Componon als GF-Objektiv

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Albrecht D Albrecht D Beitrag 16 von 24
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Zitat: misterfred 23.05.20, 08:30Zum zitierten BeitragGekauft über Ebay Kleinanzeigen, am anderen Ende der Republik und auch noch zu Coronazeiten, da geht nix mit vorher eben mal Probieren. Außerdem was dar Componon für mich quasi eine "Gratis-Zugabe"
Aud dem Einganhsbeitrag ging nicht hervor, dass du die Kamera noch gar nicht in Händen hast. Ich ging davon aus, dass sie dir schon zugeschickt wurde und du bereits Trockenübungen machen konntest.

Entschuldige bitte das Missverständnis.

Gruß
Albrecht
TomS.. TomS.. Beitrag 17 von 24
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Du kannst an GF im Grunde jedes Objektiv verwenden, dass eine ausreichende Ausleuchtung des jeweiligen Formats bietet (und auf die Platine/Verschluß passt). In Sachen Adaptierung sind da kaum Grenzen gesetzt.
Ich selber hatte ein altes Sinar 105mm, dass an der GF-Cam und im Meopta-Vergrößerer verwendet wurde. Das einzige "Problem" bei Objektiven, die nicht "klassische" GF-Linsen sind, ist der knappe Ausleuchtungskreis. Da gibt es uU. Einschränkung bei Tilt/Shift oder bei Offenblende. Der Vorteil ist aber dass du es sofort auf der Einstellscheibe siehst.
Wäre als durchaus möglich, dass das 150er Componon brauchbar ist.
MatthiasausK MatthiasausK Beitrag 18 von 24
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"Ausprobieren" ist schon ein vernünftiger Ratschlag. Macht man ja mit einem neuen Gerät sowieso.
Kostet zwei oder drei Bilder, dann weiß man Bescheid, obs für Nah (dürfte sicher klappen) und Fern (vielleicht nicht) und für die Bildecken reicht.

Wenn ich mich aber frage, warums ein Componon mit Compur zu der Kamera gibt, dann könnte ich mir schon vorstellen, daß sich irgendjemand was dabei gedacht hat, also das Objektiv und die Kamera zusammenpassen könnten und das Objektiv zum Fotografieren mit der Kamera gedacht sein könnte.
misterfred misterfred Beitrag 19 von 24
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Zitat: Albrecht D 23.05.20, 11:08Zum zitierten BeitragEntschuldige bitte das Missverständnis.
Kein Problem. Die Kamera ist schon da, nur der Kauf war online und für mich ohne die Möglichkeit, das gute Stück zu testen.

Zitat: MatthiasausK 23.05.20, 14:03Zum zitierten BeitragWenn ich mich aber frage, warums ein Componon mit Compur zu der Kamera gibt, dann könnte ich mir schon vorstellen, daß sich irgendjemand was dabei gedacht hat, also das Objektiv und die Kamera zusammenpassen könnten und das Objektiv zum Fotografieren mit der Kamera gedacht sein könnte.

Und genau DAS war die eigentliche Frage: Warum verbaut jemand ein Vergrößerungsobjektiv an eine Fachkamera?

Es gibt auch ähnliche Einbau-Varianten mit einem Gerogon von Rodenstock, ein Repro-Objektiv, das in einen Zentralverschluss eingebaut wird. Und das macht ja dann auch Sinn. Wobei ich den Unterschied im optischen Aufbau zw. Componon (Schneider) und Gerogon noch nicht herausgefunden habe. Sind beides 6-Linser. Aber das geht auch etwas am Thema vorbei.

Zitat: MatthiasausK 23.05.20, 14:03Zum zitierten Beitrag"Ausprobieren" ist schon ein vernünftiger Ratschlag.
Jupp, aber ich bin bislang noch nicht dazu gekommen und wollte mich erstmal über die technischen Aspekte erkundigen.
TomS.. TomS.. Beitrag 20 von 24
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Zitat: misterfred 24.05.20, 11:30Zum zitierten BeitragUnd genau DAS war die eigentliche Frage: Warum verbaut jemand ein Vergrößerungsobjektiv an eine Fachkamera?

Weil das bei Fachkameras ganz einfach möglich ist. Und weil es mitunter eine preiswerte Alternative zu anderen Objektiven ist.
MatthiasausK MatthiasausK Beitrag 21 von 24
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Zitat: misterfred 24.05.20, 11:30Zum zitierten BeitragUnd genau DAS war die eigentliche Frage: Warum verbaut jemand ein Vergrößerungsobjektiv an eine Fachkamera?

Vielleicht aus demselben Grund, warum man ein Vergrößerungsobjektiv auch gerne mal an eine Kleinbildkamera anflanscht? Weil es eine verdammt gute Lösung für Nahaufnahmen ist?
misterfred misterfred Beitrag 22 von 24
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So, des Rätsels Lösung ist ein Stückchen näher

Aus einem englischen WIKI (die Übersetzung ist nicht von mir ) von/über Rodenstock

ZItat: "Rodagon
Rodenstock 6-Element, 4-Gruppe Bereich von enlarger Linsen trägt sehr gleichmäßige Feldbeleuchtung und kann als auf der Kamera Makrolinsen zusätzlich zu normalen Vergrßerungslinsen verwendet werden. ...... Die Bildqualität ist sehr gut."

Und für das Schneider Companon aus einem GF-Forum:

Zitait: "Dann würde ich mir dann also eher ein Schneider Componon S ......kaufen und die kann man .... in einen Verschluss reindrehen und hat dann auch gleich ein hervorragendes Macro und ein gestochen scharfes Portrait Objektiv!"

Noch Fragen? :-)

Heißt also das Companon ist besten für den Nahbereich und offensichtlich auch als Makro-Objektiv zu verwenden.

Ich danke für die vielen Ideen und Tipps und die schließlich eingetretene Erhellung ( ͡° ͜ʖ ͡°)

Roland
Albrecht D Albrecht D Beitrag 23 von 24
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Zitat: misterfred 24.05.20, 15:16Zum zitierten BeitragHeißt also das Companon ist besten für den Nahbereich und offensichtlich auch als Makro-Objektiv zu verwenden. Ich interpretiere das so, dass es für diese Zwecke optimiert ist, die Eignung für andere Situationen muss man selbst testen. Möglicherweise sind da die Ergebnisse ebenfalls optimal.

Gruß
Albrecht
misterfred misterfred Beitrag 24 von 24
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So, nun greife ich den Faden wieder auf, bin leider nicht eher dazu gekommen.
Das erste Ergebnis liegt vor:

Rose Fomapan 200 in 9x12 mit Schneider Companon 150mm Rose Fomapan 200… misterfred 25.06.20 0

Leider sind ein paar Bewegungsunschärfen wegen der längeren Belichtungszeit drin, aber man kann (hoffentlich) an der einen oder anderen Stelle erkennen, dass das Obejetiv im Nahbereich knackenscharf abbildet.
Und es gibt einen deutlichen Unterschied: Für den gleichen Abstand zum Objekt brauche ich für das Companon 150mm einen Auszug von 24 cm, mit einem Sironar der gleichen Brennweite lande ich bei ca.35 cm (da ist allerdings der Ausschnitt etwas kleiner) Bei einer Kamera mit optischer Bank spielt das eigentlich keine Rolle, aber bei einer Laufbodenkamera durchaus, denn einen 35cm- Auszug würde ich da vermutlich nicht schaffen.
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