Suche guten Scanner für sw Negative...

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Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 16 von 45
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Etwas zu ICE bei SW-Filme. Das geht nur bei den Chromogenen, also SW-Filme, die im C41-Farbprozess entwickelt werden (z.B. Kodak BW400CN). Bei reinen SW-Filmen geht es prinzipbedingt nicht.
Bei ICE wird der Film vorher mit Infrarot-Licht gescannt. Da wo Fussel und Kratzer sind, wird kein IR-Licht durchgelassen und die entsprechenden Stellen beim richtigen Scan interpoliert. Das funktioniert aber nur, wenn der Film IR-Licht durchlässt, was nur bei Dia oder Farbnegativfilm der Fall ist. Das Korn der SW-Filme nicht IR-durchlässig ist, wird am Ende das halbe Bild weginterpoliert, was auch ganz lustig aussehen kann, aber mit dem ursprünglichen Bild nix mehr zu tun hat.
Peter Meyer Peter Meyer Beitrag 17 von 45
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@ Thomas

Hi Thomas!

Zitat:Zitat:- Reparaturanfällig

Muss ich mit meinem Gerät wohl Glück gehabt haben;-)


Zitat:Zitat:Contra
- Billiges (sprich einfaches) Gehäuse und Verarbeitung

???Was ist am Minolta billiger als am Nikon???


Die Infos habe ich von filmscanner.info:

Zitat:...mit seinen 5400 dpi als großes Auflösungswunder, >entpuppte sich jedoch als extrem langsame Schildkröpte >und bereitete den Anwendern viele technische Probleme
(siehe zahlreiche Beiträge in unserem Forum), so dass >viele Geräte umgetauscht bzw. zur Reparatur eingeschickt >werden mussten


Weiterhin:

Zitat:ich den Scanner dann zum ersten Mal in den Händen hatte: >Das ist ja ein absolut billiges, unschönes >Plastikgehäuse, das sich beim Draufklopfen so anhört, als >wäre das Gerät innen ganz hohl.


Gruss

PM
Peter Meyer Peter Meyer Beitrag 18 von 45
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@ Denny

Hi!

Fazit: ICE geht also bei Silber-haltigen S/W-Filmen überhaupt nicht. Schade...

Danke für all die Infos!

PM
D. Thyle D. Thyle Beitrag 19 von 45
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"nicht das gelbe vom ei" ist relativ. was hast du mit den scans vor? fuer's internet oder allgemein als anschauungsmaterial reichts doppelt und dreifach. auch coolscan iv + trix, obwohl das wirklich nicht das gelbe vom ei ist :o)
um sw auf papier zu bringen bleibt der analoge weg wohl der schoenste, da kannste auch nen 10k euro scanner kaufen.

ps; coolscan ist cool, machste nicht viel falsch mit ;)
Stefan Voigt Stefan Voigt Beitrag 20 von 45
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D. Thyle schrieb:

Zitat:um sw auf papier zu bringen bleibt der analoge weg wohl der
schoenste, da kannste auch nen 10k euro scanner kaufen.

ps; coolscan ist cool, machste nicht viel falsch mit ;)



Dem stimme ich absolut zu. SW Korn auf einer analogen Vergrößerung ist etwas völlig anderes als das was man mit dem Scanner bekommt.
Jakob Krieger Jakob Krieger Beitrag 21 von 45
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Anmerkung:

Gute SCSI-Scanner sind recht billig gebraucht zu haben, da die neuere Peripherie auf USB getrimmt wird. Was die wenigsten Mitmenschen wissen: Es gibt USB-SCSI-Adapter (Shuttle).
Avenue du Point de Vue Avenue du Point de Vue Beitrag 22 von 45
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Peter Meyer schrieb:

Zitat:MINOLTA EliteScan 5400


Meiner ist hier seit einem halben Jahr intensiv im Gebrauch. Vorher hatte ich einen LS-20, später einen LS-30 und dann einen LS-2000.

Zitat:Contra
- Billiges (sprich einfaches) Gehäuse und Verarbeitung


Kann ich nicht nachvollziehen. Beides Blechkisten. Beim Minolta ist die Front aus Metall, beim Nikon aus Plastik. Der Filmstreifenhalter bei Minolta ist um Längen besser als das wackelige, hakelige Mistding von Nikon.

Zitat:- Langsamer als Coolscan 5000


Merklich langsamer wird der Minolta eigentich nur, wenn ICE aktiviert ist. Und das ist bei klassischem SW-Film eh kein Thema.

Zitat:- Reparaturanfällig


Wer sagt das?

Zitat:Pro
- Preiswerter
- ICE funktioniert bei S/W (???)


Nein, nein und abermals nein. Siehe unten.

Zitat:- Bezogen auf dem Preis sehr gute Scanqualität


Und das ist noch ein gehöriges Understatement.

Zitat:Für mich wäre es mal wichtig zu wissen, ob das ICE bei dem
MINOLTA bei S/W-Filmen wirklich funktioniert.


Erbarmen! ;-)

Es kann nicht gehen. Weder bei Minolta, noch bei Nikon und auch nicht bei Canon, Heidelberg oder irgendeinem anderen Scanner.

Warum?

Alle derzeitigen Versionen von ICE suchen nach Stellen im Film, die lichtundurchlässig sind, und putzen die weg. Das gilt für Staub, Flusen, die Ränder von Kratzern, und.... Silberkörner.

Colorfilm und chromogener SW-Film gehen deshalb, weil da während der Verarbeitung sämtliches Silber aus dem Film entfernt wird. Die Bilder sind aus Farbstoffwölkchen zusammengesetzt, die mehr oder weniger transparent jedoch nie völlig undurchsichtig sind.

Jetzt klar? Fein. :-)

Nochmals herausstreichen möchte ich die hier bereits von anderen gegebenen Hinweise auf Vuescan (www.hamrick.com). Ohne wollte ich kein SW mehr scannen.

Ralf
Sebastian Fehlings Sebastian Fehlings Beitrag 23 von 45
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auch auf die gefahr hin, dass ich mir jetzt hier die mega-schimpfe anhören muss ... "zum negativscannen einen flachbrett mit durchlichteinheit - du spinnst ja" - und so ... ich weiss, dass das nicht "das gelbe vom ei" ist ...

@helmut -> je nachdem, wieviele negative du für welchen einsatzzweck du scannen möchtest - und auch sonst noch etwas flexibel sein möchtest ... schau dir zumindest mal den epson perfection 4870 photo an ... und für alles bessere würde ich dann in ein fachlabor gehen ...

so - und jetzt haut drauf
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 24 von 45
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Sebastian Fehlings schrieb:


Zitat:@helmut -> je nachdem, wieviele negative du für welchen
einsatzzweck du scannen möchtest - und auch sonst noch etwas
flexibel sein möchtest ... schau dir zumindest mal den epson
perfection 4870 photo an ... und für alles bessere würde ich
dann in ein fachlabor gehen ...

so - und jetzt haut drauf


Ok, nun draufhauen ;o)

Für Abzüge bis 13x18 und das Web ist das sicher OK, da der 4870 (auch der 8400 von Canon) vom Dichtumfang schon recht gut sind (ich scanne so meine Mittelformatsachen).

Scannen um Fachlabor für grössere Sachen ist von der Qualität aber nicht besser als die Negativscanner der 500 Euroklasse. Deren Geräte können einfach nur mehr Durchsatz machen. Ich hab jahrelang Kodak PhotoCD's für teueres Geld machen lassen und war auch sehr zufrieden damit, trotzdem war der Minolta EliteScan 5400 eine Offenbarung in Sachen Scanqualität für mich, auch wenn er nicht der Schnellste ist. Man kann ihn ja aber im Batchmodus vor sich hinzuckeln lassen und nebenbei was anderes machen.
Avenue du Point de Vue Avenue du Point de Vue Beitrag 25 von 45
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Sebastian Fehlings schrieb:

Zitat:schau dir zumindest mal den epson
perfection 4870 photo an ...


ich habe just am samstag noch einen 4990 zum händler zurückgebracht.

jedenfalls besteht keine gefahr, daß er wegen zuviel schärfe bei sw das korn überbetont. :-))

in einem satz: beim 4990 (angeblich 4800 dpi) sieht man so gerade, daß das auto im hintergrund ein nummernschild hat - beim ollen nikon ls-20 (angeblich 2700 dpi) kann man das kennzeichen ablesen.

außerdem funktionierte das ICE nicht vernünftig (seltsame doppelkonturen und ein nie gesehener runzeleffekt in silverfast). bei ganz normalem farbnegativfilm, versteht sich.

dabei ist der epson gerade mal 150 öre billiger als z.b. der minolta 5400.

nee danke, gerade ausgemacht. :-)

suche weiterhin gebraucht einen richtigen mittelformat-filmscanner...

ralf
Peter Meyer Peter Meyer Beitrag 26 von 45
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@ Ralf

Hi!

Die Infos bezüglich der Verarbeitung des MINOLTA habe ich der Seite filmscanner.info, die stammen nicht von mir...

Ich lasse mich gerne von dem Gegenteil überzeugen, da der MINOLTA um ca. 50% billiger ist als der NIKON. :-)))

Was sagst Du denn zu der Lautstärke die der MINOLTA beim Scannen entwickeln soll?

Und Du bist mit der Qualität deiner S/W-Scans zufrieden?

Gruss

Peter
Stefan Voigt Stefan Voigt Beitrag 27 von 45
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Avenue du Point de Vue schrieb:

Zitat:ich habe just am samstag noch einen 4990 zum händler
zurückgebracht.

jedenfalls besteht keine gefahr, daß er wegen zuviel schärfe
bei sw das korn überbetont. :-))

in einem satz: beim 4990 (angeblich 4800 dpi) sieht man so
gerade, daß das auto im hintergrund ein nummernschild hat -
beim ollen nikon ls-20 (angeblich 2700 dpi) kann man das
kennzeichen ablesen.


Absolute Zustimmung.

Das reicht gerade mal so aus um Mittelformat auf knappe Kleinbildqualität zu degradieren. Für Kleinbild nicht wirklich zu gebrauchen (ausser kleine FC Bildchen).
Avenue du Point de Vue Avenue du Point de Vue Beitrag 28 von 45
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Peter Meyer schrieb:

Zitat:Die Infos bezüglich der Verarbeitung des MINOLTA habe ich der
Seite filmscanner.info, die stammen nicht von mir...


So ein Blödsinn. Das Gehäuse des 5400 ist rundherum aus Metall. Das schafft ja richtig Vertrauen zu allem anderen, was die da verzapfen.

Zitat:Was sagst Du denn zu der Lautstärke die der MINOLTA beim
Scannen entwickeln soll?


Er ist etwas lauter. Ich kann damit sehr gut leben. Auch bei stundenlangem Betrieb, der hier eher die Regel als die Ausnahme ist. Bei mir steht er unter der Tischplatte auf einem Stück Noppenfolie. Das reicht.

Zitat:Und Du bist mit der Qualität deiner S/W-Scans zufrieden?


Absolut. Siehe ganz oben am Anfang des Threads von wegen Konica 750IR. Der war mit den Nikons schlichtweg nicht zu gebrauchen.

Das alles, wohlgemerkt, mit Vuescan. Silverfast geht notfalls auch, taugt aber eher für Farbe.

Ralf
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 29 von 45
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@Ralf: Und worin unterscheidet sich Vuescan von der Minoltascansoftware bzw. was macht sie deines Erachtens besser?

PS: Das mit dem Plastikgehäuse bezieht sich auf den 5400 II, der hat jetzt keine Fire Wire-Schnittstelle mehr und wie die Nikons LEDs anstatt der Fluoreszenzlampe des 5400. Letztere soll den LEDs beim Scannen von S/W-Filmen spürbar überlegen sein.



Nachricht bearbeitet (14:38h)
Avenue du Point de Vue Avenue du Point de Vue Beitrag 30 von 45
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Jack Skysegel schrieb:

Zitat:@Ralf: Und worin unterscheidet sich Vuescan von der
Minoltascansoftware bzw. was macht sie deines Erachtens
besser?


Vuescan liefert bei SW einfach die besseren Ergebnisse. Jedenfalls deutlich besser als Silverfast. Was nun die Minolta-Software angeht... Tut mir leid, aber diese Kirmes-Oberfläche kann ich mir nicht antun.

Alles weitere kann jeder anhand der Demoversion selbst nachvollziehen.

Ralf
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