Thomas Berneburgs Erfahrungsbericht zum
SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art

Der Fotograf

Name: Thomas Berneburg

In der fotocommunity seit: 2004

Fotografisches Genre: Konzert

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Kurze Einführung

Hallo Freunde der scharfen Optik.
Ich möchte euch von meiner Begegnung mit dem SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art berichten.
Zum 1. war natürlich die Freude groß, an so einem Test – in meinem Fall die Konzertfotografie – teilnehmen zu dürfen. Zum 2. kann ich sagen, dass es nicht leicht ist, neutral zu bewerten, wenn man sich schon rein optisch in dieses Objektiv verguckt hat. Ich versuche aber, es so gut wie möglich mit neutralen Worten wiederzugeben.

Vorab muss ich nochmals betonen, dass mich die Art Serie von SIGMA vom ersten Augenblick an – also noch vor diesem Test – begeistert hat.

Erfahrungen

Als ich das SIGMA 24-70 F2,8 DG OS HSM | Art zum ersten Mal in den Händen hielt, fühlte es sich perfekt an. Die Haptik hielt, was sie optisch versprach. Natürlich ist das Rad nicht neu erfunden worden. Dennoch kann ich für mich sagen, dass mich das SIGMA 24-70 F2,8 DG OS HSM | Art überrascht hat.

Auch, da meine D800 von Nikon ja bekanntlich eine Diva ist, was Objektive angeht und zögert auch nicht, mit Unschärfen zu glänzen.

Das SIGMA hat aber vom ersten Auslösen an einen für mich guten Job abgeliefert. Selbst bei schlechtesten Lichtverhältnissen konnte ich damit noch gute Ergebnisse erzielen. Dabei hat der Fokus super gearbeitet.

Mein fotografischer Schwerpunkt ist die Konzertfotografie und in den meisten Fällen habe ich mit Blende f2,8 – 3,5 oder auch mit Blende 4 versucht, die dortige Stimmung einzufangen. Da ich meistens alles ohne Blitz und Co ablichte, hatte ich natürlich auch viel Ausschuss bei meinen Aufnahmen. Dennoch hat das SIGMA diese chaotischen Lichtverhältnisse einer Konzertsituation super gemeistert.

Bei der letzten Veranstaltung war ein Freund mit mir unterwegs, der die brandneue Nikon D850 mit dabeihatte. Natürlich wollte ich die auch gleich mal mit dem SIGMA testen. Und siehe da: An der D850 macht das SIGMA eine tolle Figur.

Der Unterschied zwischen den beiden Nikon-Kameras D800 und D850 ist schon eindeutig zu spüren und zu sehen. Und das SIGMA kommt mit beiden wunderbar klar. Für mich als Nikon-Knipser, der mit der D850 liebäugelt, ein weiter Pluspunkt des SIGMA.

Zum OS (Optische Stabilisierung) kann ich nicht viel sagen, da mir dafür eine vergleichbare Optik, in meinem Fall das Nikon 24-70 2,8 II, fehlt. Aber anhand der Fotos und den Daten meiner Fotos würde ich sagen, dass sie gut funktioniert hat und mir etwas mehr Spielraum ermöglicht hat.

Fazit

Alles in allem bin ich mit dem Handling und der Funktion sehr zufrieden. Zur Ausbeute meiner Bilder kann ich sagen, dass es für meine Art Fotos zu machen, eine Bereicherung darstellt. Es schließt die Lücken zwischen meinem 14-24 und dem 70-200 perfekt.

Zudem ermöglicht das Zoom mir genug Spielraum, wenn die Musiker sich schnell hin und her bewegen und dicht vor der Linse Posen. Bei einer Festbrennweite würde dabei meistens etwas verloren gehen. Des Weiteren hat mich die Größe des SIGMA angenehm überrascht. Es lässt sich schön kompakt in der Tasche verstauen und hat für mich noch ein angenehmes Gewicht.

Im Vergleich zum Nikon-Objektiv ist es doch bedeutend kürzer und nicht zuletzt um einiges günstiger. Letzteres spielt für mich bei der Entscheidung doch eine große Rolle, ist doch das Nikon gute 1.000€ teurer.

Letztlich gibt es für mich nichts auszusetzen. Das SIGMA hat aus meiner Sicht vernünftig abgeliefert.
Und für die 1.000 €, die man einsparen kann, kann man sich noch ein Objektiv der Art Serie kaufen, um doppelt so viel Spaß zu haben wie mit dem SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art.

Mit dem SIGMA 24-70MM F2,8 DG OS HSM I ART fotografiert


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