Leni Papilios Erfahrungsbericht zum
SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art

Die Fotografin

Name: Leni Papilio

In der fotocommunity seit: 2009

Fotografisches Genre: Portrait

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Vorgeschichte

Das da oben, das bin ich, Leni Papilio, mit dem SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM I Art.
Leni Papilio, dieser Name steht für meine Fotografie und Leni hat sich auch als Spitzname durchgesetzt. Fotografie ist für mich in erster Linie ein Gefühl und mein Seelenbalsam.
 So oft meine Zeit es zulässt, habe ich eine Kamera in der Hand.

Angefangen hat das, als mir mein Freund vor gut sechs Jahren eine betagte Canon 400D in die Hand gedrückt hat und ich damit paar Auslösungen gemacht habe. Da war es um mich geschehen. Zuerst habe ich mich an Blättern und Blüten versucht, dann kamen die Insekten und so bin ich zur Makrofotografie gekommen.

Dann kam die Phase der Selbstportraits und ich habe mich bei meinen Freundinnen an die ersten Portraits gewagt. Und schon wieder war es um mich geschehen. So nahm das Zusammenspiel „Menschen vor meiner Kamera“ seinen Lauf.

Ich selber wäre nie darauf gekommen mich beim Test zu bewerben, mein Freund hat mich ermutigt. Und ich fand die Idee spannend das SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM I Art als Erweiterung zu meinem SIGMA 18-35mm f1.8 DC HSM I Art zu testen.

Der erste Eindruck

Mein Fazit zum SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM I Art: Darf ich es behalten?
Ich habe mich in diese Linse verliebt, vor allem in das Bokeh, was bei meinen Testgebiet Portraitfotografie definitiv von Vorteil ist.

Da ich aus dem Bauchgefühl heraus fotografiere und Technik bei mir nun wirklich nicht an erster Stelle steht, versuche ich mich, in einer für mich sehr technischen Zusammenfassung. Das SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM I Art wirkt echt edel, macht was her und der Gesamteindruck ist sehr hochwertig.

Nichts klappert. Doch das erwarte ich auch bei dem Preis. Der Fokus-Ring hat einen etwas höheren und für mich sehr angenehmen Widerstand, ist aber für mein Empfinden leider etwas schmal.

Handhabung und Fazit

Das SIGMA wäre wirklich ein tolles „Immerdrauf“ wäre da nicht die Größe und das Gewicht. Das Ding ist echt schwer (über ein Kilo) und ich weiss nicht ob ich es bei einer weiten Wanderung dabei haben möchte. Das müsste man einfach mal testen. Einen Tag mit dem SIGMA unterwegs, wäre bestimmt spannend. Trotzdem liegt es richtig gut in der Hand.
Schade finde ich, dass es nur an der Linse und am Bajonett Spritzwasser geschützt ist.

Im Weitwinkelbereich (24mm) ist das Bild bei Offenblende bis in die Ecken relativ scharf. Das ist auch bei 50mm Brennweite noch ähnlich. Allerdings werden im äußersten Brennweitenbereich bei 70mm die Schwächen deutlich. In den Ecken ist eine deutliche Unschärfe gegenüber dem Bildzentrum erkennbar. Da mir bei der Porträtfotografie die Bildränder wurscht sind und nur das Bokeh zählt, ist das für mich absolut unwichtig.

Und wie oben schon erwähnt, bin ich ein absoluter Fan von dem Bokeh das für ein Zoomobjektiv mit relativ geringer Brennweite überraschend schön ist.
 Das liegt an der riesigen Frontlinse mit 82mm Filteranschluss, die das Filter kaufen kein billigen Spaß werden lässt. Die Lichtstärke, das Handling, der eingebaute Stabilisator und der sehr schnelle und lautlose Autofokus überzeugen und sind in meinen Augen perfekt für Hochzeitsfotografie die ich nebenbei noch mache.

Herzlichen Dank an SIGMA und die FOTOCOMMUNITY. Es hat mir wirklich Spaß gemacht das SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM I Art zu testen.

Denn darum geht es doch in erster Linie… Spaß beim Fotografieren zu haben.

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