Aller Anfang ist schwer, so auch in der Fotografie: Dieses Forum bietet Einsteigern die Möglichkeit, sich von Amateuren und Profis helfen zu lassen. Nur Mut: Dumme Fragen gibt es hier nicht – jeder von uns stand einmal ganz am Anfang.
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shini007

Gebrauchte Kameras

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29.05.18, 18:31
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Regina Brockmann

Kamera einstellung

Zitat: ChristianD74 21.05.18, 18:27f/32 ? Ich hätte gar kein Objektiv mit kleinster Blende kleiner als f/22 (200mm Brennweite). Meine Festbrennweiten mit weniger als 90mm Brennweite können alle nur bis f/16.

Ich schon. Allerdings nicht gerade viele, denn kleiner als f/32 ist tatsächlich sehr selten und zumindest bei Kleinbild wohl auf sehr langbrennweitige Teleobjektive begrenzt. Bei den allermeisten Objektiven ist entweder schon bei bei f/16 oder bei f/22 Schluss.

Wo genau, hängt nicht nur von der Brennweite ab, sondern mindestens ebensosehr vom System. Beispiele:
- Pentax Takumar (M42): Bis Normalbrennweite f/16, Teleobjektive f/22
- Pentax SMC-M und SMC-A (Pentax-K): Alle f/22
- Konica F: Preset-Objektive f/22, Objektive mit Springblende f/16
- Konica AR: Objektive mit Springblende (AE) bis Ende der 1970er f/16, Objektive, die danach neu designt wurden f/22. Preset und manuelle Objektive f/22 oder bei langbrennweitigen Objektive >=400 mm f/32
- Mamiya M645: alle mindestens f/22, längerbrennweitige Objektive häufig auch f/32
- Mamiya C: 55er f/22, 65er, 80er und 105er f/32, 135er und 180er f/45, 250er sogar f/64
- Kiev-Messsucher: alle f/22
- Zorki- und FED-Messsucher: alle f/22, außer einigen der lichtschwächeren 1:2,8- und 1:3,5-Normalobjektive; Industar-10, Industar-22, Industar-50, Industar-61 und -61 L/D haben "nur" f/16

Und du hast natürlich vollkommen recht, dass es die Sterne schon bei deutlich größeren Blenden als f/32 gibt.
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RADACS

Linienführung in Bildecken

Zitat: RADACS 18.05.18, 21:44Hallihallo,

Ich bin gerade dabei ein Foto zu zuschneiden und frage mich, wie es mit Linien aussieht, die in Bildecken laufen. Lässt man Solche scharf in die Ecke oder lieber knapp daran vorbei laufen? Kann man überhaupt verallgemeinern, dass die ein Variante generell angenehmer und harmonischer für den Betrachter wirkt?

(Gibt es eine Möglichkeit diesem Beitrag das entsprechende Foto beizufügen?)

Grazie :)


der begriff ´eckenläufer´ wurde irgendwann einmal in das evangelium der amateurknipser
aufgenommen. herr goetza erhebt den anspruch auf erfindung und verbreitung dieses
begriffs. mag ich nicht beurteilen müssen.

http://www.eckenlaeufer.de/eckenlaeufer.htm

wichtig ist aber der satz: "An Stelle einer Linie kann es auch ein breiter Streifen sein."
man kann eine komplette asphaltdecke einer straße in die ecke laufen lassen und trotzdem
von einem eckenläufer sprechen.

diese form der gezielten blickführung wurde aber auch schon vorher angewendet und
hatte rein gar nichts mit einer einzelnen linie zu tun, die in einem eckpunkt ausläuft.
der sinn von solchen eckläufern war nicht die genauigkeit im bildschnitt der ecke, sondern
diese "linie" (oder eine fläche) als hinführung zum motiv zu nutzen. den blick von außen
in das foto hineinzuführen. das hat sich über die zeit zu einem wahren fetisch entwickelt und
die anwendung verdreht. der eckenläufer wurde plötzlich vom gestalterischen hilfsmittel
zum ziel der fotografie. diese entwicklung erscheint mir ähnlich ungesund wie z.b. die
aussage ´symmetrie ist die ästhetik der dummen´.

lieber einmal das gesamte kapitel der ´linienführung in der fotografie´ reinpfeifen und nicht
auf dieses leider allzu verbreitete goldene kalb aufspringen.

aber: wenn man diese sterile ausrichtung anwenden möchte, dann konsequent.
liegt die linie nur zwei pixel neben der ecke sieht es immer falsch aus.
19.05.18, 22:04
Zitat: RADACS 18.05.18, 21:44Hallihallo,

Ich bin gerade dabei ein Foto zu zuschneiden und frage mich, wie es mit Linien aussieht, die in Bildecken laufen. Lässt man Solche scharf in die Ecke oder lieber knapp daran vorbei laufen? Kann man überhaupt verallgemeinern, dass die ein Variante generell angenehmer und harmonischer für den Betrachter wirkt?

(Gibt es eine Möglichkeit diesem Beitrag das entsprechende Foto beizufügen?)

Grazie :)


der begriff ´eckenläufer´ wurde irgendwann einmal in das evangelium der amateurknipser
aufgenommen. herr goetza erhebt den anspruch auf erfindung und verbreitung dieses
begriffs. mag ich nicht beurteilen müssen.

http://www.eckenlaeufer.de/eckenlaeufer.htm

wichtig ist aber der satz: "An Stelle einer Linie kann es auch ein breiter Streifen sein."
man kann eine komplette asphaltdecke einer straße in die ecke laufen lassen und trotzdem
von einem eckenläufer sprechen.

diese form der gezielten blickführung wurde aber auch schon vorher angewendet und
hatte rein gar nichts mit einer einzelnen linie zu tun, die in einem eckpunkt ausläuft.
der sinn von solchen eckläufern war nicht die genauigkeit im bildschnitt der ecke, sondern
diese "linie" (oder eine fläche) als hinführung zum motiv zu nutzen. den blick von außen
in das foto hineinzuführen. das hat sich über die zeit zu einem wahren fetisch entwickelt und
die anwendung verdreht. der eckenläufer wurde plötzlich vom gestalterischen hilfsmittel
zum ziel der fotografie. diese entwicklung erscheint mir ähnlich ungesund wie z.b. die
aussage ´symmetrie ist die ästhetik der dummen´.

lieber einmal das gesamte kapitel der ´linienführung in der fotografie´ reinpfeifen und nicht
auf dieses leider allzu verbreitete goldene kalb aufspringen.

aber: wenn man diese sterile ausrichtung anwenden möchte, dann konsequent.
liegt die linie nur zwei pixel neben der ecke sieht es immer falsch aus.
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näher ran

Gebrauchte Canon EOS 60D geeignet?

Zitat: näher ran 16.05.18, 22:36Welche Brennweite muss ich wählen, wenn ich den Baum direkt vor mir und danach die Hügelkette ein paar hundert Meter entfernt fotografieren möchte? Oder brauche ich da schon 2 unterschiedliche Objektive?

Auch da ist es abhängig davon, wieviel Baum einerseits und wieviel Hügelkette plus Umgebung andererseits auf dem Bild abgebildet sein soll. Dazu kann ich jetzt sogar noch http://www.fotolehrgang.de/notiz_universalobjektiv.htm verlinken, wo es eigentlich um die angesprochenen Superzooms geht, jedoch unter "Gestaltungsfragen 2" die Bildwirkung unterschiedlicher Brennweiten in Verbindung mit der Distanz an Bildbeispielen dargestellt ist - hier direkt die Vergleichsbilder: http://www.fotolehrgang.de/images/im2/w ... le_750.jpg

Du könntest also den Baum in voller (Motiv-)Größe aus der Nähe ebenso mit einem Weitwinkelobjektiv bzw. einer kurzen Brennweite fotografieren wie auch die Hügelkette in der Ferne - dies z.B., wenn der Baum auch als Motiv vor der Hügelkette eingefangen wird oder wenn es um die Hügelkette herum eine dramatisch wirkende Wolkenformation gibt.
Ansonsten aber nimmst Du bspw. eine kurze Brennweite, um nahe an den Baum heranzukommen und ihn trotzdem in voller (Motiv-)Größe aufs Bild zu bekommen, wechselst jedoch zu einer langen Brennweite (Teleobjektiv), um z.B. die markante Hügelkette als interessanten Landschaftsausschnitt einzufangen.
Dazu müssen nicht unbedingt mehrere Objektive zum Einsatz kommen, denn wenn bspw. der Baum mit 15...18mm in voller (Motiv-)Größe zu machen ist, die Hügelkette aber nur so weit entfernt ist, daß 85mm noch nicht zu kurz sind, geht das auch mit einem 15-85er Zoomobjektiv. Geht der Baum aber mit 18mm, während für die Hügelkette als Landschaftsausschnitt >200mm nötig werden - weil die Distanz doch zu groß ist und nicht einfach so mal verringert werden kann -, so nimmt man dafür besser mehrere Objektive, z.B. ein 18-55er und ein 55-250er.
16.05.18, 23:38
Zitat: näher ran 16.05.18, 22:36Welche Brennweite muss ich wählen, wenn ich den Baum direkt vor mir und danach die Hügelkette ein paar hundert Meter entfernt fotografieren möchte? Oder brauche ich da schon 2 unterschiedliche Objektive?

Auch da ist es abhängig davon, wieviel Baum einerseits und wieviel Hügelkette plus Umgebung andererseits auf dem Bild abgebildet sein soll. Dazu kann ich jetzt sogar noch http://www.fotolehrgang.de/notiz_universalobjektiv.htm verlinken, wo es eigentlich um die angesprochenen Superzooms geht, jedoch unter "Gestaltungsfragen 2" die Bildwirkung unterschiedlicher Brennweiten in Verbindung mit der Distanz an Bildbeispielen dargestellt ist - hier direkt die Vergleichsbilder: http://www.fotolehrgang.de/images/im2/w ... le_750.jpg

Du könntest also den Baum in voller (Motiv-)Größe aus der Nähe ebenso mit einem Weitwinkelobjektiv bzw. einer kurzen Brennweite fotografieren wie auch die Hügelkette in der Ferne - dies z.B., wenn der Baum auch als Motiv vor der Hügelkette eingefangen wird oder wenn es um die Hügelkette herum eine dramatisch wirkende Wolkenformation gibt.
Ansonsten aber nimmst Du bspw. eine kurze Brennweite, um nahe an den Baum heranzukommen und ihn trotzdem in voller (Motiv-)Größe aufs Bild zu bekommen, wechselst jedoch zu einer langen Brennweite (Teleobjektiv), um z.B. die markante Hügelkette als interessanten Landschaftsausschnitt einzufangen.
Dazu müssen nicht unbedingt mehrere Objektive zum Einsatz kommen, denn wenn bspw. der Baum mit 15...18mm in voller (Motiv-)Größe zu machen ist, die Hügelkette aber nur so weit entfernt ist, daß 85mm noch nicht zu kurz sind, geht das auch mit einem 15-85er Zoomobjektiv. Geht der Baum aber mit 18mm, während für die Hügelkette als Landschaftsausschnitt >200mm nötig werden - weil die Distanz doch zu groß ist und nicht einfach so mal verringert werden kann -, so nimmt man dafür besser mehrere Objektive, z.B. ein 18-55er und ein 55-250er.
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Schmidt Thomas00

Speichern von Bilder auf Festplatte (Beschriftung)

Ich speichere die Bilddateien in Ordner, nach Jahr-Monat-Tag, jeweils in Jahresordnern mit 12 Monatsordnern.
Und dann kommt zum Ordner-Name noch ein Stichwort dazu, also z.B. 2018-05-12, Stadt XXX oder 2018-05-13, Blümchen etc.
Die Bilddateien kommen in diese Ordner im Original und werden erst einmal nicht extra benannt; die behalten den Datei-Namen aus der Kamera.
Lediglich die Bilder, die ich bearbeite und weiterverwende, bekommen einen neuen (meistens auf das Motiv bezogenen) sprechenden Namen. Diese Bilder bleiben dann meistens in diesem Ordner oder werden als Kopie in einen gesonderten Ordner abgelegt, also z.B. 2017-07, Urlaub in Ägypten.
GPS nehme ich als Beiwerk - sofern aus der Kamera verfügbar - gern mit. Beim Upload hier in der fc oder bei flickr werden diese Daten gleich mit übernommen und zeigen den Aufnahmestandort an. Nachträglich trage ich diese Daten nur sehr selten nach.
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