Kodak T-Max 3200 oder Ilford Delta 3200?

<12>
Diskutier doch mit!
Anmelden und kostenlos mitmachen.
Kostenlos mitmachen
Deine Daten sind bei
uns sicher!
Google Anzeigen Google Anzeigen
Lars1974 Lars1974 Beitrag 1 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Weiß jemand, ob es (außer dem Preis) nennenswerte Unterschiede zwischen diesen beiden Filmen gibt, z.B. in Bezug auf Körnigkeit, Schärfe, Kontrastumfang?
Wilfried Krauß Wilfried Krauß Beitrag 2 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Also ich persönlich finde von diesen beiden den Kodak etwas besser in allen drei Punkten, das hängt aber vom Entwickler (ich hab den T-Max-Entwickler dazu genommen) ab.

Allerdings finde ich den Fuji 1600 noch besser, zumal wenn er in D-76 (bzw.ID11) 1+1 entwickelt wird. Belichtung hier auf 1600, aber 3200 sind auch gut möglich.
Meistens sind die Motive so kontrastreich, daß ich einfach auf gerade noch freihandtaugliche Belichtung gehe und schaue was rauskommt.

Die Nominalempfindlichkeit liegt übrigens bei allen dreien bei ca. 1000 bis 1250 ASA, die 1600 und 3200 sind alle gepusht.

lg Wilfried
Hans der Islander Hans der Islander Beitrag 3 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Moin!
verarbeitet.
http://www.hans-harms.de/test-00/index.htm

mfg harms
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 4 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Ich finde, daß (bei eingestellten 3200) der Kodak fußballgroße Körner liefert, der Delta nicht. Der Fuji ist für Available Light kaum brauchbar, weil er extrem hart zeichnet und jede Schwärze absäuft. Außerdem sind 1600 eben keine 3200. Und den 3200 nimmt man ja schließlich, weil man die "3200" unbedingt braucht, und nicht spaßeshalber. Gepusht wird der Fuji noch unbrauchbarer. Wenn 1600 genügen, bringt der HP5 auf 1600 gepusht die besten Ergebnisse.
PS: Namen sind Schall und Rauch. Ob der 3200 in Wahrheit 40 hat, ist egal, da für die anderen hochempf. Filme ähnliche Abschläge gelten und das Verhältnis ungefähr gleich beibt.
Wilfried Krauß Wilfried Krauß Beitrag 5 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Uff, die Susi antwortet auf einen meiner Beiträge ...
Welche Ehre im neuen Jahr .. :-)

Trotzdem sind die 1600 vom Fuji ehrlicher als die 3200 von Ilford. Bei Kodak steht ja auch ein kleines P vor 3200.
Wilfried Krauß Wilfried Krauß Beitrag 6 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Es ist nur die Frage, ob man an der Pentax noch nach minus korrigieren kann, wenn die maximale Empfindlichkeit eingestellt ist. Bei meiner alten Minolta geht das nicht.

@lars
Wie entwickelst Du Deine Filme?

lg Wilfried
Lars1974 Lars1974 Beitrag 7 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
@ Wilfried: Wie ich entwickle? Was meinst Du jetzt speziell?

Die letzten T-Maxe (sei es 100 oder 3200 ASA) und auch Ilford Deltas (auch 100 und 3200) habe ich entwickelt in Tetenals Ultrafin Plus (Kindermann Edelstahl-Dose), Stoppbad, Fixierer und Drysonal von Ilford - kann mich eigentlich nicht beklagen...

Hast Du irgendwelche Tipps für mich?

Gruß, Lars
Wilfried Krauß Wilfried Krauß Beitrag 8 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Nee, hat mich eigentlich nur mal interessiert, ob Du überhaupt selber entwickelst.

Aber ich kann Dir schon verraten, was ich anders machen würde:
Also mit Drysonal hab ich schlechte Erfahrungen gemacht, ich nehm lieber Mirasol 1+700 und wart ne halbe Stunde.
Vorher nur die Rückseite mit nem fusselfreien Küchentuch abwischen, damit das Wasser von den Rändern der Perforationslöcher abgesaugt wird. (In einem Zug von oben nach unten)

Stoppbad halt ich auch für überflüssig, 3x Wasserwechsel genügt.

Der Ultrafin Plus dürfte ungefähr dem T-Max Entwickler entsprechen. Für Kontrastreiche Motive nehm ich wie gesagt den D-76 1+1. (siehe Sägewerksbild, aber da hats beim Hochladen ne Panne gegeben es ist nochmal automatisch resized worden, weil meine Datei zu groß war, deshalb ist die Qualität futsch.)
Ich mische das D-76 Pulver gut und fülle es in Filmdöschen zu je 26g ab für jeweils 2 Filme in der Jobo 1520 (470ml kipp), das geht dann wie Einmalentwickler, man muß nur das Pulver vorher auflösen in etwa 3-5 Grad wärmeren Wasser.
Hab auch schon mit Spur SLD und HRX experimentiert, bin aber nicht so sehr überzeugt davon.

Und die 3200 würd ich nur ausnützen wenns gar nicht anders geht.

Hast Du schon mal mit Technical Pan oder Copex(Gigabit) gearbeitet? Da sind dann die zugehörigen Spur-Entwickler super.

vielleicht hilft Dir die eine oder andere Anregung.

lg Wilfried
Lars1974 Lars1974 Beitrag 9 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
@ Wilfried: Ob ich überhaupt selber entwickle? Aber das steht doch schon in meinem Profil - war das jetzt 'ne Testfrage? ;-)

Also ich bevorzuge ja eindeutig Flüssig-Entwickler und bin da sehr auf den Ultrafin Plus von Tetenal eingeschossen; selbst mit einer Verdünnung von 1+10 reicht ein Liter Konzentrat bei mir für knapp 50 Filme, so dass ich da auch nicht ständig wechsle...

Mit D-76 (Pulver) habe ich somit keine Erfahrung (habe vor Jahren mal angefangen mit Perceptol von Ilford, sah aber keinen Vorteil darin, einen Pulverentwickler zu verwenden) - was genau macht einen Spur-Entwicker aus?

Und was hast Du gegen Drysonal? Nach der Schlusswässerung folgt das Bad in Drysonal, überschüssige Flüssigkeit wird dann mit einer (sauberen!)Abstreifzange entfernt und der Film ist ruck zuck trocken - ohne Kratzer, Schlieren oder Trockenflecken; und in der Kürze der Zeit kann sich auch kein Staub drauf absetzen, der dann mit eintrocknet - kann ich nur empfehlen. Mirasol o.ä. entfällt somit komplett - aber jeder wie er's mag...

Gruß, Lars

Mann stelle sich vor, ich komme mit - sagen wir mal - 8-10 Filmen von einem Wochenend-Trip aus London zurück - ich verarbeite eigentlich immer nur 2 Filme auf einmal, wie lange sollte ich da mit einer halben Stunde Trocknungszeit bitte zugange sein? :-) Das ganze Prozedere ist ohnehin schon langwierig genug - aber ich möchte es auf keinen Fall missen...
Wie lang ist Deine Schlusswässerung?
Larsomat O Larsomat O Beitrag 10 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
ich habe gerade einen kodak t-max 3200 im labor. ich lasse ihn allerdings auf 6400 pushen (die verkäufering sagte mir, dass er ihr bei 3200 zu feinkörnig gewesen sei). nach den äusserungen hier zu urteilen, darf ich dann wohl keine akzeptablen ergebnisse erwarten.
ich werde mal was davon scannen, wenn ich die negative habe...
Wilfried Krauß Wilfried Krauß Beitrag 11 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat:Ob ich überhaupt selber entwickle? Aber das steht doch > schon in meinem Profil - war das jetzt 'ne Testfrage? ;-)


nö, ein Anfall von Alzheimer :-)
Hatte mir nur gemerkt, daß Du in nem Labor arbeitest.
Da könnte man ja mal schnell nen Film mit durchlaufen lassen
Den entsprechenden Satz hab ich wohl überlesen. *schäm*

Zitat:Also ich bevorzuge ja eindeutig Flüssig-Entwickler und bin > da sehr auf den Ultrafin Plus von Tetenal eingeschossen;

klar, jeder hat da seine Vorlieben, ich hatte ihn halt noch nie.

Zitat:Mit D-76 (Pulver) habe ich somit keine Erfahrung,

habs eben auch immer für umständlich gehalten, hab ihn dann aber für den Infrarot gebraucht und mit dem Rest mal diverse andere Sachen entwickelt. Mir kommt grad der Fuji darin sehr feinkörnig vor. Und es lassen sich riesige Kontraste damit verarbeiten.

Zitat:was genau macht einen Spur-Entwicker aus?

Hauptsächlich die Werbung :-)
Die Differenzen sind wie immer sehr subjektiv, da hilft nur probieren, ich werd die normalen Typen HRX und SLD aber wohl wieder aufgeben, wenn die Vorräte zuende sind.
Aber Dokuspeed für TP und Nanospeed für Copex sind super.
Meine Idealkombi für Portrait im Studio.
Kein Korn bis 30x40.

Zitat:Und was hast Du gegen Drysonal?

Hatte immer diverse Flecken auf der Schichtseite, war aber damals Agfa-Film. Und da hab ich's wieder sein lassen.
Und es riecht alles nach Apotheke.

Zitat:überschüssige Flüssigkeit wird dann mit einer > (sauberen!)

das ist der Knackpunkt: einmal nicht aufgepaßt und die Telegrafenleitung ist verlegt.

Zitat:Abstreifzange

kommt mir deshalb nicht ins Haus.

Zitat:entfernt und der Film ist ruck zuck trocken

hat bei mir immer noch 15 Minuten gedauert.

Zitat:ohne Kratzer, Schlieren oder Trockenflecken;

geht bei mir auch.

Zitat:und in der Kürze der Zeit kann sich auch kein Staub drauf > absetzen, der dann mit eintrocknet kann ich nur empfehlen.
Mirasol o.ä. entfällt somit komplett
aber jeder wie er's mag...

eben.

Zitat:Mann stelle sich vor, ich komme mit - sagen wir mal -
8-10 Filmen von einem Wochenend-Trip aus London zurück -
ich verarbeite eigentlich immer nur 2 Filme auf einmal,

Ich hab das Jobo-Modulsystem, da geht alles von 1-8 Filmen mit max. 1L Chemie (bei - manueller - Rotation)
Meist hat man aber verschieden Filme, dann muß man eh einzeln oder paarweise entwickeln.

Zitat:wie lange sollte ich da mit einer halben Stunde
Trocknungszeit bitte zugange sein? :-)

Während der Trocknungszeit kannst Du doch die Dose trocknen, und die nächsten entwickeln und wässern, du brauchst Dich ja nicht hinstellen und pusten ...
Ich mach in der Zeit den Eintrag in die Datenbank, räum auf etc.

Zitat:Das ganze Prozedere ist ohnehin schon langwierig genug.

Dann wär vielleicht doch ne Digi angesagt ... *g*

Zitat:aber ich möchte es auf keinen Fall missen...

sehr gut,
dann kannst Du es doch auch genießen und nicht hui hui.

Zitat:Wie lang ist Deine Schlusswässerung?

Da ichs nicht eilig hab stell ich den Wasserhahn auf ca. 1L/min und laß es 15-20 Min laufen, vielleicht ab und zu mal auskippen für kompletten Wasserwechsel, das ist völlig überdimensioniert, ich weiß. Aber bequem und die Archäologen freuen sich in ein paar hundert Jahren *g*
Auch hier kann man schon Ansatzgefäße säubern und trocknen, Fixierbadspritzer abwaschen etc.

Technical Pan & Co. wässer ich auch nur 5-10 Min.

@Lars Pohlmann
Der Film ist jedenfalls bestimmt nicht zu feinkörnig :-)
Deine Verkäuferin darf aber keinen niedrigempfindlichen Film zu sehen kriegen, das könnte sie eventuell nicht überleben.
:-)))
Aber mit dem Scanner hab ich schon bis zu 2 oder 3 Blenden vermurkste Filme einigermaßen hinbekommen. Es hängt auch stark von den Motiven ab, ob er noch brauchbar ist.
Lars1974 Lars1974 Beitrag 12 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat:Dann wär vielleicht doch ne Digi angesagt ... *g*


NIE!!! Auf gar keinen Fall!!! :-)

Es sei denn für Geburtstagsschnappschüsse, die dann hinterher schnell an die ganze Verwandtschaft per Email verschickt werden müssen, aber ansonsten auch rasch wieder gelöscht werden, weil man eh nix gescheites damit anfangen kann...
(aber vielleicht sollte ich das hier nicht so laut sagen)
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 13 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Hallo, ich würde den AGFA Scala 200 versuchen.
Lars1974 Lars1974 Beitrag 14 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Hä? Wieso DAS denn??? Auf DIE Erklärung bin ich jetzt aber mal echt gespannt!!!
Wilfried Krauß Wilfried Krauß Beitrag 15 von 17
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Nun den Scala soll man ja lt. Agfa auch auf 1600 pushen können, habs noch nicht probiert.

Was ich aber schon gemacht hab, ist daß ich den 1600er Fuji im Kodak Umkehrsatz zum Dia entwickelt hab. Das sieht ganz gut aus. (1250 ASA, kontrast durch Sulfitzusatz im Erstentwickler steuerbar). Der Fuji hat im ggs. zu den 3200ern einen relativ klaren Träger.
Aber sowas dauert mit 5 Bädern ne knappe Stunde ...

lg Wilfried
Google Anzeigen Google Anzeigen
Google Anzeigen Google Anzeigen
Google Anzeigen Google Anzeigen
Diskutier doch mit!
Anmelden und kostenlos mitmachen.
Kostenlos mitmachen
Deine Daten sind bei
uns sicher!
Nach
oben