Kurze Frage zum entfernen des Films aus dem Behälter

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Peter Woutz Peter Woutz neu Beitrag 1 von 6
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Hallo Zusammen

Ich möchte zum ersten mal einen eigenen Film entwickeln. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob man, bevor man den Film auf die Spule tut, den Deckel des Filmbehälters zuerst entfernen muss oder kann man auch falls der Leader noch herausschaut den Film einfach aus dem Behälter herausziehen (ohne den Behälter zu öffnen). Letzteres erscheint mir nämlich die einfachere Methode zu sein, allerdings empfehlen alle Anleitungen die ich gesehen habe die erste Methode. Kann mir jemand hier weiterhelfen?
Jan Böttcher Jan Böttcher Beitrag 2 von 6
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Ich nehme mal an, wir reden über Kleinbildpatronen ("135").

Der Vorteil der Methode "Deckel knacken" ist, daß der Film nicht nocheinmal durch das Patronenmaul muß (und Gefahr läuft, verkratzt zu werden). Früher [tm] ging das ganz einfach, in der Neuzeit werden aber die Deckel nicht nur bei Kodachrome aufgecrimpt und man benötugt einen "Patronenöffner" (ggf. einen Kapselheber, vulgo: Hebamme oder Flaschenöffner).

Heute wird öfter mal (auch im Profilabor) die Filmzunge ("Leader" ist eigentlich etwas anderes) auch wenn sie komplett drin ist aus der Patrone geangelt, statt die Patrone zu knacken.

Wenn die Zunge noch rausguckt: Lass' die Patrone zu und zieh den Film raus (im Wechselsack oder in der absolut dunklen Dunkelkammer, aber das ist ja klar). Außer wenn das Patronenmal ein Sandbad genommen hat, dann aufmachen und keine Kratzer riskieren.
Zockel Zockel   Beitrag 3 von 6
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Zitat: Peter Woutz 23.11.19, 11:40Zum zitierten Beitrag... bin ich mir nicht ganz sicher, ob man, bevor man den Film auf die Spule tut, den Deckel des Filmbehälters zuerst entfernen muss oder kann man auch falls der Leader noch herausschaut den Film einfach aus dem Behälter herausziehen (ohne den Behälter zu öffnen). ...
ich gehe davon aus, daß Du keine "echte" Tageslichtdose hast (Agfa Rondinax, JOBO 2400 oder so).
Dann müßtest Du die Patrone sowieso geschlossen lassen...
;-)
Zockel Zockel   Beitrag 4 von 6
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war unklar ausgedrückt :
nur mit einer "echten" Tageslichtdose bleibt die Patrone unbedingt zu und der Film wird bei Tageslicht eingespult, sorry.
Frank Monemail Frank Monemail   Beitrag 5 von 6
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Kleinbildfilm nur so weit zurückkurbeln das ein Stück draussen bleibt.
Das schmale Stück abschneiden und die verbleibenden "spitzen" Ecken leicht abrunden.
(Dadurch verhakt sich der Filmanfang später nicht so schnell beim auf die Spule wicklen).
Das kann alles noch bei Licht geschehen.
Jetzt kannst du den Film im Wechselsack durchs Patronenmaul direkt aufspulen.
Wenn kompl. aufgewickelt, den Film einfach abschneiden (also nicht vergessen eine kleine Schere mit in den Sack zu packen).
Solltest du vorhaben Meterware zu verwenden, laß etwas Film ausserhalb der Patrone stehen.
Daran kannst du dann die Meterware ankleben und brauchst nicht extra Patronen kaufen.
Ich habe es in 33 Jahren nicht einmal erlebt, dass der Film durch das herausziehen aus der Patrone zerkratzt wurde. Vorausgesetzt man porkelt nicht mit irgendwas am Patronenmaul rum.
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 6 von 6
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Zitat: Peter Woutz 23.11.19, 11:40Zum zitierten BeitragAllerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob man, bevor man den Film auf die Spule tut, den Deckel des Filmbehälters zuerst entfernen muss oder kann man auch falls der Leader noch herausschaut den Film einfach aus dem Behälter herausziehen (ohne den Behälter zu öffnen).

Grundsätzlich geht das beides. Bei Tageslichtdosen bleibt es drin. Wurde schon gesagt. Wenn Du selbst aufspulst und dann kippst und schüttelst oder auch rotierst, dann ist es prkatisch egal. Nochmal durchziehen erhöht das Risiko von Kratzern. Wurde auch schon gesagt.

Öffnen hab ich auch schon mit Aufschlagen auf einen Tisch o.ä. gemacht, wenn ich weder Öffner noch Laschenzieher zur Hand hatte. Würde ich jetzt aber nicht empfehlen.
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