Neueinstieg in die analoge Fotografie

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pepemina pepemina Beitrag 1 von 15
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Hallo zusammen,
schon damals hätte ich sie mir gewünscht. Stattdessen begann meine Fotoreise mit einer Canon T70, danach eine EOS 650. Nun habe ich eine AE-1 in wunderbaren Zustand erstanden. Die Kamera hat(te) die üblichen Kinderkrankheiten, bis auf das "Keuschen" beim Auslösen. Erstmal habe ich den Spiegeldämpfergummi im Spiegelkasten erneuert. Der bröselnde Vorgänger hatte den ganzen Spiegelraum, den Spiegel und die Mattscheibe "versaut". Damit ist jetzt erstmal Schluß. Als nächstes kommen die Lichtdichtungen an der Rückwand dran. Habe eine Anfrage an den "Kameradoktor" gesendet, in der Hoffnung, dass er mich "erhört" und mir noch ein paar Dichtungsstreifen zusenden kann.

Nun aber zu meinen Gedanken, Fragen:
- welchen SW-Film würdet Ihr empfehlen und gibt es ein gutes Fotolabor hinter DM, Rossmann, Saturn & Co?
- Mit welchem Scanner kann ich günstig einsteigen, um meine Negative später zu digitalisieren? Mein HP Photosmart 5510 wird wohl kaum brauchbare Ergebnisse liefern ;-)
- Welche Software (für meinen iMac) liefert/ konvertiert die SW- und Farb-Negative?

Für Eure Tipps und Antworten bedanke ich mich im voraus. Und hier ist das gute Stück:


Canon AE-1 Canon AE-1 pepemina 28.09.19 0


vG Uwe
Etzadle Etzadle Beitrag 2 von 15
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Hallo Uwe,

Film, s/w:
von dem was derzeit (noch) am Markt ist kann man mit allem so weit arbeiten.
Klassisch ist Ilford, Kodak und Foma und dann noch den Rest wie Kentmere und Agfa APX (soll sogar identisch sein).

Labor:
Farbe kannst Du problemlos überall abgeben.
s/w würde ich bei einem Labor Deines Vertrauens abgeben, auch und gerade, wenn DU Abzüge machen läßt.
Ganz grundsätzlich würde ich bei s/w die Eigenentwicklung empfehlen (vor der ich immer Muffe hatte, bis zu dem Tag, als ich es dann machte).

Scanner:
Da sind andere berufener, Dir Tipps zu geben. Ich arbeite noch mit einem uralten Epson Perfection. Grund: Ich will eigentlich nur sehen können, was will ich selbst im Positivprozess vergrößern. Dafür ist er völlig ausreichend. Und um Sachen hier einzustellen, passt das auch, finde ich.

BG und viel Vergnügen mit der AE-1
Satti-Dynax9 Satti-Dynax9 Beitrag 3 von 15
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Hallo Uwe,

Also ich nutze einen Reflecta RPS 10M, den habe ich aber auch gebraucht gekauft. Als Scan Software für die Negative nutze ich Silverfast 8 Plus. Weitere Bearbeitungen mache ich dann mit Luminar3. Aber die Silverfast ist voll ganz ausreichend.

Filme nutze ich nur die Ilford Delta.

Grüße Sven
EX THX EX THX Beitrag 4 von 15
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Für den Einstieg würde ich erstmal einen günstigeren Film hernehmen, vor allem wenn sie erstmal vom Dienstleister entwickelt werden. Wirklich schlechte SW-Filme gibt es nicht, wie etzadle ja schon schrub. Mit einem 10er-Pack Kentmere 100 oder 400 ist man für den Anfang erstmal schon ganz gut ausgestattet. Richtig interessant wird die Filmfrage erst, wenn man anfängt, selbst zu entwickeln.

Scannen ist ein Thema für sich, da gibt's hier aber schon einige Threads dazu, wenn auch die Diskussionen auf diesem Gebiet bisweilen mit quasireligösem Eifer geführt werden. Ein gut erhaltener gebrauchter KB-Filmscanner aus der Bucht kann aber für ~150-200 € viel und lange Freude bereiten.
MatthiasausK MatthiasausK Beitrag 5 von 15
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Hmmm, gutes SW-Labor hinter den Drogeriemärkten ...

Vielleicht wäre der Einstieg mit einem ILFORD XP-2 Film vernünftig, der wie ein SW-Film klaren Träger hat, dafür aber im "normalen" und standardisierten Negativprozeß auch im Großlabor (oder im Minilab, falls vor Ort) in Standardqualität entwickelt werden kann.
Nächster Vorteil: Beim Scannen kannst Du im Gegensatz zu "echten" Schwarz-Weiss-Filmen die ICE-Funktionen des Scanners nutzen und kommst so anfangs recht schnell zu Erfolgserlebnissen. Was den Spaß erhält.

Später, mit ein wenig Erfahrung dann der "echte" SW-Film, gerne dann auch zum Selberentwickeln (ist nicht schwer). Und Experimente mit Film und Chemie dannn vielleicht irgendwann noch später ....
pepemina pepemina Beitrag 6 von 15
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Zitat: EX THX 20.10.19, 21:29Zum zitierten Beitrag... Ein gut erhaltener gebrauchter KB-Filmscanner aus der Bucht kann aber für ~150-200 € viel und lange Freude bereiten.

Hallo "EX THX",
danke für die Hinweise. Nach welchen Scannern soll ich in dieser Preisklasse den Ausschau halten? Kannst Du etwas empfehlen?

vG Uwe
Peter-W Peter-W   Beitrag 7 von 15
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Zitat: pepemina 21.10.19, 17:17Zum zitierten BeitragNach welchen Scannern soll ich in dieser Preisklasse den Ausschau halten? Hier gibt es vor allem eine Format Frage. Ich habe selbst nur mit KB gearbeitet bis ich die Rollfilmer kennen lernte und da war dann mein frisch erworbener Scanner schnell wieder Überholt. Aber zum Thema Mittelformat Scanner gibt es auch schon diverse Threads.
EX THX EX THX Beitrag 8 von 15
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Reflecta CrystalScan 7200 oder Proscan 7200 dürften mit etwas Suchen drin sein, wobei der Proscan das leistungsfähigere Modell ist.
Die reflectas sind allerdings berüchtigt aufgrund ihrer Defektanfälligkeit, da werden öfter mal Montagsmodelle ausgeliefert. Deshalb würde ich einem Gebrauchtgerät, dass schon viele Jahre zuverlässig lief, mehr Vertrauen entgegen bringen als einem Neugerät von ungewisser Qualität. Wenn die reflectas funktionieren, sind es nämlich gute Scanner.

Alternativ kommen die KB-Scanner von Plustek infrage, z.B. 7400 (ohne IR-Korrektur) oder 7600 (mit IR-Korrektur) bzw. deren Nachfolger 8100 und 8200. Letztere sind die gleichen Scanner, nur mit aktuellerer Software und daher teurer (meistens). Sind ebenfalls gute Geräte.

Ich habe mit einem reflecta CrystalScan und einem Plustek 7600 gute Erfahrungen gemacht. Bei unkritischen Negativen liefern sie meiner Erfahrung nach vergleichbar gute Scanergebnisse, bei schwierigen Negativen hat der Plustek dann doch etwas mehr Reserven. Beide habe ich vom Gebrauchtmarkt, und beide lagen in der genannten Preisklasse.
Albrecht D Albrecht D Beitrag 9 von 15
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Zitat: EX THX 21.10.19, 21:39Zum zitierten BeitragAlternativ kommen die KB-Scanner von Plustek infrage, z.B. 7400 (ohne IR-Korrektur) oder 7600 (mit IR-Korrektur) bzw. deren Nachfolger 8100 und 8200. Letztere sind die gleichen Scanner, nur mit aktuellerer Software und daher teurer (meistens). Sind ebenfalls gute Geräte.
Im Lieferumfang der Plustek-Scanner ist auch die leistungsfähige Silverfast-Software. Nur mit dieser (oder alternativ auch Vuescan) ist ein qualaifiziertes Scannen möglich.

Gruß
Albrecht
Andreas D aus (F) Andreas D aus (F)   Beitrag 10 von 15
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Hallo,
Du kannst Dir auch mal einen Epson V550 / V600 anschauen.
Da ist gute Software dabei und sie können ggf. noch Mittelformat negative Scannen oder Papierbilder.
Die Auflösung ist etwas geringer als reine Filmscanner. Dafür Scannen sie mehr Negative in einem Rutsch.
Man kann damit gut leben. Bez. Filmscanner würde ich den Plustek 8100/8200 den Reflecta Scannern der unteren Preisklasse vorziehen.
vg A.
arolfinger arolfinger Beitrag 11 von 15
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Zitat: Albrecht D 22.10.19, 08:36Zum zitierten BeitragZitat: EX THX 21.10.19, 21:39Zum zitierten BeitragAlternativ kommen die KB-Scanner von Plustek infrage, z.B. 7400 (ohne IR-Korrektur) oder 7600 (mit IR-Korrektur) bzw. deren Nachfolger 8100 und 8200. Letztere sind die gleichen Scanner, nur mit aktuellerer Software und daher teurer (meistens). Sind ebenfalls gute Geräte.
Im Lieferumfang der Plustek-Scanner ist auch die leistungsfähige Silverfast-Software. Nur mit dieser (oder alternativ auch Vuescan) ist ein qualaifiziertes Scannen möglich.

Gruß
Albrecht

Hallo darüber kann man sich streiten: silverfast ist teuer und muss für jeden Scanner neu beschafft werden, was etwa 90 Euro kostet. Für mich ist diese Scan Software übetreuert und der Erfolg eher ungewiss.
Das Geld investierst lieber in einen Kurs für Photoshop.
Ich persönlich bevorzuge in etwa dieses Vorgehen:
https://fotografische.de/bildbearbeitun ... e-scannen/
Einen Rohscan im Tif und dann Bearbeitung im Photoshop.
Für den Rohscan genügt vielfach die beiliegende Scansoftware:
https://analoge-fotografie.net/scannen/epson/
Ich persönlich nehme aus praktischen Gründen Vuescan, weil ich damit alle Scanner bei mir drin habe für den Preis von 90 fr. mit lebenslängliches Updaterecht, und ich alle Scanner (Plustek, Epson und Reflecta) gleich bedienen kann.
Der Vorteil ist, dass du im Rohscan alle infos hast, die teilweise verloren gehen, wenn man die Bilder direkt beim Scannen mit dem Scan Programm bearbeitet.
Beispiele: Bau des Kraftwerks Wettingen in den frühen 30ern:
Amateuraufnahme Original Rohscan, das Negativ war zerkratzt und verschleiert-trüb:
https://www.flickr.com/gp/r_walther/402203
Dasselbe bearbeitet in Photoshop elements:
https://www.flickr.com/gp/r_walther/094622
Man kann sogar in Originalgrösse lesen, dass die Firma Tuchschmid 3 Vertikal Generatoren geliefert hat.
Gruss Arolfinger
Albrecht D Albrecht D Beitrag 12 von 15
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Zitat: arolfinger 23.10.19, 09:02Zum zitierten BeitragSilverfast ist teuer und muss für jeden Scanner neu beschafft werden, was etwa 90 Euro kostet.Das ist richtig, aber Silverfast ist bei Plustek im Lieferumfang bereits dabei, zumindest in der Basis-Version SE Plus 8, die bereits sehr leistungfähig. Vuescan halte ich für zumindest gleichwertig, man muss sie extra kaufen, aber dafür nur einmal für alle zukünftigen Scanner.

Ich besitze beide Programme, Vuescan habe ich mir vor Jahren gekauft und bekomme immer noch Updates. Silverfast war beim Scanner dabei.

Gruß
Albrecht
WolfgangKI WolfgangKI   Beitrag 13 von 15
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Sehr empfehlenswert- Nikon-Filmscanner. Habe mit dem Coolscan IV LED (sogenanntes Einsteigergerät) tausende von Dias und Negativen gescannt. Diese Teile haben Profiniveau..

Sobald Du günstig irgend so ein Teil ergattern kannst, unbedingt zuschlagen.. Treiber gibt für Nikon mit Vuescan. Da lohnt es sich auch drauf zu sparen..

Als s/w-Film benutze ich immer Ilford. Ich lasse die Filme immer bei meinem Fotohändler entwickeln, nur die Negative..

Mit dem Kameradoktor musst Du Geduld haben. Ich habe auf meine Dichtungen auch Wochen gewartet.

Was bei der alten Canon A-Serie wirklich gut war, die FD-Objektive, mit der AE1 und den passenden FD-Objektiven gelingen auch heute noch gute Aufnahmen..

Gruß
Wolfgang
pepemina pepemina Beitrag 14 von 15
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Hallo zusammen,
vielen Dank für die guten Tipps. Ich suche einen Scanner, mitdem ich später mal meine 35mm Negative (Mittelformat kommt nicht in Frage) selbst scannen kann.
Ich hatte jetzt meinen ersten SW-Film (zum Testen der Kamera), einen Agfa APX100 im Fotoladen zur Entwicklung und zum Scannen abgegeben. Der Scan war nix besonders, das kann ich sicher mit einem guten Scanner besser.

hier mal ein Foto aus der "Testserie":


Schaufenster Schaufenster pepemina 23.10.19 3


vG Uwe
EX THX EX THX Beitrag 15 von 15
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Passt doch soweit. Wenn's ein reiner KB-Scanner sein soll, wirst Du mit einem der genannten Modelle sicher glücklich werden.
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