, 23:07 deshalb haben objektive der neueren generationen kameraseitig ein korrekturglied, welches das bewerkstelligt.In der Tat haben dies weniger Objektive als man denkt, im Interesse möglichst kompakt bauender Objektive wird gerade bei DSLM meist auf starke elektronische Korrekturen gesetzt.

Zitat: Photonenbändiger 10.07.21, 23:07mein rat: behalte das zeug, wie es ist und arbeite damit, wann es dir spaß macht. baue parallel eine zweite schiene auf. das kann alles mögliche sein, ob pana, fuji, canon, nikon, oly usw.
Da bin ich wiederum ganz bei Dir.

;-) Michael
13.07.21, 00:17
Zitat: Photonenbändiger 10.07.21, 23:07eine ausgleichslinse ist wie ein filter u.a. ein eingriff in die festgelegte rechnung eines optischen systems. das ist schon mal mist.Jede Glas- oder Kunststofflinse produziert irgendwelche Abbildungsfehler, die ein Objektivdesigner versucht, über die anderen Linsen des Objektives auszugleichen. Wenn jetzt mit einem Adapter eine weitere Linse in das optische System kommt kann diese Balance verloren gehen.
Zitat: Photonenbändiger 10.07.21, 23:07dann haben sensoren ganz andere anforderungen an die optik. im telebereich mag das noch funktionieren, bei WW kann es kritisch werden. da können die alten gläser sehr schnell alt aussehen. der grund ist (es wurde hier schon angedeutet), dass es früher nicht nötig war, die lichtsstrahlen möglichst lotrecht auf den film treffen zu lassen, weil dem das egal ist. dem sensor jedoch nicht. Ein Problem, das Vollformatsensoren betrifft und vor allem für sehr weitwinklige Objektive gilt.
Wir reden hier aber über APS-C bzw. MFT und ein altes 28er.

Icvh selbst verwende 28 und 35mm an APS-C, wo daraus "Normalbrennweite kurz" und "Normalbrennweite lang" wird, an MicroFourThirds macht die Adaptierung dieser Brennweiten m.E. keinen Sinn..
Zitat: Photonenbändiger 10.07.21, 23:07 deshalb haben objektive der neueren generationen kameraseitig ein korrekturglied, welches das bewerkstelligt.In der Tat haben dies weniger Objektive als man denkt, im Interesse möglichst kompakt bauender Objektive wird gerade bei DSLM meist auf starke elektronische Korrekturen gesetzt.

Zitat: Photonenbändiger 10.07.21, 23:07mein rat: behalte das zeug, wie es ist und arbeite damit, wann es dir spaß macht. baue parallel eine zweite schiene auf. das kann alles mögliche sein, ob pana, fuji, canon, nikon, oly usw.
Da bin ich wiederum ganz bei Dir.

;-) Michael
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Astradis

Objektive - Leistung

Zitat: Peter Herhold 09.07.21, 17:42Mit Regen oder Spritzwasser hatte ich noch nie Probleme, aber mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit...
Ich war (vor Corona...) öfters in den Tropen, auch zur Regenzeit. Da gab es zum Glück nie Probleme.

In Vietnam habe ich mal eine riesige feuerspeiende Drachenskulptur gefilmt, nicht wissend, dass diese am Ende auch eine gewaltigen Wasserstahl spuckt und das Wasser genau dorthin treibt, wo ich mit dem Stativ stand. Innerhalb von Sekunden waren Kamera und ich ordentlich durchnässt. Danach funktionierte die Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv nicht mehr. Beides hab ich über Nacht offen liegen lassen zum Trocknen, dann ging alles wieder wie gewohnt. So ein kurzer "Starkregen" war also zu viel des Guten, in dem Fall für das Objektiv (Nikon mit Gummilippe).
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