Welche Analogkamera für Einsteiger?

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DeusBash DeusBash Beitrag 31 von 45
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Der ISO Wert bei Filmen gibt die Lichtempfindlichkeit des jeweiligen Filmes wieder, meistens ist im Filmnamen auch direkt der ISO Wert (beispielsweise bei Kodak Ultramax 400 oder Kodak Portra 800 oder Fuji Pro 400h).
Je höher der ISO Wert, desto lichtempfindlicher ist der Film (iirc sind die Silberhalogeniden gröber, daher eben auch die gröbere Körnung bei sehr lichtempfindlichen Filmen), man spricht hierbei von "schnellen Filmen"...Je niedriger, desto weniger lichtempfindlich also ("langsame Filme").
ISO 50 Film braucht beispielsweise also entweder ziemlich gutes Licht (sonniger Tag) oder eine lange Belichtungszeit.
ISO 800 Film braucht dementsprechend weniger gute Lichtverhältnisse (bewölkt, oder Innenaufnahmen ohne Blitz) oder eine kürzere Belichtungszeit.

Wenn du keinen eingebauten Lichtmesser oder externen Lichtmesser zur Hand hast, hilft dir der ISO Wert auch zur ermittlung der korrekten Belichtung mit der "Sunny 16" Regel.
Dabei stellst du die Belichtungszeit entsprechend der ISO Werte ein, bei einem ISO 50 Film müsstest du also die Belichtungszeit auf 1/50 lassen, bei ISO 200 auf 1/250, bei ISO 800 auf 1/1000 usw. Das einzige was du dann noch änderst, ist die Blendenstufe nach der folgenden Regel:

f/16 Bei sonnigen Verhältnissen ohne Wolken
f/11 Bei sonnigen Verhältnissen mit leichter Bewölkung aber klar sichtbarer Sonne
f/8 Bei leichter Bewölkung aber nicht mehr klar sichtbarer Sonne
f/5.6 Bei "grauem Wetter" also totaler Bewölkung
f/4 Bei Fotografien im Schatten, Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang

Ausserdem spielt der ISO Wert eine Rolle bei der "Körnung" der entwickelten Filme. Je niedriger der ISO Wert, desto kleiner sind generell die Silberhalogenide und umso weniger sichtbar ist die Körnung im fertigen Bild. Je höher der ISO Wert, desto gröber die Silberhalogenide und umso sichtbarer das Korn im Endeffekt.
Ausserdem sind die günstigeren Filme wie Kodak Ultramax und Kodak Color Plus und Fuji C200 auch die klassischen "Konsumerfilme", die also eher für Amateurfotografen gedacht sind, mit gröberen Korn versehen, da die Bilder dadurch auch generell schärfer wirken. Bei Filmen wie Portra 400, einem "Professionellen" Film, ist das Korn sogar bei der relativ hohen ISO Zahl sehr niedrig, dadurch sieht man aber auch viel deutlicher Ungenauigkeiten im Fokus oder Bewegungsunschärfe.

Kodak Ultramax bekommst du in den meisten Drogeriemärkten, Kodak Color Plus und Kodak Gold kann ich auch empfehlen... Kodak Color Plus hat einen ISO Wert von 200, Kodak Gold ebenfalls.
Empfehlen kann ich auchnoch Fuji C200 als guten Einsteigerfilm, ist aber schwieriger zu bekommen.
Generell als Unterschied zwischen Kodak und Fuji sagt man zumeist, dass Kodak einen eher warmen Ton auf die Bilder projeziert und Fuji einen eher kalten.
Ausserdem ist Fotoimpex eine gute Website auf der man die meisten gängigen Filme bekommt, meist sogar vergleichsweise günstig :)

Ich persönlich entwickel alle meine Filme selber, klingt immer komplizierter als es eigendlich ist, da gibt es auch Starterkits zu!
Ich scanne meine Bilder auf einem Epson V600, der hat mich 100 Euro gebraucht gekostet und macht was er soll, wenn auch nicht in der besten Qualität oder wahnsinnig schnell, aber auf jedenfall zufriedenstellend, gerade für den Preis, in der Handhabung ist er auch sehr Beginnerfreundlich :)
Auf einen Vergrößerer versuche ich gerade umzusteigen, weil der einfach schärfere Ergebnisse erzielt, aber da bin ich auch noch blutiger Anfänger, da hab ich leider noch gar keine Erfahrung xD
Frank Monemail Frank Monemail   Beitrag 32 von 45
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Zitat: Dr Deadly Digit 01.02.20, 16:52Zum zitierten BeitragWas mich jetzt noch bezüglich der "Olympus" interessieren würde, wären die anderen praktischen Aspekte.
"Halbformat" hieße die Hälfte vom "normalen" Fotoformat, wie ich es noch aus den 90ern kenne, also etwa die Größe der Bilder aus den Fotoalben der Großeltern?

Die (einzelnen) Negative sind statt 36x24mm -> 18x24mm. D.h. aber auch, dass du die doppelte Anzahl an Bildern machen kannst.
Wie groß du die Bilder abziehst bleibt dir überlassen. Die Negative deiner Großeltern wurden ja auch nicht kontaktkopiert. Sondern das 36x24mm-Negativ wurde bspw. auf 90x130mm (ergo: 9x13cm) vergrößert.
Dr Deadly Digit Dr Deadly Digit Beitrag 33 von 45
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Danke auch Euch!
Könnte mir vielleicht noch jemand erklären, wie ich hier Links posten kann?
Jedes Mal, wenn ich das hier versuche, kann ich den Beitrag nicht abschicken...
Bei dem Bild, von dem ich schrieb (und das ich Euch hoffentlich bald verlinken kann), stand neben dem Film ("Kodak Ultramax 400 (35mm)") auch "Shot at ISO 50".
Ist das dann nicht ein Widerspruch?
Danke auch für die Erklärung bezüglich der Negative.
Wo könnte ich den genannten Film denn entwickeln und vergrößern lassen?
DeusBash DeusBash Beitrag 34 von 45
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Die ISO Zahl ist erstmal ein Richtwert, dafür ist der Film quasi gedacht und ausgelegt, aber man kann auch diese Filme "Pushen" oder "Pullen".
Pullen kann man ohne die Entwicklungszeiten anzupassen, zumindest bei Farbnegativen, das bedeutet einfach, dass man den Film überbelichtet, also mit einer offeneren Blende oder einer längeren Belichtungszeit schiesst. Alternativ kann man einer automatischen Kamera auch einfach vorgaukeln man hätte einen 50 ISO Film in der Kamera, obwohl man einen 400 ISO Film verschiesst, indem man den ISO Wert absichtlich falsch einstellt. Damit ist der Film drei Stufen überbelichtet (400 -> 200 -> 100 -> 50 etc).
Der Effekt ist meist weniger kräftige, weichere, pastellartige Farben, weniger Kontrast, mehr Detail in den Schatten und weniger Detail in den sehr hellen Bereichen des Bildes. Viele schießen Farbnegativfilme generell ein oder zwei Stufen überbelichtet, ist aber geschmackssache, da muss man am besten selber rumprobieren ;)
Farbnegativfilme sind generell sehr vergebend was das angeht, man kann ohne Probleme ein paar Stufen über oder unterbelichten, ohne dass der Film unbrauchbar wäre. Bei Schwarz-Weiß Filmen oder Farbpositivfilmen sieht das schon ganz anders aus.
Pushen ist da schon etwas komplizierter. Pushen bezeichnet erstmal einfach das unterbelichten eines Filmes. Entweder macht man das, ohne die Entwicklungszeiten anzupassen, der Effekt ist meist krasser als beim überbelichten, man hat stärkeren Kontrast, kräftigere Farben aber man verliert auch sehr schnell Details in den Schatten.
Eine möglichkeit des Pushens ist jedoch, die Entwicklungszeit entsprechend zu verlängern, um die Unterbelichtung auszugleichen. Sinn dahinter ist zum Beispiel, dass man seinen 400 ISO Film auch an sehr bewölkten, dunklen Tagen ohne ein Stativ schießen kann. Wenn man einen 400 ISO Film bei 1/15 schießen müsste, könnte man ihn zwei Stufen pushen (400 -> 800 -> 1600) damit man das selbe Foto bei 1/60 schießen kann. Das ganze gleicht man dann im Entwicklungstank wieder aus, indem man ihn länger in den Chemikalien belässt. :)

Man kann auch Pullen und das ganze dann in der Entwicklung ausgleichen mit kürzeren Entwicklungszeiten, damit habe ich selber aber noch keine Erfahrung gemacht.
der gelbe Fisch der gelbe Fisch   Beitrag 35 von 45
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Zitat: Dr Deadly Digit 01.02.20, 16:52Zum zitierten Beitrag"Halbformat" hieße die Hälfte vom "normalen" Fotoformat, wie ich es noch aus den 90ern kenne, also etwa die Größe der Bilder aus den Fotoalben der Großeltern?Zitat: der gelbe Fisch 19.01.20, 17:04Zum zitierten BeitragDie Diana ist eine sogenannte Mittelformatkamera, "normale" analoge Fotoapparate sind für das kleinere Kleinbildformat.
Bei diesem sind Abzüge in der Regel immer Vergrösserungen, während im Mittelformat früher viel über 1:1 lief.
In den Fotoalben der Grosseltern befanden sich oft !:1 Abzüge von Mittelformatfilmen, also Bilder der Formate 6x4,5cm bis 6x9cm, also etwa halb so gross wie heutige Standardvergrösserungen des Kleinbildfilms.

Richtig, der Kleinbildfilm war von Anfang an im Hinblick auf Vergrösserungen ausgelegt, man nannte ihn lange auch "Kinofilm", denn da kam er ursprünglich her.
Das Einzige, was sich von "Kino" zu "Foto" #nderte war die Laufrichtung. Statt von oben nach unten ging es nun von links nach rechts durch die Kamera.
Man hatte also auf ein und demselben Filmformat plötzlich etwa doppelt so grosse Negative. Für Kinobilder wurde der Begriff "Halbformat" geprägt.
Auch deswegen heisst es heute bei Digitalkameras "Vollformat", wenn die Sensoren die Abmessungen eines Kleinbild-Negatives haben.
Natürlich fand das neubenannte Halbformat ebenfalls seinen Weg in die Fotografie.
Es findet sich ja auch an der Pen.
Das Prinzip ist einfach: Der Film wird nur halb so weit transportiert wie beim Kleinbildformat, bei "normal" gehaltener Kamera werden die Fotos also hochformatig.
Genau, es passen auch etwa doppelt so viele Bilder auf einen Film.
Was die Bildqualität angeht, ein einfaches Beispiel.
Ein Poster von Kleinbild in DIN A3 schaffst Du mit der Pen in ähnlicher Qualität in DIN A4.

Natürlich macht eine Pen tolle Bilder, die Gründe dahinter findet man hinter der Kamera.
Dort findet man viele StudentInnen und Andere, die mit ähnlich viel Ehrgeiz und Aufwand vorgehen, um den ganzen Workflow selbst zu schultern. Die Wahl der Kamera dokumentiert auch das Streben, es sich nicht unnötig einfach zu machen.

Normales Kleinbild ist definitiv einfacher.

Aber weiter:
Zitat: Dr Deadly Digit 01.02.20, 17:01Zum zitierten Beitrag"Kodak Ultramax 400".
"ISO 50" hat anscheinend mit der "Lichtempfindlichkeit" zu tun.
Ja, aber der Ultramax hat die Empfindlichkeit ISO400.
Bei so gut wie allen Fimen ist diese sogenannte Nennempfindlichkeit im Namen enthalten.
Solltest Du im Internet kaufen solltest Du noch zwei andere Zahlen kennen, nämlich "135" und "120", dies sind die Standardkonfektionsgrössen für Film auf Rolle. 135 ist Kleinbild, also auch für die Pen, und 120 ist das grössere Mittelformat.
Zitat: Dr Deadly Digit 01.02.20, 17:01Zum zitierten BeitragWo bekomme ich so tolle Filme her (offenbar sogar bei "Saturn")?Vielleicht, aber eine der beiden grossen Drogerieketten führt ihn im Sortiment.
Im Fotogeschäften findest Du mit ISO400 zusätzlich den Fuji Superia und von Kodak den Portra. Und diverse Schwarz-Weissfilme. Da hätte dann wiederum einer der Drogeristen den Agfafoto APX400.
Und ich habe heute meinen letzten Fuji Sensia400 im Labor abgegeben.
Ja richtig, abgegeben, in die Hand gedrückt.
Hatte diesen Diafilm unterbelichtet, die anschliessend nötige Überentwicklung machen die Grosslabore nicht mehr.
Zitat: Dr Deadly Digit 01.02.20, 17:01Zum zitierten BeitragWie und wo kann ich die Filme entwickeln lassen?Meine "normalen" Diafilme gingen zuletzt immer ins Grosslabor. Farbnegativ macht ein Fotogeschäft vor Ort selbst im Minilab, und ich buche immer die Extraleistung "manuelle Korrektur beim Scan".
Nachträglich scannen sie auch Einzelbilder und liefern JPEG mit bis zu 6Megapixel Grösse.
Arnhem CS, zentraler Busbahnhof Arnhem CS, zentra… der gelbe Fisch 08.03.19 4
Kannst Dich ja mal von diesem Bild bis zum zweiten Graffiti durchklicken. Bis dahin, wo "neuer Ektachrome" steht ist es der neue Kodak Ektachrome 100, der Rest wird der Drogeriediafilm Agfafoto CT100 Precisa sein. Beides Diafilme, Letzteren gibt es leider nicht mehr.
Verwendet habe ich Pentax-Festbrennweiten auf Pentax-SLRs.

Red´n Pink´n Gray Red´n Pink´n Gray der gelbe Fisch 17.10.10 8 alt&alt&alt&neu alt&alt&alt&neu der gelbe Fisch 17.10.10 5
Habeauch mal eine Zeit selbst gescannt. Hier mal den Kodak Ektachrome 64, einen sehr niedrigempfindlichen Diafilm. Nun, zehn Jahre später dürfte der Blaustich noch ausgeprägter sein.
Ein 35mm-Weitwinkel, genauer gesagt ein Canon FD 35/2,8 kam hier zum Einsatz, auf einer Canon A-1.
Diese Uploads sind in der früheren "fc-Grösse", die Originalscans sind mit 18 Megapixeln wahrscheinlich viel zu gross, Mittelklassescanner.

Die Canon A-1 kann man tatsächlich nehmen.

;-) Michael
Dr Deadly Digit Dr Deadly Digit Beitrag 36 von 45
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Hallo Michael,

danke auch nochmal für Deinen ausführlichen Beitrag.
Ich denke, es wäre wirklich sinnvoll, wenn ich das Bild, von dem ich die ganze Zeit schreibe, mal hier verlinken könnte!
Die Fotos der "Canon A-1" mögen schön aussehen, sie unterscheiden sich jedoch von meinen Vorstellungen.
Ich hoffe, mir kann jemand mit dem Verlinkungsproblem helfen und die Frage wird nicht überlesen.

Danke!!!
DeusBash DeusBash Beitrag 37 von 45
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http://hilfe.fotocommunity.de/de/hilfe/ ... iaturbild/

Beispielsweise so, oder du kopierst einfach den Link oben in der Taskbar und fügst den hier ein, wie ich es gemacht habe.
Dr Deadly Digit Dr Deadly Digit Beitrag 38 von 45
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https://www.lomography.de/cameras/33386 ... er=popular
Dr Deadly Digit Dr Deadly Digit Beitrag 39 von 45
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Komisch.
Ich könnte schwören, vorher ging das nicht.
Danke jedenfalls!
Ich mag das Licht und die "Grobkörnigkeit" dieses Fotos (siehe letzter Post).
Das ist die Stilrichtung, in der ich auch gerne fotografieren würde.
DeusBash DeusBash Beitrag 40 von 45
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Okay, also erstmal was generelles:
Die Kamera ist eigendlich eher unwichtig wenn es darum geht, wie das Foto am ende aussieht und welche Stimmung usw. erzielt werden. Wichtiger sind viel mehr das Objektiv, das Objekt und der Fotograf, geringfügig auch der Film mit dem geschossen wird.
Es gibt aber Kameras, die es einem einfacher machen und solche, die einen in der Flexibilität eher einschränken.

Das Foto was du jetzt gerade geteilt hast, ist ein "Redscale" Foto. Der Trick dahinter, dass das ganze so einen starken Rotstich hat, ist, dass der Film quasi "falschherum" in die Kamera eingelegt wurde und so geschossen wurde. Der Film wird so nicht mit der Emulsionsseite, sondern mit der Tri-Acetatseite zum Objektiv hin belichtet, deswegen musste er das ganze auch langsamer schießen, also auf ISO 50, damit dabei etwas rumkommt.
Der Effekt ist, dass das Bild dann einen starken Rotstich aufweist, da es wie durch einen rotorangen Filter geschossen wurde.

Die "Grobkörnigkeit" liegt einerseits an dem Film, aber das lässt sich auch durch andere Faktoren beeinflussen beispielsweise beim Scannen des Filmes, eine höhere ISO Zahl des Filmes, Pushentwicklung, Unterbelichtung! :)
Peter-W Peter-W   Beitrag 41 von 45
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Zitat: DeusBash 02.02.20, 22:36Zum zitierten BeitragDas Foto was du jetzt gerade geteilt hast, ist ein "Redscale" Foto. Dass es sich bei dem verlinkten Bild um ein Redscale handelt würde ich erst mal bestreiten. Zum Vergleich ein paar echte Redscale Bilder von Freunden und ein Digibild welches dem verlinktem sehr ähnlich ist.
48  --  Köln 48 -- Köln Frau Rot 19.04.19 5 48  --  Köln 48 -- Köln Frau Rot 06.04.19 6 Essen -- Kettwig Essen -- Kettwig Frau Rot 28.02.13 11 Goldener Herbst Goldener Herbst Peter-W 15.10.18 4
MatthiasausK MatthiasausK Beitrag 42 von 45
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Zitat: Dr Deadly Digit 02.02.20, 22:24Zum zitierten BeitragKomisch.
Ich könnte schwören, vorher ging das nicht.
Danke jedenfalls!
Ich mag das Licht und die "Grobkörnigkeit" dieses Fotos (siehe letzter Post).
Das ist die Stilrichtung, in der ich auch gerne fotografieren würde.


Das kannst Du mit jeder Kamera erreichen, insbesondere auch mit der A-1.
Das liegt nicht an der Kamera sondern an schlechtem, überlagertem oder falsch entwickeltem Film. Einfach im Netz Uraltfilm kaufen und überraschen lassen. Vorhersagen kann mans nicht. Und wenn man dann Kunst sagt, dann wars genau so gewollt.
DeusBash DeusBash Beitrag 43 von 45
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Zitat: Peter-W 02.02.20, 22:55Zum zitierten BeitragDass es sich bei dem verlinkten Bild um ein Redscale handelt würde ich erst mal bestreiten. Zum Vergleich ein paar echte Redscale Bilder von Freunden und ein Digibild welches dem verlinktem sehr ähnlich ist.

Ich kam darauf, weil es in den Tags vermerkt ist
Aber normalerweise ist der Redscaleeffekt auch stärker, je weniger man überbelichtet. Einen 400er Film Redscale auf 400 ISO zu schießen würde den krassesten Rotstich erzeugen, wie bei deinen verlinkten Bildern, je mehr man überbelichtet (im beispiel ganze drei Stufen) desto weniger stark ist der Effekt und wirkt schon fast "Normal" mit leichtem Rotstich.
Frank Monemail Frank Monemail   Beitrag 44 von 45
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Irgend einen 200er Farbnegativfilm nehmen und möglichst knapp belichten (um nicht zu sagen unterbelichten).
Dann bekommst du ordentlich Korn beim aufhellen.

zollverein_agfa_portrait160-009 zollverein_agfa_p… Frank Monemail 03.12.19 1


Edit: Rechtschreibung
Silvia90_ Silvia90_ Beitrag 45 von 45
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Auf deine Fotos freue ich mich schon. Viel Spaß beim Ausprobieren und Fotografieren.
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