Warum SIGMA?

SIGMA zählt heute zu den führenden Herstellern von Objektiven, Kameras und Blitzgeräten. Die in Japan entwickelten und produzierten SIGMA Produkte sind das Ergebnis aus über 50 Jahren Erfahrung, Know-How, höchster Fertigungskunst und Spitzentechnologie. Deshalb wurde der Name SIGMA ganz bewusst in Anlehnung an den griechischen Buchstaben S gewählt, der in der Mathematik für die Gesamtsumme steht.

Unser Ziel ist es, die Beziehung zwischen Objektiv und Fotograf neu zu definieren.

Die unter Berücksichtigung des Objektes oder der gewünschten Bildwirkung getroffene Auswahl des Objektivs ist Teil der Kreativität des Fotografen. Die richtige Wahl zu treffen, das perfekte Bild zu erhalten – darum geht es uns.

Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, unser Objektiv-Sortiment radikal umzustellen. Seit 2012 gruppieren wir im Rahmen der SIGMA Global Vision unsere neuen Objektiv-Modelle in drei Produktlinien. Jede Produktlinie steht für ein klar definiertes Konzept. Ab jetzt werden all unsere Produkte unter der Prämisse entwickelt, dass sie diese drei Konzepte repräsentieren.

Man benötigt drei Dinge, um hervorragende Objektive zu produzieren: eine ausgezeichnete Konstruktion, eine präzise Produktion und sorgfältige Inspektion.

SIGMAs neue Objektiv-Produktlinien erfüllen in allen drei Bereichen höchste Ansprüche: Ihr Design umfasst Konzepte, die die Beziehung zwischen dem Foto, dem Objektiv und dem Fotografen völlig neu definieren. Die Objektive werden in Japan durch unser vertikal integriertes Produktionssystem und unter Verwendung der modernsten Fertigungstechnologien hergestellt. Und die Objektive werden anhand einzigartiger Leistungsmesswerte und -methoden geprüft, die von Grund auf von SIGMA im Hinblick auf die höchste Leistungsstärke entwickelt wurden.

Für unsere neuen Produktlinien gehen wir noch einen Schritt weiter in diese Richtung und streben mit unseren Produkten absolute Perfektion an. Bei SIGMA beginnt sorgfältiges Design mit den Details.

Unser Ziel besteht nicht darin, eine neue Methode zur Kategorisierung von Equipment einzuführen, sondern darin, den für die Entwicklung unserer neuen Objektive gewählten Ansatz klar zu definieren. Wir hoffen, dass diese neuen Produktlinien Fotografen helfen werden, das passende Objektiv auszuwählen, indem wir einen Überblick darüber bieten, für welche Art von Fotografie jedes einzelne Objektiv entwickelt wurde.

Letztendlich liegt die Entscheidung beim Fotografen, ob er diese Informationen bei der Auswahl des richtigen Objektivs berücksichtigt. Während wir bei der Qualität unserer Objektive neue Maßstäbe setzen, bieten wir zusätzlich Informationen, die jedes einzelne Objektiv aus einer neuen Perspektive beschreiben.

Dank der SIGMA Global Vision findet der Fotograf schnell und einfach das passende SIGMA Objektiv, weil er die Produktlinie, die seiner fotografischen Orientierung entspricht, sofort identifizieren kann. Unsere neuen Produktlinien werden Ihr Verhältnis zur Fotografie neu definieren.

SIGMA Objektive sind das Ergebnis eines wohlüberlegten Designs und intelligenter moderner japanischer Fertigungstechnologie. Sie erfüllen alle Anforderungen im Hinblick auf optische Leistungsstärke, Operabilität, Stabilität, Haltbarkeit und mehr. Indem wir die grundlegenden Leistungseigenschaften immer weiter verbessern, um eine extrem hohe Funktionalität zu erreichen, verleihen wir unseren Objektiven die Fähigkeit, extrem subjektive Werte und Emotionen abzubilden, d.h., die eigenen künstlerischen Vorlieben und Leidenschaften des Fotografen wiederzugeben. Das macht SIGMA Objektive so einzigartig.

Handwerkliche Qualität

SIGMA teilt mit seinen Kunden die grenzenlose Liebe zur Fotografie. Der Wunsch, den Zauber eines Augenblicks einzufangen und ein einzigartiges Kunstwerk zu schaffen, treibt uns an, technische Innovationen zu bewirken, die die Bildqualität und die Leistung unserer Produkte ständig verbessern. Dabei steht bei der Produktfertigung stets die höchste handwerkliche Qualität im Vordergrund.

Made in Japan

Alle SIGMA Produkte werden in unserem Werk in Aizu in Japan produziert. Die Mitarbeiter vor Ort finden dort optimale Rahmenbedingungen vor: ein Produktionssystem, das gestalterische Freiheit bei der Konzeption und eine hohe Produktqualität ermöglicht.

Großräumige, offene Arbeitsplätze fördern den Informationsaustausch zwischen Entwicklung und Produktion und unterstützen so täglich positives Feedback, innovatives Produktdesign, Produktionseffizienz und eine hohe Produktivität.

In einem Produktionsprozess auftretende Probleme und notwendige Verbesserungen werden gemeinsam vor Ort diskutiert. Als relativ kleines Unternehmen profitiert SIGMA von seiner Flexibilität und der Fähigkeit, hochwertige Produkte in kürzester Zeit herstellen zu können.

SIGMA verdankt seine Fähigkeit, Dinge reibungslos und punktgenau zu koordinieren, vor allem seinem einzigartigen, vertikal integrierten Produktionssystem.

Abgesehen von einigen wenigen Prozessen findet der gesamte Ablauf im Werk statt. Dieser umfasst das Schleifen der Linsen, den Formguss von Kunststoffteilen, die Lackierung, den Einbau von Trägermaterialien, die Montage, die Herstellung von Schrauben und anderen Teilen sowie die Herstellung der Formen.

Auch all unsere Wechselobjektive, Kameras und Blitzgeräte werden in unserem Werk in Aizu hergestellt.

Dieses integrierte System und die perfekt darauf abgestimmten Fertigungsstraßen, die anhand eines sorgfältig ausgearbeiteten Produktionsplans flexibel angepasst werden können und selbst kleine Serien mit einer hohen Produktmischung problemlos bewältigen, machen die Fertigung in Aizu zu SIGMAs größtem Plus.

 

Zukunftsweisende Technologie

Basierend auf ihrem Grundprinzip – „Die Techniken sollten von uns selbst entwickelt werden“ – investiert SIGMA, als führender Hersteller und Produktentwickler, nicht nur in die Entwicklung von Objektiven, die die Seele der Fotografie sind, auch in den Sensorbereich.

Diesem Prinzip entsprechend, haben sich die beiden Unternehmen SIGMA und Foveon Inc. im Jahr 2008 zusammengetan, um gemeinsam Produkte zu entwickeln, die höchsten Qualitätsstandard bieten und das zum günstigsten Preis.

Die Erfindung des Foveon X3® Direktbildsensors durch die Foveon Inc. hat ihren Ursprung in der Forschung des Caltech-Physikers und Informationsingenieurs Professor Carver Mead. Ein Schwerpunkt von Meads Forschung war die Halbleitermodellierung menschlicher Fähigkeiten.

Foveon, gegründet im August 1997, hat seinen Namen von dem anatomischen Begriff Fovea centralis bekommen. Die Fovea centralis ist der zentrale Bereich der menschlichen Retina und sorgt für das beste Sehvermögen und die beste Farbwahrnehmung. Der Name „Foveon“ zeigt die Absicht der Firma, den fortschrittlichsten Hochleistungs-Bildsensor der Welt für den professionellen Markt zu entwickeln.

Dick Merrill, ein führender Ingenieur der Halbleitertechnik bei Foveon, erfand ein Instrument, das an jeder Pixelposition einen Stapel von RGB-Pixeln herstellen konnte. Merrills Anordnung war der Beweis dafür, an jeder einzelnen Pixelposition RGB-Informationen einfangen zu können, doch es war zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich, einen Sensor auf Basis dieser Technik zu entwickeln.

Zwar war bekannt, dass Silizium kurzwelliges Licht nahe seiner Oberfläche absorbiert, während Licht längerer Wellenlängen tiefer unter die Oberfläche dringt, aber um diese Eigenschaft zur Erzeugung hochwertiger Bilder nutzen zu können, waren weitere Fortschritte in der Bildverarbeitung notwendig.

Mit sorgfältigen Experimenten und Analysen trieb Foveon die theoretische Forschung zu den Lichtabsorptionseigenschaften des Siliziums voran und definierte eine bestimmte Anzahl von roten, grünen und blauen Spektrallinien der Sensibilität theoretischer R-, G- und B-Fotodioden in unterschiedlichen Tiefen.

Aufgrund dieser Forschungsergebnisse hielt Foveon es für möglich, diese Technik dafür zu nutzen, Farbbilder höchster Qualität zu erzeugen, die dem prüfenden Blick des Fachmannes standhalten.

Als der SIGMA Gründer Michihiro Yamaki auf der Photokina 2000 Carver Mead traf, erkannte er das Potenzial dieser radikal anderen Sensortechnologie, die Foveon entwickelte.

SIGMA, deren Schwerpunkt auf der Herstellung hochauflösender Wechselobjektive liegt, folgt der Maxime, die Effizienz der eigenen Technik so weit wie möglich zu steigern, um dadurch höchste Produktqualität bieten zu können. Um nun das volle Potenzial unserer Objektive nutzen zu können und deren Qualität auf eine neue Ebene zu heben, haben wir uns dazu entschlossen, den Foveon X3® Direktbildsensor in unseren Kameras einzusetzen.

2002 haben wir mit der SD9 ihre erste digitale Spiegelreflexkamera vorgestellt, die erste Kamera der Welt, die nicht – wie herkömmliche Kameras – einen Schärfe verringernden Tiefpassfilter verwendet, sondern den Foveon X3® Direktbildsensor. Er war und ist der welterste 1-Chip-Vollfarben-Bildsensor. Mit dem Ziel, mehr als nur hohe MTF-Werte zu erreichen, nämlich die höchste Qualität des fertigen Bildes, verschrieben wir uns einem ganzheitlichen Ansatz bei der Objektiventwicklung.

Und so hat SIGMA im November 2008 Foveon Inc. übernommen.

Eine ideale Verbindung dank starker Synergien in Hinblick auf Ziele und Philosophie.

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