Grundausrüstung: Walimex Pro 24mm vs. Canon EF 28mm

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Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 1 von 15
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Guten Tag und Hallo,

zunächst einmal möchte ich mich kurz vorstellen und dann gleich meine Frage loswerden.
Seit einer Woche nenne ich eine 6D mein eigen und bin als absoluter Anfänger dabei, mir sowohl nötige Kenntnisse als auch Ausrüstung zusammen zu stellen.
Aktuell fühle ich mich noch ein wenig erschlagen ob der ganzen Einstellmöglichkeiten, macht aber durchaus Spaß.
Als Objektiv habe ich aktuell als einziges ein Sigma 55-200mm f1:4-5,6, ein Canon EF 50mm f1,4 USM sollte heute oder morgen eintrudeln.
Aus Kostengründen kaufe ich aktuell nur gebrauchte Sachen, mit Ausnahme von Akkus.
Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:
Für die Landschafts- und später auch Astrofotografie schwanke ich zwischen dem Walimex Pro 24mm f1:1,4 und dem Canon EF 28mm f1:1,8 USM hin und her.
Für Astrofotografie ist sicherlich ersteres besser, zumindest ist das aufgrund der höheren Lichtempfindlichkeit meine Annahme.
Andererseits finde ich einen Autofokus bei Aufnahmen am Tag auch eine feine Sache. Beide in den Einkaufswagen zu packen übersteigt allerdings mein geplantes Budget.
Welches würdet Ihr in meiner Situation nehmen und warum?
Erstmal danke, dass Du bis hierhin gelesen hast.

Gruß,
Dosenfleisch
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 2 von 15
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Willkommen in der FC!

Zwei Aspekte zu Deinen Fragestellung:
- Für Landschaft ist der AF auch nicht nötig. Auch für Street und anderes ist er verzichtbar. Ist halt eine Frage der Schwerpunkte und Kompromisse, die man eingehen will
- zu Astro: 24 mm ist eigentlich keine bevorzugte Brennweite für Milchstraße, da wären eher 14-16 mm zu empfehlen
- Lichstärke hilft da zwar, aber Du willst ja auch Schärfe bis zum Rand

nach DXOmark.com ist das Canon eine schlimme Gurke:
https://www.dxomark.com/Lenses/Compare/ ... 9_680_1009

Measurement/Sharpness/Field Map

Das Walimex/Samyang ist offen schon besser als das Canon bei 5.6. Da würde ich mir immer das Walimex/Samyang holen und auf den AF verzichten.

ciao
Thomas
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 3 von 15
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Hallo Thomas,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Heute kann ich Dir tatsächlich auch antworten.
Gestern war entweder in meinem PC oder wo auch immer der Wurm drin.

Die Vergleichsseite finde ich echt spannend und Deine Erklärungen sehr hilfreich.
Irgendwie fühle ich mich allerdings ob all der Sachen, die dort offensichtlich zu bedenken sind, auch ein wenig erschlagen...

Was ich jetzt, wenn ich die Ergebnisse der Seite und Deine Informationen richtig kombiniere, weiß, ist dass der Preis für ein Objektiv wohl fast immer recht gut mit der Qualität korreliert.
Die Objektive, die danach in Frage kämen, liegen wohl auch gebraucht in einer anderen Preisklasse.

Das stört mich jetzt allerdings auch nicht wirklich. Mit meinen Fähigkeiten und Kenntnissen wird auch erstmal die preiswertere Ausrüstung reichen, denke ich.

Lange Rede, kurzer Sinn ("Du hast den Erklärbärmodus...", würde meine Familie sagen):
Danke für die Hilfe bei der Entscheidungsfindung und den Ausblick, wohin noch Luft nach oben sein wird.

Liebe Grüße,
Benjamin
pzinken pzinken Beitrag 4 von 15
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Ich würde in der Situation zu einem Weitwinkelzoom tendieren. Das ist zunächst mal universeller als eine Festbrennweite. Astro würde ich mal hinten anstellen. Geht zum einen auch mit lichtschwächeren (Zoom-)objektiven, erfordert aber auch weitere Investitionen wie ein gutes (!) Stativ.
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 5 von 15
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Danke für das Feedback :-)
Eines noch: gebrauchte Objektive lassen sich gut kaufen und verkaufen. Es gibt einen sehr breiten Markt mit fairen Preisen und bei meinen Deals (ca. 30x gekauft die letzten 10 Jahre) bin ich nicht einmal enttäuscht worden. Ich handle meistens in einem blauen DSLR Forum, da sind die Preise ca. 10-20% unter eBay.
Man kann also beim Kauf nicht viel falsch machen. Im dümmsten Fall verkauft man wieder und zahlt eine kleine "Leihgebühr".
Ich selbst komme in dem Brennweitenbereich gut mit meinem 16-35er Zoom klar. Wenn ich mehr Astro machen würde, dann würde ich mir wohl das Walimex/Samyang oder (evtl. noch besser) das IRIX 15 mm holen.
Hier ein Vergleich der beiden:
https://nacht-lichter.de/irix-15mm

ciao
Thomas
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 6 von 15
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Danke Euch beiden für die Unterstützung. Es erscheint mir sinnvoll, das ganze noch einmal mit den neuen Informationen zu überdenken. Auf das Walimex 24mm 1.4 bin ich gekommen, weil das die Autorin von "Astrofotografie: Spektakuläre Bilder ohne Spezialausrüstung – 2. Auflage" in ihrem Buch empfiehlt.

Werde mich mal beim blauen Forum (hab es gefunden...) umsehen, was da aktuell so zu welchen Preisen zu bekommen ist.

Außerdem muss mich das Objektiv ja wirklich nicht die nächsten 30 Jahre begleiten...

Off Topic: Im Vergleich zur Softwareentwicklung (meinem täglich Brot) scheint die digitale Fotografie ein ziemlich vielschichtiges Thema zu sein. Hervorragend, dann gibt es ja viel zu lernen.
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 7 von 15
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Auch Off Topic: wenn Du nach einem vielschichtigen Job in der SW-Entwicklung suchst, dann kann ich Dir vielleicht auch weiter helfen (allerdings erst nach der Corona-Zeit) :-)
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 8 von 15
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@Thomas: Vielleicht sollten wir auf einem anderen Kanal miteinander kommunizieren. Ich schicke Dir einfach mal eine PN und hoffe, dass sie Dich trotz Kostenloskonto erreicht...
pzinken pzinken Beitrag 9 von 15
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Zitat: Dosenfleisch 08.07.20, 12:37Zum zitierten Beitrag... scheint die digitale Fotografie ein ziemlich vielschichtiges Thema zu sein. Hervorragend, dann gibt es ja viel zu lernen.
Ist die Fotografie generell ;-) Von daher würde ich mir gerade zu Anfang weniger einen Kopf ums Equipment machen. Wenn du nicht alles autodidaktisch machen willst, finde ich einen Fotokurs auch eine gute Investition.
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Zitat: Dosenfleisch 08.07.20, 12:37Zum zitierten Beitrag... scheint die digitale Fotografie ein ziemlich vielschichtiges Thema zu sein. Hervorragend, dann gibt es ja viel zu lernen.
Ist die Fotografie generell ;-) Von daher würde ich mir gerade zu Anfang weniger einen Kopf ums Equipment machen. Wenn du nicht alles autodidaktisch machen willst, finde ich einen Fotokurs auch eine gute Investition.
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Zitat: Dosenfleisch 08.07.20, 12:37Zum zitierten Beitrag... scheint die digitale Fotografie ein ziemlich vielschichtiges Thema zu sein. Hervorragend, dann gibt es ja viel zu lernen.
Ist die Fotografie generell ;-) Von daher würde ich mir gerade zu Anfang weniger einen Kopf ums Equipment machen. Wenn du nicht alles autodidaktisch machen willst, finde ich einen Fotokurs auch eine gute Investition.
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Zitat: Dosenfleisch 08.07.20, 12:37Zum zitierten Beitrag... scheint die digitale Fotografie ein ziemlich vielschichtiges Thema zu sein. Hervorragend, dann gibt es ja viel zu lernen.
Ist die Fotografie generell ;-) Von daher würde ich mir gerade zu Anfang weniger einen Kopf ums Equipment machen. Wenn du nicht alles autodidaktisch machen willst, finde ich einen Fotokurs auch eine gute Investition.
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Zitat: Dosenfleisch 08.07.20, 12:37Zum zitierten Beitrag... scheint die digitale Fotografie ein ziemlich vielschichtiges Thema zu sein. Hervorragend, dann gibt es ja viel zu lernen.
Ist die Fotografie generell ;-) Von daher würde ich mir gerade zu Anfang weniger einen Kopf ums Equipment machen. Wenn du nicht alles autodidaktisch machen willst, finde ich einen Fotokurs auch eine gute Investition.
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Zitat: Dosenfleisch 08.07.20, 12:37Zum zitierten Beitrag... scheint die digitale Fotografie ein ziemlich vielschichtiges Thema zu sein. Hervorragend, dann gibt es ja viel zu lernen.
Ist die Fotografie generell ;-) Von daher würde ich mir gerade zu Anfang weniger einen Kopf ums Equipment machen. Wenn du nicht alles autodidaktisch machen willst, finde ich einen Fotokurs auch eine gute Investition.
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 15 von 15
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Zitat:Ist die Fotografie generell ;-) Von daher würde ich mir gerade zu Anfang weniger einen Kopf ums Equipment machen. Wenn du nicht alles autodidaktisch machen willst, finde ich einen Fotokurs auch eine gute Investition.Das klingt nach einem phantastischen Plan. Allerdings habe ich, zumindest in den nächsten Monaten, aus beruflichen Gründen kaum eine andere Möglichkeit, als es autodidaktisch zu versuchen.
Allerdings musste ich gerade an eine Veranstaltung im ersten oder zweiten Semester denken. Statt zu lernen habe ich es mit noch einer Entwicklungsumgebung und noch einem weiteren Buch versucht...
Man muss wohl immer wieder merken, dass man zuerst das Krabbeln lernen muss, um dann Laufen zu lernen...
Werde die Sache mit dem Kurs im Hinterkopf behalten.
Hast Du Ideen, auf was man bei einem solchen achten sollte?
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