Fotos Entwicklung schief gegangen

<12>
Diskutier doch mit!
Anmelden und kostenlos mitmachen.
Kostenlos mitmachen
Deine Daten sind bei
uns sicher!
Google Anzeigen Google Anzeigen
Jonas Ruppen Jonas Ruppen Beitrag 16 von 18
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Etzadle 08.09.19, 10:19Zum zitierten BeitragHallo,

zwei - drei Jahre über dem Ablaufdatum macht eigentlich nichts, wenn der Film einigermaßen kühl gelagert war.
Ich verknipse noch Agfa Vista von 2012 ohne irgendwelche Farbverschiebungen. Und drei Monate in der Kamera macht auch nichts aus. Ich habe einmal einen Farbfilm entwickelt, der ca. 15 Jahre in einer Kamera war. Das hat dem Film nichts gemacht.
Einzige These: Der Film war zu warm gelagert, und er hätte länger belichtet werden müssen.
Bei einem Kodak Portra 400, der 14 Jahre überlagert war, habe ich bei Belichtung Iso 50-100 noch vernünftige Ergebnisse erzielt.
Solltest Du noch mehr Filme aus dieser Serie haben, dann empfehle ich eine Belichtungsreihe von 25-800, um zu sehen, wie der Film reagiert.

Andere Frage noch: Der Belichtungsmesser der Kamera läuft einwandfrei? Und die Zeiten an der Kamera stimmen und sie war auch auf die richtige Iso-Zahl eingestellt?

BG


Ich hab mir mittlerweile neue Filme gekauft, der alte kam schon mit der Kamera mit.
Dass man Film generell etwas überbelichten sollte, anstatt unterbelichten hab ich erst danach rausgefunden. Ende Woche sollten die anderen Filme eintreffen, dann sehe ich, ob die Belichtung stimmt, da hab ich überall einen halben Stop überbelichtet. Beim Belichtungsmesser bin ich auch nicht sicher, ob der stimmt. Ich vergleich den noch mit meiner anderen Kamera.

Zum Scannen hab ich SilverFast 8 SE und mit dem Plustek OpticFilm 8200i SE. Damit hab ich ziemlich schöne Scans von Negativen hingekriegt :)

Danke für die Inputs.
MatthiasausK MatthiasausK Beitrag 17 von 18
0 x bedankt
Beitrag verlinken
Zitat: Jonas Ruppen 09.09.19, 02:36Zum zitierten BeitragDass man Film generell etwas überbelichten sollte

Das mit dem "generell" ist vielleicht etwas zu allgemein. Kommt halt immer drauf an, was man erreichen will ... (und ob man vielleicht doch einen Diafilm drin hat...)

"Generell" gilt: Man sollte Ratschläge, die mit "man sollte" beginnen, lieber unreflektiert in die Tonne hauen als sie unreflektiert zu befolgen.
michael120 michael120 Beitrag 18 von 18
2 x bedankt
Beitrag verlinken
Hallo Jonas, auch ohne Wärmeeinwirkung kann es bei Farbfilmen zu diesen Ergebnissen kommen. Es sieht für mich so aus, als sei der Film überlagert gewesen. Wenn du hochwertige Ergebnisse haben möchtest, kommst du an "frischem" also noch nicht abgelaufenem Film nicht vorbei. Etwas (wenige Monate) Überlagerung schadet i.d.R. nicht, wenn der Film immer kühl gelagert wurde. Meine Filme liegen also im Kühlschrank in der Tür, dort wo sonst die Eier liegen. Ein Teil der Analog-community verwendet gerne abgelaufenen/überlagerten Film, weil es u.a. interessante Ergebnisse liefern kann. Online werden für solche Filme u.U. hohe Preise gezahlt. Das ist dann eben experimentell und die Ergebnisse die du erhälst sind nicht reproduzierbar. Sozusagen Kunst. Bei einer Entwicklung speziell von Farbfilm im Labor per Maschine kann es aber bei überalterten Filmen sogar zu schweren Schäden kommen, nämlich dann wenn die Emulsion sich löst und auch noch die Entwicklermaschine verklebt. Aufnahmen mit überalterten Film können aber auch gut gehen, siehe mein Foto "Heuwender". Grüße,
Diskutier doch mit!
Anmelden und kostenlos mitmachen.
Kostenlos mitmachen
Deine Daten sind bei
uns sicher!
Nach
oben