Eva Ayekos Erfahrungsbericht zum
SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art

Die Fotografin

Name: Eva Ayeko

In der fotocommunity seit: 2008

Fotografisches Genre: Architektur

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Vorgeschichte

Nach nunmehr 8 Wochen, die ich das SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art testen durfte, wird es Zeit für einen Abschlussbericht.
SIGMA verspricht, herausragende optische Leistung für das Zeitalter der hochauflösenden Digitalkameras. Und damit haben sie wirklich nicht zu viel versprochen.

Aber bei allen, die mich aus dem Zwischenbericht noch nicht kennen, möchte ich mich kurz einmal vorstellen: Mein Name ist Eva Ayeko und ich bin für das Genre Architektur unterwegs. Bei der Architekturfotografie begeistert mich vor allem die Symmetrie, die Klarheit und die Abstraktion.

Langweilig, denken wahrscheinlich die Einen, aber gerade das Zusammenspiel zwischen dem Einfachen und Abstrakten und der Natur finde ich faszinierend. Klar stehen die Gebäude immer so rum und nichts verändert sich. Aber schon ein anderer Winkel des Sonnenlichts, oder eine dunkle Wolke verändern alles. Gebäude stehen still und sind nicht launisch, das mag ich. Mit Geduld und einem Auge für das Außergewöhnliche wird auch ein Betonklotz zu etwas Besonderem. Und genau diese Herausforderung ist es, die mich begeistert.

Vor- und Nachteile

Da ich besonders gerne zur blauen Stunde fotografiere, ist ein lichtstarkes Objektiv unabdingbar. Ebenso wichtig ist mir, dass es ein Weitwinkelobjektiv ist, damit man andere Perspektiven und Blickwinkel einfangen kann. Dies beides verbindet SIGMA mit dem 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art miteinander. Hinzu kommt eine sehr gute Bildqualität und sehr geringe Verzeichnung und Vignettierung im Randbereich.

Als „Immerdrauf“ wäre es mir zu schwer und ich hätte sicher auch noch ein Objektiv dabei, welches einen noch größeren Weitwinkelbereich abdeckt. Das SIGMA 24-70mm F2,8 DG OS HSM | Art ist in jedem Fall empfehlenswert, auf Grund seiner Vorteile, die ich jetzt einmal beschreiben möchte.

Bei einer Brennweite von 24-70mm bietet das Objektiv eine durchgehende minimale Blende von 2,8, auf Grund von 19 verbauten Linsen. Dies bedeutet allerdings auch ein Gewicht von 1020g. Ein Gewicht, was man deutlich spürt, wenn man den ganzen Tag auf „Fotojagt“ unterwegs ist. Vor allem, weil man ja selten nur ein Objektiv dabei hat. Außerdem kommt bei mir meistens noch ein Stativ dazu. 

Das und ein nicht ganz niedrig angesetzter Preis sind aber schon die ganzen Nachteile, die man aufzählen kann.

Fazit

Insgesamt hat mich das Objektiv absolut überzeugt, vor allem durch die ausgesprochen hohe Bildqualität. Die Verzerrungen beschränken sich auf wenige Grad, das Objektiv bietet eine gute, durchgehende Schärfe und die chromatischen Aberrationen sind so gering, dass sie problemlos bei der Bildbearbeitung ausgeglichen werden können. Auch war, im Vergleich zu anderen Objektiven, kaum Vignettierung zu erkennen.

Der HSM Ultraschallmotor arbeitet zuverlässig, schnell und sehr leise. Die Bilder, die ich gemacht habe, wurden fast alle bei eher ungünstigen Lichtverhältnissen und frei Hand gemacht. Ein weiterer Punkt, der für das Objektiv, speziell für den Bildstabilisator spricht.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass das SIGMA ein Objektiv ist, das richtig Spaß macht, Mit dem abgedeckten Brennweitenbereich bietet es dem Hobbyfotografen im Architekturbereich jede Menge Spielraum.

Meine Fotos entstanden in Bonn, Düsseldorf und Belgien, bei nicht mehr ganz optimalen Lichtverhältnissen. Dies ist aber genau das, was ich mag und gerne fotografiere und da hat mich das Objektiv voll überzeugt.

Mit dem SIGMA 24-70MM F2,8 DG OS HSM I ART fotografiert

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