Anfrage zum Erwerb einer Spiegelreflexkamera (Budget 600-100

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MonsieurPetite MonsieurPetite Beitrag 1 von 11
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Schönen guten Abend,
wie aus dem Titel bereits ersichtlich ist, beschäftige ich mich momentan mit dem Kauf einer Spiegelreflexkamera. In den letzten 8-10 Jahren habe ich mit meiner treuen, alten Coolpix P100 rumgeknipst. Nun kam mir vor kurzem die Erinnerung, dass meine liebe Mutter mit ihrem Retromodell Spiegelreflex (bitte nicht fragen welches genau), inklusive Fotofilmen und einer Objektivauswahl in Kompaniestärke, dann doch die schöneren Bilder fabrizieren konnte.
In diesem Sinne habe ich mich ein wenig umgeschaut und festgestellt, dass das diesbezügliche Angebot sowohl in der Auswahl als auch in der Preisspanne doch recht umfangreich ist. Daher wollte ich, wie so viele vor mir, die Expertise der Forum-Teilnehmer nutzten und nach potentiellen Ratschlägen fragen.
Hier mal ein paar Parameter, die für den Kauf von Bedeutung wären:

Preisspanne: wie gesagt um 600-1000 Euro. Der Betrag ist jetzt nicht in Stein gemeißelt aber 2000 Euro + müssen es nun nicht sein.

Motive:
Vor allem Urlaub mit Landschaften (dieses Jahr z.B. wieder Kreta mit Olivenhainen, Bergen, etc.), Dörfer und Kulturstätten (Tempel usw.).
Wichtig wären mir auch funktionale Nachtaufnahmen, sowohl von besagten Dörfern als auch in der Innenstadt. Ich wohne in Berlin und Berlin by light Festival und ähnliches bietet sich dafür an als auch die Stadt zur späten Stunde an sich.

Objektive:
Mir ist prinzipiell klar, dass ich mit einem Objektiv für 15.000 Euro vermutlich bessere Aufnahmen machen könnte als bei einem für 70 und das die Kamera hierbei vermutlich nicht in Gänze entscheidend ist. Da ich aber weder 15.000 Euro ausgeben möchte noch ansatzweise die Erfahrung habe bewusst gute Fotos mit bestimmte Objektiven zu machen fällt dies leider aus.
In diesem Sinne wollte ich gleich Anfragen, welche Objektive man einem zunächst ans Herz legen könnte. Für den Anfang würde ich vermutlich auch nicht mehr als 2 erwerben wollen, auf Grund von Platz und Erfahrung.

Bisher angeschaut:
Allgemeinen Empfehlungen nach werden einem die Nikon D5300 und Canon Eos700 für den Einsteiger ans Herz gelegt. Die Gretchenfrage hierbei ist für mich halt, ob diese "ausreichend" sind oder ob es sich lohnt etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen bzw. diese zu erwerben und dann lieber bessere/zusätzliche Objektive.

Das war jetzt viel Geschreibe und schon mal ein Dankeschön im Voraus wer sich da durchgequält hat. Mir ist klar, dass solche Anfrage häufig kommen aber jeder hat halt auch andere Vorlieben was er fotografieren/ausgeben möchte etc. daher wollte ich es dann doch konkret erfragen.

Ich wünsche noch einen schönen Abend!
TLK TLK   Beitrag 2 von 11
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Die Canon EOS 700D habe ich selbst, und ich finde, daß man damit bzw. bei Verwendung ordentlicher Objektive - von denen übrigens keins vierstellige geschweige denn fünfstellige Beträge kosten muß - als Fotoamateur und/oder Hobbyknipser bereits viel Freude haben kann.
Ungeachtet dessen gilt aber bzgl. Canon vs. Nikon ehedem: ins Geschäft gehen und ausprobieren, welche einem besser (in den Händen) liegt bzw. mit welcher man besser zurechtkommt.

In welche Richtung Du bei den Objektiven gehen solltest, kannst Du bspw. auf http://www.soeren-spieckermann.de/was-kaufen.html nachlesen...
FBothe FBothe   Beitrag 3 von 11
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.. ich möchte zudem noch die kleinen spiegellosen Systemkameras ins Spiel bringen, die die gestellten Anforderungen an die Bildqualität sicher auch erfüllen. Zudem sind sie kleiner, leichter und haben einige systembedingte Vorteile. Nur billiger sind sie nicht.
Ich denke zum Beispiel an so etwas wie die Lumix GX9 mit Objektiv 12-60.
motion blur motion blur Beitrag 4 von 11
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Zitat: MonsieurPetite 06.06.18, 22:06Zum zitierten BeitragRetromodell Spiegelreflex (bitte nicht fragen welches genau), inklusive Fotofilmen und einer Objektivauswahl in Kompaniestärke, dann doch die schöneren Bilder fabrizieren konnte.
Gibts die Kamera noch? Wenn ja wäre es schon interessant zu wissen was das so für Objektive waren, ob das ein totes System ist oder ob das evtl sinnvoll wäre, dazu kompatibel zu bleiben wenn die Objektive gut und modern sind. Und ob du die für eigene Erfahrung mal ausprobieren könntest.

Zitat: MonsieurPetite 06.06.18, 22:06Zum zitierten BeitragWichtig wären mir auch funktionale Nachtaufnahmen,
Dazu ist ein ordentliches dreibeiniges Stativ eine sehr gute Idee.

Zitat: MonsieurPetite 06.06.18, 22:06Zum zitierten Beitrag Empfehlungen nach werden einem die Nikon D5300 und Canon Eos700 für den Einsteiger ans Herz gelegt
Da liegst du schon ganz gut. zu erwähnen wäre noch dass auch Pentax gute Kameras im Angebot hat. Ich persönlich halte auch eine vierstellige Canon oder eine Nikon aus der 3000er Reihe für keinen Fehler. Denen fehlt auch nichts wichtiges.

Zitat: MonsieurPetite 06.06.18, 22:06Zum zitierten BeitragDie Gretchenfrage hierbei ist für mich halt, ob diese "ausreichend" sind oder ob es sich lohnt etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen
Das können wir dir nicht sagen. Das weiss man immer erst hinterher. ich hätte mir etliche Umwege sparen können, wenn ich anstelle zur Einsteigercanon gleich zwei Klassen höher und dann zu Nikon gegriffen hätte. Aber sowas hat auch alles individuelle Gründe, die man vorher nicht unbedingt so abschätzen kann.
Die Sache ist, dass wenn du zu hoch ins Regal greifst, dann werden die Kameras deutlich schwerer und größer und du kaufst am Ende doch noch das Einsteigermodell weil das spürbar kleiner und leichter ist. 600 Gramm oder über 2 kg, das sind Welten... Bzw: Das musst du irgendwie selber einschätzen. Oder mehr input liefern.

Zitat: MonsieurPetite 06.06.18, 22:06Zum zitierten Beitragwelche Objektive man einem zunächst ans Herz legen könnte
Wenn es eine 3000er oder 5000er Nikon wird ist in der Regel ein 18-55mm Objektiv dabei. Und auch die dreistelligen Canon haben meist ein 18-55m mit im Set. Damit kannst du schon gut Erfahrungen sammeln.
Sinnvoll ist es darauf zu achten dass das Objektiv einen Bildstabilisator hat, (heißt IS bei Canon und VR bei Nikon) weniger weil das lebensnotwendig ist sondern deshalb weil die Varianten von diesen 18-55mm Objektiven mit Stabilisator auf magische weise besser sind ohne teurer zu sein.

Und: https://www.andreashurni.ch/equipment/index.html
Frank Monemail Frank Monemail   Beitrag 5 von 11
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Ich würde mich auch mal beiden spiegellosen Systemen umschauen.
Ich nutze mit wachsender Begeisterung eine Fujifilm X-E2 mit div. Linsen.
Mit dem “Kit-Objektiv” (sehr gut) kommt man zunächst recht weit (gerade auch bei Nachtfotografie).
Das ganze Ensemble ist auch recht handlich.
Mittels Adapter können auch “alte” manuelle Optiken div. Hersteller benutzt werden.
MonsieurPetite MonsieurPetite Beitrag 6 von 11
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Erstmal vielen Dank für die Antworten!
Das alte Modell war eine Minolta mit Weitwinkel und Tele aber keine Ahnung welche genau. Es existiert wohl auch noch eine Canon-A1.
Gibt es zum Vergleich zwischen spiegellos und DSLR eventuell eine Seite, wo die Vor- und Nachteile beleuchtet werden? Ein mir wichtiger Aspekt ist wie gesagt das Fotografieren bei Nacht. Und ja, Stative besitze ich, sonst wird es im Dunkeln doch schwer aber dennoch Danke für den Hinweis.
Von den Kitobjektiven wurde mir zwischen Tür und Angel abgeraten aber ich lese jetzt erstmal die Links bezüglich der Objektive.
Ich wünsche noch einen schönen Abend!
FBothe FBothe   Beitrag 7 von 11
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Zitat: MonsieurPetite 07.06.18, 15:42Zum zitierten BeitragGibt es zum Vergleich zwischen spiegellos und DSLR eventuell eine Seite, wo die Vor- und Nachteile beleuchtet werden?

In Bezug auf die mögliche Bildqualität sind die Unterschiede marginal. Wenn bei beiden Systemen gute Objektive eingesetzt werden, kann man hinterher am fertigen Bild praktisch nicht mehr ausmachen, welches Bild mit welchem System aufgenommen worden ist. Selbst der anfangs lahme Autofokus der Spiegellosen hat inzwischen ungeahnte Schnelligkeit erreicht, Präzision ohnehin.
Die Unterschiede sind mehr im System selbst zu sehen, also welche Vorlieben man hat, ob man sich mit einem elektronischen Sucher anfreunden kann usw. (Ich selbst komme ganz prima damit klar und schätze seine Vorzüge gegenüber dem optischen Sucher der DSLR.)
Aber es ist hier auch wie immer: Geh in einen Laden und schau dir die Modelle mal genauer an. Wenn das Gefühl stimmt, dann ist es die Richtige!
Frank Monemail Frank Monemail   Beitrag 8 von 11
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Zitat: MonsieurPetite 07.06.18, 15:42Zum zitierten BeitragEin mir wichtiger Aspekt ist wie gesagt das Fotografieren bei Nacht.
Deshalb meine Empfehlung der Fujifilm, tadelloses Rauschverhalten bei Nachtfotografie.
Selbst mit der (in Anführungsstrichen) Kitlinse 18-55mm welche ausgezeichnet ist (googlen)!
Schau mal bei meinen Fotos nach, dort habe ich eine Langzeitbelichtung out of cam von der Kokerei Zollverein in Essen.
MonsieurPetite MonsieurPetite Beitrag 9 von 11
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Zitat: Frank Monemail 07.06.18, 18:00Zum zitierten BeitragZitat: MonsieurPetite 07.06.18, 15:42Zum zitierten BeitragEin mir wichtiger Aspekt ist wie gesagt das Fotografieren bei Nacht.
Deshalb meine Empfehlung der Fujifilm, tadelloses Rauschverhalten bei Nachtfotografie.
Selbst mit der (in Anführungsstrichen) Kitlinse 18-55mm welche ausgezeichnet ist (googlen)!
Schau mal bei meinen Fotos nach, dort habe ich eine Langzeitbelichtung out of cam von der Kokerei Zollverein in Essen.


Tatsächlich ein sehr schönes Bild! Übrigens gefällt mir das Bild aus Schottland auch wirklich gut, wenn ich das erwähnen dürfte. Hat den Charme einer Aufnahme aus dem 19. Jhr. , wirklich schick. Werde mir die Kamera ebenfalls mal anschauen, danke!
motion blur motion blur Beitrag 10 von 11
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Zitat: MonsieurPetite 07.06.18, 15:42Zum zitierten BeitragEs existiert wohl auch noch eine Canon-A1.
Das ist Alteisen, darauf Rücksicht nehmen ist Unsinn.

Zitat: MonsieurPetite 07.06.18, 15:42Zum zitierten Beitrag Vergleich zwischen spiegellos und DSLR eventuell eine Seite, wo die Vor- und Nachteile beleuchtet werden
Das ist ein sehr umstrittenes Thema. Die eine halten Spiegellos für die Zukunft, die anderen halten das für Unsinn. Wenn jetzt das eine so viel besser wäre als das andere, dann würde niemand diese Diskussion führen, dann wäre die Entscheidung klar... ;) Musste halt mal im Laden ausprobieren. Ich mag lieber einen richtigen optischen Sucher mit Klappspiegel. Der funktioniert ohne Strom und saugt die Batterie nicht gleich leer.

Bei der Bildqualität ist da kein Unterschied, die Sensoren und Objektive sind sich technologisch sehr ähnlich.
Thomas Braunstorfinger Thomas Braunstorfinger   Beitrag 11 von 11
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In meinem kostenlosen Fotobuch
http://www.fotocommunity.de/forum/liter ... s---430087
gehe ich ausführlich auf die Frage DSLR vs. Spiegellos ein, aber kurzgesagt ist das vor allem eine Geschmacksfrage. Sucher, Größe und Akkulebensdauer unterscheiden sich, auch ist die Auswahl an Objektiven unterschiedlich.
Wichtig ist allerdings das Thema Sensorgröße und Objektive. Diese Dinge sieht man dann dem Foto auch an. APS-C ist zu recht das beliebteste Format, ein guter Kompromiss bzgl. Größe/Preis und Qualität.
ciao
Thomas
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