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Marc Schindl

Seltsame Flecken bei Langzeitbelichtung

Zitat: motion blur 09.07.18, 22:31ich sehe eher Rauschen... (...) Und blinkende Flugzeuge...

Das wird's wohl sein. Die Punkte sind sehr regelmäßig, die naheliegendste Erklärung sind blinkende Flugzeuge. Ganz schön was los am Himmel über dem TO.

Zitat: motion blur 09.07.18, 22:31Und beim Portra scheint wohl irgendwie die Beschriftung vom Rückseitigen Papier durch.

Sowas hatte ich vor Jahren mit einem Ilford-Schwarzweißfilm auch mal. Da war's wohl eine chemische Reaktion zwischen der Druckfarbe und der darüber in Kontakt liegenden Emulsionsschicht der nächstes Wicklung, da die im Bild deutlich sichtbaren Zahlen des Rückseitenpapiers gegenüber den Zahlen der Randbelichtung versetzt waren; ob das hier auch so ist oder ob das doch eher durch Licht von hinten kam, kann man wegen fehlendem Negativrand nicht sehen.
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Vicky Reinhold

Eventfotografie & DSGVO

Abgesehen vom eventuell falschen Forum ...

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29ich Fotografiere auf Veranstaltungen in Clubs.

Erstes Problem: Ein Club im klassischen Sinn, also so richtig mit Türsteher und so, dürfte schon im Sinne des KUG bisher keine "öffentliche Veranstaltung" gewesen sein, deren Teilnehmer (mehr oder weniger) problemlos fotografiert und deren Fotos (mehr oder weniger) problemlos (ggf auch kommerziell) veröffentlicht werden durften. Erstes Problem.

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Mein Stil ist, dass ich die Feiernden fotografiere ohne das sie es merken. So entstehen teils wunderschöne Momentaufnahmen. Aber zumeist sind hier Einzelne Personen im Fokus, keine Gruppen.
Das mit der Einzelnen Person im Fokus ist Dein zweites Problem, auch schon nach KUG und schon ganz ohne DSGVO.

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Da die Fotografie dem "berechtigtem Interesse" unterliegt, kann ich Fotografieren.
Welches berechtigtes Interesse mag denn vorliegen? Nur weil Du fotografieren willst, hast Du ein "berechtigtes Interesse"? In "berechtigt" im juristischen Sinne (und einen anderen Sinn hat die DSGVO nicht) steckt das Wort "Recht" - welches "Recht" möchtest Du in Anspruch nehmen.

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Ich Informiere die Gäste mittels Aushängen am Eingang und im Veranstaltungsraum darüber, dass Fotos gemacht werden die Veröffentlicht werden und mit dem Eintritt zur Veranstaltung die bewilligung hierzu gegeben wird.
Diese Konstruktion der Fiktion einer Einwilligung ist doch ein wenig bedenklich. Oder sogar ein wenig mehr!

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Aber ich weiße auch darauf hin, dass ein widerspruch eingelegt werden kann, dazu sollen mich die betroffenen Personen persönlich ansprechen. (Ich handhabe das dann immer so, dass ich ein Foto von der Person mache, wie sie die Arme zu einem Kreuz verschränkt um in der Nachbearbeitung zu wissen, wer nicht Fotografiert werden wollte und sage Ihnen dann, dass ich das Foto am Ende auch wieder lösche.)
Bereits das Fotografieren mit einer Digitalkamera (oder bist Du aus gutem Grund im Analogforum?) wird (im Gegensatz zum KUG, wo es vor allem auf die "Veröffentlichung" ankommt) gemäß DSGVO als "Datenverarbeitung" angesehen. VORHER schriftliche oder zumindest dokumentierbare Einwilligung bringt Rechtssicherheit, alles andere nicht. Bzw. erst in ein paar Jahren, nach diversen Urteilen.

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Und gibt es Vorlagen für einen Vertrag der Belegt, dass ich im Auftrag des Veranstalters handle und fotografieren darf...?
Oh, Du bist also genaugenommen sowas wie ein Auftragsdatenverarbeiter iSdDSGVO ... das machts dann nochmal interessanter.

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Ändert sich die allgemeine Rechtslage zu Eventfotografien, nur weil ich Portraits mache? Ich kann nicht von 200 Leuten die Einverständnis hierzu holen...
Nun, wie gesagt: Wenn Deine Vorgehensweise nicht bereits bisher durch die Ausnahmetatbestände des KUG abgedeckt war, dann wirst Du genau das tun müssen. Und wenn Du Portraits machst, dann dürfte die Einwilligung doch besonders einfach zu dokumentieren sein - denn dann kommunizierst Du ja mit der Person.

Da Du ganz offenbar eine verbindliche Rechtsauskunft willst und wahrscheinlich Geld mit Deinen Bildern verdienen willst, mein Rat: Frag nicht in Internetforen irgendwelche Leute, deren Sachkenntnis Du nicht beurteilen kannst. Frag (ja, klar ist das kostenpflichtig, aber wie heißts so schön: "Guter Rat ist teuer") einen einschlägigen Rechtsanwalt.
06.07.18, 17:01
Abgesehen vom eventuell falschen Forum ...

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29ich Fotografiere auf Veranstaltungen in Clubs.

Erstes Problem: Ein Club im klassischen Sinn, also so richtig mit Türsteher und so, dürfte schon im Sinne des KUG bisher keine "öffentliche Veranstaltung" gewesen sein, deren Teilnehmer (mehr oder weniger) problemlos fotografiert und deren Fotos (mehr oder weniger) problemlos (ggf auch kommerziell) veröffentlicht werden durften. Erstes Problem.

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Mein Stil ist, dass ich die Feiernden fotografiere ohne das sie es merken. So entstehen teils wunderschöne Momentaufnahmen. Aber zumeist sind hier Einzelne Personen im Fokus, keine Gruppen.
Das mit der Einzelnen Person im Fokus ist Dein zweites Problem, auch schon nach KUG und schon ganz ohne DSGVO.

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Da die Fotografie dem "berechtigtem Interesse" unterliegt, kann ich Fotografieren.
Welches berechtigtes Interesse mag denn vorliegen? Nur weil Du fotografieren willst, hast Du ein "berechtigtes Interesse"? In "berechtigt" im juristischen Sinne (und einen anderen Sinn hat die DSGVO nicht) steckt das Wort "Recht" - welches "Recht" möchtest Du in Anspruch nehmen.

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Ich Informiere die Gäste mittels Aushängen am Eingang und im Veranstaltungsraum darüber, dass Fotos gemacht werden die Veröffentlicht werden und mit dem Eintritt zur Veranstaltung die bewilligung hierzu gegeben wird.
Diese Konstruktion der Fiktion einer Einwilligung ist doch ein wenig bedenklich. Oder sogar ein wenig mehr!

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Aber ich weiße auch darauf hin, dass ein widerspruch eingelegt werden kann, dazu sollen mich die betroffenen Personen persönlich ansprechen. (Ich handhabe das dann immer so, dass ich ein Foto von der Person mache, wie sie die Arme zu einem Kreuz verschränkt um in der Nachbearbeitung zu wissen, wer nicht Fotografiert werden wollte und sage Ihnen dann, dass ich das Foto am Ende auch wieder lösche.)
Bereits das Fotografieren mit einer Digitalkamera (oder bist Du aus gutem Grund im Analogforum?) wird (im Gegensatz zum KUG, wo es vor allem auf die "Veröffentlichung" ankommt) gemäß DSGVO als "Datenverarbeitung" angesehen. VORHER schriftliche oder zumindest dokumentierbare Einwilligung bringt Rechtssicherheit, alles andere nicht. Bzw. erst in ein paar Jahren, nach diversen Urteilen.

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Und gibt es Vorlagen für einen Vertrag der Belegt, dass ich im Auftrag des Veranstalters handle und fotografieren darf...?
Oh, Du bist also genaugenommen sowas wie ein Auftragsdatenverarbeiter iSdDSGVO ... das machts dann nochmal interessanter.

Zitat: Vicky Reinhold 06.07.18, 10:29Ändert sich die allgemeine Rechtslage zu Eventfotografien, nur weil ich Portraits mache? Ich kann nicht von 200 Leuten die Einverständnis hierzu holen...
Nun, wie gesagt: Wenn Deine Vorgehensweise nicht bereits bisher durch die Ausnahmetatbestände des KUG abgedeckt war, dann wirst Du genau das tun müssen. Und wenn Du Portraits machst, dann dürfte die Einwilligung doch besonders einfach zu dokumentieren sein - denn dann kommunizierst Du ja mit der Person.

Da Du ganz offenbar eine verbindliche Rechtsauskunft willst und wahrscheinlich Geld mit Deinen Bildern verdienen willst, mein Rat: Frag nicht in Internetforen irgendwelche Leute, deren Sachkenntnis Du nicht beurteilen kannst. Frag (ja, klar ist das kostenpflichtig, aber wie heißts so schön: "Guter Rat ist teuer") einen einschlägigen Rechtsanwalt.
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