Stefan Pütz

(fotocommunity-Mitglied seit 2002)

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Produkttest mit dem ZEISS Batis 2.8/135

Mein Name ist Stefan Pütz, 52 Jahre alt aus Hennef. Ich fotografiere seit meiner Kindheit, vornehmlich Natur und Landschaft. Ich bin Foto-Designer und habe mein Diplom 1994 bei Harald Mante and der FH Dortmund gemacht. Ich verdiene mein Geld als Grafik-Designer und betreibe die Fotografie nur noch als Hobby.

Meine Motivation am Test teilzunehmen ist eine gewisse „Technikverliebtheit“ und als Besitzer von diversen Zeiss-Linsen hatte ich auch mal den Wunsch, ein Batis selbst auszuprobieren.

Mein aktuelles Ojektivportfolio besteht aus den Objektiven Zeiss FE 2,8/35, 1,8/55, 4,0/16-35, 4,0/24-70, dem Sony FE 90 Macro und dem Voigtländer 12 mm. Alle an der Sony A7RII zusammen.

Meine Lieblingslinse ist ganz klar das Zeiss FE 4,0/16-35 mit dem etwa 90 % meiner Aufnahmen entstehen. Es ist kompakt, leicht und optisch hervorragend. Im Telebereich habe ich bislang das 90er Macro von Sony eingesetzt.

Auch von den beiden Sony-Zeiss Festbrennweiten 35 und 55 bin ich begeistert. Besonders das 55er ist optisch herausragend.

In meiner Freizeit fotografiere ich meine „Natur vor der Haustür“, konkret das Naturschutzgebiet Wahner Heide zwischen Troisdorf, Köln und Rösrath. In erster Linie entstehen dabei Landschaftsfotos, zumeist in den frühen Morgenstunden. Zudem entstehen viele Fotos bei den Urlaubsreisen, in 2017 waren das Urlaube auf Borkum, in Norwegen und auf Madeira.

Zunächst fällt auf, dass das Batis perfekt verarbeitet ist. Die manuelle Fokussierung läuft absolut geschmeidig. Die Gegenlichtblende rastet sauber ein und wackelt nicht. Das Objektiv ist an der A7RII wunderbar ausbalanciert und liegt gut in der Hand.

Die glatte abgesoftete Formgebung des Objektivtubus ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Mir gefällt es. Die Entfernungsskala als OLED-Display auszuführen ist ein witziges Gimmick. Persönlich habe ich es nicht gebraucht.

Es fällt auf, dass die Bilder wirklich absolut scharf sind und das „Gewisse Etwas“ haben. Sie springen einem am Bildschirm förmlich entgegen.

Fazit

Als einen Vorteil empfinde ich Größe und Gewicht gegenüber einem 2,8/70-200 Telezoom. Die Verarbeitung ist makellos, aber der entscheidende Vorteil ist natürlich die perfekte Bildqualität.

Verbesserungsbedarf sehe ich höchstens beim Preis und vielleicht wäre eine manuelle Blendeneinstellung noch nett.