Fomapan 400 möglichst feinkörnig

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lenmos lenmos   Beitrag 1 von 36
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Ich entwickle nun SW-Filme wieder selbst. Als ich das zuletzt gemacht habe (lange her), hatte ich keine Ahnung, dass die Beschaffenheit des Korns vom Entwickler abhängig sein könnte. Habe einfach immer irgendwas von Ilford im Laden gekauft.

Gut, die ersten zwei Filme habe ich nun mit Rodinal entwickelt. Den Fomapan habe ich da nur mit ISO 200 bzw. 250 belichtet, da ich irgendwo gelesen hatte, dass dieser Film die ISO 400 nur mit Fomadon bringt (ohne überlange Entwicklung zumindest).

Das Ergebnis ziemlich grobkörnig und Rodinal, weiß ich jetzt, ist ziemlich bekannt dafür.

Gut, habe ich mir Fomadon besorgt und nun wieder zwei Filme entwickelt. 9 Minuten (1 + 10) und belichtet mit ISO 400. Ich würde fast meinen, das Korn ist nun gröber oder zumindest genauso grob, wie mit Rodinal.

Gut, nun zu meiner Frage: Wie sollte ich vorgehen, um möglichst feines Korn zu erhalten?

  • Wie belichten (knapp oder satt also eher drüber)?
  • und mit was entwickeln?
  • Entwickler eher dünn und dafür länger entwickeln?
  • andere Maßnamen?
misterfred misterfred Beitrag 2 von 36
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Ich habe mal ein Thema zum Fomapan aufgemacht (bezüglich der Entwicklungszeiten ) Vielleicht ist da ja der eine oder andere Tipp auch für Dich dabei.
In XTol hab ich recht gute Ergebnisse (4,5x6 oder 9x12) aber im direkten Vergleich zu einem TMax ist der Fomapan deutlich körniger. (unabhängig von der Entwicklung im Versandlabor oder im Heimlabor)

LG Roland
misterfred misterfred Beitrag 3 von 36
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Gugst Du hier:
https://www.fotocommunity.de/forum/anal ... g---436105

PS: Kann man Beiträge aus anderen Themen eigentlich auch verlinken?
Etzadle Etzadle Beitrag 4 von 36
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Ich stimme Misterfred zu.
Xtol finde ich hier auch gut passend.
Ich erlaube mir auch mal, einen link zu einem Foto hier anzubringen.

https://www.flickr.com/photos/143871680 ... Q-2dPd1wa/

Rodinal würde ich nur für den Fomapan 100 verwenden.
lenmos lenmos   Beitrag 5 von 36
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OK, also XTol.

Und was bringt weiters kleineres Korn. Dünnerer Entwickler bei längerer Zeit oder kürzere, stärkere Belichtung oder geringere?
Etzadle Etzadle Beitrag 6 von 36
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Hallo,

ich belichte die 400er oft auf 200.
Xtol nehme ich immer mit 1:1, in dem Fall bei der Entwicklung zwischen 06:40 - 07:00 Minuten bei 20°
Ich binn mittlerweile ein richtiger Schüttler geworden und kippe zuerst eine Minute, dann bei 30 Sek. 1 x mal und bei 60 Sek. 2 x mal

Wie gesagt ich habe das Bild mal verlinkt, da ist nix dran gemacht außer geradegerückt, weil ich das immer nie hinbekomme :-)
Tassilo der letzte Tassilo der letzte Beitrag 7 von 36
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Belichten auf iso 400, Atomal 1+1 verdünnt, 20°C, 12 Minuten im 5 Sekunden Rhytmus kippen.
Wenn du im 30 Sekunden Rhytmus kippen willst 14 Minuten.
Der Atomal ist ein sehr ausgleichender Feinkorn Entwickler und passt perfekt zum Foma 400.
Das ist eine ganz andere Welt als Rodinal. Rodinal arbeitet nicht nur grobkörnig sondern reduziert auch deutlich die Tonwerttrennung. Der Atomal differenziert dir noch wunderbar verschiedene Grauwerte wo du nach der Entwicklung in Rodinal nur eine einheitlich graue Fläche siehst.
lenmos lenmos   Beitrag 8 von 36
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OK, danke. Ich werde die Dinge einmal durchprobieren.
lenmos lenmos   Beitrag 9 von 36
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Der Tipp mit dem Atomal kam kurz nachdem ich die Bestellung für XTol abgeschickt hatte. Vor zwei Tagen kam das Pulver an und ich habe A und B jeweils laut Gewicht auf der Packung durch 5 dividiert und nur einen Liter angesetzt. Wenn das nicht passt, sehe ich es ja beim letzten Liter. Wenn ich 1+1 nehme, halbiert sich der Fehler ja. ;-)

Ich habe so ziemlich nach der Rezeptur von Etzadle entwickelt, den Film hatte ich mit ISO 250 belichtet. Das Korn ist jedenfalls deutlich feiner. Die Negative sind gut gesättigt, wenn ich im richtigen Winkel auf die Emulsions schaue, sehe ich ein positives Bild. Ich denke, das liegt am vielen Schütteln, oder?


Raabklamm Raabklamm lenmos 28.03.20 2


Jetzt muss ich nur noch das Problem mit den Wasserflecken in den Griff bekommen. Egal was ich mache, es bleibt am Rand bei einigen Negativen Wasser stehen und bildet Ränder, auch mit destilliertem Wasser, mit oder ohne Netzmittel. Die Abstreifzange (Kaiser) lässt da manchmal etwas übrig. Vermutlich kann ich die nicht richtig bedienen. Heißt dann: viel Stempeln. :-/
lenmos lenmos   Beitrag 10 von 36
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Ergebnis der zweiten Charge. Diesmal zwei Filme auf einmal entwickelt, in XTol, 7 Minuten und ordentlich gekippt. Das obere Foto muss ich noch einmal einscannen. Ich have festgestellt, dass Vuescan in der Standardeinstellung die Lichter kippen lässt, obwohl im Negativ noch problemlos Zeichnung herauszuholen ist. Auch mit der Einstellung "Mehrfachbelichtung".

Beim ersten Scan war die Schnautze auf der hellen Seite ausgebrannt. Noch einmal gescannt mit Farbbalance auf "Nein" statt Neutral gibt es relativ dunkles ziemlich flaues Ergebnis. Lässt sich aber in Lightroom gut in Form bringen.


Pferd vom Bachseppl Pferd vom Bachsep… lenmos 31.03.20 0
BenjH BenjH Beitrag 11 von 36
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Zitat: lenmos 28.03.20, 21:54Zum zitierten BeitragJetzt muss ich nur noch das Problem mit den Wasserflecken in den Griff bekommen. Egal was ich mache, es bleibt am Rand bei einigen Negativen Wasser stehen und bildet Ränder, auch mit destilliertem Wasser, mit oder ohne Netzmittel. Die Abstreifzange (Kaiser) lässt da manchmal etwas übrig. Vermutlich kann ich die nicht richtig bedienen. Heißt dann: viel Stempeln. :-/

Ich nehme an, Du verwendest sogenanntes "destillatgleiches" Wasser aus dem Baumarkt. Dieses ist keineswegs destillatlgeich, sondern enthält nichtionische Bestandteile, die Rückstände auf dem Film hinterlassen. Ich hatte früher auch endlos Probleme mit unsauberen Negativen bis ich dazu übergangen bin, die Filme in der Waschmaschine bei ca 600 U/min zu schleudern. Das geht sehr bequem: Ich klemme die Rolle mit einem Gummiband an die Trommel und dann 5-10 min Schleudern. Dann sind die Filme schon fast trocken.

Gruss, Benj
lenmos lenmos   Beitrag 12 von 36
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Zitat: BenjH 31.03.20, 18:11Zum zitierten BeitragIch nehme an, Du verwendest sogenanntes "destillatgleiches" Wasser aus dem Baumarkt.
Nein, schon destilliertes Wasser aus der Apotheke. Ich habe auch schon das Netzmittel weggelassen. Bei den letzen beiden Filmen war es schon ganz gut, da habe ich einfach mit der Zange so lange abgestreift, bis der Film trocken war.
Problem mit der Zange ist nur, dass ich da dauernd schief werde und der Film wieder außerhalb der Gummilippen liegt. Übung macht den Meister.

Ich habe vor dem destillierten Wasser, das Kodenswasser vom Wäschetrockner genommen. Der Flusen wegen, durch einen Papierfilter für Kaffee laufen lassen. War im Wesentlichen nicht anders, als später mit dem destillierten Wasser.

Im Unterschied zu den Flecken vom kalkhaltigen Wasser, reicht es, im gescannten Bild, die Ränder wegzustempeln und es ist nichts mehr zu sehen. Bei den Kalkflecken ist der ganze Fleck auch heller.
Tassilo der letzte Tassilo der letzte Beitrag 13 von 36
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Das demineralisierte Wasser aus dem Baumarkt ist schon gut. Du darfst halt nicht den Fehler machen und das Wasser nur für den letzten Spülgang nehmen. Es müssen schon die letzten beiden, besser drei Spülgänge sein. Dann bleibt absolut nichts an Rückständen auf dem Film zurück, solange du kein Spülmittel verwendest.
Die Abstreifzange kannst du dir dann sparen. Das wäre mir ohnehin zu kritisch was Kratzer angeht.
EX THX EX THX Beitrag 14 von 36
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Womit ich ganz gut fahre, ist heimisch mit einem von diesen Britafiltern vorgefiltertes Wasser. Davon habe ich immer einen 5-Liter-Kanister voll auf Vorrat rumstehen, das ist dann schon auf Raumtemperatur und ich verwende es für fast alles. Vorwässern, Chemieansätze, Zwischenwässern, Schlusswässern, alles mit diesem Filterwasser.

Nur den letzten Spülgang dann mit demineralisiertem Wasser aus dem hiesigen Drogeriemarkt, mit einem wönzögen Schlock Netzmittel. Klappt super und ich muss nicht so oft Kanister schleppen.
Andreas D aus (F) Andreas D aus (F)   Beitrag 15 von 36
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Hallo,
sehr feinkörniger und universeller Entwickler:

Amaloco AM 74

Tipp: Trockenschrank selber bauen aus Holz. 20x20cm und 160m hoch. Oben Starker PC Lüfter drauf.
Gesamtkosten so ca. 30 Euro. Unbezahlbare Wirkung. Schnell trocken, keine Flecken oder Fussel.

vg A.
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