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Ehemaliges Mitglied

Diafilme und Entwicklung per Versand

Hallo Achim,

meines Ermessens tut es sich preislich nicht viel, ob Du Diafilme beim Fotohändler oder -versand entwickeln lässt. Das ist nur eine Frage der Menge und des Portos (und der Bequemlichkeit). Aber auf Dauer günstiger als Farbfilm ist's allemal. Nur die preisgünstigen Standard-Foto-CDs sind noch nicht für Diafilm erhältlich.

Wegen der Versandtaschen: Ja, es gibt "Prepaid"-Beutel (weiß einer ein besseres Wort???), aber die meisten Anbieter senden Dir auf Anfrage kostenlos Versandtaschen zu, in die Du bis zu sechs Filme stecken kannst und auswählst, was damit passieren soll. Gezahlt wird dann auf Rechnung. Übrigens kaufe ich die Filme meist nie da, wo ich sie zum Entwickeln hingebe, denn die bekommst Du überall in gleicher Qualität und musst nur auf den Preis achten. Leider ist das bei den Laboren nicht der Fall.

Relativ günstig ist www.pixelnet.de, relativ gute Qualität liefert www.farbglanz.de. Innerhalb von drei Werktagen hast Du in der Regel Deinen Auftrag (kommt als Päckchen, d. h. auch dann, wenn Du nicht zu Hause bist - keine Benachrichtigungskarte).

Gruß, Reinhard
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Ehemaliges Mitglied

Diafilmentwicklung beim Profi?

Also nur der Schadensaspekt...
21.02.04, 22:42
Also nur der Schadensaspekt...
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Thomas Schorr

Preisverfall Analog

Es ist ein Thema, über das immer wieder diskutiert wird. Wir Amateure wollen nicht wahrhaben, dass die analoge KB-Fotografie (fast) aussterben wird. Aber lernen wir aus der Vergangenheit:

Bei der Schmalfilmerei gab es nämlich eine ähnliche Entwicklung, die längst abgeschlossen ist. Ich habe etwa ab 1970 bis Ende der 80er Jahre beigeistert auf Super Acht gefilmt, vertont und viel Geld für Kameras, Projektor und Zweibandvertonung ausgegeben. Die Industrie ließ die Amateure an immer bessere Kameras glauben, obwohl schon an der neuen Technik gearbeitet wurde.

Vor dieser Zeit gab es Doppelacht, und auch deren Anhänger kauften sich neue Ausrüstungen.

Weil ich nicht nach Einführung der Videotechnik nicht glauben wollte, dass plötzlich alles vorbei sein sollte, habe ich den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf verpaßt und die Geräte zu spät für wenig Geld verhökert.

In der Fotografie dürfte dieselbe Entwicklung eintreten, nur langsamer. Ich habe mir vor 1 1/2 Jahren nach einigen Probeaufnahmen eine gute digitale Kamera mit Festbrennweite (entsprechend 35 bis 140 mm) zugelegt, später eine zweite. Die Qualität der Bilder ist meinen analogen Bildern (Nikon-Festbrennweiten) zumindest bis 20 x 30 cm ebenbürtig, wenn nicht sogar besser. Meine KB-Filme habe ich bis auf weiteres eingefroren.

Erst vor kurzem habe ich ein Geschäft für Trachtenmoden bei trübem Wetter fotografiert, 35 mm und Blende 3,5. Das Bild (20 x 27 cm) ist farbtreu und knackig scharf bis in die Ecken. Weshalb also noch mit der analogen Nikon fotografieren?

Hierfür gibt es für mich zwei Gründe: Einmal sind die Farben oft gefälliger, zum anderen ist sie schnell und repetiert schnell. (Dias produziere ich nicht mehr.)

Was mich an der digitalen Fotografie wirklich stört, ist die Verlängerung der Brennweiten bei Kameras mit Wechseloptik und - bei meinen Apparaten - die riesige Tiefenschärfe, die es so schwer macht, den Hintergrund (bei Portraits) unscharf abzubilden. Natürlich ist diese Teifenschärfe auch sehr nützlich, so bei Makroaufnahmen.

Man muss kein Prophet sein, um die Entwicklung zu erkennen: Einige Anhänger der analogen Fotografie werden dieser Technik aus Tradition treu bleiben, aber die Kameras der Zukunft - sowohl im Amateur- wie auch Reportagebereich - arbeiten digital. Auf die analoge Fotografie werden nur diejenigen wirklich angewiesen sein, die Dias bevorzugen, im Mittelformat fotografieren wollen oder noch größere Formate brauchen.

Warten wir ab.

Gruß, Detlef
17.02.04, 06:11
Es ist ein Thema, über das immer wieder diskutiert wird. Wir Amateure wollen nicht wahrhaben, dass die analoge KB-Fotografie (fast) aussterben wird. Aber lernen wir aus der Vergangenheit:

Bei der Schmalfilmerei gab es nämlich eine ähnliche Entwicklung, die längst abgeschlossen ist. Ich habe etwa ab 1970 bis Ende der 80er Jahre beigeistert auf Super Acht gefilmt, vertont und viel Geld für Kameras, Projektor und Zweibandvertonung ausgegeben. Die Industrie ließ die Amateure an immer bessere Kameras glauben, obwohl schon an der neuen Technik gearbeitet wurde.

Vor dieser Zeit gab es Doppelacht, und auch deren Anhänger kauften sich neue Ausrüstungen.

Weil ich nicht nach Einführung der Videotechnik nicht glauben wollte, dass plötzlich alles vorbei sein sollte, habe ich den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf verpaßt und die Geräte zu spät für wenig Geld verhökert.

In der Fotografie dürfte dieselbe Entwicklung eintreten, nur langsamer. Ich habe mir vor 1 1/2 Jahren nach einigen Probeaufnahmen eine gute digitale Kamera mit Festbrennweite (entsprechend 35 bis 140 mm) zugelegt, später eine zweite. Die Qualität der Bilder ist meinen analogen Bildern (Nikon-Festbrennweiten) zumindest bis 20 x 30 cm ebenbürtig, wenn nicht sogar besser. Meine KB-Filme habe ich bis auf weiteres eingefroren.

Erst vor kurzem habe ich ein Geschäft für Trachtenmoden bei trübem Wetter fotografiert, 35 mm und Blende 3,5. Das Bild (20 x 27 cm) ist farbtreu und knackig scharf bis in die Ecken. Weshalb also noch mit der analogen Nikon fotografieren?

Hierfür gibt es für mich zwei Gründe: Einmal sind die Farben oft gefälliger, zum anderen ist sie schnell und repetiert schnell. (Dias produziere ich nicht mehr.)

Was mich an der digitalen Fotografie wirklich stört, ist die Verlängerung der Brennweiten bei Kameras mit Wechseloptik und - bei meinen Apparaten - die riesige Tiefenschärfe, die es so schwer macht, den Hintergrund (bei Portraits) unscharf abzubilden. Natürlich ist diese Teifenschärfe auch sehr nützlich, so bei Makroaufnahmen.

Man muss kein Prophet sein, um die Entwicklung zu erkennen: Einige Anhänger der analogen Fotografie werden dieser Technik aus Tradition treu bleiben, aber die Kameras der Zukunft - sowohl im Amateur- wie auch Reportagebereich - arbeiten digital. Auf die analoge Fotografie werden nur diejenigen wirklich angewiesen sein, die Dias bevorzugen, im Mittelformat fotografieren wollen oder noch größere Formate brauchen.

Warten wir ab.

Gruß, Detlef
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