Fotoemulsion

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Olaf Werner Olaf Werner Beitrag 1 von 21
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Grüße euch Allen.
Wollte mal nachfragen ob jemand Erfahrungen mit Fotoemulsionen auf Glasplatten hat. Besonders interessieren mich die Belichtungszeiten und die Entwicklung solcher Negative.
Hartmuth Schroeder Hartmuth Schroeder Beitrag 2 von 21
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Selbstbeschichtet bzw. fix & fertig gekauft?
Da bislang noch keine Beantwortung:

Weitere Infos siehe hier, PDF download:
http://www.maco-photo.de/files/images/R ... gic_dt.pdf

Viel Spass beim Arbeiten mit Film.
Mit freundlichem Gruss

Ich antworte nicht neutral, bin beschäftigt bei nachfolgendem Unternehmen:

--------------------------------------------
Hartmuth Schroeder DGPh
Director
MACO PHOTO PRODUCTS
Hans O. Mahn GmbH & Co. KG
Brookstieg 4
22145 Hamburg-Stapelfeld
Telefon: +49 (0) 40 23 70 08-83
Telefax: +49 (0) 40 23 70 08-488
E-Mail: photo@mahn.net
Web: http://www.mahn.net
http://www.rolleifilm.de
http://www.macodirect.de
Maco Photo Products ist Mitglied im Photoindustrie Verband e.V.
http://www.photoindustrie-verband.de
--------------------------------------------



Nachricht bearbeitet (16:07h)
bella bella   Beitrag 3 von 21
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Hallo Olaf,
Fotoemulsion bedeutet nur das Du Positive auf was-auch-immer bringen kannst.
Du erhälst aber kein NEGATIV........

Auf Glas und ähnlichen glatten Flächen hab ich das nie probiert, aber mit diversen Papieren und der Emulsion mal experimentiert. Ergibt sehr eigenwillige Effekte.
Der Roman Der Roman Beitrag 4 von 21
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Hi,
dit stümmt jetzt aber nicht.
:-)

bella schrieb:
Zitat:Du erhälst aber kein NEGATIV........
Hermann Klecker Hermann Klecker   Beitrag 5 von 21
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Emulstion erzeugt IMMER ein Negativ, es sei denn, sie wird ein einem Umehrverfahren zum Positiv entwickelt.

Das ist auch beim Vergrößern vom Negativ der Fall. Nur ist dann ja das 'original' schon ein negatives Bild so daß das belichtete ein Negativ vom Negativ wird und damit Positiv im Vergleich zum Sujet.

Wenn ich Olaf richtig verstehe, dann geht es ihm um Glasplatten für Plattenkameras.



Ob man die mit Black Magic oder flüssiger Emulsion von Tetenal selbst 'bauen' kann, weiß ich nicht. Jedenfalls bekäme man damit Belichtungszeiten wie Lieferfristen.

Tetenal Work sollte so bei 3 bis 6 ASA liegen, wenn man die Emulsion mit den ASA-Werten für Filme vergleicht.
Bei Black Magic wird das nicht großartig anders sein. Die hab ich zwar noch nie in diesem Zusammenhang zu bestimmen versucht, aber die Zeiten waren in der gleichen Größenordung wie bei normalem Fotopapier.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, daß man mit diesen Produkten flüssiger Emulsion die Auflösung erreicht, die man bei echten Fotoplatten erreichen konnte.


Gruß
Hermann
bella bella   Beitrag 6 von 21
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Also wenn ich Olaf richtig verstanden habe, will er Glasscheiben mit flüssiger Fotoemulsion beschichten. Und diese Fotoemulsionen werden meines Wissens dann eben wie ein Fotopapier belichtet (also mit einem Negativ) und dann erhält man ergo ein POSITIV....

Also einen Abzug auf Glasscheibe.

Wenn er allerdings Glasplattennegative machen will ist das was anderes........ das sollte Olaf nochmal klären
Ehemaliges Mitglied Ehemaliges Mitglied Beitrag 7 von 21
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ich hatte auch mal die idee auf fotoemulsierte glasplatten zu vergrößern. hat damit schon einer erfahrungen?
Olaf Werner Olaf Werner Beitrag 8 von 21
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So bin wieder zu Hause ;-) war auf "Reisen".
Ich will sie als Negative für Plattenkameras verwenden.
Werner Hupperich Werner Hupperich Beitrag 9 von 21
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Olaf Werner schrieb:

Zitat:So bin wieder zu Hause ;-) war auf "Reisen".
Ich will sie als Negative für Plattenkameras verwenden.


Warum klemmst Du dann nicht einfach Planfilm zwischen zwei (hinreichend dünnen..) Glasplatten?

Die Glasplatten lassen sich mit einem Streifen Klebeband "aufklappbar" und parallel ausgerichtet verbinden, der Planfilm lässt sich mit scharfem Messer (im Dunklen versteht sich) leicht auf Maß schneiden - einfach zwischen die Scheiben legen, das "Klebebandscharnier" als unteren Bezugspunkt/Anschlag nehmen und die Überstände des Films mit einem Cuttermesser an der Glaskante abschneiden.

Im Gegensatz zu Emulsionsgepansche (auf Glas ohnehin kaum sauber aufzutragen) gibt's dann sicherlich auch brauchbare Ergebnisse.

Gruß,
Werner
MRK MRK Beitrag 10 von 21
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Ich würde dir raten erstmal mit angefärbter Gelatine zu üben, wie du sie auf der Glasplatte verteilen kannst. Dann siehst Du ob du eine Gleichmäßige Beschichtung hinkriegst.
sanditico sanditico Beitrag 11 von 21
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Ich habe noch eine Verpackung Agfa Isochrom 50 ASA (ungeöffnet) wie könnte ich die entwickeln wenn überhaupt...

Kann ich die Glasplatten noch verwenden, oder vielleicht wieder selber beschichten?

Gruss,

sanditico
MRK MRK Beitrag 12 von 21
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Ich hatte neulich mal Rollfilme, Revuepan 80 oder so, abgelaufen 1982- die waren noch ganz OK, und normal zu entwickeln-
Vermutlich sind deine Platten noch wesentlich älter, aber ich würde es an Deiner Stelle einfach mal probieren.
Gruß
Manfred
Analogue Analogue Beitrag 13 von 21
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Isochrom ist von 1935, der wird wohl hin sein. Ist normaler S/W Silberfilm der sich mit Bsp. Rodinal entwickeln lassen sollte.
sanditico sanditico Beitrag 14 von 21
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könnte ich sie noch brauchen wenn ich sie selber bestriche?
Wie sieht es aus bei IlFord Entwicklern?



Nachricht bearbeitet (20:54h)
MRK MRK Beitrag 15 von 21
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@ Analogue
Wieso ist Isochrom von 1935? Wurde der nur ein Jahr lang hergestellt?

@ Sanditico
Die Platten auf Verdacht neu zu beschichten wäre eine schwere Sünde! Selbst wenn sie mit der Zeit nicht besser geworden sind- die Wahrscheinlichkeit, dass sie besser sind als selbstbeschichtete ist sehr groß. Ausprobieren lohnt sich allemal. Wenn sie garnicht mehr taugen, kannst Du sie immer noch selbst beschichten.

Was den Entwickler angeht, würde ich Dir raten, nicht unbedingt einen ausgesprochenen Feinkornentwickler zu verwenden.
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