Samsung Smart Camera NX1
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Torsten Kupke

Torsten Kupke (fotocommunity-Mitglied seit 2012)

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Produkttester für die spiegellose Systemkamera NX1 sein zu dürfen, das hat doch was, besonders, wenn man privat gerade viel Zeit hat.
Außerdem freute ich mich über das Losglück aus der großen Anzahl von Bewerbern, einer von zehn Nutzern sein zu dürfen.
Zu erst einmal war ich richtig neugierig auf die neue Samsung NX1, da die Vorschusslorbeeren der Fachpresse beachtlich waren.

Ich habe in den 80igern das Fotografenhandwerk klassisch an der Großbildkamera in einem Bremer Werbestudio gelernt, bin dann aber beruflich einen ganz anderen Weg gegangen und somit der Fotografie nur noch als leidenschaftliches Hobby verbunden.

Jetzt für ein paar Wochen die neue professionelle NX1 Generation entdecken zu können, machte mir daher einfach einen riesigen Spaß und das besonders natürlich im quirligen Berlin.
Für die Stadt an der Spree ist gerade der Mai der Touristenmonat und wird jedes Jahr zu Pfingsten von mehr als zwei Millionen Touristen durchlaufen, die mehr oder weniger alle eine Kamera umhängen haben. Sehen und gesehen werden, eine Kamera wie die NX1 fällt einfach auf.

Das sollte nun auch bei diesem Kameratest mein Fokus sein:
Sightseeing wie ein Tourist aber mit einer brillanten Fototechnik für Anspruchsvolle.

Das aktuelle Spitzenmodell mit APS-C Sensor (23,5 x 15,7 mm) und knapp 28 Megapixel wurde mir mit dem lichtstarken 16-50 mm F2-2.8 S ED OIS Premium Standard-Zoomobjektiv zur Verfügung gestellt. Eine kompromisslose Kombination, die ich während der Testphase zu schätzen gelernt habe, allerdings auch das spürbare Mehr an Gewicht nicht ignorieren konnte.

Mit Bedienungsanleitungen habe ich es im Allgemeinen nicht so, das macht auch in diesem Fall nichts, da die NX1 sich wirklich intuitiv bedienen lässt, vor allen Dingen, wenn man sich auf das Sehen und Beobachten der Umgebung konzentriert.
Den Rest überlässt man der perfekten Automatik, gerade weil auch im entscheidenden Moment gegebenenfalls keine Zeit für Parametereinstellungen am Body bzw. Objektiv bleibt.

Lieber probieren als studieren

Für die persönliche Bildstrecke mit der NX1 habe ich die klassischen Orte in Berlin aufgesucht, die der Besucher einfach gesehen haben muss, um einen ersten Eindruck von der Hauptstadt zu bekommen. Mehr Streetfotografie findet der Interessierte auf meiner fotocommunity-Homepage.
In diesem Bereich ist es oft von Vorteil, wenn man in Sekundenbruchteilen reagieren kann. Der Autofocus der NX1 ist unglaublich schnell, sehr leise und vor allen Dingen präzise, mein Ausschuss war minimal , selbst bei glatten und gleichmäßigen Flächen und besonders bei den vielen Glasverkleidungen am Potsdamer Platz gab es keine Probleme.
Torsten Kupke - Potsdamer Platz

In hundert Metern Höhe vom Panoramapunkt hat der Besucher diesen wunderbaren Berliner-Blick auf das Sony-Center, den Reichstag und den Alex Fernsehturm.
Der Detailreichtum dieser atemberaubenden Eindrücke wird später am Bildschirm bestätigt. Der Bildsensor der NX1liefert gestochen scharfe Bilder ohne Rauschen, ein Lob an die Entwicklungsabteilung von Samsung für diesen guten Auftritt der Kameratechnik.
Torsten Kupke - Berliner Ausblick

Auf dem Pariser Platz beim Brandenburger Tor, wo gerade die Lapidariumausstellung lief, zeigt sich die Objektivtauglichkeit des Weitwinkels, da es bis in die Ecken scharf abbildet, hiermit gelingen perfekte Aufnahmen auch im Schattenbereich meiner Motive, selbst bei maximal Offenblende von F2.0.
Torsten Kupke - Pariser Platz

Am Checkpoint Charly schließlich fiel die NX1 einer amerikanischen Reisegruppe auf und es gab den „Daumen hoch“ für das Erinnerungsfoto.
Torsten Kupke - Checkpoint Charly

Weitere „Clicks & Snaps“ aus Berlin gibt es im Anhang, viel Spaß beim Betrachten und vielleicht kommt ja der ein oder andere Leser demnächst selbst zu Besuch.

Welcher Eindruck bleibt nun hängen nach diesen vielen Fototagen?

Für meine Art der Fotografie wäre die Kombination Body und dem Samsung Pancake Objektiv 30mm/1:2 ideal. Die Kamera liegt dann leicht und wie angepasst in der Hand.

Fasziniert hat mich aber die Geschwindigkeit des Autofocus und die unglaubliche Qualität für eine APS-C Kamera.
Was ich persönlich etwas vermisse ist jedoch die besondere Haptik meiner Fujifilm X-Pro 1.

Seine Testbilder mit der Kamera:

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