Belichtungsmesser mit Spotmessung / Sekonic oder Gossen /Akt

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Reiner J. Reiner J. Beitrag 1 von 11
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Hallo zusammen,

vor ca. 4 Wochen hat sich mein Gossen Lunasix F nach ca. 35 Jahren doch tatsächlich endgültig verabschiedet :((

Alleine aus diesem Gurnd, stehe ich den Produkten der Fa. Gossen grundsätzlich sehr wohlwollend gegenüber
und erwarte auch nicht, dass ein neues Gerät, egal von welchem Hersteller, wieder solange hält.
Das würde auch meine voraussichtliche Lebenszeit überschreiten :-( .

Aktuelle Hinweise im Netz deuten jedoch an, dass die Qualität angeblich z.T. deutlich nachgelassen hat.
Deshalb interessieren mich aktuelle Erfahrungen von Euch , insbesonder mit Handbelis von Gossen und Sekonic die auch eine Spotmessfunktion haben, z.B. Gossen Starlite 2, Sekonic L758D, Sekonic L858D .

Für Gossen spricht:
1. Positive Erfahrungen mit dem Lunasix F
2. Service wird vom Hersteller in Deutschland gewährleistet

Für Sekonic spricht :

Mehr positive Erfahrungsberichte im Netz
Funktionsumfang des L758 D bzw. L858 D und Updatefähigkeiten
Normale Batterien / Akkus

Nachteil:
Service in Deutschland ???

Danke im Voraus für Eure Erfahrungen.

Gruß
Reiner
Reiner Be Punkt Reiner Be Punkt Beitrag 2 von 11
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Falls die Umfrage zu einem neuen Gerät unbefriedigend ausfallen sollte:

Was spricht gegen einen alten Lunasix mit Spot-Vorsatz?

Ansonsten kann ich zum (auch sehr alten) Sekonic Zoom-Spotmeter, Modell 228 sagen, dass er mich über mehrere Jahre tadellos begleitet hat, bis irgendwas in der Mechanik so zerbröselt ist, dass er komplett hinüber war.

Zu aktuellen Modellen weiß ich leider nix, ich habe aber auch von keiner der beiden Firmen was von "nachlassender Qualität" gehört. Belichtest Du viele Diafilme unter schwierigen Lichtbedingungen?
Henning B. Henning B. Beitrag 3 von 11
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Also ich habe einen l-858 sicherlich gut und einen Digipro F..
Öfter genutzt wird der Gossen. Isz einfach leichter und handlicher in der Hosentasche..
Reiner J. Reiner J. Beitrag 4 von 11
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Zitat: Reiner Be Punkt 28.06.20, 20:03Zum zitierten BeitragFalls die Umfrage zu einem neuen Gerät unbefriedigend ausfallen sollte:

Was spricht gegen einen alten Lunasix mit Spot-Vorsatz?
Zu aktuellen Modellen weiß ich leider nix, ich habe aber auch von keiner der beiden Firmen was von "nachlassender Qualität" gehört. Belichtest Du viele Diafilme unter schwierigen Lichtbedingungen?


Danke für die Hinweise.
Ich möchte in kein altes Gerät investieren, weil man da halt nicht weiß, ob es nicht wie mein Lunasix F , den "plötzlichen Tod" stirbt.
Ein Gebrauchtgerät bis zu einem Alter von 5 Jahren ist sicher eine Alternative.

Diafilme belichte ich fast gar nicht mehr.
Reiner Be Punkt Reiner Be Punkt Beitrag 5 von 11
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Versteh´ ich. - Nach den Diafilmen fragte ich wegen der Messgenauigkeit. Negativfilm verträgt ja einiges und auch wenn ich´s mir bei einem Markengerät nicht vorstellen kann: eine oder eineinhalb Blenden Fehlmessung sollten da kaum was ausmachen.
MatthiasausK MatthiasausK Beitrag 6 von 11
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Zitat: Reiner J. 28.06.20, 18:41Zum zitierten Beitragvor ca. 4 Wochen hat sich mein Gossen Lunasix F nach ca. 35 Jahren doch tatsächlich endgültig verabschiedet

Wie äußert sich das mit dem "verabschiedet"?
Gerne verabschiedet sich nur das Batteriekabel zum 9V-Block. Das läßt sich für ca 20ct reparieren.
Frauenquote Frauenquote Beitrag 7 von 11
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Zitat: Reiner Be Punkt 29.06.20, 20:54Zum zitierten Beitrag(...) eine oder eineinhalb Blenden Fehlmessung sollten da kaum was ausmachen.
Diese Aussage wird wahrscheinlich bis ans Ende der Analogfotografie immer und immer wieder getätigt, obwohl sie so pauschal formuliert, schlicht und ergreifend falsch ist.
Für jemanden, der seine Filme prinzipiell überbelichtet und dann eher flach entwickelt (z. B. weil er sie hinterher scannt), mag das in der Regel zutreffen, für jemanden, der seine (am besten eingetesteten) Filme korrekt belichtet und entwickelt, um von den Negativen in der Duka qualitativ hochwertige Abzüge erstellen zu können (also nicht nur welche, auf denen halt zu erkennen ist, was fotografiert wurde), leider ganz und gar nicht.
Unterbelichtung ist Gift für das S/W-Negativ (je höher der Kontrast, desto schlimmer).
Wenn ich in den Schattenbereichen keine Zeichnung habe, dann sind diese Bereiche im fertigen Bild schwarz wie Nacht und für immer verloren.
Frauenquote Frauenquote Beitrag 8 von 11
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Ach so. Vielleicht noch als Nachtrag und Denkanstoß. Ich selbst bin (ganz allgemein) kein sonderlicher Freund von Kombigeräten. Was Spottis angeht, so geht für mich nichts über das Pentax Digital Spotmeter. Es ist superhandlich, leicht, dabei sehr robust und zudem extrem schnell in der Anwendung, so man eine Zonenskala angebracht hat, was bei diesem Modell denkbar einfach ist (im Buch "Way Beyond Monochrom" ist eine perfekte Vorlage mit Graukeil). Überfrachtete Digitaldisplays und womöglich noch programmierbare Prozesse empfinde ich in der Praxis eher verwirrend als hilfreich.
Im Grunde braucht man nichts weiter, wenn man ein Spotti hat. Mein Digisix liegt aber für den Fall der Fälle trotzdem auch immer im Rucksack. Der ist so klein und leicht, dass er nicht ins Gewicht fällt.
Reiner Be Punkt Reiner Be Punkt Beitrag 9 von 11
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Zitat: Frauenquote 01.07.20, 08:16Zum zitierten BeitragDiese Aussage wird wahrscheinlich bis ans Ende der Analogfotografie immer und immer wieder getätigt, obwohl sie so pauschal formuliert, schlicht und ergreifend falsch ist. (...)

Das wird sie sicher. Weil es für geschätzte 99 % der aktuellen Anwender zutrifft. Für das restliche Prozent: man beachte das Wörtchen "kaum" in meiner pauschalen Aussage ;-)
Frauenquote Frauenquote Beitrag 10 von 11
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Nun ja, wenn man davon ausgeht, dass heute 99% der Anwender Digitalequipment für "wichtige" Fotos einsetzt und Analogequipment in erster Linie nutzt, um Analogequipment nutzen zu können, mag das hinkommen. Dann verstehe ich allerdings die Frage nach Dia nicht. Dort ist eine Blende daneben dann nämlich ebenfalls rille. ;-)

Davon ab stimmt deine Behauptung einfach nicht. Prozentrechnung hin oder her. Wenn Schatten einfach nur schwarz sind, sieht es Scheiße aus und macht eben einen großen Unterschied zu einem richtig belichteten Negativ. Bei Überbelichtung sieht es anders aus, da darf man durchaus mal ne Blende daneben liegen, aber das muss man wissen.
Wer also gerne schludert, sollte prinzipiell überbelichten (und eher flach, also ausgleichend entwickeln). Dann hat er in vielen Fällen Raum für Ausreißer nach unten und oben.

Besonders nachteilig wirkt sich eine Unterbelichtung übrigens bei Portraits aus!
Reiner J. Reiner J. Beitrag 11 von 11
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Zitat: MatthiasausK 30.06.20, 09:50Zum zitierten BeitragZitat: Reiner J. 28.06.20, 18:41Zum zitierten Beitragvor ca. 4 Wochen hat sich mein Gossen Lunasix F nach ca. 35 Jahren doch tatsächlich endgültig verabschiedet

Wie äußert sich das mit dem "verabschiedet"?
Gerne verabschiedet sich nur das Batteriekabel zum 9V-Block. Das läßt sich für ca 20ct reparieren.


Danke Matthias, für den Hinweis.
Das werde ich nochmal prüfen.
Aber selbst wenn das für meinen Beli zutreffen sollte, so verlieren diese alten Messgeräte
im Laufe der langen Jahre wohl an Messgenauigkeit und müssten wenn noch möglich, ggfs. neu kalibriert werden.
Der Gossen Service übernimmt aber keinen Rep-Service für die alten Geräte mehr.

Der letzte Anstoß für den Neukauf eines Belis mit Spotmessung kam bei mir durch kürzliche Teilnahme an einem Workshop zum Thema "Eintesten von Film" mit dem Ziel, mehr in Richtung Zonenfotografie zu gehen.

Dafür wäre ein Spotmesser ganz praktisch, eher sogar unerläßlich.

@ Frauenquote und @ Reiner Be Punkt

Danke auch für Eure Hinweise .
Vielleicht ist es ja sinnvoll, einen (gebrauchten) Spotmesser zu kaufen und zusätzlich für die Lichtmessung ein
einfaches Gerät von Gossen oder Sekonic.

Ich gehe da nochmal in mich.
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